Aktuelles aus der Mühle

 

   

Rückblick auf das Mühlenjahr 2022
Das Jahr 2022 war das dritte Jahr unter Corona-Bedingungen, und ein Ende der Pandemie mit ihren Auswirkungen in viele Lebensbereiche ist noch nicht abzusehen. Das Virus hatte erneut deutliche Auswirkungen auf Nutzung und Veranstaltungen: Erneut musste das Maibaum- und Mühlenfest ausfallen, war für viele Aktivitäten ein angepasstes Schutzkonzept erforderlich.

Dennoch: Die Mühlenfreunde ließen sich davon nicht unterkriegen, im Gegenteil, mit Engagement, Ideen und Initiative konnten dennoch viele Aktivitäten angeboten werden. Fanden die beliebten Trauungen zunächst mit Einschränkungen und großem Aufwand statt, wurden die Maßnahmen nach und nach gelockert. Dennoch appellieren die Mühlenfreunde bei allen Veranstaltungen und die Verantwortung jedes Einzelnen. Jetzt im Dezember finden erneut einige Candlelight-Trauungen statt, die Mühle ist dabei in heimeliges Kerzenlicht gehüllt. Die Nachfrage nach Trauungen ist sehr hoch, bis zum Jahresende werden knapp 70 Trauungen in der Windmühle stattgefunden haben.

Auch ohne Maibaumfest wurden Ende April der Maibaum mit den Schildern der vielen beteiligten Vereine und Gruppen bestückt, bis Anfang Oktober verkündete er vom Zusammenhalt in Ennigerloh, ehe es in den „Winterschlaf“ ging.

Zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag und dem Tag des offenen Denkmals öffneten die Mühlenfreunde erneut die Türen des Ennigerloher Wahrzeichens und präsentierten Denkmal und Technik vielen Interessierten von nah und fern.

Helferinnen und Helfer wurden am 25. Juni zum Mitsommertag an der Windmühle eingeladen.

Open-Air mit einem Kinoabend für Alle! machten Mühlenfreunde und Alte Brennerei erneut ein wundervolles Angebot, dem knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert folgten. Rund 640 Schülerinnen und Schüler aller Grundschulen ließen sich bei den Märchentagen 2022 erneut von Mühlenmärchen verzaubern. Im Nachgang begaben sich dann fünf 3. Klassen verschiedener Schulen noch mit den Mühlenfreunden auf eine kindgerechte „Kennenlernführung Vom Korn zum Brot“. Zudem wurde die Mühle auch weiteren interessierten Gruppen präsentiert.

Eigentlich wollten die Mühlenfreunde in diesem Jahr das Backhaus errichten, haben dafür im Frühjahr schon viele alte Materialien gesammelt. Doch leider liegt bisher eine Baugenehmigung noch nicht vor – die Bauarbeiten können also erst (hoffentlich) im nächsten Jahr starten.
Auf den Weg begaben sich Mühlenfreunde, Stadt und weitere Vereine/Gruppen auch mit dem Projekt Ennigerloh erhören. Ein Großteil der Kosten kann bereits finanziert werden, für den Rest wird noch eine alternative Lösung gesucht. Damit das Projekt mit „Lauschinseln“ an besonderen Standorten der Drubbelstadt in 2023/2024 realisiert werden kann.
Einiges an Arbeit brachten die starken Stürme im Februar mit sich: Die Böen war so stark, dass sich die Flügel trotz starker Bremse drehten. Dabei wurde die gesamte Weihnachtsbeleuchtung zerstört. Die Mühlenfreunde haben diese neu angeschafft. Und wenn die „Alte Dame“ auch seit September aus Energiespargründen in Zeiten des Ukrainekrieges nachts im Dunkeln steht, so präsentiert sie sich doch in der Adventszeit wieder abends mit leuchtenden Kerzen im Lichterglanz und beschließ so ein erneut arbeitsreiches, aber durchaus erfolgreiches Mühlenjahr.

 

 
 

Foto links: Die Windmühle – Wahrzeichen und Aushängeschild der Drubbelstadt
Foto rechts: Immer wieder begeisternd – die wundervolle Mahltechnik in der Windmühle


 

Im Advent soll die Windmühle wieder im Lichterglanz erstrahlen
Zum Weihnachtsfest ein kleiner Liederabend an der Windmühle

Aufmerksame Ennigerloherinnen und Ennigerloher haben es schon gesehen: Seit Ende September ist die Illumination der Windmühle abends und morgens ausgeschaltet. Das Wahrzeichen der Drubbelstadt hüllt sich in ein dunkles Gewand – geschuldet dem Ukrainekrieg und den Bemühungen, vorausschauend Energie einzusparen.

Dennoch bereiten die Mühlenfreunde in diesen Tagen wieder die bekannte Weihnachtsbeleuchtung vor. Mit erhöhtem Aufwand, denn bei einem Sturm Anfang Februar hat die Beleuchtung großen Schaden genommen und muss nun insgesamt erneuert werden. Aber auf die vier roten Kerzen auf den Mühlenflügeln, einen Adventskranz symbolisierend, möchte man nicht verzichten. Leuchten sie doch weit hinaus in die Region und zeigen: Hier ist Ennigerloh! Dennoch: Angesichts der Notwendigkeit, Energie einzusparen, wollen die Mühlenfreunde die Beleuchtung auf samstags und sonntags beschränken. Und bitten dafür um Verständnis.

Dafür ist am 22. Dezember um 18 Uhr eine weitere kleine Veranstaltung geplant: Der Cross-Over-Mädchenchor von Veronika te Reh wird dann mit einigen Liedern vor der illuminierten Windmühle auf Weihnachten einstimmen. Bitte vormerken!

 
 
 Windmühle im Lichterglanz
 

Vom Korn zum Brot – Mühlenführungen für die 3. Klassen der Marienschule Enniger

 Auf den Weg vom Korn zum Brot begaben sich nun die beiden 3. Klassen der Marienschule Enniger. Sie folgten damit einer Einladung der Mühlenfreunde, die im Nachgang zu den Märchentagen den Kindern den Weg des Getreide zur und in der Windmühle kindgerecht vorstellen wollten. Und am Ende einer interessanten Mitmachführung gab es viele strahlende Kinderaugen!

Die Mühlenfreunde Klaus Schmitt und Heinz-Josef Heuckmann nahmen die Kinder mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1869: Kein Strom, Kein Trecker, kein Mähdrescher – gefordert war damals die Muskelkraft von Mensch und Tier. Wie gut, dass die Ennigerloher Windmühle vor Ort eine „Kraftmaschine“ darstellte: Mit der Windkraft konnten große Mengen Getreide arbeitssparend geschrotet und gemahlen werden. Die Kinder folgten dem Weg des Korns von kleinen Acker auf dem Mühlenanger über den Leiterwagen zur Mühle. Dort wurde dann alte Dresch- und Reinigungstechnik vorgestellt und ausprobiert. In der Mühle gingen die Kinder dann auf dem Weg des Getreides vom Kornboden (der Durchfahrt) über den Sackaufzug zum Steinboden, wo die wundervolle Mahltechnik vorgestellt wurde. Begeistert legten die Kinder dann selbst Hand an und zogen die Säcke hinauf. Danach wird dort das Getreide in den Trichter gefüllt und zwischen den Steinen gemahlen – wenn der Wind weht und der Müller zuvor die Segel gesetzt hat. Denn nur so lässt sich die Kraft des Windes zum Mahlen nutzen. Das Mehl fällt dann hinab auf den Mehlboden, wird dort gesiebt, erneut hinaufgeschafft für einen zweiten Mahlgang oder eingesackt. Um dann über den Aufzug hinab auf den Pferdewagen gelassen zu werden.

Doch warum waren Windmühlen vor 150 Jahren ein Segen? Diese Frage konnten die Kinder abschließend selbst beantworten: Das Mahlen von Getreide per Hand ist ganz schön schwer! Mittels Reibestein gelingt das nur mühsam, besser geht es mit einer Römischen Steinmühle, doch ist die Mahlarbeit per Hand insgesamt schwer und ermüdend. Wie gut, dass die Ennigerloher damals die Kraft Windes in der Mühle zum Mahlen nutzen konnten. Und was entsteht am Ende aus dem Mehl? Zum Abschluss gab es ein Stück frisch gebackenes Dinkelbrot für alle – einfach köstlich.

 
 

Foto links: Windmühle im Spätherbstlicht              Foto rechts: Mit der Römischen Handmühle selbst Getreide mahlen


 

Herbstarbeiten an der Windmühle erledigt

Rund um die Windmühle gibt es immer etwas zu tun. Daher trafen sich in diesen Tagen einige Mühlenfreunde, um die Grünflächen auf den Winter vorzubereiten. Bereits eingesät ist der kleine Acker auf dem Mühlenanger, dort sollen im nächsten Jahr u.a. Winterweizen und Winterroggen geerntet werden. Im Frühjahr kommt dort noch Sommergetreide hinzu. Zudem stand Heckenpflege auf dem Programm: Entfernung von Sämlingen, Rückschnitt von Sträuchern und Efeu, dabei auch Freilegung der Trasse für die Versorgungsleitungen zum Standort des geplanten Backhauses. Dafür warten die Mühlenfreunde noch immer auf die Baugenehmigung – eine fast schon unendliche Geschichte, die nun hoffentlich bald ein gutes Ende findet. Beim gemeinsamen Arbeiten vergingen zwei Stunden wie im Fluge – dann hieß es aufhören, weil erneut eine Trauung auf dem Programm stand.

 
 

Fleißige ehrenamtliche Helfer unter den Mühlenfreunden waren beim Herbstaktionstag an der Windmühle aktiv.


 

Vom Acker zum Brot – ein Projekttag für drei Klassen der Mosaikschule

Auf den Weg vom Acker über Korn zum Brot machten sich im Rahmen eines Projekttages drei Klassen der Mosaikschule. Sie folgten damit einer Einladung der Mühlenfreunde in Zusammenarbeit mit Theo Steiling aus Beelen. Während dieser den Kindern Ackerbau, Getreidesorten sowie einen nachgebauten kleinen Mähdrescher   vorführte, stellten die Mühlenfreunde den Weg vom Korn zum Mehl in der Ennigerloher Windmühle kindgerecht vor. Und am Ende eines ausgefüllten Vormittages gab es viele strahlende Kinderaugen!

Welche Getreidesorten gibt es? In welchen Produkten sind sie enthalten? Wie geht das mit Aussaat, Ernte und Getreidegewinnung? Welche Bedeutung haben Getreide für die Ernährung? Diese Fragen und mehr beantwortete Theo Steiling den interessierten Kindern. Diese waren natürlich besonders Feuer und Flamme für seinen als Mähdrescher umgebauten Rasenmäher, in dem sie den Dreschvorgang hautnah sehen konnten.

In der Windmühle begaben sich die Kinder zunächst zurück in das Jahr 1869, dem Baujahr der Windmühle. Damals wurde das Getreide auf dem Acker mit der Sense geschnitten, von Hand gebunden und in Garben mit Pferd und Wagen zur Mühle gebracht. Dort demonstrierte Heinz-Josef Heuckmann dann zunächst die Technik des Dreschens mit Dreschflegeln auf der „Deele“ und die anschließende Getreidereinigung: Im Kleinen durch Pusten, etwas größer mit einer Windfege.

In der Mühle folgten die Kinder dann dem Weg des Getreides vom Kornboden (der Durchfahrt) über den Sackaufzug zum Steinboden, wo Klaus Schmitt die Technik vorstellte. Begeistert legten die Kinder dann selbst Hand an und zogen die Säcke hinauf. Danach wird dort das Getreide in den Trichter gefüllt und zwischen den Steinen gemahlen – wenn der Wind weht und der Müller zuvor die Segel gesetzt hat. Denn nur so lässt sich die Kraft des Windes zum Mahlen nutzen. Das Mehl fällt dann hinab auf den Mehlboden, wird dort gesiebt, erneut hinaufgeschafft für einen zweiten Mahlgang oder eingesackt. Um dann über den Aufzug hinab auf den Pferdewagen gelassen zu werden.

Doch warum waren Windmühlen vor 150 Jahren so wichtig? Diese Frage konnten die Kinder abschließend selbst beantworten: Das Mahlen von Getreide per Hand ist ganz schön schwer! Mittels Reibestein gelingt das kaum, besser geht es mit einer Handsteinmühle, doch ist die Arbeit schwer und ermüdend. Wie gut, dass in der Ennigerloher Mühle der Wind die Kraft liefern kann, um die Steine zu drehen und das Korn zu schroten oder zu mahlen. Am Ende der kurzweiligen Führung gab es für alle ein Stück frisch gebackenes Mühlenbrot – einfach köstlich.

 


 

Rund 640 Schülerinnen und Schüler mit Mühlenmärchen begeistert!

 
„Wir freuen uns auf neue Märchen im nächsten Jahr!“ Am Ende der Märchentage 2022 gab es viele strahlende Kinderaugen zuhauf, Lob für die gute Organisation durch die Mühlenfreunde und ein herzliches Dankeschön an die Märchenerzählerinnen, denen es gelang, die alten Geschichten für die Kinder lebendig werden zu lassen.

Sehr viele der alten Märchen haben etwas mit dem Thema Mühle zu tun. Anlass genug für die Mühlenfreunde, auch in diesem Jahr sämtliche Ennigerloher Grundschulen zu den Märchentagen 2022 einzuladen. Den Auftakt machten 4 Klassen der Marienschule Enniger im dortigen Heimathaus (übrigens früher einmal eine Schule!), welches vom Heimatverein zur Verfügung gestellt wurde. Sie lauschten den von Sigrun Schwarz wunderbar präsentierten Märchen. In Westkirchen für den dortigen Teilstandort der Jakobusschule fanden die Märchentage mit Erzählerin Barbara Tillmann im Pfarrhaus statt, da die Windmühle dort zurzeit gesperrt ist.
Beide Erzählerinnen gemeinsam waren dann in der Ennigerloher Windmühle für Schülerinnen und -schülern der Mosaikschule (einschließlich Ostenfelde) und der Jakobusschule Ennigerloh parallel und gemeinsam aktiv. Sie nahmen die Kinder mit auf eine Reise in alte Zeiten, zu den Sternenschwestern, von denen eine die Erde besuchte. Zum Rumpelstilzchen, bei dem die schöne Müllertochter am Ende glückliche Hilfe durch einen Boten bekam. Zu den Freundes des Fuchses, die sich vor dem Kobold fürchteten, der dann durch die kleine Ameise doch noch verjagt werden konnte. Zu den drei Ziegenböcken, die mit List und Stärke eine Troll bezwangen. Und zu der Grille, die alles tat, um mit vielerlei Hilfe so gerade noch die Ameise vor dem Ertrinken zu retten. Hinreißend vorgetragen, zogen die Kinder mit „Es war einmal“ ein in die schöne Märchenwelt. Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu, machten oft aktiv mit und erkannten den Bezug zur Windmühle sofort. Auch das Lied von der „klappernden (Wind)Mühle“, zu dem eifrig mitgeklatscht wurde. Am Ende gab es noch ein kleines Erinnerungspräsent: Eine Windmühle, ein Freundschaftsbändchen oder einen kleinen Stern – so werden die Kinder ihren Märchentag noch lange in guter Erinnerung behalten.
 

 

 
 

Foto links:  Gespannte Aufmerksamkeit für die Märchenerzählerin Sigrun Schwarz in der Ennigerloher Windmühle
Foto mitte: Einen Blumenstrauß als Dankeschön überreichten von rechts Janine Bittner und Schulleiterin Andrea Schlinkmann (Mosaikschule) den Erzählerinnen Barbara Tillmann und Sigrun Schwarz. Ihr Dank galt auch Klaus Schmitt von den Mühlenfreunden für die Organisation der Märchentage 2022.
Foto rechts: Mühlenfreunde auf Tour: Im Pfarrheim Westkirchen trug Barbara Tillmann den Kindern Mühlenmärchen vor


 

Märchentage für alle Ennigerloher Grundschulkinder

Was vor 3 Jahren mit der Mosaikschule klein begann, hat nun erneut alle Ennigerloher Grundschulen erreicht: Die Mühlenfreunde laden ein zu den Märchentagen 2022 – und für mehr als 650 Schülerinnen und Schüler aller Grundschulen der Drubbelstadt stehen nun an 5 Vormittagen vom 15. bis 23. September Märchen auf dem Stundenplan.

Natürlich stehen dabei erneut Mühlenmärchen und Märchen, die einen Bezug zum Thema Mühle haben, im Vordergrund. Lebendig und mitreißend vorgetragen von den ausgebildeten Märchenerzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann. Für die Schülerinnen und Schüler aus Ennigerloh und Ostenfelde auf dem Mühlenanger im Schatten der Windmühle, die sich in diesem Jahr nach der Sanierung des Mauerwerks von ihrer ein schönsten Seite zeigt. Nach wie vor aber geht es bei den Märchen um die Faszination der Geschichten aus alter Zeit, um Weisheiten und Erfahrungen, um Mühlen und mahlen, mal heimelig, mal schaurig, mal glücklich.
Die Märchentage gehen aber erneut auch auf Tour: In Enniger findet die Veranstaltung für 4 Klassen der Marienschule in Kooperation mit dem Heimatverein im Heimathaus statt. Nahe neben der ehemaligen Wassermühle Bruland am Vossbach. Und in Westkirchen werden die Kinder des dortigen Teilstandortes der Jakobusschule im Pfarrzentrum Märchenerzählerinnen lauschen können. Hierhin müssen der Heimatverein Westkirchen und die Mühlenfreunde ausweichen, da die Windmühle leider für Besuche gesperrt ist.

Die Märchentage werden von den Fördervereinen der Schulen zu 50% mitfinanziert.
Die verbleibenden Kosten sowie die Organisation tragen die Mühlenfreunde.

 Märchenerzählerinnen und Märchenerzählung vor der Mühle


 

Am Tag des offenen Denkmals waren die Mühlentore weit geöffnet

Nach der Sanierung des Kalksteinmauerwerks auf der Ostseite des Mühlenkorpus´ präsentierte sich die Ennigerloher Windmühle zum diesjährigen Tages des offenen Denkmals erneut im strahlenden Glanz.

Die Ennigerloher Mühlenfreunde ließen es sich unter dem Motto „Spurensuche“ nicht nehmen, Gäste aus Ennigerloh und der Region in die Windmühle einzuladen, um ihnen in aller Ruhe und Ausführlichkeit das Denkmal, die wunderbar erhaltenen Mahltechnik und viele kleine Schätze rund um das Thema Mühle und Mahlen ausführlich vorzustellen und zu erläutern. Und dieses Angebot des im wahrsten Sinne „Offenen Denkmals“ fand den ganzen Sonntag über zahlreiche Besucher.

Viele Besucherinnen und Besucher, darunter zahlreiche Familien  mit Kindern staunten ob des gewaltigen hölzernen Mahlwerkes, bewunderten das Krühwerk der Binnendrehertechnik oder ließen mit dem Sackaufzug begeistert die Klappen klappern. Die vielfältigen Erläuterungen der Mühlenfreunde, gespickt mit kleinen Anekdoten aus der „Müllerei“ und Geschichten aus dem alten Ennigerloh fanden viel Aufmerksamkeit. Und natürlich waren die Kleinen begeistert dabei, mit einer nachgebauten römischen Steinhandmühle einmal selbst Korn zu Mehl zu mahlen. Der Weg des Getreides wurde aber schon früher gezeigt: Vom Dreschen mit Holzflegeln über die Reinigung mit einer 100 Jahre alten Fege bis zum Mahlgang: Alte Mühlentechnik vom Feinsten.

Dass die Windmühle am Denkmaltag wieder lebendig wird, ist den Mühlenfreunden zu verdanken: Mit viel Arbeitskraft und riesengroßem Engagement haben sie von 2008 – 2013 die Windmühle saniert und voll funktionsfähig so restauriert, dass heute mit Windkraft wieder Korn zu Mehl vermahlen werden kann. Aber noch viel mehr: Sie haben das Denkmal geöffnet, lassen seitdem in und an der alten Mühle mit Veranstaltungen, Führungen, Präsentationen, Trauungen, Kooperationen mit Schulen und zahlreichen weiteren Aktivitäten quirliges Leben lebendig werden. Mühle hautnah, zum Anfassen sozusagen, gerade auch für Kinder. Begrüßt wurden die Gäste dabei vom „Müllerpaar“ Heinrich und Käthe, die nach Rundgang/Vortrag und Führung zuschauten, wie es sich viele bei einem Stück Kuchen, einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk auf dem Anger gemütlich machten.

Für die Mühlenfreunde besteht jedoch nach diesem Denkmaltag kein Grund zum Ausruhen: Sie warten noch immer auf die Baugenehmigung und wollen möglichst noch in diesem Jahr ein Backhaus bauen, nach historischen Plänen, mit Steinofen und unter Nutzung alter Materialien. Vielleicht dann zum Tag des offenen Denkmals im nächsten Jahr vielleicht schon der Duft frisch gebackenen Brotes über den Mühlenanger weht.

 

Tag des offenen Denkmals an der Windmühle Ennigerloh


 
   
   
Tag des offenen Denkmal   
 
 
Neue Absperrung passend zum Tag des offenen Denkmal fertig.   
 
 
   

„Kino für Alle“ am Freitag 12. August auf dem Mühlenanger

Ennigerloh.HJH. Nach den erfolgreichen Open-Air-Veranstaltungen der letzten beiden Jahre setzen Mühlenfreunde und Alte Brennerei Schwake in diesem Jahr ihre Kooperation fort: Am Freitag 12. August laden sie gemeinsam zum „Kinoabend für Alle“ auf den Mühlenanger ein. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Teilhabe und Integration: Angesprochen werden sollen insbesondere Menschen aus Ennigerloh, die sonst einen erschwerten Zugang finden: Menschen mit Einschränkungen, mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge und Asylbewerber, Menschen aus Wohnheimen und Einrichtungen – diese werden neben allen anderen am Kino Interessierten ganz herzlich eingeladen. Der Abend beginnt mit Informationen der Veranstalter zu ihren Aktivitäten und Projekte, mit dem Kennenlernen der Mühle, mit Austausch untereinander. Gegen 21 Uhr startet dann das Kinoerlebnis für Alle: Ausgewählt wurde – passend zum Thema Teilhabe und Integration - die französische Komödie „Verstehen Sie die Beliers?“

Mühlenfreunde und Alte Brennerei haben für den Abend eine Förderung beim Städtebauförderprogramm „Neustart Innenstadt“ beantragt, mit dieser Unterstützung können sie dieses Kinoerlebnis dann kostenfrei anbieten.

Weitere Information, auch zu Anmeldungen etc. erfolgen ab dem 25. Juli.
 

 

 

 Erneut im Angebot: Kinoerlebnis im Schatten der Windmühle


 

Mittsommerabend und Dankeschön an der Windmühle

Vor zwei Jahren entstand im Rahmen der Aktion „Moulin rouge“ die Idee, einmal einen „Mittsommerabend“ in das Veranstaltungsprogramm der Mühlenfreunde aufzunehmen: Ein lauer Abend um die Sommersonnenwende, die Mühle ins Licht gesetzt, mit Gesprächen, vielleicht Musik, in angenehmer Atmosphäre mit Freunden einige schöne Stunden verbringen.

Leider ließ die Corona-Situation auch in diesem Jahr so einen „Mittsommerabend“ in größerem Kreis noch nicht zu: Als die Vorbereitungen entschieden werden mussten, waren Auflagen und Stand noch nicht abzusehen. Die Mühlenfreunde nutzen aber die Idee, um dazu ihre treuen Helferinnen und Helfer einzuladen und sich damit bei Ihnen für die Unterstützung auch im vergangenen Jahr herzlich zu bedanken. Es wurde ein sehr schöner Sommerabend in gemütlicher Runde mit guten Gesprächen und freundlichem Miteinander. Wunderbar ging die Sonne über dem Mühlenwall unter, in der Dämmerung präsentierte sich dann die „Rote Mühle“ erneut in leuchtender Pracht.

 

 

 

 Ein besonderes Erlebnis: Die Windmühle als „Moulin rouge“


 
   

Mahltechnik stand am Mühlentag im Vordergrund – Gute Resonanz

Der Zuspruch war enorm: An die 200 Besucherinnen und Besucher kamen am Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag 2022 zur Ennigerloher Windmühle, um sich vor allem die wunderbare Mahltechnik von 1869 zeigen und erklären zu lassen. Unter den Interessierten waren auch zahlreiche Fachbesucher, die an diesem Tage von Mühle zu Mühle fuhren.

Nach einer dreijährigen, Corona-bedingten Zwangspause waren die Ennigerloher Mühlenfreunde froh, endlich einmal wieder am Deutschen Mühlentag ihr „Schätzchen“ dem Publikum präsentieren zu können. Von 11 – 17 Uhr wurden fachkundige Mühlenführungen mit dem Schwerpunkten Mahltechnik angeboten. Viele Besucherinnen und Besucher waren überwältigt von der wunderbar restaurierten Mahltechnik, die vor mehr als 150 Jahre ein Stück hölzerne Technikgeschichte schrieb. Aber auch vom Engagement der Mühlenfreunde: Mit großem persönlichem Einsatz wurde die 5-jährige Sanierungsphase gestemmt, als Höhepunkt dabei die Montage der neuen Flügel im September 2012. Danach konnten sich 2013 erstmals wieder die Flügel im Wind drehen, wurde nach mehr als 90 Jahren wieder Korn zu Mehl gemahlen – ausschließlich angetrieben von der regenerativen Kraft des Windes.

In kleinen Videos wurde Interessierten zudem die Technik im Detail und in virtueller Funktion erläutert. Denn leider war an diesem Tag ein Mahlbetrieb noch nicht möglich, da nach den Sturmschäden im Winter die Revision noch nicht ganz abgeschlossen werden konnte. Dafür konnten die Kinder ausgiebig die kleine römische Handmühle nutzen und zeigen, wie Getreide zu Mehl wird.

Viele der Besucherinnen und Besucher waren überrascht, wie vielfältig die Verbindungen zwischen der Windmühle und der Ennigerloher Orts- und Stadtgeschichte sind. Und wie es den Mühlenfreunden gelingt, dieses wundervolle technische Kulturdenkmal und Wahrzeichen der Stadt kontinuierlich mit Leben zu füllen: Führungen, Trauungen, Zusammenarbeit mit Schulen, Märchentagen, Tage der offenen Tür, Open-Air-Kultur auf dem Mühlenanger und vieles mehr.

Die Mühlenfreunde erfuhren viele positive Rückmeldungen ob ihrer Aktivitäten. Und freuten sich, dass die Besucherinnen das Angebot drumherum mit Bratwürstchen, Kaffee, Plattenkuchen, kühlen Getränken gerne nutzen, um im Gespräch mit anderen noch eine Weile auf dem Mühlenanger zu verweilen. An diesem Tag war es rund um die Mühle erneut sehr lebendig.
 

 

 

Links: Das Müllerpaar Heinrich und Käthe lud zum Deutschen Mühlentag ein, Mitte:  Im Mittelpunkt stand die wunderbare Mühlentechnik
Rechts:  Die Ennigerloher Windmühle – immer einen Besuch wert.


 


 

Historisches Backhaus auf dem Mühlenanger

An den benötigten Materialien haben die Mühlenfreunde in den letzten Wochen erfolgreich gearbeitet: Alte Klinkersteine und Dachpfannen konnten aus einem Abbruch in Keitlinghausen in Zusammenarbeit mit der Landjugend gewonnen werden. Fenster aus einem alten Bauernhaus n Ennigerloh. Die Schamottsteine für den Steinbackofen sind bestellt. Kalksteine für die Verkleidung des Ofens zur Backstube wurden aus einem Abbruch in Beckum geborgen. Fundamentsteine sollen noch aus Lippborg folgen. Fehlen nur noch alte Eichenbretter zur Verkleidung der Giebel und für die Decke der Backstube. Interessenten werden geben, sich unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de dazu zu melden.

Die Planungen für das Backhaus stehen: Grundlage ist das historische Backhaus auf dem Mühlenhof in Münster, welches ursprünglich aus der Ennigerloher Bauernschaft Hoest stammt. Nach diesem Vorbild soll mit alten Materialien und in historischer Bauweise nun ein neues (altes) Backhaus auf dem Mühlenanger nahe dem kleinen Acker errichtet werden. Die Mühlenfreunde hoffen, im Mai/Juni die Baugenehmigung zu erhalten und dann endlich loslegen zu können. Ein wesentlicher Teil der Arbeiten soll in Eigenleistung erfolgen. Das Projekt wird zu 90% gefördert über das Programm Heimatzeugnis des Landes NRW.

 

 

 

Planskizze: Seitenansicht des geplanten Backhauses von der Enniger Straße her

 

 

 

Steinaktion in Keitlinghausen


 
   

Mühlenfreunde bestätigen und erweitern Vorstand /
Rückblick auf ein erfolgreiches Mühlenjahr

Mit dem bewährten Team und einen erweiterten Vorstand gehen die Mühlenfreunde Ennigerloh in die kommenden drei Jahre. Diese Entscheidungen wurden auf der Mitgliederversammlung am 24. Februar einstimmig getroffen. Zudem gab die Versammlung dem Vorstand grünes Licht für eine Änderung der Vereinssatzung und Verhandlungen zum Abschluss neuer Pacht- und Nutzungsverträge mit der Stadt Ennigerloh.

Vor den turnusmäßigen Neuwahlen standen ausführlichen Berichte des Vorstandes zum Vereinsjahr 2021 auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Darin berichtete Heinz-Josef Heuckmann über großen Anstrengungen aufgrund der Corona-Anforderungen und dennoch vielfältige Aktivitäten: 60 Trauungen wurden in der Windmühle durchgeführt, darunter am 19. November die 500. Trauung seit Juni 2010. Ein gelungener Open-Air-Tag in Kooperation mit der Alten Brennerei mit Kindertheater, Kaberettabend mit Lioba Albus  und knapp 400 Besucherinnen und Besuchern. Tolle Märchentage 2021 zum Thema Mühlenmärchen mit 650 Kindern von allen Ennigerloher Grundschulen. Diese Veranstaltungen wurden unterstützt vom Städtebauförderprogran „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh. Ferner 6 Führungen für Schulklassen unter dem Motto „Vom Korn zum Brot“ und 150 begeisterten Schülerinnen und Schülern. Und schließlich das Bauprojekt „Sanierung des Mauerwerks auf der Ostseite der Windmühle“ mit dem die bauliche Sanierung des Ennigerloher Wahrzeichens abgeschlossen werden konnte. Die Arbeiten fanden von Juli bis November statt, es gab einige Schäden mehr als zuvor geschätzt, doch diese konnten ebenfalls mit beseitigt werden. Auch dann der Unterstützung des Landes NRW aus dem Programm Heimatzeugnis, das 90% der Kosten übernommen hat. Für diese Arbeit, das tolle ehrenamtliche Engagement und für die erneut hervorragende mediale Präsentation des Vereins in Internet und in den Medien gab es viel Lob von den Mitgliedern.

Das Finanzjahr 2021 schloss für die Mühlenfreunde mit einem Defizit ab, wie Kassiererin Maria Barth-Schnieder dann ausführte. Dieses sei allerdings planmäßig erfolgt und den Sanierungsmaßnahmen geschuldet. Für die Alltagsarbeit und die kommenden Bauprojekte stehen den Mühlenfreunden unter Berücksichtigung der Förderung ausreichende Mittel und Rücklagen zur Verfügung. Die Kassenprüfer Andreas Römer und Jürgen Dietrich bescheinigten dem Vorstand eine ordnungs- und satzungsgemäße Kassenführung, daher erfolgte durch die Versammlung eine einstimmige Entlastung.

Zur neuen Kassenprüferin wurde Christiane Emmerlich gewählt.

Vor den dann anstehenden Neuwahlen dankte Vorsitzender Heinz-Josef Heuckmann seinem ganzen Team und den weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für Mitarbeit und Unterstützung. Sein besonderer Dank galt Heinz Arens, der sich nach 12 Jahren im Vorsatz (6 Jahre Beisitzer, 6 Jahre Schriftführer) nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Er wird jedoch die Mühlenfreunde weiterhin bei Internet, Organisation der Trauungen etc. unterstützen. Ihm wurde ein bunter Blumenstrauß überreicht.

Bei den Wahlen wurden dann Heinz-Josef Heuckmann (Vorsitzender), Josef „Seppl“ Pähler (2. Vorsitzender) und Maria Barth-Schnieder (Kassiererin) einstimmig für 3 Jahre wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig. Das Votum für den neuen Schriftführer Rainer Silz. Vom Beirat wurden Georg Aufderheide, Klaus Schmitt, Fritz Meyke und Burkhard Kappelt wieder gewählt. Neue Beisitzer sind zudem Andreas Römer und Silvio Lorenz. Auch diese Wahlen erfolgten einstimmig und dokumentierten den guten Zuspruch der Versammlung zur Arbeit des Vorstandes.

 
 

 

Mit erweitertem Vorstand sollen die kommenden Aufgaben bewältigt werden


 

Mühlenfreunde beschließen Satzungsänderung /
Baubeginn für Backhaus im Frühjahr

Aufgrund der weiteren Entwicklung des Vereins und veränderter steuerrechtlicher Anforderungen war es in der Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde auch erforderlich die bestehende Vereinsatzung anzupassen. Über diesen Punkt informierte Heinz-Josef Heuckmann die Versammlung ausführlich. Dazu ist im Vorfeld eine Beratung durch Christiane Oltmann sowie eine Abstimmung mit dem Finanzamt zur Sicherstellung der Gemeinnützigkeit erfolgt. Ein weiterer Punkt mit Auswirkung auch auf die Satzung waren Änderungen der Verträge mit der Stadt Ennigerloh: Dieses betraf sowohl den bestehenden Pachtvertrag für Windmühle und Mühlenanger als auch eine neue Nutzungsvereinbarung als Voraussetzung für die geplanten Bauprojekte. Die Entwürfe wurden anwaltlich und steuerrechtlich vorgeprüft. Die Inhalte der Verträge wurden ebenfalls breit dargestellt und intensiv diskutiert.
Die Änderung der Satzung wurde einstimmig beschlossen. Ebenso wurde der Vorstand einstimmig beauftragt, die Verhandlungen mit der Stadt zu den Verträgen im Sinne des Vereins weiterzuführen und abzuschließen.
„Nach wie vor hat die Corona-Pandemie Auswirkungen auf das Vereinsleben. Daher ist es leider auch in diesem Jahr nicht möglich, das Maibaum- und Mühlenfest Mitte Mai durchzuführen. Denn dazu ist eine Vorbereitungszeit von rund 5 Monaten erforderlich, in der auch verbindliche Vereinbarungen zu treffen sind. Das ist derzeit nicht möglich.“ – Mit diesem Wermutstropfen begann Heinz-Josef Heuckmann seinen Ausblick auf das Jahr 2022. Der Deutsche Mühlentag am Pfingstmontag soll jedoch wieder an und in der Mühle gefeiert werden, wie auch der Tag des offenen Denkmals Anfang September. Am 25. Juni laden die Mühlenfreunden zum „Mitsommerabend“ an der Mühle ein. Mit der Alten Brennerei Schwake laufen nun Gespräche zu einem weiteren Open-Air-Event im August an. Im September und Oktober sind erneut alles Schülerinnen und Schüler der Grundschulen im Stadtgebiet zu den Märchentagen eingeladen.
Besonderer Höhepunkt des Jahres soll aber das historische Backhaus werden, welches die Mühlenfreunde auf dem Anger errichten wollen. Die Planungen dazu sind weitgehend abgeschlossen, das Ofeninnere als Bausatz bereits bestellt. Der Bauantrag ist von der Stadt auf den Weg gebracht, nach Genehmigung sollen die Arbeiten voraussichtlich Anfang Mai beginnen. Bei der Errichtung des Backhauses sollten historische Bauweise und alte Materialien Verwendung finden. Diese sichern sich die Mühlenfreunde teilweise aus alten Abbruchhäusern, wofür immer Unterstützung gesucht wird. Mithilfe ist auch beim Bau gefordert, immerhin sind dort rund 1000 Stunden Eigenleistungen eingeplant. Auch dazu sind freiwillige Helfer stets willkommen. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Backhaus im September fertig werden. Für diese Zeit suchen die Mühlenfreunde dann noch Backgeräte und – materialien zur Komplettierung der Inneneinrichtung. Das Bauprojekt wird ebenfalls vom Land NRW aus dem Programm Heimatzeugnis mit einer Förderung 90% unterstützt. Daher ist es den Mühlenfreunden möglich, das Projekt ohne Finanzmittel der Stadt Ennigerloh zu realisieren.

 

 

 

Ein Backhaus für den Mühlenanger


 

Am 26. März: Eine Stunde Licht aus an der Windmühle!

Für mehr Klimaschutz: Am Samstag 26. März um 20:30 Uhr ging an der Ennigerloher Windmühle das Licht aus: Das Wahrzeichen der Drubbelstadt wurde dann für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt. Damit beteiligten sich die Mühlenfreunde Ennigerloh erneut an der WWF-Aktion „Earth Hour“ und setzten damit ein deutliches Zeichen für mehr Klimaschutz und bessere Klimaanpassung.

„Wir wollten ganz bewusst in Ennigerloh auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes und der Klimaanpassung aufmerksam machen, auch in diesen Zeiten“ betont Heinz-Josef Heuckmann, Vorsitzender des Vereins. Denn die Windmühle steht seit mehr als 150 Jahren für die umweltfreundliche und nachhaltige Nutzung regenerativer Energien.

Wiederholt schon haben die Mühlenfreunde ihre Windmühle für besondere Aktionen in Farbe gesetzt: „Moulin rouge“, „Moulin orange“, „Moulin vert“ Zuletzt erstrahlte sie am 25. und 26. Februar in Blau und gelb, um die Ennigerloher Solidarität mit der Ukraine zu verdeutlichen. Festlich illuminiert in Weihnachtsbeleuchtung präsentiert sich das Wahrzeichen der Drubbelstadt auch im Advent. Nun folgte mit der „Windmühle im Dunkeln“ eine genau gegenteilige Aktion – auch ein Hingucker.

An der „Earth Hour“ nehmen jedes Jahr viele tausend Städte, Unternehmen, Vereine und Privathaushalte teil. Mit dem Abschalten der Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten und Gebäuden setzen sie ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für mehr Klimaschutz und Klimaanpassung. Diese wichtigen Zukunftsaufgaben dürfen angesichts der aktuell dringlichen Themen wie Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg dennoch nicht aus den Augen verloren werden. Und gegen das Vergessen agieren die Mühlenfreunde mit einer Stunde Dunkelheit.

 

 

 

Für den Frieden in der Ukraine erstrahlte die Windmühle in blau und gelb.
Für mehr Klimaschutz stand die Alte Dame dann eine Stunde im Dunkeln.


 

Das Umfeld der Windmühle auf den Frühling vorbereitet

Auch an der Windmühle gibt es immer etwas zu tun! In diesen Tagen trafen sich dort einige Mühlenfreunde, um das Umfeld auf die kommenden Frühlingswochen vorzubereiten. Vom Wall mussten die letzten Steinchen der Sanierungsarbeiten des Vorjahres entfernt werden, dann galt es die Wiese zu mähen. Mit ihren vertrockneten Blütenstängeln und Halmen war sie über viele Wochen Winterquartier für zahlreiche Insekten. Nach der Mahd wurde das Schnittgut zunächst gesammelt und liegen gelassen. So können die Insekten in den kommenden Tagen noch in den Frühling hineinschlüpfen. Erfreulicherweise zeigen sich auf dem Wall schon die ersten blauen Blüten des Gundermanns; viele Margeriten-Polster lassen erkennen, dass sich im 4. Jahr die Blumenwiese positiv weiter entwickeln wird.
Zur Abrundung des Angers wurde auf der Westseite noch eine kleine Trockenmauer aus Natursteinen errichtet.

Auch die Beete links und rechts der Zufahrt wurden gesäubert und teilweise zurückgeschnitten. Dort mussten auch einige Pfosten des Holzgeländers neu befestigt werden. Schließlich benötigte die Infotafel in Teilbereichen einen Anstrich; wie auch die Fenster der Mühle. Damit wurde begonnen, diese Arbeiten müssen aber noch fortgeführt werden. Nach 3 intensiven Arbeitsstunden waren sich die fleißigen Helferinnen und Helfer einig: Es hat sich gelohnt, nun kann der Frühling zu unserer schönen Windmühle kommen!

 

 

 

Frühlingsstimmung an der Windmühle


 

Steinreiche Aktion der Mühlenfreunde

 Am Anfang stehen Steine, viele Steine: Mit der Gewinnung von historischen Ziegeln im alten Reichsformat aus einem Abbruchhaus in Oelde-Keitlinghausen starteten die Mühlenfreunde Ennigerloh die Arbeiten für ihr neues (altes) Backhaus auf dem Windmühlenanger. Und dank der tatkräftigen Unterstützung der Landjugend und zahlreicher Helfer aus den eigenen Reihen konnte damit der steinerne Grundstock für das Projekt gesichert werden.

Welche Materialien benötigt man für ein historisches Backhaus? Nun ja, altes Ständerwerk aus Eichenholz und etliche Tonhohlpfannen haben sich die Mühlenfreunde schon vorab sichern können. Bleiben alte Ziegelsteine und weitere Pfannen: Diese konnten sie sich nun in Keitlinghausen sichern. Doch die Aktion war nicht so einfach: Erst musste eine Abbruchgenehmigung für den Bauherrn vorliegen, dann galt es, für die Arbeiten am Giebel des gut 100 Jahre alten Hauses ein Gerüst aufzubauen. Hierzu wurde der Verein bereits zwei Tage vor der Aktion von Heiner Aufderheide tatkräftig und fachlich unterstützt. Dann galt es Unterstützer zu finden, die Vorgehensweise zu planen und die gesamte Aktion inklusive Verpflegung zu organisieren. Mit insgesamt 18 Personen gelang es dann am Samstag, einige 100 Hohlpfannen und mehr als 3000 Ziegelsteine zu bergen, vom Kalkmörtel zu befreien, zu stapeln und nach Ennigerloh zu transportieren. Dabei erwiesen sich insbesondere die zwei Traktoren der Landjugend und deren Anhänger als wertvolle Hilfe. Schicht um Schichte wurden die Ziegel vom First bis zu den Bodensteinen gelöst, zunehmend unter erschwerten Bedingungen, denn das Mauerwerk in Erdgeschoss war doppelsteinig und zum Teil mit Zementmörtel gemauert. Gleichzeitig wurde sukzessive das Gerüst zurückgebaut. Nach acht intensiven Arbeitsstunden waren alle staubbedeckt, müde, aber auch glücklich über das Erreichen des Tagesziels: Steinreich die Grundlagen für das Backhaus zu legen! Herzlichen Dank an alle Beteiligten!  Foto: Viele tatkräftige Helfer bei den Mühlenfreunden aktiv

 

 


 

Erfolgreiche Gemeinschaftsaktion mit steinreichem Abschluss

Am Anfang stehen Steine, viele Steine: Mit der Gewinnung von historischen Ziegeln im alten Reichsformat aus einem Abbruchhaus in Oelde-Keitlinghausen starteten die Mühlenfreunde Ennigerloh die Arbeiten für ihr neues (altes) Backhaus auf dem Windmühlenanger. Und dank der tatkräftigen Unterstützung der Landjugend und zahlreicher Helfer aus den eigenen Reihen konnte damit der steinerne Grundstock für das Projekt gesichert werden.

Welche Materialien benötigt man für ein historisches Backhaus? Nun ja, altes Ständerwerk aus Eichenholz und etliche Tonhohlpfannen haben sich die Mühlenfreunde schon vorab sichern können. Bleiben alte Ziegelsteine und weitere Pfannen: Diese konnten sie sich nun in Keitlinghausen sichern. Doch die Aktion war nicht so einfach: Erst musste eine Abbruchgenehmigung für den Bauherrn vorliegen, dann galt es, für die Arbeiten am Giebel des gut 100 Jahre alten Hauses ein Gerüst aufzubauen. Hierzu wurde der Verein bereits zwei Tage vor der Aktion von Heiner Aufderheide tatkräftig und fachlich unterstützt. Dann galt es Unterstützer zu finden, die Vorgehensweise zu planen und die gesamte Aktion inklusive Verpflegung zu organisieren. Mit insgesamt 18 Personen gelang es dann am Samstag, einige 100 Hohlpfannen und mehr als 3000 Ziegelsteine zu bergen, vom Kalkmörtel zu befreien, zu stapeln und nach Ennigerloh zu transportieren. Dabei erwiesen sich insbesondere die zwei Traktoren der Landjugend und deren Anhänger als wertvolle Hilfe. Schicht um Schichte wurden die Ziegel vom First bis zu den Bodensteinen gelöst, zunehmend unter erschwerten Bedingungen, denn das Mauerwerk in Erdgeschoss war doppelsteinig und zum Teil mit Zementmörtel gemauert. Gleichzeitig wurde sukzessive das Gerüst zurückgebaut. Nach acht intensiven Arbeitsstunden waren alle staubbedeckt, müde, aber auch glücklich über das Erreichen des Tagesziels: Steinreich die Grundlagen für das Backhaus zu legen! Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

 

 


 

Der neue Vorstand der Mühlenfreunde

 

 

v.l. Fritz Meyke (Beirat), Heinz-Josef Heuckmann (Vorsitzender), Josef Pöhler (Stellvertrender Vositzender), Burkard Kappel (Beirat),
Rainer Silz (Schriftführer), Andreas Römer (Beirat), Klaus Schmitt (Beirat), Silvio Lorenz (Beirat) Maria Barth-Schnieder (Kassiererin)
und Georg Aufderheide (Beirat).


 

Ein ganz besonderer Ort zum Heiraten: Die Ennigerloher Windmühle!

Wer in Ennigerloh und Umgebung eine wunderwolle Lokation zum Heiraten sucht, der wird schnell in der Ennigerloher Windmühle fündig. Die ersten 3 Paare dieses Jahres gaben sich dort schon das Ja-Wort, auch an den besonderen Tagen 2.02.2022 und 22.02.2022 Im November des letzten Jahres konnten die Mühlenfreunde bereits zur 500. Trauung seit 2010 gratulieren, bis heute haben 510 Traupaare in der Ennigerloher Windmühle geheiratet. Sie alle suchten einen Ort mit schönem Rahmen für eine standesamtliche Trauung. Einen Ort, der vom Standesamt akzeptiert wird, einen festlichen Rahmen bietet, ebenso eine Atmosphäre, in der sich unter normalen Umständen Gesellschaften von 30 bis 40 Personen, in diesen Coronazeiten aktuell maximal 25 Personen wohl fühlen. Alle diese Paare fanden in der Ennigerloher Windmühle einen speziellen Trauungsort, der das Andenken an diesen besonderen Tag für Brautpaar und Gäste unvergessen werden lässt. Und der nach der Zeremonie die Möglichkeit bietet, mit Familie und Freunden noch auf das Ereignis anzustoßen und ein klein wenig zu feiern.

Natürlich ist in diesen Corona-Zeiten vieles anderes – personifizierte Anmeldung, Begrenzung der Teilnehmerzahl, Maskenpflicht, keine Feier danach – und dennoch versuchen die Mühlenfreunde alles, um ihren Gästen dennoch einen heimeligen, unvergesslichen Rahmen zu bieten. Trotz der Pandemie konnten so im Jahr 2021 insgesamt 60 Trauungen in dem Wahrzeichen der Drubbelstadt stattfinden. Und für 2022 liegen bereits 33 Reservierungen vor.
Was zeichnet die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle als Geheimtipp für Brautpaare nun aus? Zum einen wartet das dortige Trauzimmer auf dem historischen Mehlboden mit einem besonderen Ambiente auf: Natürliches Kalksteinmauerwerk, altes rustikales Eichenholz, Dielenboden, eine Rundbank, die verbindet und die Gemeinschaft stärkt, ein Raum, in dem man gerne etwas zusammenrückt und ein besonderes Ereignis erlebt. Daraus entsteht eine besondere Atmosphäre, die bereits viele Traupaare zu schätzen gelernt haben. Noch sind für 2022 Termine frei. Standesamt und Mühlenfreunde arbeiten dabei Hand in Hand zusammen. So können Interessierte mit ehrenamtlichen Standesbeamtinnen auch Trauungen außerhalb der regulären Zeiten vereinbaren. Nach Abschluss der Sanierungsarbeite am Mauerwerk der Windmühle präsentiert sich das Wahrzeichen der Drubbelstadt nun wieder in voller Pracht.

Das Brautpaar im Mittelpunkt, das Denkmal als Rahmen und Treffpunkt – die Mühlenfreunde Ennigerloh bieten ihre Windmühle gerne als externen Trauungsort an. Anmeldungen sind über das Standesamt Ennigerloh, Anfragen und Reservierungen bei den Mühlenfreunden, Heinz Arens, Telefon 02524-950793 möglich.

 

 

 

 Mehr als 500 Trauungen haben in der Mühle bereits stattgefunden

 

 

Freut sich auf glückliche Paare: die Ennigerloher Windmühle


 

Grüne Mühle zum Aktionstag „Kinderhospizarbeit“

Die Ennigerloher Windmühle ist zum bundesweiten Aktionstag „Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar in grünes Licht getaucht wurden. Sie war somit ein Baustein von vielen weiteren Objekten in Stadt, Kreis und Land, die damit auf die Situation von jungen Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen aufmerksam machten. Die Farbe Grün hat dabei für die Kinderhospizarbeit eine besondere, symbolhafte Bedeutung: „Wir denken an euch, ihr seid nicht allein!“

Die Windmühle ist als Wahrzeichen der Drubbelstadt ein ganz besonderes Gebäude in der Stadt Ennigerloh. Daher wird sie von den Mühlenfreunden auch bei besonderen Anlässen ins rechte Licht gesetzt: „Moulin rouge“ am 4. Advent, „Moulin orange“ im November zum Tag gegen Gewalt an Frauen. Deshalb haben die Mühlenfreunde auch spontan zugesagt, als sie vom Deutschen Kinderhospizverein im Kreis Warendorf angesprochen worden sind mit der Bitte, das denkmalgeschützte Gebäude am 10. Februar zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ grün anzustrahlen.

Die Illumination begann bereits in der Dämmerung um 17 Uhr, da der WDR von der Windmühle dann schon erste Bilder für das abendliche Münsterlandmagazin einfangen wollte. So richtig grün erstrahlte das Wahrzeichen dann in der Dunkelheit. Etliche Passanten auf der Ennigerstraße hielten an und bestaunten das Objekt, einige Fotografen nutzen die Gelegenheit, das Wahrzeichen einmal ganz anders in Szene gesetzt in Bildern zu sichern.
Aufgrund des immer stärker werdenden Regens mussten die Mühlenfreunde die Aktion dann schon gegen 20:30 Uhr beenden. Das Bild der grünen Mühle mit ihrer Botschaft zugunsten der Kinderhospizarbeit auch im Kreis Warendorf wird jedoch lebendig bleiben.

 

 

 

Erstrahlte zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ in grünem Licht: Das Ennigerloher Wahrzeichen Windmühle


 
   

Einladung zur Mitgliederversammlung
am 24. Februar um 19 Uhr in der Aula der Mosaikschule

Wir laden unsere Mitglieder zur Jahresversammlung in der Aula der Mosaikschule ein. Aufgrund der Coronavirus-Situation sind ein gültiger Impf- bzw. Genesungsnachweis oder ein negativer Test zwingend erforderlich. Aus organisatorischen Gründen wird vorab um Anmeldung Telefon 4954 oder per E-Mail info@muehlenfreunde-ennigerloh.de gebeten

Einladung Mitgliederversammlung 2022 Download


 

Grüne Mühle zum Aktionstag „Kinderhospizarbeit am 10. Februar“

Die Windmühle ist als Wahrzeichen der Drubbelstadt ein ganz besonderes Gebäude. Daher bemühen sich die Mühlenfreunde um eine stimmungsvolle Advents- und Weihnachtsbeleuchtung, die in diesem Kahr bis zum 2. Februar erstrahlen soll. Daher wird die Windmühle aber auch bei besonderen Anlässen ins rechte Licht gesetzt: „Moulin rouge“ am 4. Advent, „Moulin orange“ im November zum Tag gegen Gewalt an Frauen.

Deshalb haben die Mühlenfreunde auch spontan zugesagt, als sie vom Deutschen Kinderhospizverein im Kreis Warendorf angesprochen worden sind mit der Bitte, das denkmalgeschützte Gebäude am 10. Februar zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ in grünes Licht zu tauchen und damit auf die Situation von jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung aufmerksam zu machen.

Die Farbe Grün hat für die Kinderhospizarbeit eine besondere, symbolhafte Bedeutung: Wir denken an euch, ihr seid nicht allein!

Am Donnerstag, 10. Februar von ca. 17 bis 22 Uhr Uhr soll die Windmühle daher in grünes Licht getaucht werden, gemeinsam mit vielen anderen Bauwerken und Denkmälern bundesweit. Ein Besuch wird sich lohnen.

 

 

 

Wird zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ in grünem Licht erstrahlen: Das Ennigerloher Wahrzeichen Windmühle


 

Historisches Backhaus an der Windmühle: Alte Baumaterialien gesucht

Nach der erfolgreichen Beendigung der Sanierung des Mauerwerks der denkmalgeschützten Windmühle wenden sich die Ennigerloher Mühlenfreunde nun in diesem Jahr einem besonderen Projekt zu: Der Errichtung eines Backhauses auf dem Mühlenanger. Erste Ideen dazu gab es schon von mehr als 10 Jahren. Diese wurden seinerzeit zurückgestellt, um zunächst alle Kräfte für Sanierung und Restaurierung der Windmühle zu bündeln und dann sukzessive ein Veranstaltungs-Portefolio aufzubauen und mit Leben zu füllen.
Nun aber ist es soweit: Dank der Förderung durch das Heimatministeriums des Landes NRW ist die Finanzierung gesichert, eine Gruppe von Mühlenfreunden hat sich zudem gefunden, die ein Backhaus mit Backaktionen mit Leben füllen will. Für den Bau haben sich die Mühlenfreunde etwas Besonders einfallen lassen: Das Backhaus soll nach historischem Vorbild eines alten Backhauses aus der Bauernschaft Hoest mit alten Materialien und in alter Bauweise errichtet werden. Die Planungen dazu sind weitgehen abgeschlossen, die Stadt Ennigerloh wird nun den Bauantrag stellen. Etliche Materialen haben sich die Mühlenfreunde schon sichern können, doch noch suchen sie alte Baustoffe: ca. 40 m Fundamentsteine (möglichst aus heimischem Kalkstein), ca. 2500 Ziegelsteine, gut 20 m² Eichenbretter für Giebel und Dachboden, eine Eichenholztür 90 x 200 cm. Sowie Eichenfachwerkbalken in Dicken von ca. 13 x 13 cm und zwei Fenster 100 x 74 cm (B x H). Wer solche Materialien oder Teile davon hat und zum Bau des Backhauses beisteuern möchte, melde sich bitte bei den Mühlenfreunden unter Mail info@muehlenfreunde-ennigerloh.de oder Telefon 02524 4954.

Und noch eine Bitte: Gesucht werden ab dem Sommer auch alte Handwerksgegenstände aus Bäckereien wie Arbeitstische, Regal, Regalbretter, Mehl- und Teigwaage, Kneter, Schieber, Brotkörbe- und kästen, Backbleche, Horde etc. sowie zum Brotbacken erforderliche Kleinmaterialien.

 

 

Nach diesem Vorbild soll ein historisches Backhaus auf dem Mühlenanger entstehen


 
 

Für die beiden war es der bislang vielleicht wichtigste, zumindest aber schönste Tag in ihrem Leben: Am 20. November gaben sich Aline Bogs und Mario Schreen in der Ennigerloher Windmühle im Familien- und Freundeskreis vor der Standesbeamtin Hildegard Mählmann das Ja-Wort. Braut und Bräutigam, bei wohnhaft in Westkirchen, freuten sich sehr, diesen besonderen Moment in der heimeligen Atmosphäre des Mehlbodens der Windmühle feiern zu können. Mit Ihnen freuten sich auch die Mühlenfreunde Ennigerloh, war doch diese Trauung auch für sie ein ganz besonderes Ereignis: Es war die 50. Trauung in diesem Jahr, zugleich die insgesamt 500. Trauung seit dem Jahr 2010, in dem sich erstmals Paare in dem Ennigerloher Wahrzeichen trauen konnten. Im Namen des Vereins gratulierte der Vorsitzende Heinz-Josef Heuckmann nach der Zeremonie ganz herzlich, zugleich überreichte er dem Paar als Erinnerung und als Appetithappen ein Backmischung feinen Ennigerloher Mühlenbrotes. Gerade rechtzeitig zu dieser 500. Trauung konnte auch das Gerüst der Sanierungsarbeiten am Mauerwerk auf der Ostseite wieder abgebaut werden, die „alte Dame“ Windmühle präsentierte sich somit in neuem Glanz. Und sie kann bis zum Jahreswechsel noch einige Male mit den Brautpaaren um die Wette strahlen, denn bis Ende Dezember stehen weitere 8 Trauungen auf dem Programm. Die Mühle ist demnach für viele Paare aus Ennigerloh und der Region ein ganz besonderer Ort.

 

 

Anlässlich der 500. Trauung in der Ennigerloher Windmühle strahlten sie gemeinsam um die Wette:
v.l. Klaus Schmitt (Mühlenfreunde), Aline Schreen geb. Bogs, Mario Schreen, Fritz Meyke (Mühlenfreunde)


 

Vom Korn zum Brot – die Jakobusschule zu Gast in der Windmühle

Auf den Weg vom Korn zum Brot machten sich in diesen Tagen knapp 100 Schülerinnen und Schüler der 3. Und 4. Klassen der Jakobus-Grundschule. Sie folgten damit gerne einer Einladung der Mühlenfreunde, ihnen dabei die Ennigerloher Windmühle kindgerecht vorzustellen. Und waren am Ende begeistert ob dieses packenden Mühlenerlebnisses.

Gemeinsam mit den Mühlenfreunden Klaus Schmitt und Heinz-Josef Heuckmann begaben sich die Kinder auf eine Zeitreise ins Jahr 1869, dem Baujahr der Windmühle. Die Arbeit der Bauern musste mit der Hand und Unterstützung von Pferden bewältigt werden. Zum Dreschen des Getreides dienten Flegel und Dielenböden – diese alte Technik wurde in der Durchfahrt der Mühle lautstark demonstriert. Eindrucksvoll auch die Getreidereinigung: Im Kleinen durch Pusten, im Großen mit einer Windfege.

Sodann begaben sich die Kinder auf den Weg des Getreides vom Kornboden (der Durchfahrt) über den Sackaufzug zum Steinboden, wo Klaus Schmitt die eindrucksvolle Mahltechnik vorstellte. Über viele Jahrhunderte waren Wind- und Wassermühlen die einzigen „Kraftmaschinen“, den den Menschen unterstützen konnten. Begeistert legten die Kinder dann selbst Hand an und zogen Säcke hinauf. Im Mahlgang wird das Getreide dann mit Windkraft zwischen den Steinen gemahlen – wenn der Müller zuvor die Flügel besegelt hat. Über den Mehlboden, dort wird das Mehl gesiebt und eigesackt ging es dann weiter hinunter zur Durchfahrt.

Dort konnten die Kinder dann selbst erfahren, welch mühsame Tätigkeit des Mahlens von harten Getreidekörnern eigentlich ist: Mittels Reibestein gelingt das kaum, etwas besser geht es mit einer Kornmühle, noch besser mit dem Nachbau einer römischen Steinmühle, dennoch ist die manuelle Arbeit ermüdend. Wie gut, dass in der Ennigerloher Mühle der Wind die Kraft liefern kann, um die Steine zu drehen und das Korn zu schroten oder zu mahlen. Dabei verging die Zeit wie im Fluge, am Ende der kurzweiligen Führung gab es für alle ein Stück frisch gebackenes Mühlenbrot – einfach köstlich.

 

 

Manuelles Getreidemahlen mit einer römischen Steinmühle:
Die Kinder der Jakobusschule waren begeistert dabei.


 

Mühlenfreunde: Gemeinsamer Herbstaktionstag an der Windmühle
Im letzten Jahr musste er ausfallen, der regelmäßige Aktionstag der Mühlenfreunde im Herbst zur Pflege des Mühlenangers. Und auch im Frühjahr dieses Jahres war Corona-bedingt an derartige gemeinsame Aktivitäten nicht zu denken. Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen, Anfang November endlich wieder an zwei Samstagen in den Grünflächen aktiv werden zu können.
Und es war notwendig genug: Die Hecke um den kleinen Acker wurde gestutzt, der Aufwuchs dort gemäht – und gleich mit Laub zu einem Winterquartier für viele Tierarten aufgeschichtet. Die teilweise zugewachsenen Wege werden vom Aufwuchs befreit. In der großen Hecke auf der Westseite war ein kräftige Rückschnitt erforderlich. Dabei fiel so viel Schnittgut an, dass dieses nicht mehr vor Ort gehäckselt, sondern im Kompostwerk entsorgt werden musste. Schließlich galt es auch, das Laub von den Ornamentbeeten und dem Rasen zu harken. Dieses wurde teilweise zum Mulchen der Hecke wiederverwendet. Und wenn das Gerüst abgebaut worden ist, wird auch noch der Mühlenwall gereinigt und gepflegt.
Nach jeweils 2 ½ arbeitsintensiven Stunden wurde dann kurzentschlossen gegrillt – ein kleines Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement.

 
 
Fleißige Helferinnen und Helfer an der Windmühle: v.l. Rainer Silz, Christiane Emmerlich, Maria Barth-Schnieder,
Heinz-Josef Heuckmann, Klaus Schmitt, Burkhard Kappel, Josef Pöhler, Silvio Lorenz, Fritz Meyke.

 

Die Windmühle erneut im Lichterglanz

In der kommenden Adventszeit will sich die Ennigerloher Windmühle erneut von ihrer besten Seite präsentieren: Dann wird das Gerüst abgebaut, im Umfeld sollen die Spuren Spuren der Bauarbeiten beseitigt sein. Das frisch sanierte Mauerwerk des Wahrzeichens der Drubbelstadt wird sich dann in einem frischen Glanz präsentieren.

Und natürlich werden die Mühlenfreunde erneut die Adventszeit mit einer stimmungsvollen Illumination der Mühle unterstützen. Mittlerweile gehören die 4 großen Kerzen auf den Mühlenflügeln schon fest zur Ennigerloher Vorweihnachtszeit, sind schon fast eine kleine Tradition geworden. Schon aus der Ferne ist die illuminierte Mühle zu erkennen, verkündet: Hier bin ich, hier ist Ennigerloh, hier ist meine Heimat. Viele Ennigerloherinnen und Ennigerloher, viele Familien, viele Gäste werden auch in diesem Jahr wieder einen Spaziergang zu Mühle machen und sich an den „Lichterkranz“ erfreuen. Wie in jedem Jahr startet zum 1. Advent die erste Kerze – nur welche das in diesem Jahr sein wird, das bleibt eine Überraschung. Und wie die anderen folgen? Einfach hingehen, anschauen und sich von der vorweihnachtlichen Stimmung an der Windmühle auch in diesen erneut eingeschränkten Corona-Zeiten verzaubern lassen –  und vielleicht sogar daraus Kraft für das neue Jahr schöpfen. Die Mühlenfreunde freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

 

 
 

 Die Windmühle lädt mit Kerzenlicht ein


 

Arbeitseinsatz rund um die Windmühle

Die Mühlenfreunde Ennigerloh laden Mitglieder und Unterstützer/innen zu Arbeitseinsätzen rund um die Windmühle ein. Jetzt im Herbst stehen auf dem Mühlenanger einige Arbeiten an: Hecken- und Gehölzschnitt, Wiesenmahd, Wegearbeiten, Streichen der Infotafel, Pflanzarbeiten – es ist viel zu tun. Wenn das Gerüst abgebaut ist, muss zudem das Umfeld des sanierten Denkmals gesäubert und müssen Fenster und Türen gestrichen werden. Dazu werden fleißige Hände um Unterstützung gebeten – gemeinsam geht s besser! Geräte zur Gartenarbeit sind bitte mitzubringen. Die Arbeiten finden an den Samstagen 6. und 13. November jeweils von 9:30 – 12 Uhr statt. Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss. Um Anmeldung unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de wird gebeten.

 

 

Windmühle: Sanierung des Mauerwerks geht dem Ende entgegen

Seit 13 Wochen bietet die Ennigerloher Windmühle ein ungewohntes Bild: Zu zwei Dritteln von einem Gerüst verdeckt, vor dem Wall ein Haufen Steine. Doch damit soll bald Schluss sein: In diesen Tagen laufen die abschließenden Arbeiten zur Neuverfugung des sanierten Mauerwerks, danach noch einige Tage aushärten – dann kann auch das Gerüst wieder abgebaut werden.
Bis hierhin war von der Steinmetzfirma Häder aus Greven einiges an Arbeiten zu bewerkstelligen: Entfernen des alten, oft brüchigen Fugenmaterials, Reinigung der Fassade, Schadenskataster gemeinsam mit den Mühlenfreunden, Ausarbeitung gerissener, defekter Steine, Einbau passend fakturierter Ersatzsteine, Sicherung vorgeschädigter Steine durch Dreifachverschlämmung. Und das alles in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden.

Zudem gab es noch eine unliebsame Überraschung: In Teilbereichen des Mauerwerks wurden Hohlräume vorgefunden, die zusätzlich zwingend verfüllt werden mussten. Und es waren im Detail mehr Steine ganz oder teilweise geschädigt als vorab (ohne Gerüst) von unten erkennbar. Dazu musste der Auftrag erweitert werden. Aber dennoch: Am Ende dieser Sanierung wird die Windmühle für hoffentlich lange Zeit im neuen sanierten Glanz des Mauerwerks erstrahlen. Heiß ersehnt auch von vielen Brautpaaren, die in den letzten Wochen auf schöne Fotos vor den Wahrzeichen der Drubbelstadt verzichten mussten.

 
 
   
Foto Links: Sanierungsarbeiten im Detail: Im Mauerwerks der Windmühle musste zerstörte Steine ersetzt (unten rechts) und teilgeschädigte Steine mit Vorschlämmen gesichert werden (Mitte)
Foto Rechts: Baustelle – Betreten verboten – Dieses Schild an der Ennigerloher Windmühle soll hoffentlich sehr bald Vergangenheit sein

 

Mühlenfreunde: Weiterentwicklung der Aktivitäten über Zusammenarbeit

 Sanierung der Windmühle und Wiederöffnung für die Öffentlichkeit – mit diesen beiden ersten Zielen sind die Mühlenfreunde 2008. Zwischenzeitlich kamen weitere Ziele hinzu: Gemeinsame Errichtung des Ennigerloher Maibaumes auf dem Mühlenanger mit zuletzt 28 Vereinen. Angebot von standesamtlichen Trauungen seit 2010, in diesen Wochen wird bereits die 500 Trauung im Ennigerloher Wahrzeichen erwartet. Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit, nach 90 Jahren wurde 2013 erstmals wieder mit Windkraft Getreide gemahlen. Kooperation mit der Realschule zur Windmühle mit Projekten wie Entwicklungsgeschichte des Weizens, Die tolle Knolle, Färberpflanzen und Durchgemüs. Weitere Entwicklung zum außerschulischen Lernort für Ortgeschichte, Umwelt, Natur und Technik. Veranstaltungen wie Deutscher Mühlentag, Tag des offenen Denkmals, Ennigerloher Windmühlenradtour. Entwicklung des Maibaum- und Mühlenfestes, zuletzt eine Gemeinschaftsaktion mit 15 – 20 Vereinen und Gruppen aus Ennigerloh.

Und diese Kooperationen wurden in den letzten Jahren weiterentwickelt: Kooperation mit der benachbarten Mosaikschule in AGs und Projekten. Zudem haben die Mühlenfreunde nun die neue Schulleiterin Andrea Schlinkmann und ihr gesamtes Kollegium zu einer Mühlenführung mit Diskussion zu gemeinsamen Aktivitäten auch im Unterricht eingeladen. Märchentage mit Mühlenmärchen für Ennigerloher Grundschulkinder, in diesem Jahr waren erstmals alle Grundschulen mit über 650 Schülerinnen und Schülern dabei. Und noch mehr, in Kooperation mit den Heimatvereinen Enniger und Westkirchen fand die Märchentage teilweise auch in den Ortsteilen statt. Zusammenarbeit mit RGB light and acoustic bei verschiedenen Veranstaltungen, aber auch Unterstützung für die Veranstaltungstechniker im Jahr 2020 anlässlich der misslichen Corona-Situation mit der Aktion „Moulin rouge“ und der daraus abgeleiteten Idee eines Mitsommerfestes in 2022. Kooperation mit der Akten Brennerei Schwake e.V. zu gemeinsamen Open-Air-Aktivitäten auf dem Mühlenanger: 2020 Open-Air-Kino, 2021 Open-Air-Kindertheater und-Kabarett, 2022 mehr.
Bei all diesen und auch künftigen Aktivitäten steht eines im Fokus: Gemeinsam aktiv sein, gemeinsam Angebote für Ennigerloh entwickeln und umsetzen. Und das ist gut so.

 
 
Herbststimmung an der Ennigerloher Windmühle
 

Vom Korn zum Brot – ein Angebot für Schulklassen der 3. Jahrgangsstufe

Auf den Weg vom Korn zum Brot machten sich in diesen Tagen die Klassen 3 b und c der Mosaikschule. Sie folgten damit einer Einladung der Mühlenfreunde, die ihnen dabei die Ennigerloher Windmühle kindgerecht vorstellen wollten. Und am Ende gab es viele strahlende Kinderaugen: Diese Führungen waren ein Erlebnis!

Die Kinder begaben sich zunächst zurück in das Jahr 1869, dem Baujahr der Windmühle. Damals wurde das Getreide auf dem Acker mit der Sense geschnitten, von Hand gebunden und in Garben mit Pferd und Wagen zur Mühle gebracht. Dort demonstrierte Heinz-Josef Heuckmann dann zunächst die Technik des Dreschens mit Dreschflegeln auf der „Deele“ und die anschließende Getreidereinigung: Im Kleinen durch Pusten, etwas größer mit einer Windfege.

In der Mühle begaben sich die Kinder dann auf den weg des Getreides vom Kornboden (der Durchfahrt) über den Sackaufzug zum Steinboden, wo Klaus Schmitt kurz die Technik vorstellte. Begeistert legten die Kinder dann selbst Hand an und zogen die Säcke hinauf. Dort wird das Getreide dann in den Trichter gefüllt und zwischen den Steinen gemahlen – wenn der Wind weht und der Müller zuvor die Segel gesetzt hat. Denn nur so lässt sich die Kraft des Windes zum Mahlen nutzen. Das Mehl fällt dann hinab auf den Mehlboden, wird dort gesiebt, erneut hinaufgeschafft für einen zweiten Mahlgang oder eingesackt. Um dann über den Aufzug hinab auf den Pferdewagen gelassen zu werden.

Doch warum waren Windmühlen vor 150 Jahren so wichtige Maschinen? Diese Frage konnte die Kinder dann selbst beantworten: Das Mahlen von Getreide per Hand ist ganz schön schwer! Mittels Reibestein gelingt das kaum, besser geht es mit einer Handsteinmühle, doch ist die Arbeit schwer und ermüdend. Wie gut, dass in der Ennigerloher Mühle der Wind die Kraft liefern kann, um die Steine zu drehen und das Korn zu schroten oder zu mahlen. Am Ende der kurzweiligen Führung gab es für alle ein Stück frisch gebackenes Mühlenbrot – das schmeckte einfach köstlich.

In diesen Tagen wollen die 3. Klassen der Jakobusschule die Windmühle besuchen. Die Mühlenfreunde laden darüber hinaus weitere Schulklassen aus der Region zur Mühlenerkundung ein. Kontakt/Terminabstimmung über info@muehlenfreunde-ennigerloh.de

 
 
Auf dem Weg vom Korn zum Brot: Hier Getreide, Sieb und Römische Handmühle zum Ausprobieren des Mahlens in der Windmühle
 
Märchentage 2021  
 

Zur Zeit finden an der Ennigerloher Windmühle die Märchentage für die Ennigerloher Grundschulen statt.
Erstmalig nehmen alle Grundschulen aus dem Stadtgebiet daran teil. Vorgetragen werden die Märchen von Sigrun Schwarz und Barbara Tillman in historischen Kostümen. In allen  Märchen werden Geschichten die in Verbindung zu Mühlen stehen erzählt.
Die Märchentage dauern noch bis zum 17. September an.

Ausführlicher Text folgt.


 

Einladung zur Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde am 9. September

Im April zum zweiten Mal Corona-bedingt ausgefallen nehmen die Verantwortlichen der Mühlenfreunde nun einen neuen Anlauf und laden ihre Mitglieder ganz herzlich zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, 9. September 2021 um 19:00 Uhr in die Windmühle ein. Um das Treffen Corona-gerecht planen und vorbereiten zu können, wird vorab um Voranmeldung der Teilnahme per Mail unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de oder per Telefon unter 02524-4954 gebeten. Zudem sind Nachweise über Impfung, Genesung oder negative Testung zwingend erforderlich. Auf dem Programm der Versammlung stehen neben den Regularien u.a. der Rückblick auf das erst Corona-Jahr 2020 und die dennoch mit hohem Aufwand durchgeführten Aktivitäten. Zudem muss die Satzung geändert werden. Beraten wird auch über die Errichtung eines Backhauses auf dem Mühlenanger. Ferner wird ein Ausblick gegeben auf weitere Angebote und Projekte des Vereins. Neuwahlen des Vorstandes sind nicht erforderlich, es muss jedoch ein Kassenprüfer/eine Kassenprüferin neu gewählt werden.

Einladung zum Download


 
 

Fantastische Reise in die Welt von Kater Felix und seinen Freunden

Strahlende Kinderaugen, Mitfiebern, viel Applaus – mit dem Stück „Voll drauf“ entführte das Figurentheater Hille Pupille Groß und Klein in die Welt von Kater Felix, Gerda dem Schwein, Hahn und Hühnern sowie Milly der Maus. Kinder, Eltern und Großeltern waren sich am Ende einig: Diese Open-Air-Aufführung an der Windmühle war ein besonderes Erlebnis.

Kater Felix war schlecht drauf, alle waren gegen ihn, nichts klappte. Der Hahn kommandiert ihn herum, die Hühner schmeißen mit Dreck, das Schwein Gerda denkt nur ans Fressen und er selbst weiß nichts mit sich anzufangen. Doch Milly die Maus schafft es, ihn aus der Reserve zu locken, sie bietet ihm viele Möglichkeiten und nicht zuletzt ihre Freundschaft an. Aufgewacht aus seiner Lethargie kann Felix jetzt richtig loslegen. Mit seinen Spielideen begeistert er nicht nur Maus Milly und die Zuschauer, sondern tatsächlich auch noch Gerda. Und wen wundert’s da noch, dass am Ende alle „Voll drauf“ waren! Ein Stück über Lebensfrust, Lebenslust und Freundschaft: Gemeinsam seid ihr stark! Und diese Botschaft kam – blickte man in leuchtende Kinderaugen – über.
Woran auch der luftige Spielort im Freien am Fuße der Windmühle seinen Anteil hatte. Und dank der anteiligen Unterstützung durch das Städtebauförderungsprojekt „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh konnten Alte Brennerei und Mühlenfreunde dieses Erlebnis für die Kleinen sogar kostenfrei anbieten. Als kleine Wiedergutmachung für die vielen Unbilligkeiten in diesen Corona-Zeiten.

 

Begeisternder Open-Air-Kabarettabend an der Windmühle

Mit ihrem Programm „Hitzewallungen“ begeisterte die Kabarettistin Lioba Albus beim Sommer-Open-Air 2021 an der Ennigerloher Windmühle mehr als 240 Zuschauerinnen und Zuschauer. Für diese war es in diesen Corona-Zeiten ein Erlebnis der besonderen Art.

Lioba Albus präsentierte sich dabei in Ennigerloh als „Vollblutkabarettistin“ und „Rampensau“, die die knapp 1 1/2 Stunden auf der Bühne vor einem aktiven Publikum sichtlich genoss. Dabei warf sie sich zunächst als Mia Mittelkötter in Pose, griff gekonnt Aktivitäten vor der Bühne schlagfertig auf. Sie entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst in die Welt einer sauerländischen Hausfrau, die auf alles, aber auch wirklich alles eine treffende Antwort fand: Ob Mann, ob Frau, Politik oder Familie, dick oder dünn, bekannt oder von nebenan, jeder bekam sein Fett ab. Gespannt verfolgt wurde dann ihre Verwandlung zum Ranger im Stadtwald, der sein Wissen über die Brunft des Wildes in harschen Worten volltönend verlauten ließ. Danach schlüpfte Sie in die Rolle von Witta der Pommesschlampe vom Imbiss „Mayo and more“, die ihre Probleme mit Ex-Mann Ralle und Uschi vom Nagelstudio nebenan auf eigene Art lösen konnte. Und wieder zurück zu Mia, die Ihrem Mann eine XXXXL-Badehose für den Urlaub kaufte, Jorge (Jürgen) aus dem Publikum schöne Augen machte, vor dem Fotografen knickste und überhaupt zum Ende ihres Programms noch einmal zu ganz großer Fahrt auflief. Ein langanhaltender Applaus war ihr gewiss.

Nach Abschluss eines gelungenen Kabarett-Sommerabends gab es auch Lob für die Veranstalter Alte Brennerei und Mühlenfreunde: Einmal wegen des gelungenen Programms, zum anderen aber auch ob der sehr guten Organisation. Dieser Kabarettabend konnte dank der Unterstützung durch das Städtebauförderungsprojekt „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh kostenlos angeboten werden. Wobei sich Mühlenfreunde und Alte Brennerei die noch fehlenden 50% teilen. Als kleines Dankeschön für den Zusammenhalt in Ennigerloh in diesen Corona-Zeiten


 

 
 

 

 

Offene Mühlentür am Sonntag, 1. August

Sie wollten schon immer einmal die Ennigerloher Windmühle in Ruhe besichtigen? Ohne einer Gruppe anzugehören, ohne Anmeldung? Dann sollten Sie sich Sonntag, den 1. August 2021 vormerken: Von 16 – 17:30 Uhr öffnet dann die Ennigerloher Windmühle für alle Interessierten die Tore. Heinz-Josef Heuckmann wird Sie fachkundig durch die Mühle führen und in seinen Erzählungen Mühle, Müllerei und auch das Dorf Ennigerloh vor 150 Jahren lebendig werden lassen. Die Geschichte des Denkmals und Wahrzeichens von 1869 bis heute fehlt dabei ebenso wenig wie die Informationen zur anstehenden Sanierung und den weiteren Aktivitäten und Projekten der Ennigerloher Mühlenfreunde. Ein Besuch lohnt sich!
Die aktuell geltenden Corona-Anforderungen sind dabei zwingend zu beachten: In der Mühle ist Mund-Nase-Schutz zu tragen, Besucher sind zu registrieren.

 
 
Lädt mit offener Mühlentür zum Besuch ein: Die Ennigerloher Windmühle
 
 

Beginn der Sanierungsarbeiten an der Ennigerloher Windmühle

 Mit der Überreichung des Zuwendungsbescheides durch Heimatministerin Ina Scharrenbach am 5. Juli in Ennigerloh begann für die Mühlenfreunde unmittelbar die Umsetzungsphase für das erste Teilprojekt, die Sanierung des Mauerwerks auf der Ostseite der Windmühle. Unverzüglich wurden die notwendigen Aufträge erteilt und die Bauzeitenplanung abgeschlossen. Nun geht es auch schon los: Bereits in der kommenden Woche ab dem 26. Juli wird an der Mühle das erforderliche Baugerüst aufgestellt. Am 2. August starten dann die Sanierungsarbeiten, zunächst mit einer detaillierten Kartierung des Mauerwerks einschließlich Schadensaufnahme- und Bewertung. Die weiteren Maßnahmen wie Entfernung des Fugenmaterials und Austausch schadhafter Steine erfolgt dann in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

Die Arbeiten werden so erfolgen, dass eine Nutzung der Mühle für Trauungen, Führungen und Veranstaltungen jeweils nach Abstimmung gewährleistet wird. Bei Trauungen ruhen z.B. die Arbeiten für ca. 1,5 Stunden. Dennoch wird sich die Windmühle in dieser Zeit anders aussehen. Dafür bitten die Mühlenfreunde um Verständnis.

Die Bauzeit ist mit ca. 10 Wochen veranschlagt, vorausgesetzt, es gibt keine Überraschungen. D.h, bis Ende Oktober bleibt die Windmühle, Denkmal und Wahrzeichen der Drubbelstadt, eingerüstet und bietet damit einen ungewohnten, teilweise verdeckten Anblick; danach soll sie sich jedoch saniert und schöner denn je in voller Pracht neu präsentieren.

Im Anschluss an die Mauerwerkssanierung wollen die Mühlenfreunde mit Vorarbeiten zum zweiten Teilprojekt Errichtung eines historischen Backhauses beginnen.

 
   
Präsentiert sich während der Sanierungsarbeiten am Mauerwerk teilweise hinter Gerüsten verborgen:
 Die Ennigerloher Windmühle, hier während der Sanierung der Westseite im Jahr 2010.
 
   
Ministerin Ina Scharrenbach besucht Mühlenfreunde Ennigerloh

Einen Förderbescheid aus dem Programm Heimatzeugnis des Landes NRW wurde von der NRW-Ministerin Ina Scharrenbach an Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden Ennigerloh übergeben.

 

 

 

 

 
Bild rechts: v.l. Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum, Heinz-Josef Heuckmann 1. Vorsitzender Mühlenfreunde Ennigerloh, Ministerin Ina Scharrenbach, Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier, Landrat Dr. Olaf Gericke, Michael Toppmöller Stellv. Bürgermeister Ennigerloh.
 

Die Windmühle wird wieder geöffnet

Über ein Jahr musste die Ennigerloher Windmühle, Wahrzeichen der Drubbelstadt und beliebte Attraktion, für Führungen und Besichtigungen weitgehend geschlossen werden. Das Coronavirus und dessen Anforderungen beschäftigte auch die Mühlenfreunde sehr, um zum Beispiel dennoch mit hohen Auflagen Trauungen durchführen zu können. Angesichts der nun deutlich gesunkenen Inzidenzzahlen kann die Mühle jetzt wieder mit deutlichen Lockerungen geöffnet werden.

Ab sofort sind wieder Führungen und Besichtigungen für Gruppen und Familien nach Terminabsprache möglich. Unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln, mit Mundschutz und bis zu maximal 20 Personen.
An Trauungen auf dem Mehlboden können nun bis zu 30 Personen teilnehmen, mit Teilnehmerlist, mit gültigem Impf-/ Genesungsnachweis oder Negativtestat, mit Beachtung der Hygiene und Abstandsregeln, mit Mundschutz, der allerdings am Platz abgelegt werden kann.
Nach der Trauung vor der Mühle gelten die jeweiligen Corona-Anforderungen im öffentlichen Raum, jede/r Einzelne ist dafür selbst verantwortlich.
Anmeldungen für Führungen, Besichtigungen und Trauungen nimmt der Mühlenfreund Heinz Arens, Telefon 02524-950793 entgegen.

Für Interessierte ohne Termin öffnet die Windmühle an jedem ersten Sonntag im Monat nachmittags von 16 – 17:30 Uhr die Tore. Einfach hereinschauen und sich von fachkundigen Mühlenfreunden in die Geschichte der Mühle und des Malens entführen lassen. Auch hier gelten Hygiene, Abstand und Mundschutz.
Die Mühlenfreunde planen zudem, die „Alte Dame“ am Sonntag, 12. September zum Tag des offenen Denkmals in der Zeit von 11 – 17 Uhr zu öffnen. Auf diesem Tag wurde auch bundesweit der Deutsche Mühlentag vom Pfingstmontag verschoben.

 

 

Lädt wieder zu Führungen, Besichtigungen und Trauungen ein – die Ennigerloher Windmühle


 

Mitsommerabend an der Windmühle

Als im Juni letzten Jahres die Ennigerloher Eventveranstalter von RGB light and acoustic auf die Mühlenfreunde zukamen mit der Bitte, im Rahmen einer bundesweiten Aktion zur Darstellung der Corona-Ssituation der leidenden Veranstaltungsbranche die Windmühle in rotes Licht zu tauchen, da sagten die Verantwortlichen gerne zu. Und konnten am Abend sehen, wie ihr Denkmal als „Moulin rouge“ wunderbar in Scene gesetzt in die Dämmerung eintauchte. Etliche Ennigerloherinnen und Ennigerlohen waren in kleinen Gruppen dabei und genossen das Schauspiel.

An diesem Abend entstand die Idee, einen solchen „Mitsommerabend“ in das Veranstaltungsprogramm der Mühlenfreunde aufzunehmen: Ein lauer Sommerabend um die Sommersonnenwende, die Mühle ins Licht gesetzt, mit Gesprächen, vielleicht Musik, in angenehmer Atmosphäre mit Freunden einige schöne Stunden verbringen.

Leider ließ die Corona-Situation in diesem Jahr so einen „Mitsommerabend“ in größerem Kreis noch nicht zu. Die Mühlenfreunde nutzen aber die Idee, um dazu ihre treuen Helferinnen und Helfer einzuladen und sich damit bei Ihnen für die Unterstützung auch in diesen Corona-Zeiten herzlich zu bedanken. Es wurde ein sehr schöner Sommerabend in gemütlicher Runde mit gebührendem Abstand, guten Gesprächen und freundlichem Miteinander. Prachtvoll ging die Sonne über dem Mühlenwall unter, in der Dämmerung präsentierte sich die „Moulin rouge“ dann erneut in leuchtender Pracht.

Dieser erste (kleine) „Mitsommerabend an der Windmühle“ macht Lust auf mehr, die Mühlenfreunde wollen ihm auf jeden Fall einen festen Platz im Terminkalender geben. Bitte vormerken: 25. Juni 2022!
 

 


 

Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde muss verschoben werden!

 Die Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde Ennigerloh e.V., die eigentlich Ende April stattfinden sollte, muss Corona-bedingt verschoben werden. So ein Beschluss des Vorstandes auf seiner letzten Video-Vorstandssitzung. Ein neuer Termin wird voraussichtlich im September/Oktober stattfinden können. Die Mühlenfreunde sehen von einer Versammlung per Videokonferenz ab, um ganz bewusst allen Mitgliedern eine Teilnahme zu ermöglichen.


 

Die Mühlenanger soll „natürlicher“ werden

 Im Mittelpunkt der vielfältigen Aktivitäten der Mühlenfreunde steht insbesondere die Windmühle. Mit dem wundervoll sanierten und voll funktionsfähig restaurierten Wahrzeichen verfügt die Drubbelstadt über ein attraktiven Anlauf- und Veranstaltungspunkt. Doch auch der Mühlenanger mit seinen Grünflächen steht unter der Obhut des Vereins. Und hier haben sich die Verantwortlichen auf den Weg gemacht, das Umfeld Schritt für Schritt „natürlicher“ zu gestalten. Schon seit vielen Jahren tragen fast alle Bäume Nistkästen, um die Vielfalt in der Vogelwelt zu erhöhen. Für Strauchbrüter bietet die Hecke an der Westseite Nahrungs- und Nistmöglichkeiten.
Der kleine Mühlenacker wird quasi ökologisch bewirtschaftet, hier haben auch viele oft seltene Ackerwildkräuter einen Platz. Für mehr Blütenreichtum sorgt auch die Pflegeumstellung auf dem Mühlenwall: Als Rasen gemäht wird nur der Bereich noch ober auf der Westseite, dort, wo die Flügel besegelt werden müssen. Alle anderen Flächen werden zu Blumenrasen oder Blumenwiese entwickelt. Ganz bewusst bleiben die Gräser und Blütenstängel auch den Winter über stehen, um überwinternden Insekt Unterschlupf zu bieten. Gemäht wurde dort erst Anfang März, nach einer Ruhephase wurde das Schnittgut dann der Kompostierung zugeführt. Aktuell präsentieren sich etliche Teilflächen im strahlenden Blau des Gundermann; im Laufe des Jahres sollen weitere Blumen hinzukommen – sofern sie nicht von den Kaninchen abgefressen werden. Denn diese fühlen sich auf dem Mühlenanger ebenfalls sehr wohl.

Gut angenommen wird bereits das Insektenhotel, ein Kooperationsprojekt der Mühlenfreunde mit der Mosaikschule, gefördert von der Stadt Ennigerloh. Zahlreich Windbienen haben die angebotenen Niststrukturen zur Eiablage genutzt. Der schlüpfende Insektennachwuchs wird sich dann über den zunehmenden Blütenflor auf dem Mühlenanger freuen.

 

 

Links: Das Insektenhotel auf dem Mühlenanger wird bereits von etlichen Wildbienen gut angenommen. Rechts: Immer einen Besuch wert: Die Ennigerloher Windmühle. Die Mühlenfreunde versuchen dabei, die Grünflächen rund um die Mühle blüten- und strukturreicher zu entwickeln.


 

Mühlenfreunde bereiten die Sanierung der Ostfassade der Windmühle vor

 Als das Kalksteinmauerwerk der Windmühle 2010 – 2011 saniert wurde, da mussten sich die Mühlenfreunde zunächst auf die witterungsbedingt besonders sanierungsbedürftige Westseite konzentrieren. Dort wurden mehr als 300 marode, brüchige Steine ausgetauscht und sämtliche Fugen mit einem offenporigen Material neu ausgebildet.

Doch der Zahn der Zeit nagt weiter an den Steinen, nun zeigt auch das Mauerwerk über den Durchfahrten und auf der Ostseite immer deutlicher Schäden. Durch Risse in Steinen und Fugen dringt zunehmend Wasser in das Mauerwerk ein; dieses soll nun durch eine entsprechende Sanierung weitgehend eingedämmt und die Verdunstung von Feuchtigkeit über ein spezielles Fugenbaumaterial erleichtert werden.

Erfreulicherweise war es möglich, auch für dieses Teilprojekt einen Förderantrag aus dem Programm Heimatzeugnis des Landes NRW stellen zu können. Der verbleibende Eigenanteil kann durch die Mühlenfreunde vollständig finanziert werden. Nun warten die Mühlenfreunde auf den Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung, dann sollen die Arbeiten zeitnah beginnen.

Die erforderliche Denkmalrechtliche Erlaubnis liegt bereits vor. Ebenso qualifizierte Angebote zu Sanierung und Gerüstbau. Auf dieser Basis soll dann eine Beauftragung an Fachfirmen erfolgen. Es wird eine Bauzeit von ca. drei Monaten kalkuliert. In dieser Zeit werden der Arbeitsbereich eingerüstet und die Stein- und Fugenarbeiten laufen. Die Mühle steht nach Terminabstimmung auch während dieser Sanierungsarbeiten für Trauungen und weitere Veranstalten – sofern Corona-bedingt zu lässig – zur Verfügung. Die Mühlenfreunde wünschen sich, dass sich das Ennigerloher Wahrzeichen anschließend im Herbst im neuen Glanz präsentieren kann.

 

 

Soll nun saniert werden: Die Ostseite der Ennigerloher Windmühle. Die Schäden an Mauerwerk und Fugen haben in den letzten Jahren weiter zugenommen


 

Am 27. März: Eine Stunde Licht aus an der Windmühle!

Am Samstag 27. März um 20:30 Uhr ging an der Ennigerloher Windmühle das Licht aus: Das Wahrzeichen der Drubbelstadt wurde dann für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt. Damit beteiligten sich die Mühlenfreunde Ennigerloh erneut an der WWF-Aktion „Earth Hour“ und setzten damit ein Zeichen für den Klimaschutz.

„Wir wollten ganz bewusst auch in Ennigerloh auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam machen“ betont Heinz-Josef Heuckmann, Vorsitzender des Vereins. Denn die Windmühle steht seit mehr als 150 Jahren für die Nutzung umweltfreundlicher regenerativer Energien.

Im letzten Sommer wurde mit der Aktion „Moulin rouge“ bereits die Windmühle in Farbe gesetzt, um auf die Misere der Veranstaltungsbranche in Coronazeiten aufmerksam zu machen. Im Advent dann eine spektakuläre Weihnachtsbeleuchtung, nun folgte mit der Windmühle im Dunkeln eine genau gegenteilige Aktion.

An der Earth Hour nehmen jedes Jahr viele tausend Städte, Unternehmen, Vereine und Privathaushalte teil. Mit dem Abschalten der Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten und Gebäuden setzen sie ein öffentlichkeitswirksames Zeichen.

 

 

 

 

Steht am Samstag für eine Stunde in Dunkelheit:
Die Ennigerloher Windmühle als Wahrzeichen der Drubbelstadt weist damit auf die dringenden Anforderungen für den Klimaschutz hin.


 

Frühlingsluft an der Windmühle

Mit wärmeren Temperaturen hielt Ende März endlich auch der Frühling Einzug in Ennigerloh. Im Sonnenschein präsentiert sich dabei die Windmühle auf dem Mühlengeist von ihrer besten Seite. In zahlreichen Nistkästen haben bereits einige Vogelarten mit dem Brutgeschäft begonnen. Die ersten Narzissen setzen mit ihren leuchtend gelben Blüten farbenfrohe Akzente. Die Wiese auf dem östlichen Mühlenwall, die im Winter mit Grashalmen und Blütenstengeln als Stukturen und Unterschlupf für Insekten diente, ist gemäht; nun sprießt dort das erste frische Grün. Überaus wohl fühlen sich auf dem Mühlenanger die Windkaninchen, manchmal auch zum Verdruss der Mühlenfreunde, da sie auch gerne nachgesäte Blumen und Kräuter fressen. Der Roggen auf dem kleinen Acker ist von Mäusen verbissen worden, nun aber werden sich die Halme unaufhaltsam gen Himmel recken. Der Weidenzaun schlägt bereits wieder aus, einige wenige Lücken werden die Mühlenfreunde nun mit Nachpflanzungen schließen. Noch müssen die Beete gesäubert und der Lavendel zurückgeschnitten werden; doch der Frühling ist da! Da zeigen auch die ersten Trauungen, die unter strengen Corona-Bedingungen dennoch in der Windmühle stattfinden.

 

 

 

Die Narzissen (Osterglocken) läuten den Frühling an der Windmühle ein.


 

Ein Backhaus für die Windmühle

Lange war es nur eine Idee in den Köpfen der Ennigerloher Mühlenfreunde, doch in den letzten Monaten wurde es ein konkretes Projekt: Die Windmühle soll durch ein Backhaus in historischer Bauweise bereichert werden.

Dabei orientieren sich die Mühlenfreunde an einem Ennigerloher Vorbild: Einem Fachwerk-Backhaus aus der Hoest, welches inzwischen auf dem Mühlenhof in Münster steht. Nach der Einweihung der Bockwindmühle dort im Jahr 1961 kamen nach und nach ein Mühlenhaus, ein Speicher, Remise und Pferdegöpel hinzu. Theo Breider, unermütlicher Antreiber und „Baas“ des Vereins „De Bockwindmüohl“ war dann auf der Suche nach einem Fachwerk-Backhaus aus dem Münsterland. Ein Ennigerloher Bäckermeister gab ihm dann 1969 im Rahmen einer Besichtigung den Tipp: In Ennigerloh, da gibt es so etwas. Prompt fuhr Breide nach Ennigerloh und wurde fündig: Ein baufälliges Backhaus, erbaut 1799 am Kotten Edelbrock (ab den 1900er Jahren Baumeyer, dann Hagedorn; heute Jungnitz) in der Hoest. Und ein kleines Backhaus am Kotten Rüting (zuvor Kammerinke, heute Suntrup). Diese Haus steht noch vor Ort und wurde erst kürzlich saniert. Mit Baumeyer aber, wie Breider Mitarbeiter der WLE, wurde sich der Baas rasch einig: Für 1.600 DM sollte der „Backs“ den Besitzer wechseln.

Dann die Überraschung: Theodor Frisch, Ennigerloher und Landrat im Kreis Beckum, hörte von dem Vorhaben und spannte flugs den Kreistag ein: Dieser übernahm zusammen mit dem Kreisheimatverein die Kosten und spendete das Objekt dem Mühlenhof! Und nicht genug: Frisch nutzte seine Kontakte zur Ennigerloher Patenkompanie in der Kaserne Ahlen: So kam es, dass im August 1969 Panzergrenadiere beim Abbau des Bachhauses in der Hoest halfen und dieses zum Mühlenhof nach Münster transportierten. Und dort wurde nur zwei Tage später schon Richtfest gefeiert.

An diesem Backhaus wollen sich nun die Mühlenfreunde orientieren und einen Nachbau davon mit alten Materialen in historischer Bauweise auf dem Mühlenanger errichten. Kernstück des „Backs“ soll ein Ofen werden, in dem dann auch Brot gebacken wird. Damit soll sich dann der Kreis „Vom Korn zum Brot“ rund um die Windmühle schließen.
Die Mühlenfreunde haben im Vorjahr einen Förderantrag bei der Bezirksregierung auf Unterstützung des Projektes gestellt. Dieser ist nach zahlreichen Gesprächen auf einem guten Weg. Die baulichen und backtechnischen Anforderungen und die Umsetzung werden aktuell durch zwei Arbeitsgruppen der Mühlenfreunde vorbereitet. Dazu sind Interessierte jederzeit willkommen. Das Projekt soll nach Bewilligung noch in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ennigerloh begonnen und bis 2022 umgesetzt werden.

 

 

 

Foto links: Soll einen Nachbau an der Ennigerloher Windmühle erhalten: Das Backhaus auf dem Mühlenhof in Münster;mitte: Der „Backs“ stand bis 1969 in der Bauerschaft Hoest; rechts: beim Abbau halfen seinerzeit Soldaten der Patenkompanie aus Ahlen.


 

Wintervergnügen und Vorfrühling an der Windmühle

Diese eine Woche im Februar ließ die Kinderherzen auch auf dem Mühlengeister höher schlagen: Erst am Sonntag reicher Schneefall mit abenteuerlichen Verwehungen. Dann am Montag noch ein kleiner Nachschlag und frostige Temperaturen. Und ab Dienstag schönstes Winterwetter bei strahlendem Sonnenschein. Zwar kalt, aber ungemein einladend und reizvoll. Selten hat man die Kinder aus dem, Umfeld der Windmühle so begeistert im Schnee toben gesehen. Auch viele Familien wagten auf dem Mühlenwall erste Schlittenfahrt, später ging es dann weiter Wittens Knapp hinunter. Wintervergnügen pur, und die Alte Dame sah dem bunten Treiben mit stillem Lächeln zu.

Nur 10 Tage später hielt der Vorfrühling mit aller Macht Einzug: Die Schneeberge verschwunden, keck recken die ersten Frühlingsblumen ihre Köpfe empor. Emsiges Treiben bei Meisen, Spatzen und Finken, die Männchen schmettern ihre Gesänge fast um die Wette. Auch die Kaninchen tollen wieder überall umher, sie haben Schnee und Frost unbeschadet überstanden. Die Temperaturen klettern bis an die 20°C, der warme Wind aus Südwest nimmt die ersten Kraniche mit in ihre Sommerquartiere. Die Wärme der Sonnenstrahlen lockt erneut viele Menschen an die Windmühle: Eine kurze Rast im Sonnenschein, ein erstes Eis des Jahres – es scheint, alle haben nur darauf gewartet.

Noch aber ist die Zeit des Frühlings nicht da, es wird noch einige dunklere, kältere Tage geben. Die Natur braucht auch noh dringend Regen. Aber mit der zunehmenden Tageslänge nimmt der Wunsch, sich im Freien aufzuhalten und zu bewegen, einfach zu. Freuen wir uns darauf im Schatten des Ennigerloher Wahrzeichens.

 

 

Links: Schneewinter an der Windmühle
Rechts:  Das Ennigerloher Wahrzeichen in Vorfrühlingsstimmung


 

Ein ganz besonderer Ort zum Heiraten: Die Ennigerloher Windmühle!

Wer in Ennigerloh und Umgebung eine wunderwolle Lokation zum Heiraten sucht, der wird schnell in der Ennigerloher Windmühle fündig. Das erste Paar dieses Jahres gab sich bereits am 12.02.2021 dort das Ja-Wort – umgeben von einer traumhaften Winterlandschaft. Genau 449 Traupaare haben in der Ennigerloher Windmühle seit 2010 schon geheiratet. Sie alle suchten einen Ort mit schönem Rahmen für eine standesamtliche Trauung. Einen Ort, der vom Standesamt akzeptiert wird, einen festlichen Rahmen bietet, ebenso eine Atmosphäre, in der sich – unter normalen Umständen - Gesellschaften von 30 bis 40 Personen wohl fühlen. Alle diese Paare fanden in der Ennigerloher Windmühle einen speziellen Trauungsort, der das Andenken an diesen besonderen Tag für Brautpaar und Gäste unvergessen werden lässt. Und der nach der Zeremonie die Möglichkeit bietet, mit Familie und Freunden noch auf das Ereignis anzustoßen und ein klein wenig zu feiern.

Natürlich ist in diesen Corona-Zeiten vieles anderes – personifizierte Anmeldung, Begrenzung der Teilnehmerzahl, Maskenpflicht, keine Feier danach – und dennoch versuchen die Mühlenfreunde alles, um ihren Gästen dennoch einen heimeligen, unvergesslichen Rahmen zu bieten. Trotz zweimonatiger Pause konnten so im Jahr 2020 doch noch 48 Trauungen in dem Wahrzeichen der Drubbelstadt stattfinden. Und für 2021 liegen bereits gut 25 Reservierungen vor.
All diese 449 Paare können sich nicht irren. Insofern ist der so genannte „Mehlboden“ in der Ennigerloher Windmühle in den letzten Jahren nach einen „Tipp in der Drubbelstadt“ auch so etwas wie ein „Geheimtipp“ für Brautpaare in der Region geworden. Heute findet mehr als jede zweite Trauung in Ennigerloh dort statt.

 Was zeichnet die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle nun aus? Zum einen wartet das dortige Trauzimmer auf dem historischen Mehlboden mit einem besonderen Ambiente auf: Natürliches Kalksteinmauerwerk, altes rustikales Eichenholz, Dielenboden, eine Rundbank, die verbindet und die Gemeinschaft stärkt, ein Raum, in dem man gerne etwas zusammenrückt und ein besonderes Ereignis erlebt. Daraus entsteht eine besondere Atmosphäre, die bereits viele Traupaare zu schätzen gelernt haben. Trotz zahlreicher Reservierungen sind für 2021 noch etliche Termine frei. Standesamt und Mühlenfreunde arbeiten dabei Hand in Hand zusammen. So können Interessierte mit ehrenamtlichen Standesbeamtinnen auch Trauungen außerhalb der regulären Zeiten vereinbaren.

Darüber hinaus hat die Windmühle als Wahrzeichen der Drubbelstadt für eine Trauung noch viel mehr zu bieten: Eine Treppe, die sich für Fotos der Hochzeitsgesellschaft geradezu anbietet, Rundgang, Wall, Zufahrt, Mühlenanger, Leiterwagen – unendlich viele Hintergrundmotive für wunderschöne Hochzeitsfotos. Wenn es im Sommer entsprechende Lockerungen in der Corona-Situation gibt, können Durchfahrt und Vorplatz gerne für einen Sektempfang genutzt werden. Und bieten Platz genug, Glückwünschen von Freunden, Nachbarn und Bekannten entgegenzunehmen. Die altehrwürdige Windmühle – im Herzen der Drubbelstadt gelegen, gut 150 Jahre alt, durch die Mühlenfreunde wundervoll saniert und voll funktionsfähig restauriert, lebendiger Treff- und Veranstaltungspunkt – freut sich über das quirlige Leben der Hochzeitsgesellschaften. Schon oft warteten vor der Mühle Oldtimer auf das Brautpaar; einige Male wurden dort Paare mit der Pferdekutsche oder einem Viererzug abgeholt. Ein Paar wurde sogar durch Ihr Segelboot überrascht.

Eine besondere Stimmung bieten zudem Trauungen im Kerzenschein, die gemeinsam mit dem Standesamt Ennigerloh abends im November und Dezember angeboten werden: Der Mehlboden wird dann ausschließlich von etwa 100 Kerzen ausgeleuchtet. Während oben die Trauung stattfindet, warten oft unten in der Durchfahrt schon einige Gäste. Einige Male schon wurden von der Zeremonie Bilder nach unten übertragen – so hat die gesamte Gesellschaft alles im Blick.

Das Brautpaar im Mittelpunkt, das Denkmal als Rahmen und Treffpunkt – die Mühlenfreunde Ennigerloh bieten ihre Windmühle gerne als externen Trauungsort an. Anmeldungen sind über das Standesamt Ennigerloh, Reservierungen bei den Mühlenfreunden, Heinz Arens, Telefon 02524-950793 möglich.

 

 

Links: Freut sich auf glückliche Paare: die Ennigerloher Windmühle
Rechts:  Das Trauzimmer auf dem Mehlboden


 

Dem Coronavirus trotzen – Veranstaltungen an der Windmühle sollen weiter gehen

Noch hat uns alle das Coronavirus mit den Einschränkungen und Anforderungen des Lockdowns im Griff. Dennoch finden – mit angepasstem Schutzkonzept – in der Windmühle Trauungen statt. Und auch weitere Veranstaltungen und Aktivitäten stehen auf der Merkliste der Mühlenfreunden: Wenn es die Anforderungen dann zulassen. So ist die Mitgliederversammlung für Donnerstag, 29. April um 19:30 Uhr in der Windmühle vorgemerkt. Selbstverständlich wird auch in diesem Jahr wieder der Maibaum an der Windmühle aufgestellt. Es soll auch in diesem Jahr ein Märchentag in/an der Windmühle für die Ennigerloher Grundschulen organisiert werden. So findet am Pfingstmontag der traditionelle Deutsche Mühlentag statt: Analog in der Windmühle oder – wie schon 2020 – virtuell im Internet.

Der Sommer-Open-Air-Kinoabend an der Windmühle im August letzten Jahres ist vielen Ennigerloherinnen und Ennigerlohern sicherlich noch in bester Erinnerung. Mühlenfreunde und Alte Brennerei Schwake haben vereinbart, diese erfolgreiche Kooperation auch in diesem Jahr fortzusetzen. Was und wann das sein kann, bestimmen Anbieter und Corona-Anforderungen – lassen Sie sich überraschen. Auf dem Plan der Mühlenfreunde steht auf jeden Fall noch ein Open-Air-Band-Abend. Und eine Sommernachtsillumination können sie sich ebenfalls gut vorstellen.

Leider abgesagt werden musste das Mühlenfest im Mai: Der zeit können keine realistischen, verbindlichen Absprachen, Verpflichtungen etc. getroffen werden. Diese sind mindestens 3 – 4 Monate vorher erforderlich. Zudem ist eine derartige Großveranstaltung aktuell verboten. Ob und wann sich das ändert, steht noch für 2021 in den Sternen.

Sobald es die Situation zulässt, werden die Mühlenfreunde mit entsprechenden Corona-Schutzkonzepten Ihre Windmühle unverzüglich wieder für Interessierte, Kindergärten, Schulklassen und Gruppen/Vereine öffnen.

 

 

Hoffentlich ist bald wieder quirliges Leben an der Windmühle möglich.


 

Die Windmühle im Zeichen des Coronavirus

Seit März 2020 prägt das Coronavirus das gesamte öffentliche und private Leben maßgeblich. Davon betroffen ist auch die Ennigerloher Windmühle: Zahlreiche Veranstaltungen und Angebote sind zunächst verschoben und dann abgesagt worden. Gleichwohl haben sich die Mühlenfreunde bemüht, gerade auch in diesen Zeiten die Windmühle als Attraktion im Ort lebendig zu halten. Sobald es möglich war, wurden wieder Trauungen durchgeführt: Zwar mit Hygienekonzept und Begrenzungen der Besucherzahl. Dennoch konnten sich im Vorjahr insgesamt 48 Paare in der besonderen Mühlen-Atmosphäre ihr Jawort geben. Und auch im neuen Jahr werden die Mühlenfreunde gemeinsam mit dem Standesamt der Stadt alles tun, um Brautpaaren im Ennigerloher Wahrzeichen eine schöne Trauung zu ermöglichen.

„Moulin rouge“ – mitten im Sommer präsentierten RGB light and acoustic und Mühlenfreunde die Windmühle in einem besonderen Licht. Das Interesse vieler Ennigerloherinnen und Ennigerloher an diesem Event, mit dem auf die Misere der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam, gemacht wurde, war groß. Grund genug, sich ähnliche und weiter entwickelte Veranstaltungen für die Zukunft zum Ziel zu setzen.

In Kooperation mit der Alten Brennerei Schwake konnten die Mühlenfreunde im August einen Sommer-Open-Air-Kinoabend anbieten. Dank der Förderung aus dem Programm „Neustart Innenstadt“ sogar kostenfrei. Diese Veranstaltung fand sehr viel Lob und Zuspruch. Beide Vereine sind sich einig, trotz des immensen Aufwandes gerade in Corona-Zeiten die Zusammenarbeit grundsätzlich fortzuführen und weitere gemeinsame Angebote zu realisieren.

Ein Anziehungspunkt besonderer Art war die Windmühle erneut in der Advents- und Weihnachtszeit: Die mit roten Kerzen illuminierten Flügel begeisterten nicht nur Fotografen. Allabendlich waren etliche Ennigerloher und Besucher aus der Region auf dem Mühlenanger zu sehen, die den „Adventskranz“ bestaunten und auf sich wirken ließen. Die illuminierten Flügel wurden zudem in Richtung Süden zur Ennigerstraße gedreht: Diese besondere Ansicht ließ viele Autofahrer aufmerksam werden, anhalten und Fotos machen. Insbesondere am 4. Advent, an dem das Wahrzeichen zusätzlich noch festlich beleuchtet wurde.

Mitte Januar präsentierte sich die Windmühle kurzzeitig im Winterkleid. Etliche Kinder nutzten den Mühlenanger sofort zum Spielen und Toben im Schnee.

Nun steht das Jahresprogramm 2021 der Mühlenfreunde an. Das Virus hat auch Ennigerloh nach wie vor fest in seinem Griff, ein Ende der Einschränkungen ist noch nicht abzusehen. Eigentlich müssten jetzt die Vorbereitungen zum Maibaum- und Mühlenfest und zum Deutschen Mühlentag an Pfingstmontag beginnen. Das ist momentan verlässlich nicht möglich. Somit können diese sehr beliebten Veranstaltungen auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden und müssen leider – vielleicht zunächst – abgesagt werden.

Ausdrückliches Ziel der Mühlenfreunde auch in der Pandemie ist es jedoch, ihr Denkmal lebendig zu erhalten. Dazu wollen sie - im Rahmen der Möglichkeiten, ggf. auch kurzfristig – in 2021 erneut angepasste Angebote und Aktivitäten entwickeln. Für die ganze Stadt, für alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher.

 

 

 
Foto links: Die Windmühle im Winterkleid Foto rechts: Die wundervoll illuminierte Windmühle in der Advents- und Weihnachtszeit
 

Rückblick auf ein etwas anderes Mühlenjahr

Das Jahr 2020 ist für die Ennigerloher Windmühle und die Mühlenfreunde ein anderes Jahr: Anders, weil gewissermaßen „normal“ nach dem 150jährigen Jubiläum im Vorjahr. Insbesondere aber anders aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer Anforderungen, die Leben und Arbeit in und an der Windmühle stark geprägt haben.

Bevor die Aktivitäten im März so richtig beginnen konnten, waren sie durch den Teillockdown auch schon wieder vorbei. Davon betroffen waren vor allem die großen Veranstaltungen wie Deutscher Mühlentag, Tag des offenen Denkmals und Maibaum- und Mühlenfest, die angesagt werden mussten. Mühsam kleinere Aktivitäten: Unter Berücksichtigung starker Vorsorgeanforderungen konnten die Mühlenfreunde dennoch den Maibaum errichten, allerdings ohne Publikum. Ein spezifisches Corona-Schutzkonzept konnte dann für die Wiederaufnahme der Trauungen erstellt und umgesetzt werden: Mit großem Aufwand waren damit ab Ende Mai wieder Hochzeiten möglich, nur 10 Trauungen mussten verschoben werden. Bis zum Jahresende werden dann gut 45 Trauungen in der Mühle stattgefunden haben.

„Moulin rouge – Rote Mühle“ hieß es dann Ende Juni, als RGB light and acoustic und Mühlenfreunde das Denkmal in rotes Licht tauchten, um auf die Corona-Misere der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen.

Die weiteren Lockerungen in den Anforderungen im Sommer wurden dann 1:1 umgesetzt und genutzt. Mit sehr großem Aufwand war es dann im August doch noch möglich, gemeinsam mit der Alten Brennerei Schwake e.V. einen Sommer-Open-Air-Kinoabend auf dem Mühlenanger durchzuführen: Etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen gemeinsam – auch unterstützt durch das Projekt Neustart Innenstadt der Stadt Ennigerloh – ein sehr schönes Filmerlebnis. Und im Vorfeld bot das Kindertheater viel Spaß für die Kleinsten.

Im September standen dann sämtliche 210 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule im Mittelpunkt: Beim Märchentag konnten sie live erzählt lebendige Mühlenmärchen erleben. Im Oktober konnte dann auch die im April verschobene Mitgliederversammlung durchgeführt werden.

Den Sommer und Herbst nutzen die Mühlenfreunde zudem, um Betonfiguren des Müllers und seiner Frau herzustellen und zu bemalen. Aktuell werden dazu Namen gesucht.

Vielfältige Aktivitäten also rund um die Windmühle – trotz allem, auch in diesen anderen Zeiten.

 

Fotos von links nach rechts: Moulin rouge – eine wundervoll inszenierte Windmühle, Open-Air-Kino-Erlebnis auf dem Mühlenanger

Zauberhafter Märchentag mit Mühlenmärchen


 

Weihnachtsgruß und Windmühle im Lichterglanz

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen. Für die Mühlenfreunde Ennigerloh heißt das auch: Zeit, danke zu sagen. Danke an die rund 340 Mitglieder, dass sie dem Verein die Treue gehalten haben. Denn sie sind unverzichtbare Basis aller Aktivitäten. Danke an die vielen Menschen, die uns auch in diesem Jahr unterstützt haben: Mit Spenden, aber auch mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferstunden. Ohne euch wäre vieles so nicht möglich. Danke an die Mosaikschule für die kooperative Zusammenarbeit, die beide Partner bereichert. Danke an den Verein Alte Brennerei Schwake e.V. für das sehr gute Miteinander beim Projekt Open-Air-Kino. Danke an die Stadt Ennigerloh, die bei den Anliegen der Mühlenfreunde stets ein offenes Ohr hatte. Und uns bei den beiden Projekten in der Innenstadt auch finanziell unterstützt hat. Und nicht zuletzt danke an die Jungs von RGB für einen wundervollen „Moulin rouge“-Abend. In der Adventszeit bedanken sich die Mühlenfreunde Ennigerloh erneut mit dem Adventskerzenkranz auf den Mühlenflügeln bei allen Ennigerloherinnen und Ennigerlohern, Auch als Zeichen: Wir halten zusammen, gemeinsam wollen wir die schwierige Situation meistern.

Die Mühlenfreunde wünschen allen Freunden der Windmühle einen besinnlichen Advent, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes Neues Jahr 2021.

 Windmühle im Lichterglanz


Mühlenadvent im Zeichen des Coronavirus

Es ist ruhig geworden in der Ennigerloher Windmühle: Die Kontakt-Beschränkungen während der zweiten Corona-Welle haben auch Auswirkungen auf die Veranstaltungen in dem Ennigerloher Wahrzeichen. Nur sehr stark eingeschränkt können Trauungen stattfinden; etliche wurden schon verlegt, einige Paare hoffen darauf, sich im Dezember – in einem kleinen, aber feinen Rahmen – ihr Ja-Wort geben zu können.

Der Maibaum wurde abgebaut, das Laub ist von den Bäumen. Verschoben werden musste der Herbstaktionstag der Mühlenfreunde, bei dem die Hecke auf den Stock gesetzt werden sollte. Der ausgesäte Winterroggen auf dem kleinen Mühlenacker ist jedoch in einem guten Zustand, hier wird im nächsten Jahr eine neue Ernte erwartet.

In diesen Tagen haben die Mühlenfreunde erneut die „Alte Dame Windmühle“ weihnachtlich geschmückt: Wie schon in den letzten beiden Jahren zieren Kerzen die vier Windmühlenflügel und leuchten im Advent. An jedem Adventssonntag kommt eine Kerze hinzu, damit zu Weihnachten die Mühle weit über Ennigerloh hinaus leuchtet. Die Mühlenfreunde haben noch Ideen für eine weitere Illumination, doch ob dieses in Corona-Zeiten umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

Darüber hinaus wirft das kommende Jahr bereits seine Schatten voraus: Dann wollen die Mühlenfreunde das Mauerwerk des Mühlenkorpus auf der Ostseite sanieren (dieses wurde im Jahr 2010 aus Kostengründen zunächst zurückgestellt). Dazu erwartet der Vorstand eine Förderung des Landes; erst nach Eingang des Bewilligungsbescheides können die Arbeiten beauftragt werden. Doch vorab ist in der Vorbereitung dazu noch vieles zu tun.

Ein zweites Projekt steht ebenso in den Startlöchern: Auf dem Mühlenanger will der Verein ein historische Backhaus errichten, um damit seine vielfältigen Aktivitäten „Vom Korn zum Brot“ abrunden zu können. Auch dazu wurde eine Landes-Förderung beantragt. Das Backhaus soll in den Jahren 2021 und 2022 errichtet werden, bereits jetzt schon haben sich dazu zwei Arbeitskreise gebildet: Zum einen die „Bauleute“, die mit alten Materialien in historischer Bauweise den „Backs“ bauen wollen. Zum anderen die „Bäcker“, die das Backhaus dann im Rahmen von Backtagen mit Leben füllen wollen. An einer Mitarbeit Interessierte können sich gerne an den Vorstand wenden, per Mail zu erreichen unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de.

 

Foto links: Die wundervoll beleuchtete Windmühle bereichert den Advent in der Drubbelstadt

Foto rechts: Sanierungsbedürftig: Das Mauerwerk auf der Ostseite des Mühlenkorpus


 
   
   

Ein Müllerpaar für die Windmühle – Namen gesucht

Ein neues Müllerpaar ist in diesen Tagen in die Ennigerloh Windmühle eingezogen: Sie unterstützen und beleben ab sofort die Aktivitäten der Mühlenfreunde und stellen zudem sicher, dass rund um die Uhr Mühlensachverstand im Ennigerloher Wahrzeichen vorhanden ist.

Bereits zum 150. Mühlengeburtstag im letzten Jahr hatten die Mühlenfreunde die Idee, eine Müllerfigur für das Technische Denkmal zu beschaffen. Dieses stellte sich als nicht so einfach heraus. Schließlich entschlossen sich Vorstandsmitglieder Klaus Schmitt und Heinz-Josef Heuckmann, selbst Betonfiguren zu gestalten. Im Sommer dieses Jahres fand dann ein entsprechender Kurs in der Vorhelmer CreAktiv-Werkstatt statt; an einem Wochenende wurden unter fachkundiger Anleitung von Martina Bömer ein Müller und eine Müllerin individuell kreativ gestaltet.
Nach Trocknung und Grundierung stand dann das Bemalen an: Hans Peter Roos spendete die entsprechenden Farben, dann ging es mit viel Elan und der fachlichen Unterstützung von Siegfried Müller ans Werk. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Müller stilecht mit weißer Latzhose und Mütze, die Müllerin mit Kleid und Schürze, so etwa könnte das vor 150 Jahren auch ausgesehen haben.

Das Paar wird nun erst einmal die Windmühle erkunden, sich mit den Werkzeugen, Gerätschaften und dem Mahlgang vertraut machen. Dabei werden sie sicherlich auch mit der nachgebauten Römischen Handmühle Vollkornmehl für Pfannekuchen und Brot mahlen.

Ob die Beiden verheiratet sind, ist nicht bekannt. Wenn nicht, können sie die Zeremonie sicherlich im wunderschönen Ambiente der Mühle kurzfristig nachholen.

Bleibt die Frage: Wie soll das neue Müllerpaar heißen? Dazu bitten die Mühlenfreunde alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher, ob jung, ob alt, um Vorschläge. Zuschriften unter Angabe von Namen, Adresse und Alter an info@muehlenfreunde-ennigerloh.de. Kinder können dazu gerne ein selbst gemaltes Bild von Müller und Müllerin beifügen.  

 

 
Beleben die Ennigerloher Windmühle neu: Der Müller und die Müllerin 
 
   

Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde
Rückblick auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2019

Sie konnte im April Virusbedingt nicht stattfinden: In der nun unter strikten Coronaschutz-Bedingungen durchgeführten Mitgliederversammlung blickten die Mühlenfreunde auf ein insgesamt arbeits-, aber auch sehr erfolgreiches Jubiläumsjahr 2019 zurück.

Heinz-Josef Heuckmann als Vorsitzender begrüßte die Mitglieder und gab dann zunächst einen Überblick über die regelmäßigen Aktivitäten und Veranstaltung der Mühlenfreunde. Im Mittelpunkt seiner Berichterstattung für das Vereinsjahr 2019 stand mit einer Bilderpräsentation das Jubiläum 150 Jahre Windmühle Ennigerloh, welches mit zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten gefeiert wurde. Und ein Fazit vorweg: Windmühle und Mühlenfreunde haben sich wunderbar präsentiert und für die Stadt Ennigerloh erfolgreich geworben. Das Jahresprogramm war hinsichtlich Vorbereitung, Organisation und Durchführung mit viel Arbeit verbunden – für die Unterstützung dankte Heuckmann allen Beteiligten sehr. Doch dieser Einsatz hat sich gelehnt.
Viel Lob und Zuspruch gab es beim Treffen den Mühlenfreunde in Ennigerloh März; dabei konnte sich die Windmühle auch unter Fachleuten als Schmuckstück auszeichnen. Das Maibaum- und Mühlenfest 2019 war eine rundum gelungene Veranstaltung, noch nie nahmen an Gottesdienst, Maibaumaufstellen, Mühlenparty, Mühlenfest mit buntem Programm für alle Altersgruppen so viele Menschen aus Ennigerloh und Umgebung teil. Am Deutschen Mühlentag zeigten die Mühlenfreunde erneut Flagge und setzten das Wahrzeichen unter Segel. Aus einem Fotoworkshop mit Knut Zeisel konnten tolle neue Mühlenbilder gewonnen werden, ebenso aus dem Malwettbewerb mit Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule. Beide Aktionen wurde zum Jahresbeginn 2020 dann in der Ausstellung Mühlenblicke in der Sparkasse präsentiert.

In die Welt der Mühlenmärchen entführten dann zwei Erzählerinnen knapp 40 Erwachsene in Form einen lauschigen Märchenabends im historischen Mühlenambiente. Und nur wenige Tage später wurden kindgerechte Märchen allen 199 Schülerinnen und Schülern erzählt. Diese waren wie auch die Lehrer und Lehrerinnen begeistert.
ES zurückhaltend dann die Resonanz bei Tag des offenen Denkmals; dafür wurde dann mit Interviews von Gründungsmitgliedern und der Präsentation 150 Jahre Windmühle ein schönes Vereinsfest gefeiert. Zum Jahresschluss präsentierte sich dann die Windmühle erneut im Lichterglanz – leuchtender Abschluss eines sehr schönen Jubiläumsjahres.

Bei insgesamt 342 Mitgliedern stellt sich der Verein auch finanziell solide dar: Zwar stiegen ob des Jubiläums die Ausgaben deutlich, sie konnten jedoch weitgehend durch ebenfalls gestiegene Einnahmen wett gemacht werden. Durch Spenden und Sponsoring wurden die Mühlenfreunde weiterhin unterstützt. Im Saldo führte das zu einem Jahresüberschuss von 9.611,19 €, der der Rücklage für die Sanierung der Ostseite und den Bau eines Backhauses zugeführt werden soll. Für beide Projekte läuft derzeit ein Förderverfahren; der Vorstand hofft auf einen positiven Bescheid, um die Sanierung in 2021 und den Backhausbau 2021-2022 durchführen zu können.

Kassenprüfer Martin Richter bescheinigte dem Vorstand anschließend eine einwandfreie Kassen- und Buchführung und beantragte Entlastung, die von der Versammlung einstimmig beschlossen wurde. Für den ausscheidenden Herman Krift wurde dann Andreas Römer als neuer Kassenwart für zwei Jahre gewählt.

In seinem Ausblick auf das Jahre 2020 ging Heinz-Josef Heuckmann noch einmal auf die anstehenden Bauprojekte ein. Es drängt sich zudem immer mehr die Notwendigkeit auf, in der Mühle mehr Platz für Veranstaltungen zu schaffen, Zudem wird dringend Raum für mühlentechnische Geräte benötigt, denn die Veranstaltungsangebote der Mühlenfreunde sollen erweitert werden. Dazu ist möglicherweise der Bau einer kleinen Remise im Fachwerkstil geeignet.
Das laufende Jahr wird jedoch beherrscht durch das Coronavirus. Etliche Veranstaltungen mussten abgesagt, 15 Trauungen verschoben werden. Die Mühlenfreunde haben sich dennoch bemüht, so früh wie möglich die Mühle wieder unter Cornoabedingungen zu öffnen. So kann seit Juni wieder geheiratet werden. So konnte gemeinsam mit der Alten Brennerei Schwake im August ein erfolgreicher Open-Air-Kinoabend an der Mühle stattfinden. So begeisterte der Märchentag 2020 mehr als 280 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule. Und es fanden auch wieder einige Führungen für Schulklassen statt. Die Windmühle ist also auch 2020 ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt, und dass soll sie auch n den kommenden Jahren sein. Unter dem Tagesordnngspunkt Verschiedenes gab es noch einige Informationen und Anregungen zur Weiterentwicklung der Mühle und zum historischen Bauen. Heinz-Josef Heuckmann beendete die zügig durchgeführte Versammlung dann mit dem Hinweis auf den Herbstaktionstag am 31. Oktober. Von 9 – 12 Uhr sollen Mühle und Anger unter Corona-Bedingungen winterfest gemacht werden. Mit anschließendem Dankeschön für die Helferinnen und Helfer des Vereins.

 

 

 

Foto links: Gehen mit und für die Mühlenfreunde in die nächsten Monate: v.l. Andreas Römer (Kassenprüfer), Burkhard Kappel, Klaus Schmitt (Besitzer), Heinz-Josef Heuckmann (Vorsitzender), Heinz Arens (Schriftführer), Rainer Silz, Fritz Meyke (Beisitzer), Martin Richter (Kassenprüfer).

 Foto rechts: Die Windmühle – ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt


 

Hautnaher Sachunterricht in der Windmühle:
Auf dem Weg vom Korn zum Brot

Zu Beginn des Schuljahrs steht in der dritten Klasse das Thema Getreide auf dem Programm des Sachunterrichts. Da war es für die drei 3. Jahrgänge der Ennigerloher Mosaikschule naheliegend, den Unterricht mit einem Besuch der Windmühle zu verknüpfen. Haben doch die Mühlenfreunde unter anderem das Angebot „Vom Korn zum Brot“ auf die Agenda ihres außerschulischen Lernorts gesetzt.

Mit den unterschiedlichen Getreidesorten und der Herstellung auf dem kleinen Mühlenanger fing es an. Die Schülerinnen und Schüler wanderten dabei gut 150 Jahre in die Vergangenheit zurück und erfuhren dabei hautnah, mit wieviel Hand- und Tierarbeit die Herstellung von Getreide früher verbunden war.

Dann gingen sie auf dem Weg des Getreides zur Mühle, die mit ihrer Bauweise, ihrer Technik und ihren Besonderheiten ausführlich besichtigt wurde. Sie konnten sich vorstellen, wie früher in der Mühle das Mehl gesiebt wurde. Heute kann man dort heiraten. Sie fanden es spannend, dass sich die Erbauer in einem Deckenbalken des Mehlbodens verewigt haben. Und bestaunten die wunderbare hölzerne Mahltechnik auf dem Steinboden, von dem das Mehl nach dem Mahlen nach unten fällt. Zuvor aber galt es, mit vereinten Kräften und klappernden Luken einen Sack nach oben zu ziehen.

Der praktische Teil wurde dann kindgerecht in der Durchfahrt fortgesetzt mit der Vorbereitung zum Handmahlen: Flugs wurde mit Pusten sprichwörtlich die Spreu vom Weizen getrennt. Dass vor 6000 Jahren das Mahlen mit dem Reibestein sehr anstrengend war, konnten die Kinder am eigenen Leib erfahren. Da ging es mit der römischen Steinmühle vor 2000 Jahren schon viel besser. Noch einfacher für die Menschen war die Müllerei mit Unterstützung des Windes, ehe diese alte Technik durch die Stromversorgung Ennigerlohs ihr jähes Ende fand. Zum guten Schluss gab es dann für zwei Klassen noch ein Stück frisches, leckeres Mühlenbrot – selten schmeckte dieses den Kindern wohl so gut wie direkt nach dieser Stunde in der Windmühle.

Ein gelungener Ausflug in die Geschichte mit praktischen Erfahrungen im Unterricht – da macht Schule Spaß! Übrigens: Das Angebot der Mühlenfreunde gilt für alle Schulen in Ennigerloh und Umgebung. Kontakt unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de

 

 

 

 

Begeisterung nach dem Mühlenführung und dem Getreidemahlen bei der Klasse 3 d der Mosaikschule mit Heinz-Josef Heuckmann, Mühlenfreunde und Klassenlehrerin Frau Smits.


 

Mühlenmärchen für alle 210 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule

Am Ende sah man viele Kinderaugen um die Wette strahlen, Bestätigung für die Mühlenfreunde, dass sie mit dem Märchentag für die Mosaikschule ein tolles Erlebnis organisiert haben. Auch von den Corona-Anforderungen ließen sie sich nicht beeindrucken: Kurzerhand wurden die Erzählstationen bei bestem Spätsommerwetter nach draußen auf den „Mühlenpausenhof“ und den Anger im Schatten der Windmühle verlegt.

 Märchen aus alter Zeit, nicht von einer Diskette, nicht im Film, nicht aus einem Buch vorgelesen, sondern wie vor Jahrhunderten lebendig und live erzählt – damit konnten die ausgebildeten Märchenerzählerinnen Barbara Tillmann und Sigrun Schwarz bei den 210 Schülerinnen und Schülern punkten. Sie nahmen die kleinen Ennigerloherinnen und Ennigerloher mit auf Reisen in andere Zeiten, Länder und Welten, in der Tiere und Dinge sprechen konnten: Vom hochnäsigen Mäuserich, der am Ende doch seine Mausfrau findet, vom vermeintlich dummen Jack, der gerade deshalb sein Glück fand, von der Freundschaft, für die man vieles tut, von der Bitte um Unterstützung, die dann die Hilfe bringt, vom klugen Müller, der sich gewitzt nicht über den Tisch ziehen ließ – in vielen Märchen konnten Wahrheiten für das Leben entdeckt werden. Hinreißend vorgetragen, zogen die Kinder mit den Worten „Es war einmal“ ein in die schöne Märchenwelt. Als Besonderheit hatten alle Märchen stets einen Bezug zum Thema Mühle: Mal kam direkt eine Mühle vor, mal ein Müller, mal eine schöne Müllerstochter, oder Mühlenmaus oder Mahlgetreide – all das erkannten die Kinder sofort. Auch das Lied von der „klappernden (Wind)Mühle“, zu dem eifrig mitgeklatscht werden konnte. Bevor es am Ende noch eine kleine Erinnerung gab (ein gebasteltes Windrad oder ein „Märchen-Penny“) lernten die Schülerinnen und Schüler dank der Mühlenfreunde noch etwas die Müllersprache kennen: Statt „Tschüss“ hieß es dann vielstimmig und lautstark „Sack zu“!

Dieser Märchentag wurde finanziell unterstützt durch das Städtebauförderungsprojekt „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh. Da die Mühlenfreunde die Restkosten übernahmen, konnte die Teilnahme für Mosaikschule kostenfrei gestaltet werden.


 

 

 

Foto links: Gespannte Aufmerksamkeit für die Märchenerzählerin Sigrun Schwarz
Foto rechts: Begeisterung nach dem Mühlenmärchen bei der Klasse 2 c der Mosaikschule mit v.l. Barbara Tillmann, Sigrun Schwarz (Erzählerinnen), Janine Celikel (stellv. Schulleiterin), Klassenlehrerin Frau Linnemann und Fritz Meyke von den Mühlenfreunden.


 

Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde am 6. Oktober

Nach der Corona-bedingten Verschiebung im Frühjahr laden die Mühlenfreunde ihre Mitglieder im zweiten Anlauf ganz herzlich zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 6. Oktober 2020 um 19:30 Uhr in die Windmühle ein. Um das Treffen Corona-gerecht planen und vorbereiten zu können, wird um Voranmeldung per Mail unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de oder per Telefon unter 02524-4954 gebeten. Auf dem Programm der Versammlung stehen neben den Regularien und den Berichten des Vorstandes insbesondere der Rückblick auf das erfolgreiche Jubiläumsjahr 2019. Es folgt ein Ausblick auf weitere Aktivitäten und Projekte des Vereins in 2020 und den kommenden Jahren. Dazu werden die Mitglieder um Anregungen gebeten. Neuwahlen stehen mit Ausnahme eines Kassenprüfers/einer Kassenprüferin nicht an.
 

 

 

Die Mühlenfreunde treffen sich im Denkmal Windmühle


 

Mitreißender Märchentag für die Grundschule Ostenfelde

Alle Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule, Teilstandort Ostenfelde nahmen nun am Märchentag 2020 der Ennigerloher Mühlenfreunde teil. Diese hatten die Kinder zu einem besonderen „Mühlenort“ in Ostenfelde eingeladen: In die Friedenskapelle am Windmüglenweg auf dem Pilatusberg. Stand doch dort, auf dem höchsten Punkt des Dorfes, im 19. Jahrhundert eine Vornholz´sche Windmühle, in der bei Wind Getreide gemahlen wurde. Nach Niederschlägen wurde die Wassermühle am Mühlenbach genutzt. Später wurde die Ostenfelder Mühle dann verkauft, abgebrochen und am Hellweg in Werl neu aufgebaut.

Mühlen und Märchen – dazwischen gibt es viele Verbindungen. Grund genug für die Mühlenfreunde, mit Sigrun Schwarz und Barabara Tillmann zwei excellente Märchenerzählerinnen zu diesem Thema einzuladen. Beide nahmen die Kinder mit auf eine spannende Märchenreise: Zu den Erdleuten, die in der Mühle alle Arbeit verrichteten und dann wegen der Neugier des Müllers verschwanden. Zu der schönen Müllerstochter und Königin, die in letzter Minute doch noch den Namen Rumpelstilzchen heraus fand. Zu dem jungen Jaques, der sich oft ungeschickt anstellte, am Ende aber dank eines Esels sein Glück fand. Und zu der Grille, die ihre Freundin die Ameise trotz vieler schwieriger Umstände am Ende doch noch aus der Not retten konnte. Musikalisch untermalt wurden die Erzählungen durch das Lied „ Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, bei dem die Kinder zwar nicht mitsingen, aber laut mitklatschen konnten. Und als es zum Ende für alle Kinder noch ein kleines gebasteltes Windradgab, da sah man viele kleine Augen strahlen. Die Mühlenfreunde bedanken sich ganz herzlich bei der Evangekischen Kirchengemeinde, die für diesen Vormittag die Kapelle zur Verfügung stellte.

Der Märchentag 2020 wird am Mittwoch für die Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule in Ennigerloh fortgesetzt. Standorte sich dann der Mühlenanger im Schatten der Windmühle und der „Mühlenhof“ genannte westliche Schulhofteil.
Diese Veranstaltung in Ennigerloh wird durch das Städtebauförderungsprojekt „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh unterstützt.

 

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Alte Mühlenmärchen lebendig erzählt: Barbara Tillmann entführte die Ostenfelder Schülerinnen und Schüler in die Märchenwelt


 

Tag des offenen Denkmals“: Windmühle präsentiert sich nur digital

Am 13. September 2020 startet der jährliche „Tag des offenen Denkmals“ ® unter dem Motto: Chance Denkmal - Erinnern. Erhalten. Neu denken. Wie schon seit vielen Jahren nehmen daran auch die Mühlenfreunde mit dem Ennigerloher Wahrzeichen teil. Gerade das diesjährige Motto passt sehr zur zur Windmühle: Sie ist ein Denkmal, 150 Jahre alt, stolzes Wahrzeichen der Drubbelstadt. Sie ist in vielen Punkten untrennbar mit der Geschickte Ennigerlohs verbunden und damit ein Ort der Erinnerung. Durch beispiellosen Einsatz und großes ehrenamtliches Engagement haben die Mühlenfreunde das Denkmal baulich saniert, technisch restauriert, funktionsfähig wiederhergestellt und somit für die Zukunft erhalten. Und schließen denken die Mühlenfreunde bei ihrem großen Ziel, die Windmühle im Alltag mit Leben zu füllen, viele neue Wege: Frührungen, Feste, Maibaum, Trauungen, aber auch Flötenkonzert, Kindertheater, Märchentag, Open-Air-Kino, außerschulischer Lernort.

Das alles hätten sie den vielen Interessenten, die an diesem Tag gerne von Denkmal zu Denkmal fahren, präsentiert. Normalerweise – doch in Zeiten des Coronavirus ist nichts so wie es war. Und daher kann die Windmühle in diesem Jahr nur virtuell besucht werden. Ein solcher Besuch aber lohnt sich, den dort stehen neben zahlreichen Informationen, Aktivitäten und mehr auch zwei besondere Angebote bereit: Die Windmühle virtuell in Aktion sehen sowie ein virtueller Rundumblick auf Mühle und auf die einzelnen Arbeitsebenen. Vielleicht versuchen Sie es einmal, ich der „Alten Dame“ auf diese Weise zu nähern. www.muehlenfreunde-ennigerloh.de

 

 

Auch virtuell eine Augenweide: Die Ennigerloher Windmühle


 

Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde Anfang Oktober

Eigentlich sollte sie Anfang April stattfinden: Die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins der Mühlenfreunde Ennigerloh e.V. Eigentlich – doch dann kaum das Coronavirus dazwischen mit Versammlungsverboten und vielem mehr. Natürlich war der Vorstand weiterhin aktiv: Sitzungen per Videokonferenz, im Freien mit Abstand etc. sehr viel Abstimmung über Telefon und E-Mail, praktische Arbeit vor Ort mit Mundschutz und Hygieneregeln.
Nun wagen die Verantwortlichen einen neuen Anlauf und laden die Mitglieder ganz herzlich zur Mitgliederversammlung am Dienstag, 6. Oktober 2020 um 19:30 Uhr in die Windmühle ein. Um das Treffen Corona-gerecht planen und vorbereiten zu können, wird vorab bis spätestens zum 15. September um Voranmeldung der Teilnahme per Mail unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de gebeten. Die Windmühle bietet unter Corona-Bedingungen nur begrenzten Raum, ggf. muss dann kurzfristig eine größere Lokalität gewählt werden.
Auf dem Programm der Versammlung stehen neben den Regularien der Rückblick auf das erfolgreiche Jubiläumsjahr 2019 und der Ausblick auf weitere Aktivitäten und Projekte des Vereins. Neuwahlen sind nicht erforderlich


 

Gelungener sommerlicher Kinoabend an der Windmühle

 Alte Brennerei Schwake und Mühlenfreunde hatten gemeinsam zum Kinoerlebnis an der Windmühle eingeladen. Ca. 200 Ennigerloherinnen und Ennigerloher sind am Samstag dieser Einladung gefolgt und genossen einen schönen Spätsommerabend mit dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“. In Zeiten des Coronavirus war der Aufwand an Vorbereitung, Anmeldung und Organisation immens; dennoch oder gerade deshalb ließen sich Alten Brennerei und Mühlenfreunde nicht beirren und boten dem Publikum in veranstaltungsarmer Zeit ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Das dieses kostenlos angeboten werden konnte, lag insbesondere auch an dem Zuschuss der Städtebauförderung aus dem Verfügungsfond „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh. Zudem feiert die Alte Brennerei in diesem Jahr ihr 30jähriges Bestehen, ist die Windmühle im Vorjahr 150 Jahre alt geworden. Anlass genug für die beiden Vereine, in Ennigerloh ein besonderes Event zu präsentieren.

Mit einer Fotoschau der Windmühle und einer Präsentation der vielfältigen Veranstaltungen in der „Brennerei“ wurde die Zeit der Dämmerung informativ überbrückt. Edith Barth und Heinz-Josef Heuckmannm begrüßten dann die Zuschauer und wiesen nachdrücklich auf die spezifischen Coronaschutzanforderungen hin. Diese wurden vom Publikum vorbildlich eingehalten.

Gegen 21:15 Uhr startete dann endlich der Film und entführte die Zuschauer in die Jugendzeit des Hans-Peter Kerkeling. Viele fühlten sich dabei sicher an die 60er und 70er Jahre erinnert. Die Entwicklung des jungen Hans-Peter mit Familie und Freunden, mit Höhen und Tiefen, mit Trauer und Freude und seiner sich entwickelnden unbändigen Spiellust schlug alle in den Bann.
Und so gab es zum Filmende gegen 23 Uhr viel Beifall und Zuspruch für die beiden Vereine.

Deren Dank galt den Förderern und Sponsoren und dem RGB-Team für die Technik. Vor allem aber den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre.

Dank Unterstützung durch den Verfügungsfond „Neustart Innenstadt“ der Stadt Ennigerloh konnte das Kino kostenlos angeboten werden

 

 
Foto links: Gespannte Erwartung: Der schon fast voll besetzte Mühlenanger zum Einbruch der Dämmerung
Foto rechts: Test vor Sonnenuntergang

 

Phantastische Weltenreise in Dr. Doolittles Wunderbude

Strahlende Kinderaugen, begeistertes Mitfiebern, langer Applaus – mit einer kindgerechten Mitmachschau der Extraklasse entführte das Theater Don Kidschote Groß und Klein in die Welt des Dr. Doolittle. Kinder, Eltern und Großeltern waren sich am Ende einig: Diese Open-Air-Aufführung an der Windmühle war von besonderer Art.

Christoph Bäumer präsentierte den Dr. Doolittle nicht nur als Mann, der mit Tieren sprechen kann. Nein, er verstand es wundervoll, die Kinder in das Stück zu integrieren und zum Mitmachen anzuregen. Seine lebendige Spielfreude, wirkungsvoll unterstützt von Musik, steckte alle an, auch die Großen. Spiel, Bühnenbild und Requisiten regten die Phantasie an: So wurde eine Stehleiter erst zum Schiff und dann zu Flugzeugflügeln, eine Gießkanne zum Elefantenkopf und mehr. Auf der Suche nach seiner Schwester, die den Froschprinzen geküsst und zur Froschprinzessin geworden war, führte Dr. Doolittles Reise bis ins ferne Afrika. Unterwegs traf er dabei auf viele wundersame Tiere. Auch den winzigen Floh Alberto, der in bester Zirkusmanier einen Salto in den Wassereimer vorführte, nicht aber ohne dabei einen Umweg über die Windmühlenflügel zu machen. Die Kinder waren stets begeistert dabei, halfen und unterstützen den Doktor, der am Ende glücklich seine Schwester wiederfand.

Diese wollte jedoch unbedingt Froschprinzessin bleiben. Überhaupt: Vielfalt, Toleranz und Miteinander – diese Kernbotschaften worden hier spielerisch lebendig vermittelt. Am Ende gab es für alle Kinder noch ein buntes Dr. Doolittle-Bild, dann ging es glücklich nach Hause. Mit strahlenden Augen. Woran auch der lauschige Spielort im Freien im Schatten der Windmühle seinen Anteil hatte. Ein schönes Geschenk des Vereins Alte Brennerei Schwake e.V. zum 30. Geburtstag an seine kleinsten Freunde.

 

 
Foto links: Dr. Doolittles Wunderbude an der Windmühle begeistere Groß und Klein
Foto rechts: Mit dem fliegenden Elefanten auf dem Weg nach Afrika

 

Sommer-Open-Air-Kino an der Windmühle ausgebucht – angepasstes Verhalten erforderlich

 Der E-Mail-Posteingang quoll über, das Telefon klingelte ununterbrochen: Schwerstarbeit hatten die Mitarbeiterinnen im Büro der Alten Brennerei Schwake zu leisten, um die Anmeldung für den Sommer-Open-Air-Kinoabend an der Windmühle zu bewältigen. Aber natürlich freuten sie sich mit den Mühlenfreunden auch über die große positive Resonanz des Eventangebotes. Mit rund 200 Teilnehmern und Teilnehmerinnen ist der Abend am 22. August nun komplett ausgebucht. Weitere Anmeldewünsche können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Falls jemand kurzfristig doch nicht teilnehmen kann, wird um Rückmeldung unter info@alte-brennerei-ennigerloh.de gebeten, damit noch Interessenten nachrücken können.

 Der Einlass auf den Mühlenanger an der Straße Zur Windmühle öffnet um 20 Uhr. Jedem Gast wird ein Sitzplatz verbindlich zugewiesen. Auf dem Platz selbst kann der Mund-Nase-Schutz abgelegt werden, ansonsten gilt generell: Abstand halten, Masken tragen. Für die Klappstühle; können Sitzkissen mitgebracht werden. Die Alte Brennerei bietet Getränke und kinoübliche Snacks an. Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht zulässig. Vor Beginn des Films werden Informationen der Mühlenfreunde und der Alten Brennerei gezeigt. Die Komödie „Der Junge muss an die frische Luft“ beginnt gegen 21 Uhr bei Einbruch der Dämmerung.

 Das Veranstaltungsgelände ist eingegrenzt; Zutritt haben nur Personen, deren Anmeldung bestätigt wurde. Die Straße Zur Windmühle soll an diesem Abend nicht mit PKW befahren werden; dort wird ein Fahrradparkplatz eingerichtet. PKW-Stellplätze stehen an Enniger- und Cardijnstraße bereit. Die Plätze an der Mosaikschule sind über den Mühlengeist zu erreichen. Die Anlieger werden um Verständnis gebeten, dass es bis gegen 23 Uhr veranstaltungsbedingt zu Beeinträchtigungen kommen kann. Mühlenfreunde und Alte Brennerei hoffen auf einen schönen Kinoabend. Bei Regen muss die Veranstaltung leider entfallen.

"Das Projekt wird aus dem Verfügungsfonds des Städtebauförderungsprojektes ,Neustart Innenstadt´ der Stadt Ennigerloh gefördert.“

 

 

 
 Foto links: Alte Brennerei Ennigerloh, Foto rechts: Open-Air-Kinoerlebnis an der Ennigerloher Windmühle – optisch eine Augenweide
 

Not macht erfinderisch – Blockflötenensemble probt an der Windmühle

Corona hat auch etwas "Gutes": Proben von Musikensembles müssen im Freien stattfinden. Um eine wundervolle Erfahrung reiche wurde so „Barflute“ aus Ahlen; das Ensemble probe bis auf Weiteres in schöner Umgebung an der Windmühle in Ennigerloh.
Barflute ist ein Flötenensemble, welches sich seit 5 Jahren 14-tägig normalerweise zum Proben im Bürgerzentrum in Ahlen trifft. Die Aktiven kommen aus dem Kreis Warendorf, u.a. auch aus Ennigerloh. Bedingt durch Corona war lange Zeit das Proben für Blasinstrumente in Räumen untersagt. Not macht erfinderisch: Es lag nahe, bei den Mühlenfreunden nachzufragen, ob Proben an der Windmühle möglich sind. Gerne stimmten diese der Bitte zu, ist es doch ihr Ziel, die Mühle mit Leben zu füllen. Dort können die geforderten Abstände sehr gut einhalten werden, ein gemeinsames Musizieren ist wieder möglich. Und so klingen seit einiger Zeit nun auch Flötentöne um das Denkmal mitten in der Drubbelstadt.
Barflute spielt Blockflötenmusik nicht klassisch von Mozart oder Telemann. Auf dem Programm stehen vielmehr Stücke von neuen zeitgemäßen Komponisten, wie auch Musik aus Rock, Pop und Jazz, die für Blockflöten arrangiert wurde. Wenn der eine oder andere Spaziergänger in den kommenden Wochen Glück hat, kann er diese Musik an der Mühle still genießen. Mit Abstand natürlich!

Übrigens: Vor den Ferien war der Mühlenanger bereits Domizil für die Creativwerkstatt von Anja Gailus-Scheffbusch, die dort für Kinder das Tanztraining durchführte.

 


 

Anmeldung für Sommer-Open-Air-Kino
an der Windmühle startet Montag

Endlich ist es soweit: Am kommenden Montag, 10. August startet die Anmeldephase für das Sommer-Open-Air-Kinoereignis an der Ennigerloher Windmühle. Dort wir am Freitag 22. August ab ca. 21 Uhr kostenlos die Familienkomödie „Der Junge muss an die frische Luft“ gezeigt. Seitens der Veranstalter Mühlenfreunde und Alte Brennerei Schwake ein kleines Dankeschön an alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher in Zeiten des Coronavirus. Ohne verbindliche Anmeldung unter Angaber persönlicher Daten (zur potentiellen Nachverfolgung von Infektionsketten) ist keine Teilnahme möglich, da danach die Sitzverteilung genau festgelegt werden muss. Die Anmeldung kann per E-Mail über ein vorbereitetes Formular im Internet unter www.alte-brennerei-ennigerloh.de erfolgen. Oder persönlich und telefonisch unter 02524-951664 im Büro der Alten Brennerei, Liebfrauenstraße zu folgenden Zeiten: Mo 10.08. bis Do 13.08. 12 – 15 Uhr sowie Mo 17.08. und Di 18.08. 12 – 15 Uhr (Anmeldeschluss). Es stehen voraussichtlich ca. 150 Sitzplätze zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung abgesagt.

 

 

 Sommer-Open-Air-Kino im Schatten der Ennigerloher Windmühle

"Das Projekt wird aus dem Verfügungsfonds des Städtebauförderungsprojektes ,Neustart Innenstadt´ der Stadt Ennigerloh gefördert.“


 
Sommer-Open-Air-Kino-Abend an der Windmühle

Viele Veranstaltungen in Ennigerloh und Umgebung mussten in diesem Jahr schon Corona-bedingt entfallen – diese aber ausdrücklich nicht: Am Samstag, 22. August 2020 laden die Mühlenfreunde Ennigerloh in Kooperation mit der Alten Brennerei Schwake zum Sommer-Open-Air-Kino-Abend an der Windmühle ein.

Der Trägerverein des Kulturzentrums Alte Brennerei feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Grund genug, sich Gedanken über ein besonderes Event zu machen. Die Ennigerloher Windmühle wurde im Vorjahr 150 Jahre alt, Anlass für die Mühlenfreunde, über weitere Aktivitäten und Kooperationen nachzudenken. So kamen beide Vereine zusammen und schmiedeten rasch die Idee eines Open-Air-Kinos an der Windmühle. Im März erfuhren die Planungen einen jähen Dämpfer, doch von den Corona-Einschränkungen ließen sich die Verantwortlichen nicht beirren. Und fanden nun nach den ersten Lockerungen in Abstimmung mit der Stadt einen Weg, an diesem Sommerabend ein fröhliches Kinoerlebnis präsentieren zu können. Zwar mit der Begrenzung der Teilnehmerzahl, unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln, aber dennoch: Es soll ein wundervoller kostenloser Kinoabend für alle werden!

Der passende Film wurde schon geordert: Mit „Der Junge muss an die frische Luft“ wird eine Sommerkomödie für die ganze Familie gezeigt. Nun wird die Organisation vor Ort im Detail geplant. Eine organisatorisch erforderliche verbindliche Anmeldung soll am 10. August starten, dann stehen auch Veranstaltungsrahmen und weitere Anforderungen fest. Bis dahin bitten die Veranstalter um Geduld. Der Termin sollte jedoch unbedingt vorgemerkt werden!

"Das Projekt wird aus dem Verfügungsfonds des Städtebauförderungsprojektes ,Neustart Innenstadt´ der Stadt Ennigerloh gefördert.“

 

 

Foto links: Die Mühlenfreunde kooperieren für diesen Kinoabend mit der Alten Brennerei Schwake.
Foto rechts: Sommer-Open-Air-Kino: Die Ennigerloher Windmühle bildet den wunderbaren Rahmen.


 
Moulin rouge“ in Ennigerloh

Das konnte niemand vorhersagen. Am Montag 23. Juni hieß es „Moulin roge“ in Ennigerloh – und zahlreiche Schaulustige kamen zu diesem Event. Nein, es war kein Gastspiel des weltberühmten Pariser Variete´s in der Drubbelstadt. Sondern die altehrwürdige Ennigerloher Windmühle die von den Jungs von RGB light an acoustic in rotes Licht getaucht wurde. Anlass war die bundesweite Aktion „Night and light“, mit der die Veranstaltungsbrache auf die Misere des Corona-Lockdowns seit Mitte März aufmerksam machen wollte. Und diese Aktion in Ennigerloh kann man nur als sehr gelungen bezeichnen.

Sofortige Unterstützung fanden die Initiatoren bei den Mühlenfreunden; arbeitet man doch schon seit Jahren bim Mühlenfest Hand in Hand. Die Flügel der Windmühle wurden zur „Schokoladenseite“ nach Süden hingedreht; darauf abgestimmt installierte RGB eine stimmungsvolle rote Beleuchtung, die auch Elemente auch dem Mühlenander mit einschloss. Und zu der ergänzend immer wieder „Spotlichter“ Akzente setzten.
Pünktlich 8 Minuten nach Sonnenuntergang um 22 Uhr begann die Beleuchtung, die mit dem Fortschritt der Abenddämmerung das Ennigerloher Wahrzeichen nach und nach mehr ins rote Licht setzte. Besonders Fotoliebhaber kamen dabei auf ihre Kosten, sie konnten wunderschöne Bilder in vielfältigen Ausschnitten und Standort erstellen.
Auf dem Mühlenanger herrschte eine wundervolle Stimmung: Ruhig, in kleinen Gruppen oder einzeln, ließen die Zuschauer die Bilder auf sich einwirken, kamen ins Gespräch, freuten sich ob des Erlebens. (Hinweis: Die Aktion fand einen Tag vor dem neuen Lockdown-light statt). Fast so, wie an Mittsommer in Skandinavien.
Der Dank aller gilt RGB für Idee und Durchführung der Aktion, die schließlich bundesweit mehr als 6.500 Gebäude/Objekte in ein rotes Licht tauchte. Und als „Moulin rouge“ war die Ennigerloher Windmühle prominent dabei.

 
 
Foto links: Die rote Mühle (moulin rouge) in Ennigerloh  mitte: Detailausschnitt  rechts: Akzente auf dem Mühlenanger
 

Aktivitäten rund um die Windmühle erneut gestoppt

Nach 10 Wochen Coronavirus-bedingter „Besucherabstinenz“ öffnete die Ennigerloher Windmühle Anfang Mai zunächst für Trauungen wieder ihre Türen. Noch mit Einschränkungen, was das erforderliche Abstands- und Hygienekonzept betraf, noch mit eingeschränkter Nutzerzahl, aber immerhin: In der heimeligen Atmosphäre des Mehlbodens wurden bisher fünf Trauungen durchgeführt. Weitere sollen in den nächsten Wochen folgen.Der Aufwand für die Mühlenfreunde mit Vorbereitung, Spuckschutz, Reinigung/Desinfektion, Teilnehmerlisten und – pläne war sehr hoch, aber vertretbar: Zumal sie bei den Trauwilligen im Wort standen, alles zu versuchen, um rasch wieder Trauungen in der Mühle zu ermöglichen.


Prächtig entwickeln sich die ausgesäten Getreidesorten auf dem kleine Mühlenacker, gespickt mit leuchtend rotem Klatschmohn. Die Ernte soll nach den Sommerferien mit Kindern der Mosaikschule erfolgen.
In einer Gemeinschaftsaktion mit der Karnevalsgesellschaft @EILT wurden die letzten leeren Fächer des Insektenhotels mit unterschiedlichen  Nistmaterialien für verschiedene Insektenarten gefüllt.
Die Reihe der „Ennigerloher Steine“ wächst und wächst, fast schon ist das Ende der östlichen Begrenzungsmauer erreicht. An die 250 bunte Steine verkünden: Wir sind Ennigerloh! Wir halten zusammen!

Doch nun der Rückschlag: Sämtliche Aktivitäten müssen gemäß der neuen Coronaverordnung für den Kreis zurückgefahren werden. Oberste Priorität hat die Quarantäne der Infizierten und Nachverfolgung sowie Testung der Kontaktpersonen. Dennoch hoffen die Mühlenfreunde, dass dieses zeitnah erfolgen und der vorsichtige Weg der Lockerungen wieder weiter beschritten werden kann. Sie sind bereit, dazu einen Beitrag zu leisten.

 
 
Foto links: Blüten- und Getreidevielfalt auf dem Mühlenacker   mitte: Einladung an Insekten: Vielfältige Nistmaterialien im Insektenhotel  
rechts:  Die Reihe der Ennigerloher Steine wächst

 
Windmühle als Mahnmal rot erleuchtet
 – Veranstalter in der Corona-Misere -

Mit einer Aufsehen erregenden Aktion möchten sich das Team von RGB - Light & Acoustic an der bundesweiten Aktion „Night of Light“ beteiligen. Die historische Ennigerloher Windmühle wird in der Nacht von Montag 22. Juni auf Dienstag von 22 bis 1 Uhr in rotes Licht getaucht. Damit wollen sie auf die aktuelle Coronamisere der gesamten Veranstaltungsbranche aufmerksam machen.
Alle in der Veranstaltungsbranche tätigen Firmen bekommen die Coronakrise besonders zu spüren: Ab Mitte März wurden alle Veranstaltungen abgesagt, ein Ende ist auch nach den aktuellen vorsichtigen Lockerungen für sie noch nicht in Sicht. Das Event an der Windmühle soll nun im Kontext mit vielen anderen Aktionen in bundesweit mehr als 200 Städten auf die kritische Lage der Branche hinweisen. Und als flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Unterstützung/Rettung der Veranstaltungswirtschaft verstanden werden.
Als das Team von RGB - Light & Acoustic mit der Idee zu dieser Aktion auf die Mühlenfreunde zukam, waren diese sofort bereit, die Windmühle als technisches Denkmal und Wahrzeichen der Drubbelstadt zur Verfügung zu stellen und die Aktion zu unterstützen. Schließlich arbeitet man mit RGB schon seit Jahren beim Maibaum- und Mühlenfest sehr gut zusammen. Die Zustimmung der Stadt Ennigerloh liegt ebenfalls vor.

 

 


 
   

Trauungen in der Windmühle wieder möglich

Darauf haben viele Heiratswillige in Ennigerloh und Umgebung mehr als 10 Wochen warten müssen: Ab Anfang Juni dürfen in der Ennigerloher Windmühle wieder standesamtliche Trauungen stattfinden. Mit Coronabedingten Einschränkungen, was Anzahl der Teilnehmer, Abstands- und Hygieneanforderungen etc. anbelangt, aber immerhin. So kann der historische Mehlboden dann wieder für Brautpaare mit ca. 10 – 12 Gästen den Rahmen für einen guten Start in Eheglück abgeben.

Die Mühlenfreunde Ennigerloh haben nach den ersten Öffnungen der Coronaeinschränkungen ein Konzept zur Wiedernutzung des Wahrzeichens für Trauungen erstellt und Anforderungen und Vorgehensweise mit der Stadt Ennigerloh abgestimmt – von dort kam jetzt die Zustimmung. Mit Hochdruck wird nun daran gearbeitet, die Grundlagen gemäß Konzept zu schaffen: Einhaltung Abstandsgebot/Mundschutz, Teilnehmerliste, Hygieneanforderungen mit Reinigung, Desinfektion und Lüftung – alles wird getan, damit dort ab Anfang Juni wieder Trauungen stattfinden.

15 Termine mussten in den letzten Wochen verschoben werden oder wurden abgesagt; nun gilt es, dafür Ersatz zu finden. Zudem müssen die kommenden Termine (allein 10 Trauungen im Juni) neu bestätigt werden. Viel Arbeit für Standesamt und Mühlenfreunde, doch beide Einrichtungen arbeiten Hand in Hand.

 

 

Ab Juni finden wieder Trauungen in der wunderschönen Ennigerloher Windmühle statt


 

Windmühle am Deutschen Mühlentag online erlebbar

Ennigerloh.HJH Aufgrund der Coronabedingten Einschränkungen konnte der Deutsche Mühlentag 2020 am Pfingstmontag leider nicht wieder gewohnt stattfinden. Ursprünglich wollten die Mühlenfreunde ihr wundervolles Wahrzeichen der interessierten Öffentlichkeit öffnen, mit Präsentationen und Führungen darstellen und – mit Windunterstützung – auch im Mahlbetrieb zeigen. Das alles ging nun live leider nicht. Auf Informationen, Präsentationen und Eindrücke verzichten mussten Interessierte aber nicht: Auf ihrer Internetseite stellen die Mühlenfreunde das 150 Jahre alte Wahrzeichen der Drubbelstand in Präsentation, Informationen, Bildern und Videos ausführlich vor. Sei es ein Video des Ennigerloher Fotografen Knut Zeisel vom Segelsetzen und Getreidemahlen, oder 360-Grad-Innenansichten der einzelnen Stockwerke von Maik Wösthoff – da wird die Windmühle fast ein wenig „lebendig“. Das sollte die vielfältigen Aktivitäten der Mühlenfreunde und „ehrenamtlichen Müller“ nicht ersetzen. Diese sind frohen Mutes, die Windmühle in einigen Wochen auch für kleine Besuchergruppen wieder öffnen zu können.

 

 

Im Internet in Bewegung – die Ennigerloher Windmühle in voller Besegelung


 

Ennigerloher Steine und mehr – Aktivitäten rund um die Windmühle

Ennigerloh.HJH. Das hätte sich Philipp Maksalon kaum in seinen Träumen vorstellen können: Das Projekt „Ennigerloher Steine“ an der Windmühle erfreut sich eines sehr großen Zuspruchs. Knapp 200 bunte Steine liegen schon auf der Mauer am Ennigerloher Wahrzeichen, bemalt und hingelegt von Jung und Alt. „Wir möchten den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern“ ist das Motto der Aktion eine entsprechenden Facebookgruppe, die seitens der Mühlenfreunde gerne unterstützt wird. Viele haben die Windmühle schon besichtigt oder dort geheiratet – alles das ruhte bis Ende Mai in Zeiten des Coronavirus. Die „Ennigerloher Steine“ laden jedoch dazu ein, auch in diesen Zeiten einmal zur Windmühle zu gehen, sich die kleinen „Schmuckstücke“ anzusehen und – besser noch – selbst mitzumachen. Dazu sollen die Steine dort – im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Aktionen in der Umgebung – nicht weggenommen oder getauscht werden. Und vielleicht gelingt es ja noch, die Kette rund um die Mühle zu schließen.

 „Ist der Mai kühl und nass, füllt er dem Bauern Scheun´ und Fass!“ Nach dieser alten Bauernregel sieht es ob der anhaltenden Trockenheit und Wärme wohl nicht gut um die kommende Ernte aus. Doch davon lassen sich die Mühlenfreunde nicht beirren: Sie versuchen, durch angepasste Bewässerung die Entwicklung auf dem kleinen Getreideacker auf dem Mühlenanger zumindest im normalen Rahmen zu halten. Der Winterweizen schiebt schon seine Ähren, zeitgleich fängt der Klatschmohn an zu blühen. Die Sommergetreidesorten Nackthafer, Nacktgerste und Einkorn sind gut aufgegangen, leider jedoch teilweise unter dem Fraßdruck von Mäusen und Vögeln. Bald sollen sich auch die blauen Blüten des Leins zeigen und die erst spät Mitte Mai gesäte äthiopische Zwerghirse aufgehen. Ein Teil des Ackers wurde reserviert für eine bunte Blütenmischung des Kreises Warendorf, um damit die Gäste des nahestehenden Insektenhotels zu unterstützen. Zusätzlich dürfen Sonnenblumen natürlich nicht fehlen. Fast droht die begrenzende lebende Weideflechthecke den Acker zu verstecken, bald muss diese daher neu geflochten werden. Der Acker auf dem Mühlenanger – ein Kleinod für Mensch und Natur.

 
 

Foto 1+2 : Ennigerloher Steine – eine gelungene Aktion, Foto 3: Getreidevielfalt auf dem Mühlenacker


 

Trotz Corona-Krise: Der Maibaum steht auf dem Mühlenanger

Das für Mitte Mai vorgesehene Maibaum- und Mühlenfest kann aufgrund der Coronavirus-Situation leider nicht stattfinden. Doch deshalb auf den Maibaum verzichten? Nein! Trotz oder gerade wegen der Coronakrise haben die Mühlenfreunde in dieser Woche dennoch den Maibaum an der Windmühle errichtet. In kleiner Runde, unter Wahrung von Sicherheitsabstand, Vorsorge- und Hygienemaßnahmen wurde der Baum aufgebaut und mit 28 bunten Schildern der beteiligten Vereine und Gruppen aus der Drubbelstadt bestückt. Weithin verkündet nun der Maibaum: Wir in Ennigerloh lassen uns nicht unterkriegen! Wir werden die Krise gemeinsam meistern! Und wenn es im Herbst möglich sein sollte, dann findet bestimmt auch rund um die Windmühle noch ein schönes Fest statt (vielleicht in diesem Jahr anlässlich des Abbauens (und nicht wie sonst des Aufbauens) des Maibaumes.

 


 

Ennigerloher Steine an der Windmühle
– eine Idee findet Zuspruch

Mitte April bildete sich eine facebook-Gruppe mit dem Namen „Ennigerloher Steine“ (https://www.facebook.com/groups/EnnigerloherSteine/
 die aktiv zeigen wollte, dass Ennigerloh in Zeiten des Coronavirus nicht verzagt und zusammensteht. Einige weiße Steine zum Teil beschriftete Steine bildeten den noch zaghaften Anfang einer wachsenden Reihe auf der Mauer der Windmühle. Diese Idee fand großen Zuspruch, besonders auch von vielen Kindern, die ihre teils bunt bemalten Steine der Reihe hinzufügten. Waren es Ende April schon gut 60 Steine, so verkünden heute bereits knapp 150 Steine, darunter auch kleine Kunstwerke: Ennigerloh hält zusammen! Wir werden den Mut nicht verlieren! Jeder, groß oder klein ist eingeladen, bei dieser schönen Aktion mitzumachen. Die vielleicht einmal um die Mühle herumreichen kann

 


 

Weitere Veranstaltungen in der Windmühle müssen verschoben werden

Das Coronavirus hält Ennigerloh weiterhin fest im Griff: Die bundes- und landesweiten Vorsorgemaßnahmen zur Sicherstellung einer funktionierenden Krankenversorgung schränken das private und öffentliche Leben deutlich ein. Dieses betrifft auch die Mühlenfreunde und die Ennigerloher Windmühle: Seit dem 16. März finden dort keine Veranstaltungen mehr statt, zahlreiche Trauungen mussten verschoben oder ins Rathaus verlegt werden. Untersagt sind auch Führungen und weitere Aktivitäten, zunächst bis zum 4. Mai, aber sicherlich auch noch deutlich darüber hinaus: Verschoben auf den Herbst wurde bereits die Mitgliederversammlung, ebenso das Maibaum- und Mühlenfest Mitte Mai. Bundesweit abgesagt wurde der Deutsche Mühlentag am Pfingstmontag. Ob Anfang September der Tag des offenen Denkmals stattfinden kann, ist noch nicht klar. Es ist völlig verständlich, dass als erste Lockerungen nun Öffnungen von Geschäften, Firmen und Schulen anstehen. Je nachdem, wie sich danach die Infektionszahlen entwickeln, sind weitere vorsichtige Öffnungen möglich. Jedoch muss sich der Freizeitbereich dabei insgesamt hintenanstellen – Entwicklung ungewiss.

Es gibt jedoch auch einige Lichtblicke:

Das Maibaum- und Mühlenfest entfällt, den Maibaum wollen die Mühlenfreunde Ende des Monats aber dennoch aufstellen: Ohne Feier, aber als Zeichen des Zusammenhaltens / Zusammenstehens der Vereine in der Drubbelstadt auch in diesen kritischen Zeiten.

Erfreulich, dass die Mühlenfreunde für zwei Veranstaltungen Fördermittel der Stadt aus dem Verfügungsfond Innenstadt zugesprochen bekommen haben: Einerseits für einen stadtweiten Märchentag für Grundschulen. Die erste Aktion dazu war mit der Mosaikschule im Juni geplant, diese muss nun im Herbst neu terminiert werden. Ebenso weitere Aktionen mit den anderen Grundschulen. Die zweite Förderzusage betrifft ein Gemeinschaftsprojekt der Mühlenfreunde mit der Alten Brennerei Schwake: Für den 22. August war gemeinsam ein Open-Air-Kino-Event an der Windmühle geplant. Diese Veranstaltung mit einigen hundert Zuschauerinnen und Zuschauern ist vermutlich ebenfalls zu verschieben, vielleicht sogar in das kommende Jahr.

Trotz der „Ruhe“ rund um die Windmühle waren die Mühlenfreunde nicht untätig: Der Rasen wurde vertikutiert und wartet nun mit Dünger und Nachsaat auf den dringend erhofften Regen. Auf dem Mühlenacker wurden Sommerweizen, Emmer, Nachthafer und Nacktgerste als Sommergetreide ausgesät. Bewusst erst im April, damit die die Ernte – ggf. mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Mosaikschule – nach den Sommerferien stattfinden kann.

Unter dem Motto „Ennigerloher Steine“ wächst in diesen Tagen an der Windmühle eine Kette bunt bemalter Steine heran: Sie soll Mut machen, positiv stimmen, das Miteinander herausstellen. Mehr als 50 Steine bilden schon eine kleine Kette, die vielleicht einmal um die Mühle herumreichen kann. Jeder, groß oder klein ist eingeladen, dort mitzumachen.

 
 

Foto 1: Es sprießt auf dem Mühlenacker
Foto 2: Maibaum auch ohne Fest – ein Zeichen der Mühlenfreunde für den Zusammenhalt in der Drubbelstadt
Foto 3: Ennigerloher Steine – eine kleine bunte Kette an der Windmühle wächst. 
Mehr Infos: https://www.facebook.com/groups/EnnigerloherSteine/

Foto 4: Sonnenaufgang auf der Windmühle


 

Alle Veranstaltungen in der Windmühle
entfallen oder werden verschoben

Die aktuelle Situation in Zeiten des Coronavirus macht auch vor den Aktivitäten und Veranstaltungen der Mühlenfreunde Ennigerloh nicht halt: Diese müssen entfallen oder vorschoben werden.

Bis auf weiteres finden in der Windmühle keine Führungen, Besichtigungen oder Veranstaltungen (auch in Kleingruppen) mehr statt. Die bis 19. April reservierten Trauungen können dort aufgrund einer Verfügung der Stadt Ennigerloh ebenfalls nicht mehr stattfinden. Stattdessen steht nur das Trauzimmer im Rathaus zur Verfügung. Es sind jedoch Verlegungen auf einen späteren Zeitpunkt möglich, die Mühlenfreunde werden alles Erforderliche in die Wege leiten, um Traupaare dabei zu unterstützen und einen geeigneten späteren Ausweichtermin zu finden.

Die für den 21. April 2020 in der Windmühle vorgesehene Mitgliederversammlung wird verschoben. Ebenfalls das für den 16./17. Mai 2020 vorgesehene Maibaum- und Mühlenfest, da die geltenden Regelungen zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen sind und unter den jetzigen Bedingungen eine qualifizierte Vorbereitung nicht möglich ist. Beide Veranstaltungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, eine Terminfestlegung folgt sobald als möglich.

Die Mühlenfreunde bedauern dieses Vorgehen, weisen jedoch angesichts der dramatischen Entwicklung darauf hin, dass jeder Verein und jede Person einen Beitrag zur Vorsorge und Bewältigung der Gefährdung leisten muss.

 

 

Foto:  In Ruheposition: Die Ennigerloher Windmühle


 

 Ennigerloher Windmühle: Jubiläum im Herzen, neues Programm 2020 im Sinn

Orkan und Regen der letzten Wochen konnten der Ennigerloher Windmühle nichts anhaben, sie steht mit fest verankerter Haube wie eh und je trutzig auf dem Mühlengeist. Und verkündet in die Ferne: Hier bin ich, hier ist Ennigerloh.

Ab dem 1. März steht das Ennigerloher Wahrzeichen wieder für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zwar fand im Februar bereits die erste Trauung des Jahres statt, doch ab März ist der Terminkalender 2020 mit bisher gut 30 Trauungen schon gut gefüllt. Noch sind aber Termine frei. Anmeldungen sind über das Standesamt Ennigerloh, Reservierungen bei den Mühlenfreunden, Heinz Arens, Telefon 02524-950793 möglich.

Den Winter haben die Mühlenfreunde genutzt, um noch einmal zurückzuschauen auf das gelungene Jubiläumsjahr 2019: Der 150. Mühlengeburtstag wurde mit vielen Veranstaltungen ausgiebig gefeiert. Dabei gewann die Windmühle viel Interesse auch weit über Ennigerloh und den Kreis Warendorf hinaus: Sei es beim Treffen der Westfälisch-Lippischen Mühlenvereinigung oder bei vielen Trauungen mit auswärtigen Gästen. Sehr guter Besuch und positive Resonanz beim Mühlenfest und beim deutschen Mühlentag, ein gelungener Märchenabend, ein kompletter Rückblick über 150 Jahre Windmühlengeschichte in vielen Berichten und beim besinnlichen Vereinsfest. Und schließlich die Foto- und Bilderausstellung in der Sparkasse, die unterschiedliche Blicke auf die Windmühle präsentierte.

Doch nun geht der Blick der Mühlenfreunde nach vorn. Am 21. April um 19 Uhr sind die Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung in der Windmühle eingeladen. Der Vorstand und seine Helferinnen und Helfer stecken zudem bereits mitten in den Vorbereitungen für das Veranstaltungsprogramm 2020. Das Maibaum- und Mühlenfest bietet am 16. und 17. Mai quirliges Leben und gute Unterhaltung rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt. Neben bewährten Angeboten wollen die Mühlenfreunde auch Neues anbieten. Die Windmühle mit ihrer wunderbaren Technik steht am Pfingstmontag dann erneut im Mittelpunkt zahlreicher Mühlenfreunde aus der gesamten Region. Dort und auch am Tag des offenen Denkmals am 13. September sollen sich bei Wind erneut die Flügel drehen, wollen die ehrenamtlichen Müller wieder einmal Getreide mahlen.

 


 

Frühlingsaktionstag an der Windmühle

Am Samstag, 14.3.2020 laden die Mühlenfreunde alle Mitglieder und Helfer zum Frühlingsaktionstag 2020. Von 9 – 12 Uhr soll dann  der Mühlenanger gesäubert und auf den anstehenden Frühling vorbereitet werden. Unter den beiden letzten trockenen Sommern haben die Ornamente auf der Böschung zur Enniger Straße gelitten; hier ist eine Nachpflanzung erforderlich. Noch schlimmer hat es den Rasen erwischt: Teilweise völlig vertrocknet, macht im zudem die stark angewachsene Kaninchenpopulation auf dem Mühlengeist zu schaffen. Hier ist es Bodenauffüllung und Neueinsaat zwingend geboten. Bereits im Herbst mit einer Trockenrasenmischung eingesät wurden Abschnitte des Walls; dort ist eine Kontrolle inkl. Nachsaat erforderlich. Schließlich gilt es, den kleinen Acker auf die Aussaat von Sommergetreide mit Bodenbearbeitung vorzubereiten und das Insektenhotel noch mit weiteren Nistmöglichkeiten zu ergänzen. Es ist also einiges zu tun rund um das Ennigerloher Wahrzeichen. Doch wenn zahlreiche Hände anpacken, wird es schnell gelingen.

Ein „Frühjahrsputz“ steht übrigens auch in der Windmühle an. Dieses wollen die ehrenamtlichen Müller am Freitag 20. März – gleichzeitig mit normalen Wartungsarbeiten – durchführen. Damit sich danach wieder die Flügel im Wind drehen können. 

 

 

 Der Frühling wird auch an der Windmühle erwartet

 

Heiraten in der Ennigerloher Windmühle – ein besonderes Erlebnis!

Mehr als 400 Traupaare haben sich bereits in der Ennigerloher Windmühle ihr Ja-Wort gegeben. Sie alle suchten einen Ort mit schönem Rahmen für eine standesamtliche Trauung. Einen Ort, der vom Standesamt akzeptiert wird, einen festlichen Rahmen bietet, ebenso eine Atmosphäre, in der sich Gesellschaften von 30 bis 40 Personen wohl fühlen. Alle diese Paare fanden in der Ennigerloher Windmühle einen speziellen Trauungsort, der das Andenken an diesen besonderen Tag für Brautpaar und Gäste unvergessen werden lässt. Und der nach der Zeremonie die Möglichkeit bieten, mit Familie und Freunden noch auf das Ereignis anzustoßen und ein klein wenig zu feiern.
Mehr als 400 Paare können sich nicht irren. Insofern ist der so genannte „Mehlboden“ in der Ennigerloher Windmühle in den letzten Jahren nach einen „Tipp in der Drubbelstadt“ auch so etwas wie ein „Geheimtipp“ für Brautpaare in der Region geworden. Heute findet mehr als jede zweite Trauung in Ennigerloh dort statt.

Was zeichnet die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle nun aus? Zum einen wartet das dortige Trauzimmer auf dem historischen Mehlboden mit einem besonderen Ambiente auf: Natürliches Kalksteinmauerwerk, altes rustikales Eichenholz, Dielenboden, eine Rundbank, die verbindet und die Gemeinschaft stärkt, ein Raum, in dem man gerne etwas zusammenrückt und ein besonderes Ereignis erlebt. Daraus entsteht eine besondere Atmosphäre, die bereits viele Traupaare zu schätzen gelernt haben. Für 2020 liegen bereits 30 Reservierungen und Vormerkungen vor; doch noch sind etliche Termine frei.

Darüber hinaus hat die Windmühle als Wahrzeichen der Drubbelstadt für eine Trauung noch viel mehr zu bieten: Eine Treppe, die sich für Fotos der Traugesellschaft geradezu anbietet, Rundgang, Wall, Zufahrt, Mühlenanger, Leiterwagen – unendlich viele Hintergrundmotive für wunderschöne Hochzeitsfotos. Durchfahrt und Vorplatz werden gerne für einen Sektempfang genutzt. Mitten im Ort gelegen kommen dort auch oft Freunde und Nachbarn zum Gratulieren vorbei. Die altehrwürdige Windmühle – erbaut 1869, durch die Mühlenfreunde wundervoll saniert und voll funktionsfähig restauriert – freut sich über das quirlige Leben der Hochzeitsgesellschaften. Schon oft warteten vor der Mühle Oldtimer auf das Brautpaar; oft einige Male wurden dort Paare mit der Pferdekutsche abgeholt. Doch auch Besonderes gab es dort zu sehen: So wurde ein Paar von Freunden mit einem Segelboot überrascht.

Eine besondere Stimmung bieten zudem Trauungen im Kerzenschein, die gemeinsam mit dem Standesamt Ennigerloh abends im November und Dezember angeboten werden: Der Mehlboden wird dann nur von 100 Kerzen ausgeleuchtet. Während oben die Trauung stattfindet, warten oft unten in der Durchfahrt schon einige Gäste. Einige Male schon wurden von der Zeremonie Bilder nach unten übertragen – so hat die gesamte Gesellschaft alles im Blick.

Das Brautpaar im Mittelpunkt, das Denkmal als Rahmen und Treffpunkt – die Mühlenfreunde Ennigerloh bieten ihre Windmühle gerne als externen Trauungsort an. Anmeldungen sind über das Standesamt Ennigerloh, Reservierungen bei den Mühlenfreunden,
 Heinz Arens, Telefon 02524-950793 möglich.

 
 

Foto1: Das Trauzimmer auf dem Mehlboden im Kerzenschein
Foto 2: Die Treppe – ein beliebter Fotopunkt für Hochzeitsgesellschaften
Foto 3: Freut sich auf glückliche Paare: die Ennigerloher Windmühle
Foto 4: Schon mehr als 400 Trauungen fanden in der Mühle statt


 

 Ennigerloher Windmühle: Jubiläum im Herzen, neues Programm 2020 im Sinn

Kalte, frostige Nächte, in Schnee getauchte Landschaft: Darauf hat Ennigerloh bisher vergeblich gewartet. Stattdessen gab es im Februar Sturm und den lang vermissten Niederschlag, der hoffentlich das Grundwasser auffüllen kann. Orkan und Regen konnten der Ennigerloher Windmühle nichts anhaben, sie steht mit fest verankerter Haube wie eh und je trutzig auf dem Mühlengeist. Und verkündet in die Ferne: Hier stehe ich, hier ist Ennigerloh.

Ab dem 1. März steht das Ennigerloher Wahrzeichen wieder für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zwar fand im Februar bereits die erste Trauung des Jahres statt, doch ab März füllt sich der Terminkalender zusehends.

Den Winter haben die Mühlenfreunde genutzt, um noch einmal zurückzuschauen auf das gelungene Jubiläumsjahr 2019: Der 150. Mühlengeburtstag wurde mit vielen Veranstaltungen ausgiebig gefeiert. Dabei gewann die Windmühle viel Interesse auch weit über Ennigerloh und den Kreis Warendorf hinaus: Sei es beim Treffen der Westfälisch-Lippischen Mühlenvereinigung oder bei vielen Trauungen mit auswärtigen Gästen. Sehr guter Besuch und positive Resonanz beim Mühlenfest und beim deutschen Mühlentag, ein gelungener Märchenabend, ein kompletter Rückblick über 150 Jahre Windmühlengeschichte in vielen Berichten und beim besinnlichen Vereinsfest. Und schließlich die Foto- und Bilderausstellung in der Sparkasse, die unterschiedliche Blicke auf die Windmühle präsentierte.

Doch nun geht der Blick der Mühlenfreunde nach vorn. Am 21. April um 19 Uhr sind die Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung in der Windmühle eingeladen. Der Vorstand und seine Helferinnen und Helfer stecken zudem bereits mitten in den Vorbereitungen für das Veranstaltungsprogramm 2020. Das Maibaum- und Mühlenfest bietet am 16. und 17. Mai quirliges Leben und gute Unterhaltung rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt. Neben bewährten Angeboten wollen die Mühlenfreunde auch Neues anbieten. Die Windmühle mit ihrer wunderbaren Technik steht am Pfingstmontag dann erneut im Mittelpunkt zahlreicher Mühlenfreunde aus der gesamten Region. Dort und auch am Tag des offenen Denkmals am 13. September sollen sich bei Wind erneut die Flügel drehen, wollen die ehrenamtlichen Müller wieder einmal Getreide mahlen.

Daneben soll es weitere attraktive Angebote geben: Anfang Juni laden die Mühlenfreunde die Kinder aller Ennigerloher Grundschulen zum Märchentag 2020 in die Windmühle ein. In dem historischen Ambiente stehen „Mühlenmärchen“ (Märchen mit Bezug zu Mühlen, Müllern, Müllerstöchtern etc.) auf dem Programm, ausgewählt, kindgerecht aufbereitet und vorgetragen von den versierten Märchenerzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann.

Am 27. Juni soll es klassisch werden rund um die Windmühle: Die Vorbereitungen für einen Klassik-Opern-Abend sind schon weit gediehen, hier fallen nun in diesen Tagen die letzten Entscheidungen.

Ein ganz besonderes Angebot dann am 22. August: In Kooperation mit der Alten Brennerei Schwake wollen die Mühlenfreunde alle Ennigerloherinnen und und Ennigerloher zum Open-Air-Kino an der Windmühle einladen. Der Film steht noch nicht fest, er soll jedoch viele Altersgruppen ansprechen. Und drumherum ist ab 19 Uhr ein gemütliches Picknick mit Familie oder Freunden möglich, mit mitgebrachten Speisen und Getränken. Bevor bei Einsetzen der Dämmerung das gemeinsame Filmerlebnis beginnt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Damit unterstreicht die Windmühle ihren Anspruch, attraktiver lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt zu sein.

 
 
Foto links:  Die Klasse 3 a der Mosaikschule besuchte die Ausstellung in der Sparkasse  
Foto rechts: Die Windmühle, lebendiges Wahrzeichen Ennigerlohs
 

400. Trauung bei Kerzenschein in der Windmühle

Diese Stunde in der Ennigerloher Windmühle werden Claudia Kirchhelle und Martin Peters aus Einen nie mehr vergessen: Im romantischen Licht von 100 Kerzen gaben sie ich sich ihr Ja-Wort. Und setzten zugleich ein kleines Ausrufenzeichen, denn diese Trauung war die 400. Trauung im wundervollen Ambiente der restaurierten Mühle seit Mitte 2010. Grund genug für die Mühlenfreunde, ihnen ganz herzlich zu gratulieren.

Nicht nur das Brautpaar, auch Familien und Gäste waren begeistert. Claudia Peters geb. Kichhelle hat ihren Arbeitsplatz in Ennigerloh und ist so auf das technische Baudenkmal aufmerksam geworden. Eine Besichtigung vorab bestärkte sie und Martin Peters in ihrem Wunsch, dort zu heiraten. Doch die „Candle-light-Trauung“ im Kerzenlicht im Kreis von Familie und Freunden war noch viel schöner. In einer sehr emotionalen Zeremonie, geleitet von der Standesbeamtin Manuela Kalthoff, gaben sie sich das Ja-Wort. Festgehalten wurden diese unvergesslichen Augenblicke durch das Fotostudio Sonja Aufderheide.

Die Mühlenfreunde Ennigerloh freuen sich sehr, dass ihr Angebot in der Windmühle so hut angenommen wird. Für das kommende Jahr liegen bereits jetzt mehr als 20 Reservierungen vor. Die 57. und letzte Trauung und dieses Jahres findet am 28. Dezember statt – erneut im Licht vieler Kerzen.

 
 
Ein besonderes Ereignis: Die 400. Trauung im wundervollen Kerzenschein-Ambiente der Ennigerloher Windmühle v.l. Klaus Schmitt, Ludger Ueding (Mühlenfreunde), Claudia und Martin Peters, Fritz Meyke, Josef Peters (Mühlenfreunde), Standesbeamtin Manuela Kalthoff.  
   

Nach wie vor erfreut sich die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle mit ihrem heimeligen Ambiente einer großen Nachfrage als Raum für standesamtliche Trauungen. Einen kleinen „Rekord“ gab es für die Mühlenfreunde im Vorjahr: Gleich 60 Paare gaben sich im Wahrzeichen der Drubbelstadt das Ja-Wort. In diesem Jahr ist die Nachfrage kaum geringer: Bis zum Jahreswechsel werden 56 Trauungen erwartet. Darunter am 12. Dezember die 400. Trauung seit Wiedereröffnung des Denkmals durch die Mühlenfreunde im Mai 2010. Und - passend zur Jahreszeit - wird diese „Jubiläumstrauung“ auf dem nur durch das Licht von 100 Kerzen erleuchtetem Mehlboden stattfinden. Atmosphäre und heimelige Stimmung pur. Die Mühlenfreunde bedanken sich bei allen Paaren für ihr Interesse an der Windmühle und gratulieren insbesondere dem „Jubiläumspaar“ ganz herzlich.

 
 
Foto: Ein besonderes Ambiente: Kerzenlichttrauung in der Ennigerloher Windmühle  

 

Windmühle wieder im Lichterglanz

Bereits im vergangenen Jahr ließen die Mühlenfreunde mit einer wunderbaren Idee aufhorchen: Sie ließen die in der Advents- und Weihnachtszeit die Flügel der Windmühle mit 4 Kerzen erstrahlen. Zunächst nur ein Tipp für Eingeweihte, entwickelte sich die Mühle dann zu Weihnachten zu einem heimlichen Publikumsmagnet – und Botschafter eines Adventsgrußes für Ennigerloh und deutlich darüber hinaus. Sehr viele Fotos wurden gemacht und gingen in die ganze Welt.

Seit dem 1. Advent strahlen auch in diesem Jahr wieder – beginnend mit Nummer 1 - überdimensionale Kerzen auf den Flügeln des Ennigerloher Wahrzeichens. Zum Weihnachtsmarkt werden es drei Kerzen sein, ehe dann eine Woche später der Kranz wieder vervollständigt wird. Anlass genug, sich das illuminierte technische Denkmal auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel in der Dämmerung und am Abend einmal anzusehen – es lohnt sich!

 

 
 
Die Windmühle im Lichterglanz
 

Windmühlengeschichte(n), (10 und Schluss)

2019: Jubiläum 150 Jahre Windmühle Ennigerloh

Dieses Jahr 2019 ist für die Ennigerloher Windmühle und die Mühlenfreunde ein ganz besonderes Jahr: Vor 150 Jahren wurde das Wahrzeichen der Drubbelstadt erbaut und reckt seitdem seinen Flügel in den Münsterländer Himmel. 150 Jahre sind eine Lange Zeit: Preußisches Königreich, Industrielle Entwicklung, Kaiserreich, zwei Weltkriege, Wirtschaftswunderzeit, Jahrtausendwende – unglaubliche vieles hat sich in Ennigerloh und der Welt ereignet, wobei die Windmühle immer Mühle geblieben ist. Wechselvoll auch die Geschichte des Industriedenkmals: Handwerkskunst vom Feinsten zur Errichtung 1869, 60 Jahre Mühlenbetrieb bis zur Stilllegung 1929, wechselnde (Zwischen) Nutzungen und Geschichten bis 2008, Sanierung und Restaurierung durch die Mühlenfreunde, heute wieder funktionsfähige Windmühle und attraktiver Treffpunkt mitten in der Stadt.

Grund genug für die Mühlenfreunde, das Jubiläum besonders zu feiern – mit zahlreichen Veranstaltungen über das Mühlenjahr. Im März trafen sich Mühlenbegeisterte aus ganz Westfalen-Lippe in Ennigerloh zu ihrer Jahrestagung. Und alle waren begeistert ob des wunderbar wiederhergestellten Kleinodes und der vielfältigen Aktivitäten der Mühlenfreunde. Das ganze Jahr über fanden und finden in der Mühle Trauungen statt. Im Mai dann ein Fotoworkshop mit Knut Zeisel und vielen neuen An- und -Einsichten der Windmühle. Es folgte ein tolles Maibaum- und Mühlenfest, welches mit vielfältigen Programmpunkten viele Menschen aus Ennigerloh und der Umgebung begeisterte. Im Juni der Deutsche Mühlentag, für des sehr gelungene technische Präsentation die Mühlenfreunde viel Lob bekamen. Im Juli der eigens entwickelte Märchenabend, bei dem Erwachsene im Ambiente der Windmühle Mühlenmärchen und Mühlengeschichte präsentiert bekamen. Unvergessen für alle 199 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule der Märchentag in der Mühle – ein Erlebnis. Im September dann der Tag des offenen Denkmals, zu dem an der Mühle alte Handwerkskunst und Geräte präsentiert wurden. Und schließlich das Vereinsfest, bei dem die Mühlenfreunde mit den „Aktiven der ersten Stunde“ zurückblickten. Alles das war nur möglich dank des großartigen Engagements vieler Mühlenfreunde, Helferinnen und Helfer, Förderern und Sponsoren. Dafür gilt allen der herzliche Dank des Vorstandes.

Doch das Jahr 2019 ist auch ein Jahr des Blicks nach vorne: Es soll weitere Attraktionen rund um die Windmühle geben. Für das nächste Jahr ist gemeinsam mit der Stadt Ennigerloh die Sanierung des Mauerwerks der Ostseite vorgesehen. Dann startet das neue Bauprojekt „Errichtung eines Fachwerkbackhauses“ mit der Beantragung von Fördermitteln, Planung und Beschaffung alter Materialien. Die Mühlenfreunde hoffen, dass dazu in 2022 die Einweihung erfolgen kann – mit anschließenden monatlichen „Backtagen“. Schließlich sollen auch die Veranstaltungen rund um die Windmühle erweitert werden: Zum Beispiel um ein Sommernachtskonzert. Lassen Sie sich überraschen – die „Alte Dame“ Windmühle will sich auch in Zukunft lebendig präsentieren! Und Ennigerloherinnen und Ennigerloher, jung und alt mitnehmen!

 

 
 
Links:  Mühlenfreunde aus ganz Westfalen-Lippe in Ennigerloh, Mitte: Ein wundervolles Mühlenfest, Rechts: Zauberhafte Märchentage  
 
Links: Altes Handwerk zum Denkmaltag, Rechts: Deutscher Mühlentag in Ennigerloh
 
   

Windmühlengeschichte(n), 150 Jahre Windmühle (8):

2009 - 2012: Sanierung von Mühle und Mahlwerk sowie Flittkenfest

Mit dem Start der Sanierungsarbeiten 2009 war die Windmühle tagtäglich eine Baustelle. Im Mühleninneren wurde mit der Sanierung der tragenden Holzkonstruktion und des Mauerwerks begonnen. Von unten nach oben wurden 56 Balkenköpfe über den Einbau von Unterzügen saniert sowie das komplette Mauerwerk nach Entfernen des Putzes erneuert und neu verfugt. Dabei wurde auch erstmals in einer Windmühle eine Begleitheizung eingebaut, damit die Innenwände im Winter besser Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben können. Schließlich erhielt die Mühle neue Fenster und Fußböden, eine komplett neue Ver- und Entsorgung (Strom, Wasser, Gas, Heizung, Toiletten), wurde die Einrichtung beschafft (auch mit Teilen aus der „Auflösung“ der Mühle Heitwerth in Buddenbaum).

Erst während der Arbeiten „entdeckten“ die Mühlenfreunde nach der Säuberung und Sandstrahlung, welcher Schatz sich mit der alten Mühlentechnik unterhalb der Haube verbarg: Wunderbar erhalten, zu ca. 95% funktionsfähig. An einem Abend entstand so die Idee, die Mühlen nicht nur zu sanieren, sondern voll funktionsfähig zu restaurieren.
Außen wurde der Wall entfernt und das Mauerwerk dahinter abgedichtet und saniert. Ein neuer Wall wurde errichtet, mit L-Steinen abgefangen zur Straße hin, mit ausreichender Arbeitsfläche im Westen. Die südliche Zufahrt wurde statisch saniert. Anschließend erfolgte die Verkleidung mit Natursteinen sowie der Bau der Natursteintreppe. Ein erster Meilenstein war dann 2010 mit der Wiederöffnung der Mühle erreicht: Wunderbar erstrahlten Durchfahrt, Mehl- und Steinboden in neuem Licht. Erstmals gebührend besichtigt beim Maibaum- und Mühlenfest im Mai.

Doch danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Sanierung der nördlichen Durchfahrt, Sanierung des Mauerwerks an der Westseite. Umgestaltung des Mühlenangers mit Mühlenornament und Stadtwappen als „Hingucker“ entlang der Enniger Straße, Errichtung der Infotafel, Umbruch des Ackers. Begleitet von vielen Führungen, den ersten Trauungen und der sich wundervoll entwickelnden Kooperation mit der benachbarten Realschule.

Im Sommer 2011 veränderte dann die Windmühle ihr Gesicht: Die alten (Zier)Flügel wurden abmontiert, die Haube per Kran hochgehoben und auf dem Anger platziert, der Mühlenstumpf provisorisch abgedeckt. Die Mühlenbaufirma Brüggemann sanierte dann die komplette hölzerne Mühlentechnik, und baute am Fuße der Mühle wunderbar eine neue Gaube, die denkmalgerecht mit Eichenschindeln bedeckt wurde. Ende 2011 erstrahlte dann die Mahltechnik in neuer Pracht, erhielt die Mühle ihre neue Haube zurück. Doch noch war das Ensemble nicht komplett: Im Jahr 2012 mussten noch neue, windgängige Flügel angefertigt und Segeltücher beschafft werden. Und endlich, Ende September war es dann soweit: Per Kran wurden die neuen Flügel montiert. Die Ennigerloher Windmühle war nun wieder komplett. Grund genug für die Mühlenfreunde, die Wiederherstellung mit vielen Helfern, Unterstützern, Sponsoren, Fördern und Ennigerlohern im Rahmen eine „Flittkenfestes“ gebührend zu feiern.
Insgesamt ca. 586.000 € haben die Arbeiten gekostet, mit wesentlicher Unterstützung der Stadt Ennigerloh, der NRW-Stiftung, der Bezirksregierung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mehr als 210.000 € aber brachten die Mühlenfreunde auf: Mit Muskelhypothek (über 6.500 Arbeitsstunden wurden ehrenamtlich geleistet und mit 10 € berechnet), mit Sach- und Geldspenden aus Ennigerloh, mit Mitgliedbeiträgen und Einnahmen aus Veranstaltungen. Ein Kraftakt, der sich dank der großartigen Unterstützung und des riesengroßen Interesses der Bevölkerung gelohnt hat. Noch drehten sich die Flügel nicht im Wind. Aber bald!

 

 
 

 

Windmühlengeschichte(n), 150 Jahre Windmühle (7):

2007 - 2009: Gründung der Mühlenfreunde und Start der Sanierung

Auf der Basis der Diplomarbeit von Dieter Neitemeier – die Windmühle war marode und in ihrer Statik gefährdet – musste die Stadt Ennigerloh handeln. Zunächst wurde die Mühle für die Öffentlichkeit gesperrt. Dann wurde eine Sanierung vorgeplant und Fördermöglichkeiten geprüft. Ein Antrag beim Land NRW für 2008 war jedoch nicht erfolgreich: Es standen keine Landesmittel zur Verfügung. Und Aussichten auf Förderung für das Folgejahr war schlecht. Ein anderer eigenständiger Weg musste gefunden werden.

In dieser Zeit sprach Hermann Krift mehrfach im Rathaus vor und betonte das Bestreben, notwendigenfalls mit ehrenamtlichem Engagement die Mühle zu sanieren. Mit Kurt Schröder und Walter Witte fand er rasch zwei aktive Mitstreiter. Walter Witte warb dann Winfried Farke und Georg Aufderheide für das Projekt. Letztere sprach noch Dirk Edelmeier und Josef Franke an. In etlichen Gesprächen untereinander und mit der Stadt Ennigerloh wurde das Vorgehen immer konkreter. Wilhelm Scholtz trat dem Kreis ebenso bei, er schrieb die Präambel einer Satzung, die dann von Klaus Tradt entworfen wurde. Auf der Basis einer Vereinbarung der Stadt mit den Heimatfreunden Westkirchen wurde sogleich auch ein Pachtvertrag für die Mühle entworfen und mit der Stadt abgestimmt. Am 3. April fand mit diesen genannten Akteuren unter weiterer Beteiligung von Horst-Dieter Schumacher dann in der Kanzlei die Gründungsversammlung des neuen Vereins „Mühlenfreunde Ennigerloh e.V.“ statt. Ziel des Vereins war die Sanierung und Erhaltung der Windmühle und deren Öffnung für die Bevölkerung. Der Beitrag wurde mit 10 € festgesetzt. Als 1. Vorsitzender wurde Winfried Farke gewählt, sein Stellvertreter Hermann Krift. Schriftführer und Kassierer war Dirk Aufderheide, zu Beisitzern wurden Kurt Schröder, Walter Witte, Georg Aufderheide und Josef Franke ernannt.

Nach der Eintragung im Vereinsregister wurden dann rasch die Weichen für eine baldige Sanierung der Windmühle gestellt: Der Pachtvertrag mit der Stadt Ennigerloh wurde abgeschlossen, ebenso wurde ein städtischer Kostenbeitrag zur Sanierung vereinbart. Eine Sanierungsuntersuchung zur Beantragung von Fördermitteln wurde bei Laurenz Sandmann aus Warendorf in Auftrag gegeben. Anschließend wurden verschiedene Förderanträge auf den Weg gebracht. Zudem fanden an und in der Mühle erste Arbeiten statt: Untersuchung des Mauerwerks hinter Wall und Durchfahrtmauer, Entfernung der Gehölze, Abklopfen des Zementputzes im Mühleninnern, Reinigung des Mahlwerkes von Taubenkot und mehr. Parallel fanden Abstimmungsgespräche mit dem Denkmalamt statt, wurden viele sanierte Mühlen besichtigt und dazu Erfahrungen ausgetauscht. Friedrich Rohlfing vom Mühlenbauhof Minden-Lübbecke konnte als Berater gewonnen werden. Mit Rainer Seliger wurde ein Architekt ausgewählt. In vielen Gesprächen und Verhandlungen mit Fachfirmen wurden Angebote für die verschiedenen Sanierungsteile eingeholt und bewertet. Am Ende stand fest: Eine komplette Sanierung würde rund 590.000 € kosten, ohne neue Flügel und funktionsfähiges Mahlwerk wurde mit ca. 485.000 € kalkuliert.

Auf dieser Basis gingen dann Anfang 2009, nach Eingang eines Bewilligungsbescheides der NRW-Stiftung in Höhe von 120.000 € die Arbeiten richtig los: Mit der Sanierung der tragenden Holzkonstruktion und des Mauerwerks im Mühleninnern wurde begonnen. Von unten nach oben wurden 56 Balkenköpfe über den Einbau von Unterzügen saniert sowie das komplette Mauerwerk nach Entfernen des Putzes erneuert und neu verfugt. Dabei wurde auch erstmals in einer Windmühle eine Begleitheizung eingebaut, damit die Innenwände im Winter besser Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben können. Insgesamt wurden dazu einige tausend Arbeitsstunden von den aktiven Mühlenfreunden ehrenamtlich erbracht. Auch im Umfeld tat sich was: Die Böschung zur Enniger Straße wurde mit Mühlenornament und Stadtwappen als „Hingucker“ attraktiv gestaltet.

 
 

Foto links: Die Windmühle vor dem Start der Sanierungsarbeiten  1986

Foto mitte: Schadensanalyse der angefaulten Balkenköpfe

Foto rechts: Ornament Windmühle an der Ennigerstraße


 

Windmühle: Mahltechnik und altes Handwerk zum Tag des offenen Denkmals

Gut 100 Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals in die Ennigerloher Windmühle. Die Mühlenfreunde hatten mit etwas mehr Resonanz gehofft, boten sie doch mit Seilerei, Holzschuhmacherei, Oldie-Traktoren, der rollenden Waldschule und einem Fahrradkarussell rund um das Wahrzeichen einiges zu entdecken. Dennoch: Die, die da waren, zeigten sich begeistert von der Mühle, ihrer wunderbaren Holztechnik und dem Ambiente drumherum. Erneut herrschte Windflaute, daher konnte die Flügel nicht ich Aktion bewundert werden. Dennoch demonstrierten die ehrenamtlichen Müller im Verein beispielhaft das Setzen der Segel. Zudem führten die Mühlenfreunde die Gäste mit einer kurzweiligen Präsentation in 150 Jahre Ennigerloher Windmühlengeschichte ein. Danach versetzte alle der Blick vom Steinboden nach oben auf die Mahltechnik in Staunen. Und wer abschließend – dem Wetterbericht trotzend – im Sonnenschein vor der Windmühle Pause machte, der ließ sich Würstchen, Kuchen und Kaffee schmecken und in Geheimnisse alter Handwerkskunst einführen.

 

 

Foto 1: Ein Flügel zu Demonstrationszwecken besegelt


 
Die Windmühle mit Kinderaugen gesehen - Mühlenfreunde schreiben Malwettbewerb aus
Ganz viele Kinder aus Ennigerloh haben in den letzten Jahren schon die Windmühle besucht und kennen gelernt: Sei es anlässlich der Mühlenfeste, Veranstaltungen mit Kindergärten, Besichtigungen von Schulklassen „Vom Korn zum Brot“, im Rahmen der Kooperation mit der Mosaikschule, von Trauungen, zum Spielen, Schneemannbauen und Rodeln auf dem Mühlenanger und mehr. Welche Erfahrungen haben diese Kinder mitgenommen, was sind ihre Gedanken zur Windmühle, wie stellt sich das Wahrzeichen der Drubbelstadt im Jubiläumsjahr 150 Jahre Windmühle aus der Sicht der Kinder dar? Dieses möchten die Mühlendfreunde gerne erfahren – und laden dazu alle Kinder im Grundschulalter ein, beim Malwettbewerb Windmühle mitzumachen. Einfach ein Blatt Papier nehmen (DIN A 3 oder 4), Bleistift, Bundstifte, Malfarben oder anderes Zeichenmaterial – und los geht es. Malt die Windmühle, so, wie ihr sie seht! Stellt im Bild dar, war euch an der Windmühle besonders aufgefallen ist. Was ihr an und in der Windmühle gemacht und erlebt habt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das fertige Bild auf der Rückseite mit Namen, Vornamen, Alter, Klasse und Schule versehen und dann in der Schule oder direkt beim Vorstand der Mühlenfreunde Am Wasserturm 5, Ennigerloh abgeben. Einsendeschluss ist der 30. September. Die schönsten, gelungensten Bilder werden prämiert, anschließend ist eine kleine Ausstellung geplant.
 
 
Foto : Die Ennigerloher Windmühle – wie wird sie mit Kinderaugen gesehen?
 
 

Vereinsfest zum Jubiläum der Mühlenfreunde am 20. September

Wer hätte sich die Windmühle im heutigen, wunderschön sanierten und restaurierten Zustand vor 11 Jahren vorstellen können? Nun, einige mutige Ennigerloher nahmen Anfang 2008 das Heft des Handelns in ihre Hände und gründeten die „Mühlenfreunde Ennigerloh e.V.“ Mit Unterstützung der Stadt Ennigerloh wurde unverzüglich die Windmühle angepachtet -  dann ging es auch sofort ans Werk: Erste Sanierungsarbeiten, Detailplanungen, Beschaffung von Fördermitteln, Bauantrag, Statik, Ausschreibungen – im Jahr 2009 ging es dann so richtig los - mit jeder Menge ehrenamtlich Eigenleistung, unterstützt mit vielen Sach- und Geldspenden aus Ennigerloh erstrahlte die Windmühle Schritt für Schritt im neuen Glanz – bis Ende September 2012 mit dem Setzen der neuen Flügel optisch das Denkmal wieder komplett war. Im Inneren aber musste noch einiges abgearbeitet werden, doch 2013 drehten sich erstmals nach 90 Jahren Stillstand wieder die Flügel im Wind und mahlten die Steine Getreide zu Mühlenmehl. Heute, im Jahr des Jubiläums 150 Jahre 1869 – 2019, ist die Windmühle ein attraktiver, lebendiger Treffpunkt, angekommen in den Herzen der Bevölkerung. Dieses Ergebnis hat sehr viele Mitwirkende, wäre ohne die Mühlenfreunde mit ihren aktuell ca. 340 Mitgliedern als großer Rückhalt aber nicht möglich gewesen. Daher laden die Mühlenfreunde anlässlich des Jubiläums alle Mitglieder, alle Helfer, Förderer, Sponsoren und Unterstützer am Freitag 20. September um 19 Uhr zum Vereinsfest in und an die Windmühle ein.  Eine besondere Einladung geht an die Gründungsmitglieder – sie sollen die Aufbruchsstimmung der Gründungszeit im Interview lebendig werden lassen. Eine Präsentation entführt in 150 Jahre Geschichte der Ennigerloher Wind. Ehe in geselliger Runde gemeinsam ein wenig gefeiert werden soll – vielleicht auch ein wenig als Einstimmung auf den Mettwurstmarkt ab Samstag.

Weitere Informationen im Internet unter www. Muehlenfreunde-ennigerloh.de.


 

Windmühle: Mahltechnik und altes Handwerk zum Tag des offenen Denkmals

Gut 100 Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals in die Ennigerloher Windmühle. Die Mühlenfreunde hatten mit etwas mehr Resonanz gehofft, boten sie doch mit Seilerei, Holzschuhmacherei, Oldie-Traktoren, der rollenden Waldschule und einem Fahrradkarussell rund um das Wahrzeichen einiges zu entdecken. Dennoch: Die, die da waren, zeigten sich begeistert von der Mühle, ihrer wunderbaren Holztechnik und dem Ambiente drumherum. Erneut herrschte Windflaute, daher konnte die Flügel nicht ich Aktion bewundert werden. Dafür führten die Mühlenfreunde die Gäste mit einer kurzweiligen Präsentation in 150 Jahre Ennigerloher Windmühlengeschichte ein. Zudem versetzte alle der Blick vom Steinboden nach oben auf die Mahltechnik in Staunen. Und wer dann – dem Wetterbericht trotzend – im Sonnenschein vor der Windmühle Pause machte, der ließ sich Würstchen, Kuchen und Kaffee schmecken und in Geheimnisse alter Handwerkskunst einführen.

 

 
 

Foto links: Josef Richter, sein Enkel Fiete und Berthold Guth bei der historischen Seilerei
Foto mitte: Holzschuhmacher Reinhard Ottensmann bei der Arbeit
Foto rechts: Ein klimafreundliches Fahrradkarussell für die Kleinsten


 
 

Tag des offenen Denkmals 2019: Technik und Geschichte der Windmühle im Blickpunkt

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September öffnen die Mühlenfreunde von 11 – 17 Uhr erneut die Tore des Ennigerloher Wahrzeichens. Im Mittelpunkt steht dabei naturgemäß das technische Denkmal Windmühle, seine Sanierung, seine Restaurierung, seine Technik, sein Betrieb. Denn wenn der Wind mitspielt, wollen die ehrenamtlichen Müller wieder Segel setzen mit der Kraft des Windes Getreide malen. Einen zweiten Schwerpunkt bildet das Jubiläum 150 Jahre Windmühle 1869 - 2019: Hier wird eine Präsentation zur Geschichte der Windmühle gezeigt, werden ausführliche Informationen zur Entwicklung der „Alten Dame“ gegeben, ebenso ein Rückblick.

Anlässlich des Jubiläums wird zudem rund um die Windmühle als dritter Schwerpunkt zudem einiges geboten und gezeigt: Alte bäuerliche Technik mit Oldie-Treckern und Dreschkasten, der auch in Betrieb gehen soll. Alte Handwerkskunst mit Seiler und Holzschuhmacher wird ebenso präsentiert das Infomobil der Kreisjägerschaft zur heimischen Tierwelt. Ein nostalgisches Fahrradkarussell und eine Hüpfburg laden die Kleinsten ein.

Um 15 Uhr gibt das Jugendorchester des Musikvereins Vorhelm ein Platzkonzert. Und drum herum bieten die Mühlenfreunde Getränke, Würstchen, Kaffee, Kuchen und Waffeln an. Einem schönen Tag in und an der Windmühle steht also nichts im Wege. Dazu laden die Mühlenfreunde ganz herzlich ein.

 
 

Foto links: Das Denkmal Windmühle in den Griff bekommen – die Müller wollen die Flügel drehen lassen.
Foto rechts:  Drumherum wird einiges geboten


 

Vereinsfest zum Jubiläum der Mühlenfreunde am 20. September

Wer hätte sich die Windmühle im heutigen, wunderschön sanierten und restaurierten Zustand vor 11 Jahren vorstellen können? Nun, einige mutige Ennigerloher nahmen Anfang 2008 das Heft des Handelns in ihre Hände und gründeten die „Mühlenfreunde Ennigerloh e.V.“ Mit Unterstützung der Stadt Ennigerloh wurde unverzüglich die Windmühle angepachtet -  dann ging es auch sofort ans Werk: Erste Sanierungsarbeiten, Detailplanungen, Beschaffung von Fördermitteln, Bauantrag, Statik, Ausschreibungen – im Jahr 2009 ging es dann so richtig los - mit jeder Menge ehrenamtlich Eigenleistung, unterstützt mit vielen Sach- und Geldspenden aus Ennigerloh erstrahlte die Windmühle Schritt für Schritt im neuen Glanz – bis Ende September 2012 mit dem Setzen der neuen Flügel optisch das Denkmal wieder komplett war. Im Inneren aber musste noch einiges abgearbeitet werden, doch 2013 drehten sich erstmals nach 90 Jahren Stillstand wieder die Flügel im Wind und mahlten die Steine Getreide zu Mühlenmehl. Heute ist die Windmühle ein attraktiver, lebendiger Treffpunkt, angekommen in den Herzen der Bevölkerung. Dieses Ergebnis hat sehr viele Mitwirkende, wäre ohne die Mühlenfreunde mit ihren aktuell ca. 340 Mitglieder als großer Rückhalt aber nicht möglich gewesen. Daher laden die Mühlenfreunde anlässlich des Jubiläums alle Mitglieder, alle Helfer, Förderer, Sponsoren und Unterstützer am Freitag 20. September um 19 Uhr zum Vereinsfest in und an die Windmühle ein.  Eine besondere Einladung geht an die Gründungsmitglieder – sie sollen die Aufbruchsstimmung der Gründungszeit in Interviews lebendig werden lassen. Eine Präsentation entführt in 150 Jahre Geschichte der Ennigerloher Wind. Ehe in geselliger Runde gemeinsam ein wenig gefeiert werden soll – vielleicht auch ein wenig als Einstimmung auf den Mettwurstmarkt ab Samstag.

 
 

Vereinsfest rund um die Windmühle – die Mühlenfreunde laden dazu ein


 

Die Windmühle mit Kinderaugen gesehen
- Mühlenfreunde schreiben Malwettbewerb aus -

Ganz viele Kinder aus Ennigerloh haben in den letzten Jahren schon die Windmühle besucht und kennen gelernt: Sei es anlässlich der Mühlenfeste, Veranstaltungen mit Kindergärten, Besichtigungen von Schulklassen „Vom Korn zum Brot“, im Rahmen der Kooperation mit der Mosaikschule, von Trauungen, zum Spielen, Schneemannbauen und Rodeln auf dem Mühlenanger und mehr. Welche Erfahrungen haben diese Kinder mitgenommen, was sind ihre Gedanken zur Windmühle, wie stellt sich das Wahrzeichen der Drubbelstadt im Jubiläumsjahr 150 Jahre Windmühle aus der Sicht der Kinder dar? Dieses möchten die Mühlendfreunde gerne erfahren – und laden dazu alle Kinder im Grundschulalter ein, beim Malwettbewerb Windmühle mitzumachen. Einfach ein Blatt Papier nehmen (DIN A 3 oder 4), Bleistift, Bundstifte, Malfarben oder anderes Zeichenmaterial – und los geht es. Malt die Windmühle, so, wie ihr sie seht! Stellt im Bild dar, war euch an der Windmühle besonders aufgefallen ist. Was ihr an und in der Windmühle gemacht und erlebt habt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das fertige Bild auf der Rückseite mit Namen, Vornamen, Alter, Klasse und Schule versehen und dann in der Schule oder direkt beim Vorstand der Mühlenfreunde abgeben. Einsendeschluss ist der 30. September. Die schönsten, gelungensten Bilder werden prämiert, anschließend ist eine kleine Ausstellung geplant.

 

 

Die Ennigerloher Windmühle – wie wird sie mit Kinderaugen gesehen?


 

Windmühlengeschichte(n), 150 Jahre Windmühle (6):

2006 - 2007: Bestandsaufnahme und bittere Erkenntnisse

Als die Zeit der Ballonsportfreunde Ennigerloh nach 35 Jahren Domizil Windmühle 2005 zu Ende ging, stand die Stadt Ennigerloh als Eigentümerin des technischen Denkmals vor der Frage: Was tun? Wie konnte die Windmühle erhalten und möglichst sinnvoll genutzt werden? Genau diese Frage stellte sich auch Dieter Neitemeier: Der Ennigerloher studierte seit einigen Jahren an der Fachhochschule Hannover Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Sanierung und Erhaltungsplanung. Nun stand zum Abschluss seine Diplomarbeit an. Und dazu erinnerte er sich an seine Realschulzeit im Schatten der Windmühle. Dieter Neitemeier suchte das Gespräch mit der Stadtverwaltung – und fand dort sofort Zustimmung. In einigen Gesprächen wurde das Projekt diskutiert und entwickelt: Von der Vermessung und Bestandaufnahme bis hin zu Sanierungsplanung, Entwicklung und möglicher Folgenutzung. Hier entstand gemeinsam die Idee, die Windmühle doch als Standort des Verkehrsvereins (damals ansässig in der Alten Brennerei und zuständig für den Tourismus in der Drubbelstadt) neu zu überplanen.

Gesagt, getan: Anfang 2006 ging Dieter Neitemeier ans Werk: Wochenlang war die Windmühle quasi sein Zuhause, erkletterte bis in die letzten Winkel hinein, nahm Maß, zeichnete das Bauwerk im Bestand detailliert. Es schlossen sich Untersuchungen von Mauer- und Holztragwerk an: Optisch, aber auch physikalisch und chemisch wurde die Windmühle auf Herz und Nieren untersucht. Und die Ergebnisse waren Besorgnis erregend: Wasser zuhauf in allen Wänden, angefaulte, teils morsche Balkenköpfe, die Tragfähigkeit der inneren Holzkonstriktion massiv gefährdet. Dadurch wurde deutlich, dass eine umfangreiche Sanierung erforderlich war, die Dieter Neitemeier in ihren Anforderungen und Schätzkosten von gut 300.000 € umriss. Schließlich endete seine Arbeit mit Entwürfen zur Umgestaltung und Nutzung als Fremdenverkehrsbüro. Nach knapp 6 Monaten harter Arbeit konnte er sie zum Auftaktspiel der Fußball-WM 2006 in Deutschland einreichen – und danach das „Sommermärchen“ miterleben. Seine Anstrengungen wurden am Ende mit der Note sehr gut (1,3) belohnt. Für Dieter Neitemeier war das Projekt ein guter Start ins Berufsleben: Heute ist er Sachverständiger für Gebäudeschäden bei einer Versicherung in Münster, er wohnt in Ostenfelde.

Aus der Sicht der Stadt war die Arbeit ein Glücksfall und eine „win-win-Situation“, wie  Bürgermeister Berthold Lüft betonte: Die Diplomarbeit war eine günstige Gelegenheit, ein Konzept zur weiteren Entwicklung und Nutzung der Windmühle zu erreichen. „Damit wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Die Idee der dortigen Unterbringung des Verkehrsvereins wurde von der Stadt Ennigerloh dann zunächst weiter verfolgt. Die statischen Mängel machten dann jedoch eine Schließung der Mühle notwendig. Dadurch stiegen die Sanierungsanforderungen weiter – und damit auch die Kosten. Die Stadt sah sich nicht in der Lage, dieses Unterfangen zu finanzieren. Daraus entwickelte sich eine andere Dynamik: Das Konzept zur Sanierung unter Federführung ehrenamtlichen Engagements: Ein Verein sollte es nach Möglichkeit richten – Verein gesucht!

 

 

 

 


 

Zauberhafter Märchenabend in der Windmühle

Am Ende waren sich die gut 40 Gäste einig: Das war ein zauberhaften Märchenabend im wunderbaren Ambiente der Ennigerloher Windmühle. Die Märchenerzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann entführten gekonnt in Welten der Märchen, Sagen und Geschichten aus alter Zeit. Verbindendes Element war dabei das Thema Mühle, was auch Heinz-Josef Heuckmann in seinen Windmühlengeschichten aus 150 Jahren Windmühle Ennigerloh aufgriff.

Das Thema Mühlen und Märchen, die vielfältigen Anknüpfungspunkte und Verbindungen zwischen diesen Bereichen – all das wollten die Mühlenfreunde anläßlich des Jubiläums 150 Jahre Windmühle Ennigerloh 1869 – 2019 einmal präsentieren. Und mit den der alten Tradition des lebendigen Erzählens ausgebildeten Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann fanden sie dafür zwei Erzählerinnen, die die ausgewählten Mühlenmärchen und -sagen mit Worten, Mimik und Gesten frei erzählt wahrlich lebendig werden ließen. Die wunderbar renovierte Ennigerloher Windmühle bot dazu den perfekten Rahmen: Auf mehreren Etagen, im historischen Ambiente, umgeben von echter alter Handwerkstechnik ließen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer einfangen und in fremde Welten und Zeiten entführen. Das Märchen der klugen Frau, der es gelang, mit Esprit und Verstand die tägliche schwere Arbeit des Getreidemahlens auf mehrere Schultern zu verteilen, stammt aus dem Orient. Mit dem gestiefelten Kater wurde auch ein deutsches Märchen präsentiert, welches viele kennen, welches sich aber auch durch seine besondere Nähe zum Thema Mühle auszeichnet. Als Beispiel für Märchen von Müllersöhnen, die auszogen, ihr Glück zu machen, stand der alberne Hans: Zunächst verspottet, dann aber fleißig und treu gewann er am Ende das Herz einer Prinzessin. Das Märchen „Die Wunschmühle“ entführte in die Welt des von Wünschen, Egoismus, Übermaß und Gier: Am Ende wurde deutlich, warum Meerwasser salzig ist. Nach jeweils 30 – 40 Minuten wanderten die Gäste dann weiter in einen anderen Raum, in den kurzen Pausen reichten die Mühlenfreunde Mühlenbrotschnittchen und boten Getränke an.
Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden ließ parallel zu den Märchen in der Durchfahrt 150 Jahre Mühlengeschichte Revue passieren: Vom Ennigerloh Mitte des 19. Jahrhunderts, Bock- und Holländerwindmühlen, Müllern und ihrem oft kargen Leben, Multern und Abgaben, 60 Jahren Mühlenbetrieb, Zeiten des Stillstands und der Zwischennutzung bis hin zu der Sanierung durch die Mühlenfreunde von 2008 bis 2013, dem gelegentlichen Mahlen mit Windkraft und der heutigen lebendigen Windmühle als Wahrzeichen, Treffpunkt, Trau- und Veranstaltungsort sowie der besonderen Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten und angedachten neuen Projekten. Dieser Bogen rundete die insgesamt sehr gelungene Veranstaltung ab.

 
 

Foto links: Märchenerzählerinnen in traditioneller Kleidung: Sigrun Schwarz (l.) und Barbara Tillmann begrüßten die Gäste vor der Windmühle mit Musik.Foto rechts: Mühlenmärchen im stilechten Ambiente der Windmühle: Die gut 40 Gäste waren begeistert


 

Windmühlengeschichte(n), 150 Jahre Windmühle (5):

1970 – 2005: In die Luft gehen und „Jumelage“

Als Andreas Josef Rottendorf 1968 der Gemeinde Ennigerloh das kleine Drubbelhaus als zukünftiges „Heimatmuseum“ überließ, hatte sich damit auch das Thema „Mühlenmuseum“ erledigt. Die Windmühle sank quasi in einen Dornröschenschlaf.
Aber nicht ganz. Denn 1970 betrat ein Verein die Ennigerloher Bühne, der dort für mehr als 30 Jahre sein Domizil aufschlagen sollte.

In den 1960 entdeckten einige Ennigerloher, allen voran Architekt Paul Haggeney, ihr Herz für den Ballonsport. Maßgeblich in der Region war damals der Ballsportverein Münster/Münsterland, ihm trat man bei. Bildete aber schon bald eine eigene Sektion Ennigerloh. Und aus dieser entstand dann 1970 der Ballsportclub Ennigerloh, der seine Heimstatt in der von der Stadt angepachteten Windmühle fand. Diese musste zunächst hergerichtet werden: Der Betonfußboden in der Durchfahrt stammt aus dieser Zeit, es wurde auf dem Mehlboden ein Kaminofen eingebaut. Da der Abzug im Mauerwerk bis unter die Gaube nicht richtig zog, wurde kurzerhand per Rohr ein Abzweig zum nördlichen „Uhlenloch“ gelegt – dann klappte es. Reste davon sind heute noch zu sehen.

Der Verein besaß einen eigenen Gasballon, doch der Aufwand zum Betrieb war damit immens. So entschied man sich schon 1975, einen Heißluftballon anzuschaffen: Mit der Taufe dieses Ballons vor der Windmühle begann eine neue Zeit des „in die Luft Gehens“. Zunächst startete man vor der Mühle, begleite vom typischen „Fauchen“ der Brenner, doch dann war der Platz zu klein. Gestartet wurde bei Massenstarts dann hinter der Hauptschule und später im Stavernbusch. Bald schon folgte der zweite Heißluftballon, dazu musste das nördlicheor in der Durchfahrt nach außen verlegt werden, um somit zwei Ballonen dort Platz zu geben.

Der Ballonsportclub fand Mitglieder weit über Ennigerloh hinaus, und trug auch den Namen der Windmühle weit in die Welt hinaus. Die „Ballöner“ nahmen an Deutschen, Europa und Weltmeisterschaften teil. Untrennbar verbunden mit Ennigerloh waren aber die Windmühlenfahrten, die von 1980 bis in die 2000er Jahre organisiert wurden. Dazu kamen Piloten aus aller Welt nach Ennigerloh, oft starteten dort mehr als 30 Ballone zu ihren Wettfahrten: Und anschließend wurde in der Mühle kräftig gefeiert.

Gefeiert wurde auch 1987: Mit Gästen aus Lessay in der Normandie feierte die Stadt Ennigerloh auf dem Mühlenanger die „Jumelage“, die neu begründete Städtepartnerschaft, die bis heute lebendig ist. Während dieser Feier wurde dort ein normannischer Calvados-Apfelbaum gepflanzt. Dieser hatte jedoch die lange Anreise aus Lessay nicht gut überstanden. Heute steht dort ein Amberbaum, der im Sommer den Gästen Schatten spendet und im Herbst mit seinen Blättern rot leuchtend ein Hingucker ist.
Zum Umbau der Realschule Anfang der 2000er Jahre richtete die Stadt Ennigerloh in der Durchfahrt dann das Baubüro ein. Danach wurde es still, die Türen wurden verschlossen, ein unbestimmtes Schicksal stand der Windmühle bevor.

 
   
 
Feier zur Städtepartnerschaft 1987  
 
Foto links: Ballontaufe vor der Windmühle 1975, Foto rechts:Markenzeichen der „Ballöner“: Die internationalen Windmühlenfahrten um 1995
 

Märchenstimmung rund um die Windmühle
Das erste Wochenende im Juli steht rund um die Windmühle ganz im Zeichen von Märchenhelden, Müllern und Müllerstöchtern.

Am Freitag, 05. Juli 2019 um 19:30 Uhr laden die Mühlenfreunde Erwachsene zu einem besonderen Abend ein: In und um die Windmühle herum stehen bekannte und unbekannte Mühlenmärchen auf dem Programm, zum Leben erweckt von den Märchenerzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann.

Da begegnen uns grobe und geizige Müller. Müllerburschen, die dort um Arbeit ansuchen, brauchen guten Rat, um dort ihr Glück Mühle zu finden. In den Märchen kennen wir jedoch auch das Bild des klugen und gewitzten Müllers, der einfallsreich alle Aufgaben löst. Jeder Märchenheld findet am Ende seinen Weg ins Glück und nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende, heitere und unterhaltsame Reise.

Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann erzählen in der alten Tradition der Märchenerzählerinnen auswendig oder besser inwendig. Die Bilder werden im Erzählen lebendig. Dabei dienen die Räumlichkeiten der Windmühle als besonders heimelige Erzählorte. So können die Zuhörer tief eintauchen in die Märchen, und mit den Märchenhelden bangen und hoffen.

Einige Eintrittskarten zum Preis von 10 € (für Mitglieder ermäßigt mit 5 €) sind noch an der Abendkasse erhältlich.

Am Montag, 8. Juli sind dann alle Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule eingeladen, einen Märchentag in der Windmühle zu genießen. Dabei werden verschiedene Märchen in kind- und altersgerechter Form erzählt, mitfiebern und bangen inklusive. Wobei die Märchen bestimmt ein Gutes Ende nehmen werden. Mit diesem Märchentag starten die Mühlenfreunde gleichzeitig auch einen Malwettbewerb anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Windmühle 1869 – 2019. Alle Kinder der Klassen 1 – 4 (von 6 – 10 Jahren) sind aufgerufen, die Windmühle, Teile davon oder ihre Erlebnisse und Eindrücke in/von der Mühle in Bildform (DIN A 4 oder 3) festzuhalten. Die schönsten Bilder werden im Herbst prämiert und anschließend ausgestellt.

 
 

Die Ennigerloher Windmühle – ein besonderer Erzählort von Mühlenmärchen


 

Windmühle: Riesengroßes Interesse zum Deutschen Mühlentag

Diese Resonanz, dieses Interesse war überraschend: Mehr als 300 Mühlenfans besuchten am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentages die Ennigerloher Windmühle. Die überwiegende Anzahl der Gäste kam dabei aus Städten und Gemeinden in der Region: Teilweise auf einer Fahrt von Mühle zu Mühle, teilweise auch aus Interesse an der Ennigerloher Windmühle, geweckt durch die Berichterstattung und Veranstaltungen zum Jubiläum 150 Jahre Windmühle.
Die Mühlenfreunde standen ihnen Rede und Antwort, führten durch das Wahrzeichen der Drubbelstadt, erläuterten die Technik, die vom Verein durchgeführten Sanierungsarbeiten und erzählten auch Geschichten von Müllern in alten Zeiten. Dazu gab es draußen unter dem Amberbaum Kaffee, Kuchen, Waffeln, Würstchen  und kühle Getränke, und die Möglichkeit sich weiter auszutauschen.
Leider war es bei Sonnenschein fast windstill: Die ehrenamtlichen Müller setzten zwar die Segel, drehten die Mühle zur Südseite, doch ein Flügeldrehen oder gar Mahlen war mangels Windkraft nicht möglich.
Dennoch: Die Kinder hatten ihren Spaß mit dem Sackaufzug, versuchten sich im Mahlen mit dem Nachbau der römischen Handmühle zu übertreffen. Die Erwachsenen informierten sich ausführlich über alle Aspekte der Windmüllerei in Ennigerloh. Besonders viel Lob gab es für die Mühlenfreunde ob ihrer ausführlichen Demonstrationen und Erläuterungen zu Technik – dieses sei etwas ganz Besonderes in der Region, wie versierte Mühlentagsbesucher mit Erfahrungen aus der Region versicherten.

Am Ende waren die Mühlenfreunde erschöpft, aber auch sehr zufrieden: Mit ihrer Aktion zum Deutschen Mühlentag haben sie Ennigerloh wunderbar repräsentiert und mit 2einer der schönsten Mühlen in Westfalen“ absolut überzeugt.

 

 

 

 
Foto 1: Attraktives Wahrzeichen der Drubbelstadt – die Ennigerloher Windmühle am Deutschen Mühlentag
Foto 2: Klön rund um den Mühlstein unter dem Amberbaum

 

Die Windmühle steht ganz im Zeichen von Märchen
Das erste Wochenende im Juli steht rund um die Windmühle ganz im Zeichen von Märchenhelden, Müllern und Müllerstöchtern.

Am Freitag, 05. Juli 2019 um 19:30 Uhr laden die Mühlenfreunde Erwachsene zu einem besonderen Abend ein: In und um die Windmühle herum stehen bekannte und unbekannte Mühlenmärchen auf dem Programm, zum Leben erweckt von den Märchenerzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann.

Da begegnen uns grobe und geizige Müller. Müllerburschen, die dort um Arbeit ansuchen, brauchen guten Rat, um dort ihr Glück Mühle zu finden. In den Märchen kennen wir jedoch auch das Bild des klugen und gewitzten Müllers, der einfallsreich alle Aufgaben löst. Jeder Märchenheld findet am Ende seinen Weg ins Glück und nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende, heitere und unterhaltsame Reise.

Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann erzählen in der alten Tradition der Märchenerzählerinnen auswendig oder besser inwendig. Die Bilder werden im Erzählen lebendig. Dabei dienen die Räumlichkeiten der Windmühle als besonders heimelige Erzählorte. So können die Zuhörer tief eintauchen in die Märchen, und mit den Märchenhelden bangen und hoffen.

Eintrittskarten zum Preis von 10 € sind in der Buchhandlung Güth, Inh. Renate Schemming erhältlich. Darüber hinaus können sie auch (für Mitglieder ermäßigt mit 5 €) unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de per E-Mail oder 4954 telefonisch bestellt werden.

Am Montag, 8. Juli sind dann alle Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule eingeladen, einen Märchentag in der Windmühle zu genießen. Dabei werden verschiedene Märchen in kind- und altersgerechter Form erzählt, mitfiebern und bangen inklusive. Wobei die Märchen bestimmt ein Gutes Ende nehmen werden. Mit diesem Märchentag starten die Mühlenfreunde gleichzeitig auch einen Malwettbewerb anläßlich des Jubiläums 150 Jahre Windmühle 1869 – 2019. Alle Kinder der Klassen 1 – 4 (von 6 – 10 Jahren) sind aufgerufen, die Windmühle, Teile davon oder ihre Erlebnisse und Eindrücke in/von der Mühle in Bildform (DIN A 4 oder 3) festzuhalten. Die schönsten Bilder werden im Herbst prämiert und anschließend ausgestellt.

 

 

 

 
Foto: Die Ennigerloher Windmühle – ein besonderer Erzählort von Mühlenmärchen
 

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Es war einmal ein Müller . . .  – Mühlenmärchen für Erwachsene


Viele Märchen und Sagen erzählen vom Mahlen, von Müllern, Mühlen und ihren Bewohnern. Was liegt also näher, als zum Jubiläum 150 Jahre Windmühle Ennigerloh diese Märchenhelden auf ihren Abenteuern zu begleiten.

Am Freitag, 05. Juli 2019 um 19:30 Uhr laden die Mühlenfreunde daher zu einem besonderen Abend ein: In und um die Windmühle herum stehen bekannte und unbekannte Mühlenmärchen auf dem Programm, zum Leben erweckt von den Märchenerzählerinnen Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann

Da begegnen uns grobe und geizige Müller. Müllersburschen, die dort um Arbeit ansuchen, brauchen guten Rat, um dort ihr Glück Mühle zu finden. In den Märchen kennen wir jedoch auch das Bild des klugen und gewitzten Müllers. Einfallsreich löst er alle Aufgaben und hinterlässt die Zuhörer mit einem nachdenklichen Lachen.

Kinder und Knechte der Müller haben im Märchen oft einen schweren Start. Der eine Müller will sich ein besonderes Ansehen verschaffen – und gibt vor, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Der andere hat seinen Söhnen so wenig zu vererben, dass einer nicht mehr erhält als den Kater. Wieder andere müssen schwierige Aufgaben lösen und mit bösen Katzen kämpfen. Doch jeder Märchenheld findet seinen Weg ins Glück und nimmt uns mit auf eine spannende, heitere und unterhaltsame Reise.

Sigrun Schwarz und Barbara Tillmann erzählen in der alten Tradition der Märchenerzählerinnen auswendig oder besser inwendig. Die Bilder werden im Erzählen lebendig. So können die Zuhörer tief eintauchen in die Märchen, und mit den Märchenhelden bangen und hoffen.

An diesem besonderen Abend sind die Zuhörer eingeladen, verschiedene Räumlichkeiten der Mühle als Erzählort zu genießen und so neu kennen zu lernen. Vervollständigt wird das Programm durch kurzweilige Informationen über die historische Entwicklung der Mühlen und des Berufs des Müllers, erzählt von den Mühlenfreunden. Anschließend ist noch ein gemütliches Beisammensein mit vielen Gesprächen möglich.

Die Mühlenfreunde Ennigerloh freuen sich darauf, mit einem interessierten Publikum einen wundervollen Sommerabend genießen zu können. Eintrittskarten zum Preis von 10 € (für Mitglieder ermäßigt mit 5 €) können unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de verbindlich bestellt werden.

 

 
 

Foto: Die Ennigerloher Windmühle – nun auch ein besonderer Erzählort von Mühlenmärchen


 

Windmühle am Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag erneut geöffnet

Einmal im Jahr, zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag, stehen sie im Mittelpunkt: Mühlen, Wind- und Wassermühlen in allen Formen und Varianten. Bundesweit öffnen sie ihre Tore und präsentieren sich den interessierten Menschen. Wahrzeichen einer Zeit der Industrialisierung und technischen Evolution, technische Kulturdenkmale, historische Monumente.

Gerade im Jahr des Jubiläums 150 Jahre Windmühle Ennigerloh 1869 – 2019 sind selbstverständlich die Mühlenfreunde am 10. Juni mit dabei. Sie öffnen die Tore und Türen der Windmühle von 11 – 17 Uhr. Dann soll vor allem die Mühle als Bauwerk mit ihrer fantastischen hölzernen Mahltechnik im Fokus stehen. Es gibt sachkundige Führungen, Informationen und Erläuterungen. Auf dem Mehlboden wird die Windmühle in Bewegung demonstriert, auch gibt es dort einen Rückblick über 150 Jahre Windmühlengeschichte. Und natürlich sind die ehrenamtlichen Müller in weiß mit dabei, die hoffen, dass der Wind mitspielt und sie wieder einmal Getreide zu Mehl vermahlen können: Allein mit der Kraft des Windes, übersetzt durch Flügel- und Königswelle der wunderbar restaurierten alten Mühlentechnik bis zum neuen Mahlgang, in dem sich die alten Steine drehen. „Es klappert die Mühle in Ennigerloh“ könnte man leicht abgewandelt singen, wenn man die Getreideschütte über dem Mahlgang, gespannt durch einen Lederriemen, an der kantigen Welle schlagen hört. Gewollt, denn so rieseln genau die Körner zwischen die beiden Steine, die gemahlen werden sollen.

Die Technik er Windmühle birgt aber noch weitere Schätzchen: Den Sackaufzug, der manuell und mit Windkraft betrieben werden kann, die Binnendrehertechnik, um darüber die Kappe mit den Flügeln auf einer Rollenbahn in den Wind drehen zu können, und einiges mehr. Und Drumherum ist für Getränke, Kaffee und Kuchen sowie Würstchen vom Grill gesorgt.
Die Mühlenfreunde Ennigerloh laden ganz herzlich zu einem Besuch der Windmühle mit Informationen und gemütlicher Rast ein. Das Angebot gilt besonders für die zahlreichen Technikinteressierten, die – wie zwei Holländer im Vorjahr - am Deutschen Mühlentag ganz bewusst von Mühle zu Mühle fahren und damit in die Zeit vor 150 Jahren eintauchen wollen. Auch für sie „eine der schönsten Windmühlen in Westfalen“ sicherlich einen Besuch wert

 
 
Foto links: Attraktives Wahrzeichen der Drubbelstadt – die Ennigerloher Windmühle
Foto rechts: Wollen die Flügel der Windmühle im Wind drehen lassen – die ehrenamtlichen Müller aus Ennigerloh
 

 

150 Jahre Windmühle: Maibaum- und Mühlenfest 2019 am 18./19. Mai

Die Planungen stehen, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und nach Plan: Die Mühlenfreunde und die vielen beteiligten Partnervereine und –gruppen laden ganz herzlich zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am 18. und 19. Mai rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt ein. Das Fest steht in diesem Jahr natürlich im Zeichen des Jubiläums 150 Jahre Windmühle, daher gibt es einige besondere Attraktionen und Angebote wie Kletterwand und Seifenkistenbahn.
Natürlich steht dabei die wundervoll sanierte und restaurierte Holländerwindmühle im Mittelpunkt: Führungen, Präsentationen (auch 150 Jahre Windmühle) und Mühlengeschichten sind jedoch nur ein Teil des Angebotes der Mühlenfreunde: Wenn der Wind mitspielt, mit der richtigen Stärke und aus der optimalen Richtung weht, wollen die ehrenamtlichen Mühler innerhalb des Vereins erneut allein mit Windkraft Getreide zu Mehl vermahlen. Sie präsentieren den Gästen damit die Zeit vor 150 Jahren, als die Windmühle einzige technische Energiequelle für Antriebe vor Ort war.

Das Mühlenfestwochenende startet am Samstag um 18 Uhr mit einem katholischen Gottesdienst der St. Jakobus-Kirchengemeinde für die ganze Familie. Mit technischer Unterstützung eines Krans und viel Muskelkraft wird dann gegen 19:15 Uhr der Maibaum aufgerichtet: Mit seinen 29 Vereinsschildern und seinen bunten Bändern ist er ein Spielbild des Ehrenamtes in der Drubbelstadt. Dazu werden alle beteiligten Vereine ganz herzlich eingeladen, ihr Maibaumschild selbst aufzuhängen. Anschließend steigt dann erneut die große Mühlen-Party mit toller Musik von RGB und einer großen Lichtershow.

Am Sonntag beginnt das Mühlenfest um 10:15 Uhr mit dem Start zum Volksradfahren des TV Ennigerloh. Ab 11 Uhr wartet dann ein bunter Programmreigen auf die Besucherinnen und Besucher: Tanz und Sport, Musik und Gesang, viele Spiele, Hüpfburg, Square Dance und orientalischer Tanz sowie einiges mehr angeboten. Neben Würstchen warten Waffeln, Fingerfood, Pommes und natürlich ein reichhaltiges Kuchenbuffet auf die Genießer. Das Segelsetzen der Mühlenflügel wird ebenso präsentiert wie das Schaumahlen, zumindest dazu erhoffen sich die Mühlenfreunde Windstärke 3. Besondere Höhepunkte sind ein 10-Meter-Kletterturm, an dem insbesondere Kinder und Jugendliche ihre Kletterkünste erproben können, sowie eine Seifenkistenbahn am Mühlengeist, die zu kleinen Rennen einlädt. Ferner gibt das Modern-Wind-Orchester aus Westkirchen ein Platzkonzert, tritt erneu die fulminante Trommlergruppe Leider laut aus Ostenfelde auf, ebenso die Gruppe Oldenburger der Musikschule und die Band des Christophorushauses mit Gudrun Gunia. Tanzgruppen von Antje Rehrmann und Anja Gailus-Scheffbusch sowie Anja Beermann wollen das Publikum ebenso verzaubern wie die Windmilldancer mit Squaredance. Darüber hinaus sind noch weitere Programmpunkte geplant. Das Fest wird von den Mühlenfreunden Ennigerloh mit Unterstützung der Gruppe Heiner Aufderheide, von A&W Holzbau, Let´s Dance Veranstaltungen Armin Rose, Uwe Heslinga, Joy-for-Live Antje Rehrmann, der Creativwerkstatt Gailus, der Musikschule Beckum-Warendorf, dem Christophorushaus, dem TV Ennigerloh und der TVE-Handballabteilung, dem TSC Neubeckum, dem Franziskuskindergarten, den Conflutoren und ihren Frauen, dem Kegelclub Räumkommando sowie engagierten Nachbarn und weiteren Helferinnen und Helfern organisiert und durchgeführt. Es handelt sich dabei im wahrsten Sinne also um ein Stück gelebter Gemeinsinn in und für Ennigerloh.
Die Zufahrt zur Windmühle und auf dem Mühlengeist hinter der Mühle ist während der Veranstaltung eingeschränkt. Es kann zu einem gewissen Lärmpegel kommen. Dafür bitten die Mühlenfreunde um Verständnis.
Zu Auf- und Abbau sowie Betrieb verschiedener Stände werden dringend noch Helferinnen und Helfer gesucht. Bitte bei Heinz-Josef Heuckmann oder unter info@muehlenfreunde-ennigerloh.de melden. Zudem werden für das reichhaltige Kuchenbuffet am Sonntag wieder zahlreiche Tortenspenden erbeten. Ansprechpartnerin ist hier direkt Maria Barth-Schnieder.

Alle Beteiligten wünschen sich, dass zahlreiche Ennigerloherinnen und Ennigerloher den Weg zum Mühlenfest finden und laden dazu ganz herzlich ein.


Foto: Viel Trubel beim Mühlenfest rund um die Windmühle


 Große Mühlenparty am 18. Mai ab 20 Uhr

In vielen Orten in der Region tanzt man am 30. April in den Mai. In Ennigerloh wirde der Maibaum jedoch erst am Vorabend des Mühlenfestes aufgestellt – dem entsprechend steigt an eine große Mühlenparty! Diese Party machte richtig Lust, Lust auf Tanten, Lust auf mehr. Die DJ´s von RGB Light and Acoustic aus Ennigerloh heizten bereits in den letzten Jahren dem Publikum an der Ennigerloher Windmühle gekonnt ein. In diesem Jahr wollen sie am Samstag 18. Mai ab 20 Uhr noch eine Schüppe drauflegen und rocken, groven, dancen. Das ganze natürluich begleitet von einer tollen Lightshow.

Die Windmühle bildet dazu einen besonderen Rahmen, gerade bei Einbruch der Dunkelheit, wenn sie in verschiedenen Farben illuminiert ist. Das ist nicht nur aus der Ferne, sondern auch am Fuße des Mühlenwalls ein besonderes Erlebnis. Die Mühlenfreunde werden mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für das passende Ambiente und ein ausgezeichnetes Drumherum mit Grill und Bierstand sorgen. Die Party steigt auch am Fuße des um 19:15 Uhr zuvor errichteten Ennigerloher Maibaumes. Mit seinen 29 Vereinsschildern ist er ein stolzes Zeichen der Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, Verbänden und Gruppierungen in der Drubbelstadt. Daher laden die Mühlenfreunde explizit auch Vertreter aller beteiligten Vereine zur Mühlenparty ein.

Foto: Die illuminierte Windmühle lädt zur großen Mühlenparty ein!


Volksradfahren mit dem TVE-Stadtradeln 2019 zum Mühlenfest

Diese Idee hat im Vorjahr ihre Generalprobe bestanden: Anlässlich des Mühlenfestes 2019 haben sich der TV Ennigerloh und die Mühlenfreunde erneut zusammengetan, um einen tollen Rahmen für das alljährliche Volksradfahren zu bieten. Der Start zum TVE-Stadtradeln 2019 erfolgt am Sonntag, 19. Mai um 10:15 bzw. 10:30 Uhr an der Windmühle. Von dort aus geht es in zwei geführten Gruppen durch die grüne Ennigerloher Frühlingslandschaft. Eine Strecke führt über ca. 20 km durch die Bauerschaften und wieder zurück zur Mühle. Diese Gruppe wird von Gerda und Bernd Mergner geleitet. Die zweite Gruppe hat sich a. 35 km vorgenommen, die Tour unter der Leitung von Peter Ackermann und Michael Mergner soll über in Richtung Ostenfelde, Westkirchen und Freckenhorst führen und dann erneut zur ur Windmühle.
Beim Mühlenfest können die Radler dann eintauchen in den Trubel und Programm, Spiele sowie Grill und Erfrischungen genießen. Für alle die, die sich vor dem Fest etwas sportlich betätigen wollen, oder einfach nur Spaß am gemeinsamen Radfahren haben, ist dieses Angebot sicher genau das Richtige. Bleibt zu wünschen, dass der Wind mitspielt und aus Nordwesten bläst: Dann haben die Radler auf dem Weg zurück zur Mühle Rückenwind und die Müller können zur Begrüßung die Flügel drehen lassen!

Foto: Auf zum Volksradfahren am 19. Mai mit dem TV Ennigerloh


 

Einladung zur Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde

Die Mühlenfreunde laden alle Mitglieder ganz herzlich am Donnerstag, 11. April um 10 Uhr zur Mitgliederversammlung 2019 in die Windmühle ein. Nach dem Rückblick auf ein ereignisreiches Vorjahr stehen Neuwahlen auf der Tagesordnung: Hier gilt es, den gesamten Vorstand neu zu wählen und damit die Weichen für die kommenden drei Jahre zu stellen. Anschließend steht das Treffen ganz im Zeichen des Jubiläums 150 Jahre Windmühle Ennigerloh 1869 – 2019: In einer Präsentation blicken die Mühlenfreunde zurück auf Geschichte und Entwicklung des Wahrzeichens der Drubbelstadt. Sodann wird das Programm des Jubiläumsjahrs vorgestellt und erläutert. Geplant ist eine Reihe von Veranstaltungen von März bis September mit etlichen Attraktionen für Jung und Alt.

Foto: Eine der schönsten Windmühlen in Westfalen, 150 Jahre jung.


 

Windmühlengeschichte(n): 150 Jahre Windmühle (2) – Eine neue Mühle wird gebaut

Als die alte Bockwindmühle auf dem Ennigerloher Mühlengeist 1866 zusammenbrach, da standen die Besitzer Gerhard Franzgrote und Anna geborene Neuhaus vor der Frage: Was tun? Nun, die Antwort fiel rasch: Natürlich eine neue Windmühle errichten! Aber: Welche Art, mit welcher Technik, durch wen? Nach einigen Wochen war der Mühlenbauer rasch gefunden: Die Firma Franz Wiek aus Wadersloh genoss in Müllerkreisen einen guten Ruf. Eine erste Planung 1867 zeigte dann, wie die künftige Ennigerloh Windmühle aussehen könnte: Vom Holländertyp, das heißt mit drehbarer Kappe auf konischen Rumpf. Erbaut aus heimischem Kalkstein, der in den Steinbrüchen Ennigerloh gewonnen werden konnte. Mit einer Durchfahrt für Pferd und Wagen, um das Aus- und Einladen zu erleichtern, sowie einem Wall zum Besegeln der Flügel und Abstützen des dicken Mauerwerks. Und zwei Mahlgängen mit Steinen von 1,60 m Durchmesser, um eine ausreichende Leistung zu ermöglichen. Doch Gerhard Franzgrote war noch nicht zufrieden, er wollte eine technisch fortschrittliche und wirtschaftliche Lösung – und so bekam die Mühle dann statt eines Sterts zum Drehen der Haube eine Binnendrehertechnik mit einem anspruchsvollen, aber sehr effektivem 7-teiligem Krühwerk. 1868 begannen Franz Wiek und seine Mitarbeiten mit den Vorbereitungen, 1869 wurden dann vor Ort die Eichenbalken zugeschnitten und eingebaut, nach dem Sommer folgten Lieferung und Einbau der technischen Ausstattung einschließlich der Flügel. Der Mühlenbauer verzeichnete alle Materialien und Arbeiten in seinem dicken Mühlenbuch, welches den Mühlenfreunde vorliegt. Dort steht auch unter dem Strich der Preis aufgeschrieben: Stolze 616 Reichsthaler, 7 Silbergroschen und 11 Pfennige kostete der Bau. Davon wurden bis 1870 erst 343 Reichsthaler bezahlt. Aber der Mühlenbauer wird schon noch das Restgeld bekommen haben. Denn einerseits hat er sich – wie auch die Erbauer – mit einer Balkeninschrift auf dem Mehlboden verewigt, zum anderen kam er auch in den folgenden Jahren immer wieder nach Ennigerloh, um Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen. Heute, nach 150 Jahren, steht die Windmühle noch immer stolz auf dem Mühlengeist, mit dem originalen Mauerwerk, mit sehr vielen Originalteilen im Ständerwerk und in der Technik. Zwar immer wieder saniert, teilweise auch umgebaut (wie 1910 mit dem eisernen Flügelkreuz), aber im Kern noch die Mühle von Franz Wiek. Hut ab vor dieser Leistung, die aufbaut auf ca. 400 Jahre Mühlenbauhandwerk in Europa. Ennigerloh hatte nach drei Jahren seine Mühle wieder, größer, schneller und stabiler als je zuvor. Fehlte nur noch ein Müller – doch dieser sollte rasch gefunden werden.

 

Skizze: Auszug aus dem Mühlenbaubuch von F. Wiek aus Wadersloh: Lieferung der Mühlentechnik

 

Foto: Entwurfsplan von Franz Wiek

Foto: Ließen die Windmühle bauen: Gerhard Franzgrote und Anna geb. Neuhaus

Foto: Inschriften auf einem Tragbalken des Mehlbodens

Foto: Die Windmühle Anfang des 20. Jahrhunderts


 

 

 150 Jahre Windmühle: Frühlingserwachen rund um die Windmühle

Wer in diesen Tagen die Windmühle besucht, der kann feststellen, dass der Frühling mit aller Macht Einzug gehalten hat: In einer Mitmachaktion haben die Mühlenfreunde den Mühlenanger von Laubresten, Zweigen und Bucheckern frei geräumt. Die Weidenhecke des kleinen Ackers wurde in Form gebracht, der Boden für die Frühjahrsaussaat vorbereitet. Nun kann die Schulgarten-AG der Mosaikschule mit der Gartenarbeit starten. Oben auf dem Mühlenwall wurden am Rundweg Stolperkanten entfernt und der Sickerstreifen vor der Kalksteinwand aufgefüllt. Noch sieht der Rasen auf dem Wall nicht gut aus, doch dort sollen die Lücken bald im April nachgesät werden. Neu im Wind flattert eine weiße Fahne mit dem Jubiläumslogo 150 Jahre Windmühle. In der Mühle weist ein Roll-up auf das Jubiläum hin. Die ersten beiden Trauungen dieses Jahres haben bereits stattgefunden, eine Kindergartengruppe war schon zu Besuch mit einer kleinen Reise „Vom Korn zum Brot“. Nach den ruhigen Wintermonaten kehrt langsam wieder quirliges Leben in die Windmühle zurück. Dazu laden die Mühlenfreunde insbesondere Kindergärten und Schulen ein: Für jede Altersstufe sind geeignete Formate zum Thema Windmühle, Getreide – Korn – Mehl, Heimat und Ortsgeschichte sowie Umwelt und Erneuerbare Energien möglich. In Arbeit ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Ennigerloh und der Mosaikschule der Bau eines Insektenhotels; dieses soll zum Mühlenfest im Mai seinen Platz auf dem Anger finden. Und mit der Mosaikschule als Kooperationspartnerin werden noch weitere Projekte entwickelt – Frühlingserwachen rund um die Windmühle eben.


 

Mühlenexperten aus Westfalen-Lippe von der Windmühle begeistert

Etwa 70 Mühlenfreunde und -experten aus ganz Westfalen-Lippe trafen sich im März zur Mitgliederversammlung der Westfälisch-Lippischen Mühlenvereinigung in Ennigerloh. Eingeladen dazu hatten sie die Mühlenfreunde, die anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Windmühle 1869 – 2019 ihr Denkmal gerne präsentieren wollten. Und sie boten rund um das Treffen in der Mensa der Mosaikschule einen perfekten Rahmen. In einem Grußwort betonte Bürgermeister Berthold Lülf die sehr gute vertrauensvolle Zusammenarbeit der Stadt mit den Mühlenfreunden als Basis für ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Nach den Regularen stellten Heinz-Josef Heuckmann und Josef Pöhler Geschichte, Technik und Entwicklung der Windmühle in einer kurzweiligen Präsentation vor, ehe Prof. Dr. Andreas Ney aus Datteln in einem Fachvortrag über westfälische Wind- und Wassermühlen und in der Geschichte referierte. Nach dem Mittagessen ging es dann zur Besichtigung in die Windmühle, die von den Fachleuten von unten bis oben ausführlich besichtigt wurde. Dabei standen die Mühlenfreunde bei allen Fragen mit Antworten und Erläuterungen bereit. Besonderes Interesse fand dabei die wunderbar erhaltene hölzerne Mühlentechnik, die - nahezu einmal - in Ennigerloh vom Steinboden aus bis unter die Haube offen zu sehen ist. Die Gäste waren jedenfalls begeistert!

 

Foto: Eine technische Besonderheit: Das Krühwerk des Binnendrehers in der Ennigerloher Windmühle.


 
   

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Windmühle am Tag des offenen Denkmals 2017 leider nicht dabei

Ein Unglück mit Nachwirkungen – nach dem Brand in der Ennigerloher Windmühle und der im August erfolgten Reinigung warten die Mühlenfreunde noch auf die Durchführung der erforderlichen Sanierungsarbeiten. Insbesondere die Elektroanlage muss in Folge des Brandes fast komplett erneuert werden. Für den Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag bedeutet das leider, dass die Mühle geschlossen bleiben und die Veranstaltung abgesagt werden muss. Denn noch ist das Innere eine Baustelle, zudem ohne Strom – damit ist ein sicheres Betreten oder gar eine Vorführung nicht möglich. Sehr schade, denn zum Tag des offenen Denkmals wollten die ehrenamtlichen Müller eigentlich erneut Getreide mahlen, sollte sich die Mühle den erwarteten Gästen vor allem von außerhalb von ihrer besten Seite präsentieren.

Somit bleibt es aktuell beim Blick von außen. Dort ragen die Flügel wie gewohnt in den Spätsommerhimmel, allerdings mangels Strom abends ohne die gewohnte Beleuchtung. Bleibt zu hoffen, dass die Sanierungsarbeiten nun Mitte September beginnen und zügig durchgeführt werden können.

Sobald die Fertigstellung absehbar ist, werden die Mühlenfreunde die Mühle wieder für Termine und Veranstaltungen freigeben können. Darauf warten sicherlich nicht nur etliche Traupaare in Ennigerloh. Ansprechpartner für ist Heinz Arens, Tel. 02524-950793.

 
 
Der Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr – als Folge des Brandes - leider ohne die Ennigerloher Windmühle statt.
 

Windmühle nach Brandschaden bis Ende September geschlossen

Das tut den Mühlenfreunden sehr leid, insbesondere für die Brautpaare, die nun in der Ennigerloher Windmühle heiraten wollten: Aber nach dem Brand am 25.7. muss die Mühle zunächst gereinigt und dann saniert werden. Der Aufwand dazu ist nicht unerheblich: Einerseits hat der Brand in der Durchfahrt den elektrischen Anschluss und etliche Leitungen komplett zerstört, andererseits ist es dadurch auch zu einer starken Verrußung gekommen. Das bedeutet einerseits eine umfangreiche Reinigung und zweitens erhebliche neue Installationsarbeiten. Nach Abstimmung mit der Stadt Ennigerloh und der Provinzialversicherung sollen die Reinigungsarbeit in der kommenden Woche beginnen. Bis dahin dürfen selbst die Mühlenfreunde das Denkmal nicht betreten. Danach wird dort eine Baustelle zur Sanierung der Hausanschlüsse, Leitungen etc. eingerichtet. Ob und wann die Handwerker dazu beginnen können, steht angesichts deren voller Terminkalender noch nicht fest. Die Mühlenfreunde möchten natürlich möglichste heimische Firmen beauftragen und dieses mit der Bitte auf schnelle Abarbeitung verbinden.

Mit etwas Glück kann dann die Windmühle Ende September wieder geöffnet werden. Doch bis dahin müssen sich Heiratswillige mit Unterstützung des Standesamtes leider einen anderen Trauort suchen. Nach der Trauung steht die Windmühle draußen auf dem Mühlenanger dennoch für schöne Fotos zur Verfügung. Ansprechpartner für Trauungen und Veranstaltungen ist Heinz Arens, Tel. 02524-950793.

 
 
Foto links: Muss nach dem Brand bis voraussichtlich Ende September geschlossen bleiben: Die Ennigerloher Windmühle
Foto rechts: Auslöser des Brandes war vermutlich ein defekter Kühlschrank

 
Schwelbrand in der Windmühle
Am Mittwoch Abend rückte der Löschzug Ennigerloh aus weil eine Passantin auf das Signal des Rauchmelders in der Mühle aufmerksam geworden ist. Ein benachbarter Anwohner alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr. Personen kamen glücklicherweise nicht zu nicht zu Schaden. Auslöser war wahrscheinlich ein defektes Elektrogerät. Die gesamte Verteilung der Elektrik wurde zerstört und muss nun erneuert werden. Zwei Trauungen mussten abgesagt werden. Wie lange es dauern wird den gesamten Schaden zu beheben steht im Augenblick noch nicht fest.
Die Mühlenfreunde bedanken sich bei den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Ennigerloh, und bei allen die geholfen haben den Schaden
so gering wie möglich zu halten.

siehe auch Die Glocke
 


 

Windmühle am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) geöffnet

Kaum ist das wundervolle Mühlenfest 2017 vorbei, bereitet sich die Ennigerloher Windmühle bereits auf den nächsten Veranstaltungshöhepunkt vor: Die Mühlenfreunde nehmen am Pfingstmontag 5. Juni am Deutschen Mühlentag 2017 teil.

Bundesweit öffnen an diesen Tage hunderte Mühlen ihre Tore und präsentieren sich mit Information, Technik und Aktionen den Besuchern. Viele Mühlenfreunde von nah und fern nutzen diesen Tag, um sich die Mühlen in der Umgebung anzusehen. Unterstützt werden sie dabei in diesem Jahr durch die neue Mühlenkarte der Westfälisch-Lippischen Mühlenvereinigung, in der auch die Ennigerloher Windmühle verzeichnet ist.

Die Mühlenfreunde öffnen ihr 148 Jahre altes technisches Denkmal an diesem Tag von 11 – 17 Uhr. Sie werden ausführlich über die wunderbare hölzerne Mahltechnik und die abgeschlossenen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten informieren. Dazu werden auch verschiedene Präsentationen gezeigt. Die ehrenamtlichen Müller wollen erneut die Segel aufziehen und – soweit der Wind mitspielt – allein mit der Kraft des Windes Getreide zu Mehl mahlen. Die Mühlenfreunde Ennigerloh laden zum Deutschen Mühlentag 2017 ganz herzlich ein.

 

Foto 1: begeisternde Mühlentechnik  Fotos 2 Unter vollen Segeln – die Windmühle Ennigerloh  Foto 3 Männer in weiß – die ehrenamtlichen Müller v.l. Ludger Ueding, Klaus Schmitt, Heinz-Josef Heuckmann, Josef Pöhler, Georg Aufderheide, Reiner Stragfeld, Fritz Meyke freuen sich auf viele Besucher.


KiTa Pusteblume besucht Windmühle

Am Ende der Mühlenführung für die angehenden Schulkinder der Ennigerloher KiTa Pusteblume strahlten zahlreiche Kinderaugen mit der Sonne um die Wette: Vielfältige Eindrücke von der Ennigerloher Windmühle, Heimat- und Technikgeschichte zum nfassen, zahlreiche neue Fans von Mina der Mühlenmaus – dieser Ausflug war gelungen.

Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden nahm die Kinder mit auf eines Reise in die Zeit vor 150 Jahren. Der Weg des Getreides vom Acker in die Mühle wurde ebenso erläutert und nachvollzogen wie das Hochziehen der Säcke erprobt. Der Weg des Korns vom Trichter des Mahlgangs über die Mahlsteine zum Mehlboden wurde ebenso erkundet wie das Drehen der Mühlenhaube und die Nutzung der Mühle als Ort für Trauungen. Mina die Mühlenmaus schilderte dazu ihre Sicht der Mühle: Viele festlich angezogene Besucher der Trauungen, lustige Kinder, die Gefahren von Zahnrädern  und natürlich die leckeren Getreidekörner. Wie schwer manuelles Mahlen ist, konnten die Kindern dann selbst ausprobieren. Über Reibesteine und eine Handmühle wurde mit großem Aufwand eine geringe Menge Mehl ermahlen: Insofern wurde deutlich, dass die 148 Jahre alte Windmühle eine tolle technische Kraftmaschine war! Nach spannenden 60 Minuten schmeckte das frische Mühlenbrot dann doppelt gut!

Foto: Ein Ausflug zur Windmühle – die die angehenden Schulkinder der KiTa Pusteblume


Ennigerloher Maibaum- und Mühlenfest am 20./21. Mai

Die Weichen sind gestellt, die Vorbereitungen weitgehend planmäßig abgeschlossen: Die Mühlenfreunde und die vielen beteiligten Partnervereine und –gruppen laden alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher ganz herzlich zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am 20. und 21. Mai rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt ein. Am Samstag und Sonntag wartet erneut ein vielfältiges buntes Programm auf zahlreiche Gäste. Natürlich steht dabei die wundervoll sanierte und restaurierte Holländerwindmühle im Mittelpunkt: Führungen, Präsentationen und Mühlengeschichte sind jedoch nur ein Teil des Angebotes der Mühlenfreunde. Denn wenn der Wind mitspielt, mit der richtigen Stärke und aus der optimalen Richtung weht, wollen die ehrenamtlichen Mühler innerhalb des Vereins erneut allein mit Windkraft Getreide zu Mehl vermahlen. Sie entführen die Gäste damit in die Zeit vor mehr als 140 Jahren, als die Windmühle einzige technische Energiequelle für Antriebe vor Ort war. Die alte Technik verstehen, sehen, wie sie heute noch wunderbar funktioniert, dass lässt das Herz vieler Mühlenfreunde aufgehen.

Das Mühlenwochenende startet am Samstag um 17 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst der beiden Ennigerloher Kirchengemeinden. Dieser wird unterstützt durch den Gospelchor Blazing Fire, der anschließend noch einige Lieder sinden wird. Mit technischer Unterstützung eines Krans und viel Muskelkraft wird dann der Maibaum aufgerichtet: Mit seinen 29 Vereinsschildern und seinen bunten Bändern verkündet er dann weit in die Region hinein vom Mühlenanger aus Ennigerloher ehrenamtliches Engagement und Zusammenhalt zwischen den Vereinen. Unter dem schmucken Maibaum steigt anschließend in dritter Auflage eine Ü 30 Party für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl, Essen und Trinken ist bestens gesorgt. Mit Einbruch der Dämmerung wird der Mühlenanger zudem farblich illuminiert.

Am Sonntag beginnt das Mühlenfest um 11 Uhr mit der Eröffnung der zahlreichen Stände. Ab 11:15 wartet dann ein bunter Programmreigen auf die Besucherinnen und Besucher: Tanz und Sport, Musik und Gesang, Spiele von Uwe Heßlinga, Hüpfburg, Square Dance und orientalischer Tanz swie einiges mehr angeboten. Neben Würstchen warten Waffeln, Fingerfood, Pommes und natürlich ein reichhaltiges Kuchenbuffet auf die Genießer. Das Segelsetzen der Mühlenflügel wird ebenso präsentiert wie der Schaubienenkasten von Hanna Busch. Weitere Höhepunkte sind das Erklettern der Mühlenflügel, gesichert vom Deutschen Alpenverein, ein Platzkonzert des Trompetercorps Neubeckum am Nachmittag sowie Auftritte der Musikschule und der Band des Christophorushauses. Um 12:30 Uhr wird ein Corso von Oldtimertreckern durch die Windmühle knattern, am Nachmittag ist erneut auch Bernd Koche mit seinem Kaltblut Hermann zu Besuch und wird nach alter Väter Sitte Getreide in die Mühle bringen.

Das Fest wird von den Mühlenfreunden Ennigerloh mit Unterstützung des Heimatvereins, der Gruppe Heiner Aufderheide, A&W Holzbau, Let´s Dance Veranstaltungen Armin Rose, Joy-for-Live Antje Rehrmann, der Musikschule Beckum-Warendorf, der Jugendfeuerwehr, den Lessayfreunden, dem Christophorushaus, dem TV Ennigerloh, dem Amelandlager von St. Jakobus, dem Franziskuskindergarten, den Conflutoren und ihren Frauen, einigen Kegelclubs sowie engagierten Nachbarn und zahlreichen Helferinnen und Helfern gemeinsam organisiert und durchgeführt. Im wahrsten Sinne also ein Stück Gemeinsinn aus und für Ennigerloh.
Die Zufahrt zur Windmühle ist während der Veranstaltung eingeschränkt. Es kann zu einem gewissen Lärmpegel kommen. Dafür bitten die Mühlenfreunde um Verständnis.
Alle Beteiligten wünschen sich, dass zahlreiche Ennigerloherinnen und Ennigerloher den Weg zum Mühlenfest finden und laden dazu ganz herzlich ein. Zu Auf- und Abbau sowie Betrieb verschiedener Stände werden noch Helferinnen und Helfer gesucht. Zudem werden für das reichhaltige Kuchenbuffet am Sonntag wieder zahlreiche Kuchenspende erbeten. Ansprechpartnerin ist Maria Barth-Schnieder.

 


       Foto: 1- Die Windmühle lädt ein zum Mühlenfest 2017    2- Unter vollen Segeln in Aktion: Die Ennigerloher Windmühle


 

Windmühlen-Ornamente neu gepflanzt!

Wieder in einem jungen frischen Grün strahlen nun die Ornamente Windmühle und Stadtwappen auf dem Anger der Ennigerloher Windmühle. Der dortige Buxbaum hat im letzten Jahr massiv unter Pilzbefall gelitten und war fast komplett ausgefallen. Rainer Silz, Maria Barth-Schnieder und Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden haben nun in einer Pflanzaktion dort 450 kleine Ilex-Pflanzen gesetzt Bereits jetzt sehen die Mühle und Wappen wie neu aus, der gute Eindruck wird sich mit dem Wachstum der Pflanzen weiter verbessern. Viele Fußgänger, Radfahrer und Autofahren an der Enniger Straße freuen sich stets über den einladenden Eindruck dieser Bepflanzung, die den Blick auf den Mühlenanger und die Windmühle eröffnet

von links: Heinz-Josef Heuckmann, Rainer Silz und Maria Barth-Schnieder 


Schultütenbande besucht Windmühle

Begeisterte strahlen Kinderaugen: Am Ende der Mühlenführung für die Schultütenbande des Familienzentrums Enniger waren alle zufrieden. Die Kinder über die vielfältigen Eindrücke von der Ennigerloher Windmühle, die Erzieherinnen ob des gelungenen Ausfluges und Mina, die Mühlenmaus über die neuen kleinen Fans der Mühle.
Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden nahm die Linder mit auf eines Reise in die Zeit vor 150 Jahren. Der Weg des Getreides vom Acker wurde ebenso erläuterte wie das Hochziehen der Säcke erprobt. Der Trichter des Mahlgangs wurde mit Max und Maritz verknüpft, Mina die Mühlenmaus schilderte ihre Sicht der Mühle: Die Besucher der Trauungen, die Gefahren von Mausfallen und natürlich die leckeren Getreidekörner. Wie schwer manuelles Mahlen ist, konten die Kindern dann selbst ausprobieren. Insofern ist eine Mühle eine tolle technische Einrichtung. Nach den spannenden 60 Minuten schmeckte dann das frische Mühlenbrot doppelt gut! Und viele Kinder wollen nun zum Mühlenfest mit ihren Eltern wieder kommen.

 

Foto: Besuch in der Windmühle – die Schultütenbande aus Enniger


250. Trauung in der Ennigerloher Windmühle
Was im Juni 2010 eher zaghaft begann, erlebte nun zu Beginn des „verflixten“ siebten Jahres bereits ein wundervolles Jubiläum: Ann-Kathrin Jacobs und Alexander Rottmann ließen sich in der Windmühle trauen, für sie beide sicherlich ein ganz besonderer Tag. Nicht nur für sie, denn mit der 250. Trauung in seinen Mauern feierte auch das Ennigerloher Wahrzeichen ein wenig mit. Das Brautpaar war sehr glücklich mit dem wunderschönen Ambiente auf dem historischen Mehlboden, der Trauzeremonie im Familien- und Freundeskreis sowie ersten Glückwünschen auf dem Mühlenanger. Zufrieden waren aber auch die Mühlenfreunde, deren Mühle sich erneut von der besten Seite zeigte: Die „Alte Dame“ ist einfach nach der Sanierung und Renovierung ein ganz toller Ort für Trauungen in der Drubbelstadt! Mehr als 20 Reservierungen für 2017 liegen bereits vor. Das „Trauzimmer“ auf dem Mehlboden kann während des Mühlenfest in Augenschein genommen werden.

 

Foto: Ann-Kathrin Jacobs und Alexander Rottmann gaben sich als 250. Paar in der Ennigerloher Windmühle ihr Ja-Wort.


 

 

Jahresrückblick: 2016 war erneut ein ereignisreiches Mühlenjahr

Die letzten Tage waren schon kalt, bei dem schönen Sonnenschein ließ sich der Winter dennoch genießen. Dennoch: Langsam neigt sich auch das Mühlenjahr 2016 dem Ende entgegen. Nun kehrt auch in die altehrwürdige Ennigerloher Windmühle für einige Wochen wieder etwas mehr Ruhe ein. Denn im Jahreszyklus war die wunderbar sanierte und restaurierte Mühle erneut an vielen Tagen prall mit quirligem Leben gefüllt: Führungen, Trauungen, Besuche von Schulen und Kindergärten, Nachtwächterführungen, Tage der offenen Mühlentür, Deutscher Mühlentag, Tag des offenen Denkmals, Maibaum- und Mühlenfest, Mühlenradtour, Mühlenfreunde unterwegs, Arbeits- und Aktionstage – das ganze Jahr über ist die Windmühle ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt.

Das Mühlenjahr 2016 hatte dabei einige besondere Höhepunkte zu bieten: Ein Maibaum- und Mühlenfest im Mai, welches mit tollem Programm und vielen Attraktionen die Besucher begeisterte. Dabei spielte auch das Wetter mit: Die ehrenamtlichen Müller konnten mit Windkraft das Getreide mahlen. Besondere Attraktion: Das Klettern die Mühlenflügel hinauf – nicht nur für die Kinder! Am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) spielte der Wind dann nicht ganz mit, dennoch nutzen viele Auswärtige den Tag zu einem Besuch in der Ennigerloher Mühle. Erstmals gingen in diesem Jahr die Mühlenfreunde auf Tour, besuchten die Mühle auf dem Beckumer Höxberg und das dortige Zementmuseum. Beim Müller Bruland in Everswinkel erfuhren sie vieles zum Schlagen der Mahlsteine. Erstmals wurden Kinderführungen mit Mina, der Mühlenmaus durchgeführt, die junge Dame erfreut sich schon großer Beliebtheit.

Gleich 48 mal nutzten Paare in diesem Jahr das Wahrzeichen der Drubbelstadt, um sich trauen zu lassen. Das wunderbare Ambiente bietet Platz für schöne Stunden – übrigens auch für Auswärtige, die darüber nach und nach die Mühle entdecken.

Das alles und noch einiges mehr soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden. Die Mühlenfreunde wünschen allen Mitgliedern, Helfern, Sponsoren und Lesern der Glocke ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Und freuen sich auf ein Wiedersehen in 2017.

 
 
Foto links: Eine wunderschöne Attraktion - die Ennigerloher Windmühle!
Foto rechts „Hightech in Holz“ – die Holztechnik des Mahlwerkes begeistert.

 

Herbstaufräumtag an der Windmühle

Am Samstag, 15. Oktober wollen die Mühlenfreunde das Gelände rund um die Windmühle aufräumen und für das nächste Frühjahr vorbereiten. Die Wege sollen gesäubert, Beete gepflegt und Gehölze deutlich zurückgeschnitten und vor Ort gehäckselt werden. Zudem muss der Grünabfall entsorgt werden. Die Mühlenfreunde bitten von 9 – 12 Uhr um tatkräftige Unterstützung, Garten- und Schnittwerkzeug bitte mitbringen.


 
Mühlentouren und mehr . .

Die Mühlenfreunde Ennigerloh starten im Herbst eine neue Aktivität "Mühlentouren und mehr . . "
Zum Auftakt für Vereinsmitglieder und Interessierte möchten wir die Beckumer Windmühle auf dem Höxberg und anschließend das Zementmuseum besichtigen.
Als Termin ist Donnerstag der 15.September vorgesehen.
Anmeldungen können per E-Mail oder auch per Telefon vorgenommen werden.
Die Anfahrt wird mit dem eigenen PKW erfolgen. Es werden aber auch Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Anmeldungen unter:
Tel. Heinz Arens: 0 25 24 - 95 07 93
E-Mail: h.arens@esd-info.der


 

Ennigerloher Mühlenradtour am 17. Juli

 Zur diesjährigen Mühlenradtour laden die Mühlenfreunde Ennigerloh am Sonntag, 17. Juli von ca. 10 – 13 Uhr ein. Wo gibt und gab es in Ennigerloh und den Ortsteilen Windmühlen? Welche Entwicklung und Geschichten stehen dahinter? Diese Fragen sollen im Rahmen einer Fahrradtour mit vielen Informationen zum Ennigerloher Mühlenwesen beantwortet werden. In Kooperation mit den Natur- und Heimatfreunden aus Westkirchen soll dabei auch die dortige Windmühle inklusive kleinem Museum besichtigt werden. Start- und Zielpunkt dieser Tour ist die Ennigerloher Windmühle, die zunächst noch kurz vorgestellt wird. Von dort aus geht es dann für ca. 25 km über schöne Wirtschafts- und Radwege durch die heimische Sommerlandschaft. Wind und Landschaft sind dabei untrennbar miteinander verbunden: Suchten sich die Windmüller vor mehr als 100 Jahren doch stets windstarke, hochliegende Standorte mit freier Rundumsicht für ihre Mühlen aus. Dieses kann teilweise noch heute erlebt und erfahren werden.

Eine Anmeldung zu dieser Radtour ist nicht erforderlich. Die Mühlenfreunde freuen sich auf zahlreiche Mitradlerinnen und –radler.

 

Foto : Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour – die Windmühle auf dem  Mühlengeist


Mühlen- und Maibaumfest 2016

Samstag, 21. Mai und Sonntag, 22. Mai
rund um die Ennigerloher Windmühle

Veranstalter: Mühlenfreunde Ennigerloh in Zusammenarbeit mit

Heimatverein Ennigerloh, Christophorushaus Ennigerloh, Heimatchor Ennigerloh, Conflutoren,
Windmill-Dancer Ennigerloh, TV Ennigerloh Abt. Handball und Gruppe Rope-Skipping, Kegelclubs,
Bauhof der Sinne Ennigerloh, Landjugend Ennigerloh, Spiele Uwe Hesslinga, Leider Laut Ostenfelde,
Deutscher Alpen Verein OG Beckum, Joy-for-life Antje Rehrmann, Hanna´s Bienenweide,
Kreismusikschule, Jugendfeuerwehr Ennigerloh, Falkner Wolfgang Hausdorf.

In den Jahren 2008 – 2013 wurde die Ennigerloher Windmühle, markantes Wahrzeichen der
Drubbelstadt, von den Mühlenfreunden grundlegend saniert und restauriert. Damit ist sie nun wieder ein
attraktiver und beliebter Treffpunkt im Ort , vervollständigt und voll betriebsbereit. Erstmals seit 92 Jahren
wurde im Vorjahr in der Mühle wieder Getreide vermahlen. Auch der erste Mahltag diesen Jahres am
Deutschen Mühlentag war ein voller Erfolg.
Das alljährliche Maibaum- und Mühlenfest will die erfolgreiche Sanierung der Windmühle gemeinsamem mit
allen Ennigerloherinnen und Ennigerlohern feiern. Die verschiedenen Angebote richten sich insbesondere
auch an Familien und Kinder sowie darüber hinaus an alle Windmühlenfreunde von nah und fern.


Programm: Maibaumfest  Samstag, 21. Mai 2016

19:00 Uhr Begrüßung durch die Mühlenfreunde
19:05 Uhr Plattdeutsche Maiandacht HV Heini Winkelmann u.a.,
19:25 Uhr Auftritt des Heimatchor Ennigerloh, Ltg. Ingrid Lönne: Maien – und Heimatlieder
19:45 UhrAufstellen des Maibaumes Kran A&W Holzbau und Gruppe Heiner Aufderheide
20:00 Uhr Ü 30 Party, DJ Krische, Feuerschale etc. ; auf dem Mehlboden DFB-Pokal-Endspiel Dortmund – Bayern ,
Illumination der Windmühle

Programm: Mühlenfest  Sonntag, 22. Mai 2016

11:00 Uhr: Eröffnung der Stände, Begrüßung durch die Mühlenfreunde, Heinz-Josef Heuckmann
11:05 Uhr : Führungen durch die Windmühle/Präsentation; Fügelklettern DAV
11:30 Uhr: Tanzgruppen Joy-for-Live Antje Rehrmann
12:15 Uhr: Grußworte des Bürgermeisters Berthold Lülf
12:30 Uhr: Segelaufziehen mit Erläuterungen; Präsentation der Technik, bei Wind: Mahlen etc. ; MF Seppl Pöhler, Fritz Meyke, Jürgen Witte u.a.
13:30 Uhr: in einer Mahlpause: Flügelklettern DAV; Besuch des Falkners
14:00 Uhr Musik Kreismusikschule Beckum-Warendorf, Eduard Oldenburger / Ursula Skuplik
14:30 Uhr : Square Dance mit den Windmilldancern Ennigerloh, Herr Guse
15:00 Uhr :Platzkonzert Trommlergruppe Leider laut, Ostenfelde , Teil 1
15:30 Uhr :ggf. Klettern DAV oder Demonstration Mahlen; MF Seppl Pöhler/FritzMeyke/Jürgen Witte
15:50 Uhr :Platzkonzert Trommlergruppe Leider laut, Ostenfelde , Teil 2
16:15 Uhr :Vorführung: Rope-Skipping TV Ennigerloh
16:30 Uhr :Führung durch die Windmühle / Präsentation
17:00 Uhr Flügeldrehen/Mahlen (nur bei ausreichendem Wind möglich!)
17:30  Uhr Ende des Mühlenfestes / Mühlentages

 Angebote
Getränkestand Mühlenfreunde / TVE; Kuchentheke Mühlenfreunde / Conflutorenfrauen;
Würstchenstand/Hüpfburg /Slack-Line: Mühlenfreunde; Christophorushaus: Stand mit Süßen Waffeln; Mini-Bagger-Geschicklichkeitstest:
Landjugend; Pommes und Fingerfood etc.: Kindergarten St. Franziskus; Hüpfburg für Kinder, Mühlenfreunde;
Bauhof der Sinne Ennigerloh: Physik zum Anfassen – Spiele für Jedermann; Stand Spiele Heßlinga, Ennigerloh;
Flügel-Klettern DAV Beckum; Wasserspritzen: Jugendfeuerwehr; Hanna`s Bienenweide/Lehrbienenstand: Hanna Busch

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Erfolgreicher Mahltag an der Windmühle

Mit diesem Interesse hatte vorab wohl niemand gerechnet: Ca. 200 – 250 Besucherinnen und Besucher von nah und fern nutzten
am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentages das Angebot der Mühlenfreunde, die Ennigerloher Windmühle zu besichtigen.
Zwischen 11 und 17 Uhr riss der Zustrom der Interessen nicht ab, von denen sehr viele von außerhalb kamen. Viele nutzen auch den
Deutschen Mühlentag, um sich nacheinander mehrere Mühlen in der Region anzusehen.

Den Gästen wurde seitens der Mühlenfreunde ein umfassender Einblick in Sanierung, Funktion und Betrieb der Windmühle gegeben. Die
gelungenen Video-Präsentationen auf dem Mehlboden weckten Interesse für die Wallholländermühle, die von den Mühlenfreunde wunderbar
restauriert worden auf.  Auf dem Steinboden wurde dann das die Technik real in Augenschein genommen und in Einzelheiten erläutert.
Übereinstimmend herrschte Bewunderung über diese „Hightec in Holz“ , die auf 500 Jahre Mühlenbauerfahrung aufbaut.

Natürlich nutzten die Mühlenfreunde die Gelegenheit und demonstrierten und erläuterten auch das Segelsetzen an der Flügeln. Mit dem auf-
kommenden Wind drehten sich dann auch die Flügel wieder auf dem Mühlenanger, weithin sichtbares Zeichen: An der Windmühle geht es
rund! Ab Windstärke 4 konnte auch der Mahlgang zugeschaltet werden, dass Klappern des Anschlages  Kornrutsche an der Mahlwelle und
das Schaben der Steine auf dem Weizen stellten die typischen Geräusche dar. Regenerative Energien nachhaltig nutzen – dieses hat in
der Ennigerloher eine lange historische Tradition und wurde hier eindrücklich gezeigt. Leider wehte der Wind etwas böig und nicht gleich-
mäßig, so blieben die Flügel immer wieder einmal stehen. Dennoch: Immer wieder setzen die Mühlenfreunde das Mahlwerk mit der Kraft
des Windes in Gang, bald wehte auch ein feiner Mehlstaubschleier über den Mehlboden und schaffte damit eine typische Mühlenatmosphäre.

Am Ende des Ennigerloher Mühlen- und Mahltages waren sich die Besucher einig: Eine tolles Erlebnis und eine wunderbare Erfahrung.
Die ehrenamtlichen Müller der Mühlenfreunde waren am Abend zwar etwas müde, aber sehr zufrieden mit der Resonanz. Und sich einig:
Der nächste Mahltag kommt bestimmt!

 

Die Ennigerloher Windmühle in Aktion beim Deutschen Mühlentag 2016

Ennigerloher Maibaum- und Mühlenfest am 21./22. Mai

Die Weichen sind gestellt, die Vorbereitungen liegen im Plan: Die Mühlenfreunde und die weiteren Partnervereine und
 –gruppen laden alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher ganz herzlich zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am
21. und 22. Mai rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt ein. Am Samstag und Sonntag wartet erneut ein vielfältiges
buntes Programm auf zahlreiche Gäste. Dabei steht natürlich die wundervoll sanierte und restaurierte Holländerwindmühle
im Mittelpunkt: Führungen, Präsentationen und Mühlengeschichte sind jedoch nur ein Teil des Angebotes der Mühlenfreunde
 Denn soweit der Wind mitspielt, mit der richtigen Stärke und aus der optimalen Richtung weht, wollen die ehrenamtlichen
Mühlen erneut allein mit Windkraft Getreide zu Mehl vermahlen. Sie entführen die Gäste damit in die Zeit vor mehr als 140
Jahren, als die Windmühle einzige technische Energiequelle für Antriebe vor Ort war. Die alte Technik verstehen, sehen,
wie sie heute noch wunderbar funktioniert, dass lässt das Herz vieler Mühlenfreunde aufgehen.

Das Mühlenwochenende startet am Samstagabend um 19 Uhr mit der fast schon traditionellen plattdeutschen Maiandacht ,
organisiert vom Heimatverein. Anschließend wird der Heimatchor – der sich vor Jahren auf dem ersten Mühlenfest zusammen-
fand – einige Mai- und Heimatlieder präsentieren. Sicherlich wird dabei das Windmühlenlied nicht fehlen. Mit technischer Unter-
stützung und Muskelkraft wird dann der Maibaum aufgerichtet: Mit seinen 29 Vereinsschildern und seinen bunten Bänder
 erkündet er dann weit in die Region hinein vom Mühlenanger aus Ennigerloher Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement.
Unter dem schmucken Maibaum steigt dann in zweiter Auflage eine Ü 30 Party für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl, Essen
und Trinken ist bestens gesorgt. Mit Einbruch der Dämmerung wird der Mühlenanger zudem farblich illuminiert.

Am Sonntag beginnt das Mühlenfest um 11 Uhr mit der Eröffnung der zahlreichen Stände. Ab 11:15 wartet dann ein bunter Programm-
reigen auf die Besucherinnen und Besucher: Tanz und Sport, Musik und Gesang, Spiele von Uwe Heßlinga, dem Bauhof der Sinne
sowie Jugendfeuerwehr und Landjugend, Hüpfburg, Square Dance und einiges mehr wird in diesem Jahr angeboten. Neben Würstchen
warten Waffel, Crepes, Käse und Camenbert aus der Normandie, Fingerfood, Pommes und natürlich ein reichhaltiges Kuchenbuffet
auf die Genießer. Das Aufsegeln der Mühlenflügel wird ebenso präsentiert wie der Schaubienenkasten von Hanna Busch. Und natürlich
sollen sich auch die Flügel im Wind drehen, wollen die Müller erneut Getreide vermahlen. Weitere Höhepunkte sind das Klettern auf
einen Mühlenflügel, gesichert vom Deutschen Alpenverein und eine Trommelstakkato der Trommlergruppe „leider laut“ aus Ostenfelde,
die schon einmal den Mühlengeist in Begeisterung versetzt haben. Gegen 17 Uhr klingt das Programm dann mit dem abschließenden
Flügeldrehen aus.

Das Fest wird von den Mühlenfreunden Ennigerloh gemeinsam mit dem Heimatverein, dem Heimatchores, der Gruppe Heiner Aufderheide,
A&W Holzbau, Let´s Dance Veranstaltungen Armin Rose, Joy-for-Live Antje Rehrmann, der Musikschule Beckum-Warendorf, den Lessay-
freunden, dem Christophorushaus, dem TV Ennigerloh, dem Amelandlager von St. Jakobus, dem Franziskuskindergarten, dem Bauhof der
Sinne, der Landjugend, der Jugendfeuerwehr, der Ortsgruppe Beckum des Deutschen Alpenvereins, den Conflutoren und ihren Frauen,
einigen Kegelclubs sowie engagierten Nachbarn und zahlreichen Helferinnen und Helfern gemeinsam organisiert und durchgeführt. Im wahrsten
Sinne also ein Stück Gemeinsinn aus und für Ennigerloh.
Die Zufahrt zur Windmühle ist während der Veranstaltung eingeschränkt. Dafür bitten die Mühlenfreunde die Anlieger um Verständnis. Für das
Kuchenbuffet wird noch um Tortenspenden gebeten. Ansprechpartnerin ist Maria Barth-Schnieder, Tel. 950955.
Alle Beteiligten wünschen sich, dass zahlreiche Ennigerloherinnen und Ennigerloher den Weg zum Mühlenfest finden und laden dazu ganz
herzlich ein.


Vielfältige Veranstaltungen rund um die Windmühle
-  Erster Mahltag des Jahres am Pfingstmontag
(Deutscher Mühlentag).

Es geht wieder rund um die Ennigerloher Windmühle: Am Pfingstmontag, 16. Mai wollen die Mühlenfreunde nicht nur
von 11 – 17 Uhr die Türen des Wahrzeichens der Drubbelstadt öffnen, sonder zugleich auch den ersten Mahltag dieses
Jahres veranstalten. Dazu wurde die Mühlentechnik den Winter über kontrolliert, gewartet und für den diesjährigen Mahl-
betrieb vorbereitet. Die Segel wurden am letzten Wochenende gesetzt. Dabei wurden auch einige interessierte ehren-
amtliche Müller in Technik und Betrieb der Windmühle eingeführt. Bleibt nur noch die Frage: Was macht der Wind? Drei
Windstärken sollen es schon sein, besser noch vier, und aus Nordwest bis Südwest soll er wehen, damit sich die Flügel
im Winde drehen und Weizen zu Mehl gemahlen werden kann. Doch ob das klappt, dass kann erst 2 – 3 Tage zuvor ge-
sichert vorausgesagt werden. Wenn um Laufe des Jahres der Wind mitspielt, wollen die ehrenamtlichen Müller bis zu fünf
 Mahltage anbieten.
Weiter geht der Veranstaltungsreigen dann am 21./22. Mai mit dem Maibaum- und Mühlenfest. Zudem steht an jedem
ersten Sonntag des Monats von 14:30 bis 16 Uhr  ein Tag der offenen Mühlentür auf dem Programm. Damit bieten die
Mühlenfreunden allen Ennigerloherinnen und Ennigerlohern, ggf. ihren Gästen und Freunden aus der Region Gelegenheit, die
Windmühle auch außerhalb einer Gruppe und ohne Voranmeldung zu besichtigen. Der erste Termin findet in diesem Jahr am
5. Juni statt, weitere folgen am 3. Juli, 7. August und natürlich am Kirmessonntag 25. September. Zuvor ist die Windmühle am
Sonntag 11. September anlässlich des Tages des offenen Denkmals von 11 – 16 Uhr geöffnet. Dann soll ebenfalls gemahlen
werden. Radfahrfreunde können sich zudem schon den 17. Juli vormerken, dann steht erneut eine Windmühlenradtour auf dem
Programm.

An einer Führung interessierte Gruppen können sich jederzeit bei den Mühlenfreunden melden, Ansprechpartner ist Heinz Arens
(Tel. 02524-950793).

 

Foto: Mehl aus der Windmühle – die ehrenamtlichen Müller wollen das Ennigerloher Wahrzeichen erneut in Betrieb nehmen
Aktionstag:
Frühjahrsputz und Segelsetzen am 23. April 2016

Bild links: verdiente Pause nach dem Frühjahrsputz: freiwillige Helfer haben den Mühlenanger gesäubert und für das
 Frühjahr auf Vordermann gebracht

Bild rechs: Segel gesetzt: Das schöne Wetter der letzten Tage nutzten einige ehrenamtliche Müller der Mühlenfreunde,
um die Mühlentechnik aus dem Winterschlaf zu holen und zugleich die Flügel mit den Segeln zu bestücken. Nun wartet
die Windmühle nur noch auch geeigneten Wind zum Mahlen!


 

200. Trauung in der Ennigerloher Windmühle

Am 24. März 2016 gaben sich die Brautleute Frau Brockbals und Herr Hagemeier das Jawort in der Ennigerloher Windmühle.
Es war bereits die 200. Trauung die in der Ennigerloher Windmühle stattfand.
Beurkundet wurde die Trauung durch die Standesbeamtin Waltraud Wildemann.

 

 


100 Besen Aktion

Nach der Säuberungsaktion in und um Ennigerloh trafen sich die rund 70 ehrenamtlichen Helfer an der Ennigerloher Windmühle
 zu einer Stärkung.
Organisiert wurde die "100-Besen-Aktion" von der Kolpingfamilie Ennigerloh, den Mühlenfreunden, der KG Drubbelnarren und
der Hubertus-Schützengilde Ennigerloh.
Bernhard Scharpenberg hatte die Helfer mit Bratwürstchen vom Grill versorgt
Ein besonderer Dank gilt den Unterstützern der Aktion. Die AWG stellte Sammelutensilien wie Zangen, Warnwesten und Müll-
säcke zur Verfügung und Heiner Aufderheide
den LKW zum Abtransport. Das Stadtmarketing übernahm die Verpflegung der hungrigen Helfer.

 

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Ereignisreiches Vereinsjahr und neuer Vorstand bei den Mühlenfreunden

Auf ein insgesamt erfolgreiches Vereinsjahr mit zahlreichen Höhepunkten blickten die Mühlenfreunde Ennigerloh jetzt während der diesjährigen Mitgliederversammlung zurück. Zugleich wurde in Teilen ein neuer Vorstand gewählt, der den Verein nun bis 2019 führen soll.

In ihrem achten Vereinsjahr bewegen sich die Mühlenfreunde in finanziell gesicherten Bahnen – Basis für die Anforderungen in den kommenden Jahren. Eigentlich gibt es in der Windmühle auch nach der großen Sanierung 2008 – 2012 immer etwas zu unterhalten und zu erneuern. Anfang Januar kam es bei starkem mehrtägigem Regen und Westwinden erneut zu Wasser in den Wänden der Wetterseite, was dann über die Fensterlaibungen in Stein- und Mehlboden tropfte. Eine Sanierung dort ist schwierig, zunächst einmal gilt es, sivch für die Zulunft gegen solche Wetterlage zu schützen. Ob eine Abdichtung über den Fenstern dann erfolgreich sein kann, muss zunächst mit Fachleuten und dem Denkmalamt geklärt werden. Auf der Ostseite ist seinerzeit das Mauerwerk noch nicht saniert worden, auch auf diese Aufgabe bereiten sich die Mühlenfreunde vor. Dafür stellt eine Rücklage von 15.000 € eine gute Basis dar.

Stellvertretender Bürgermeister Michael Toppmöller dankte ich seiner Begrüßung den Mühlenfreunden ganz herzlich für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement, mit dem die Windmühle als Wahrzeichen der Drubbelstadt nicht nur sehenswert saniert, sondern auch ganzheitlich im Alltag mit Leben gefüllt wird.

In den Berichten des Vorstand zum Vereinsjahr 2014 wurden mannigfache Aktivitäten deutlich: Ein tolles Maibaum- und Mühlenfest mit mehr als 1000 Besuchern, das erstmalige Getreidemahlen mit Windkraft nach mehr als 90 Jahren, große Resonanz deutlich bei Denkmaltag, die Verleihung der Ehrenplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und einer Anerkennungsurkunde der Akademie Ehrenamt, sieben Tage der offenen Mühlentür, eine Mühlenradtour, ein erster MÜHLENabend mit Vortrag zum Thema Fossilien, ein toller Kreiswettbewerb der Jagdhornbläser im Kreis Warendorf auf dem Mühlenanger, der Live-Bericht des WDR-Münsterlandmagazins am 17.6. von der mahlenden Windmühle, 47 Mühlenführungen, davon 12 Führungen mit dem Nachtwächter, 40 Trauungen und einiges mehr – die Windmühle ist ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt und in den Herzen vieler Ennigerloher fest verankert.

Auf der Basis der soliden Kassenlage, die von Kassenprüfer Dirk Haberecht testiert werden konnte, wurde der Vorstand dann einstimmig entlastet.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Heinz-Josef Heuckmann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Josef Pöhler. Neuer Schriftführer wurde Heinz Arens, als Kassiererin wurde Maria Barth-Schnieder ebenfalls einstimmig gewählt. Als Beisitzer bestätigt wurden Georg Aufderheide und Fritz Meyke, neue Beisitzer sind Reiner Strangfeld und Rainer Silz. Die Kasse wird in 2016 von Werner Klar geprüft.

Im Ausblick auf das Jahr 2016 wird Bewährtes fortgeführt und mit Neuem ergänzt. Umdenken müssen die Mühlenfreunde hinsichtlich der Kooperation mit der Realschule: Da diese in zwei Jahren planmäßig ausläuft, gilt es, verstärkt neue Kontakte mit der Gesamtschule, den Grundschulen und den Kindergärten zu knüpfen. Die Vorbereitungen zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am 21. Und 22. Mai 2016 laufen auf Hochtouren, gemeinsam mit zahlreichen befreundeten Vereinen und Gruppen soll erneut ein buntes lebendiges Programm rund um die Windmühle angeboten werden. Am Pfingstmontag (dem Deutschen Mühlentag) sowie am 13. September (Tag des offenen Denkmals) sind die Mühlenfreunde wieder dabei, zudem stehen sieben Tage der offenen Mühlentür, eine Radtour und weitere MÜHLENabende auf dem Programm.
Schließlich geht der Blick des neuen Vorstandes noch etwas weiter: Im Jahr 2019 feiert die Windmühle ihren 150. Geburtstag, dieser soll natürlich besonders gefeiert werden. Dazu suchen die Mühlenfreunde bereits langfristig vorab Ideen für ein Jahresprogramm und Mitstreiter bei der Vorbereitung.

 

 

Ein Kleinod in der Drubbelstadt: Die Ennigerloher Windmühle

Mit der Windmühle auf dem Weg in die Zukunft: Der neue Vorstand der Mühlenfreunde
mit v.l. Rainer Silz (Beisitzer), Heinz Arens (Schriftführer), Maria Barth-Schnieder
(Kassiererin) Josef Pöhler (stellv. Vorsitzender), Fritz Meyke (Beisitzer); h.v.l. Georg
Aufderheide (Beisitzer), Heinz-Josef Heuckmann (Vorsitzender), Reiner Strangfeld
(Beisitzer), stellv. Bürgermeister Michael Toppmöller.

Verdiente Mühlenfreunde geehrt und verabschiedet

 Ein wichtiger Punkt der Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde waren Ehrungen verdienter Mitglieder und Vorstandsmitarbeiter.

Barabara Kramer und Christine Bartmann haben seit 2008 die Kooperation der Mühlenfreunde mit der Realschule mit Leben gefüllt. Zunächst über ihre Kinder, später auch darüber hinaus inspirierten sie Schülerinnen und Schüler zu ganzheitlicher Betrachtung und Arbeit. Wundervolle Projekte auf dem Mühlenanger wie Vom Korn zum Brot, die tolle Knolle, Färberpflanzen, Durchgemüs – alles in einen Topf tragen ihre Handschrift und halfen mit, dass die Realschule im Wettbewerb Schule für nachhaltige Entwicklung als Schule der Zukunft ausgezeichnet wurde. Nach nunmehr acht Jahren läuft die Kooperation mit der Realschule aus. Die Mühlenfreunde dankten ihnen mit jeweils einer Original-Mühlenuhr und einem bunten Blumenstrauß.

Wechsel auch im Vorstand: Mit Winfried Farke und Kurt Schröder wurden zwei Männer der ersten Stunde und langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet. Winfried Farke stand dem Verein acht Jahre vor. Mit einer Erfahrung, seinem buchhalterischen Sachverstand und seiner exakten Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln war er insbesondere in der Sanierungs- und Bauphase ein ganz wichtiger Baustein im erfolgreichen Vorstandsteam. Kurt Schröder war mit seinen baulichen Fachwissen und seinen technischen Erfahrungen in dieser Phase ebenso unverzichtbar und besonders wertvoll für die Mühlenfreunde. Beide wollen nun das Schicksal des Vereins in jüngere Hände legen. Sie bekamen als Dankeschön einen Blumenstrauß vom neuen ersten Vorsitzenden Heinz-Josef Heuckmann überreicht. Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedet wurden Heike Schulte (Kassiererin) und Jürgen Witte (Stellv. Vorsitzender). Beide konnten leider nicht an der Versammlung teilnehmen, bei Ihnen wird sich der Vorstand noch einmal separat für ihre engagierte Mitarbeit bedanken.


Jahresrückblick

2015 war erneut ein ereignisreiches Mühlenjahr

Zwar lässt der Winter wohl noch etwas auf sich warten, aber dennoch neigt sich das Mühlenjahr 2015 langsam dem Ende entgegen. Nun kehrt auch in die altehrwürdige Ennigerloher knapp 370 Mitgliedern ist der Verein eine starke Basis, nicht nur für die erfolgreiche Sanierung, sondern auch für die Weiterentwicklung des Denkmals als Treffpunkt und Ort der Begegnung mit Ennigerloher Geschichte, Technik und Umwelt. Dabei ist die Mühle nicht nur in der Drubbelstadt selbst anerkannt, sondern auch bei Mühlenfreunde in der gesamten Region. „Eine der schönsten Windmühlen in Westfalen“ – dieses Lob bekommen die Mühlenführer immer einmal wieder zu hören. Oder: „Wenn du nach Ennigerloh kommst, schau dir unbedingt die Windmühle an, es lohnt sich!“. Gibt es schönere Komplimente für das, was durch großartiges ehrenamtliches Engagement und vielfältiger lokaler Unterstützung geschaffen werden konnte? Wohl kaum.

Das Mühlenjahr 2015 hatte dabei einige besondere Höhepunkte zu bieten: Ein Maibaum- und Mühlenfest an Pfingsten, welches mit tollem Programm und vielen Attraktionen die Besucher begeisterte. Und nicht zuletzt spielte auch das Wetter mit: Nachmittags kam nach langem Warten doch noch die Sonne heraus, und im Gepäck etwas Wind, so dass erstmals nach mehr als 90 Jahren wieder mit Windkraft Getreide zu Mehl gemahlen werden konnte. Daran anknüpfend meldete sich im Juni das WDR-Studio Münster an und sendete im Münsterlandmagazin einen Livebericht aus der Windmühle. Auch dort herrschte genügend Wind, so dass kräftig gemahlen werden konnte. Nach 9 Stunden Arbeit für einen Fernsehbericht von 3 Minuten und 15 Sekunden Dauer gönnten sich die ehrenamtlichen „Müller“ und ihre Helfer – müde aber glücklich - anschließend eine wohl verdiente Ruhepause.

Über 200 Jagdhörner erklangen beim Kreiswettbewerb der Jagdhornbläser, dafür bot die Windmühle einen tollen Rahmen. Viele Besucherinnen und Besucher von nah und fern nutzten die Tage der offenen Mühlentür und den Tag des offenen Denkmals. Und auch bei den Nachtwächterführungen der Stadttouristik ist die Windmühle stets ein besonderer Ort.

Das alles und einiges mehr soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden, dafür werden sich die Mühlenfreunde weiterhin engagieren. Vielleicht wird sich die Mühle in diesem Winter wieder einmal im Schnee präsentieren. Dann kann sich Ennigerloh auf ein schönes neues Mühlenjahr freuen!

 


Am Kirmessonntag ist die Windmühle erneut geöffnet

 Am Tag des offenen Denkmals kamen sie anfangs zögerlich, ab mittags dann kontinuierlich: Mehr als 70 Interessierte, darunter auffällig viele auswärtige Besucher, besuchten am die Ennigerloher Windmühle, um sich von der wunderbaren Holztechnik der „Alten Dame“ bezaubern zu lassen. Für die Kinder waren Getreidetrichter (nachgebaut a la Max und Moritz), Sackaufzug (da konnten sie selbst Hand anlegen) und Malbilder interessant. Die Erwachsenen informierten sich über Geschichte, Technik und Müllerhandwerk – dazu konnten die Mühlenführer viele Geschichten zu erzählen.

Um auch am Kirmessonntag 27. September vielen auswärtigen Gästen Gelegenheit zu geben, die Ennigerloher Windmühle zu besuchen, öffnen die Mühlenfreunde an diesem Tag erneut von 14 – 16 Uhr die Mühlentür. Darüberils umfassend vorgestellt: Windmühlen in Stein und Holz, in Fotos und Bilder, in vielen Informationen und manchen Geschichten – die Zeit verging dabei kurzweilig wie im Fluge. Wunderbar und voll funktionsfähig restauriert die Windmühle Ennigerloh, in Enniger ein Mühlen-Stumpf, in Buddenbaum zu Wohnzwecken umgebaut, in Westkirchen Domizil des Heimatvereins, in Ostenfelde schon vor 140 Jahren abgebaut und verkauft, in der Hoest und am Rathaus abgebrochen – vielfältig präsentiert sich die Geschichte der heimischen Windmühlen. Dabei wurde ein Bogen gespannt von der ersten Turmwindmühlen in Europa bis zu den modernen Windrädern von heute im Windpark Beesen. Eine gemütliche Stippvisite mit Rast beim Westkirchener Mühlenfest kam zwischendurch gerade recht. Fazit: Eine interessante Radtour, verknüpft mit der Ennigerloher Mühlengeschichte, ergibt einige schöne Stunden im Ennigerloher Land.

 

 Start und Ziel der Radtour: Die Ennigerloher Windmühle


Windmühlenradtour am 20. September

Zur vierten Ennigerloher Windmühlen-Fahrradtour laden die Mühlenfreunde am Sonntag, 20. September 2015 ab 10:30 Uhr ein. Wo stehen oder standen in Ennigerloh Windmühlen? Und welche Geschichte lässt sich dazu erzählen? Diese Fragen wollen die Ennigerloher Mühlenfreunde in Kooperation mit der Stadttouristik, den Natur- und Heimatfreunden Westkirchen und dem Heimatverein Ostenfelde auf dieser Mühlentour beantworten. Auf dem Fahrrad geht es unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann auf eine ca. 30 km lange Rundreise über Enniger, Beesen, Westkirchen, Ostenfelde und Hoest sowie zurück in die Drubbelstadt. Startpunkt und Ziel ist dabei die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle, die selbstverständlich vorgestellt wird. Zudem gibt es unterwegs zahlreiche Informationen zu bestehenden und ehemaligen Windmühlen am Wegesrand, ranken sich doch darum zahlreiche Geschichten. An der Windmühle Westkirchen kommen die Radler mittags passend zum dortigen Mühlenfest an, eine Einkehr mit Rast ist also möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühle gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Mühlenfreunde bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,

Mail: info@stadttouristik-ennigerloh.de .


Ehrenplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Mühlenfreunde

Ennigerloh.HJH. Das Eingangsportal der Ennigerloher Windmühle wird nun durch eine Ehrenplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geschmückt. Sigrid Karliczek, Beauftragte der Stiftung für das Münsterland, überreichte die Plakette jetzt an die Mühlenfreunde Ennigerloh für ihr großartiges Engagement zur Sanierung und Restaurierung des Wahrzeichens der Drubbelstadt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat auf Initiative von Wolfgang Reeder die Arbeiten am technischen Denkmal auf dem Windmühlengeist mit 30.000 € unterstützt. Diese Summe ist sehr gut angelegt, davon konnte sich Frau Karliczek bei einer anschließenden Führung durch die Mühle selbst überzeugen. Selbstverständlich beteiligen sich die Mühlenfreunde auch am diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 13. September, der jährlich von der Stiftung initiiert wird: Die Windmühle ist zu dem sehr passenden Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ am Sonntag von 10 – 17 Uhr geöffnet. Neben Führungen und Präsentationen sollen sich dann erneut – wenn der Wind mitspielt – die Flügel drehen, um mit der Kraft des Windes Getreide zu mahlen.

    

 

Sigrid Karliczek überreicht die Bronzeplakette an Fritz Meyke von den Mühlenfreunden

Die Plakette schmückt nun die Toreinfahrt der Windmühle


Abenteuer Fernsehen: Ennigerloher Windmühle live im WDR

Kann man einen ganzen Tag in gut drei Minuten komprimieren? Man kann – jedenfalls wenn es um die Erstellung eines Filmberichtes über die Ennigerloher Windmühle geht. Acht Stunden Arbeit, sieben Mitarbeiter des WDR, sechs aktive „Müller“ und weitere Helfer seitens der Mühlenfreunde, sie alle gemeinsam stehen für einen 3 Minuten 15 Sekunden langen Filmbericht, der am Mittwochabend live im Münsterlandmagazin des Lokalfernsehens gesendet wurde.

Redakteurin Alexandra Drube vom WDR war bereits vor sieben Jahren im Rahmen einer Lokalzeit-Reportage einmal an der (damals noch geschlossenen – Windmühle. Heute präsentiert sich die „Alte Dame“ von 1869 frisch saniert und funktionsbereit restauriert. Und genau das war Ziel des Besuchs: In der Ennigerloher Mühle ein Einblick in die handwerkliche Arbeit eines Windmüllers zu geben, authentisch, mit Windkraft, wie vor über 140 Jahren. Zuletzt rieselte 1923 Mehl aus dem Mahlgang auf dem Mehlboden. Einen Hauch von Mehl konnten die Mühlenfreunde am Pfingstmontag mahlen, nun sollte es deutlich mehr werden.

Banges Schauen zum Himmel – kommt der Wind? Seit Tagen hatte Mühlenfreund Heinz-Josef Heuckmann die verschiedenen Wetterberichte studiert, nun war für den Nachmittag Wind der Windstärke 3 – 4 angesagt. Und so sollte es tatsächlich sein. Nach einer erläuternden Führung für das Drehteam machten sich die Mühlenfreunde ans Werk: Holzklappen an den Vorderhecks befestigen, Segel setzen - In etwa einer Stunde war die Mühle betriebsbereit. Zuerst drehten sich die Flügel im Leerlauf, dann wurde der Sackaufzug in Betrieb genommen. Schließlich der Mahlgang eingeklinkt und der Mahlgang mit Weizen gefüllt. Alles begleitet von der Kamera, die viele schöne Aufnahmen machte, viel mehr, als später zu sehen waren. Eigentlich hätte die Windmühle einen viel längeren Beitrag verdient – aber, was nicht ist, kann ja vielleicht noch kommen.

In der Zwischenzeit traf auch das Sendemobil aus Köln ein, wurde die Satellitenantenne aufgebaut. Erste Aufnahmen wurden nach Münster gesendet, dann ging das Drehen weiter. Die Mühlenfreunde optimierten dabei den Mahlgang, die Steine liefen prächtig, fast ein halber Sack Weizenvollkornmehl wurde gemahlen. Dann flaute der Wind etwas ab, so gegen 18:30 Uhr herrschte fast Windstille. Die Zeit wurde genutzt, die einzelnen Interviews zu besprechen und zu proben. Danach erneut der Blick zum Himmel: Würde der Wind zum Sendestart um 19:39 Uhr wehen? Doch an diesem Abend war Petrus ein Ennigerloher: Um 19:25 Uhr frischte der Wind auf, setzten sich Flügel und Mahlgang wieder in Bewegung, langsam zwar, aber ausreichend. Noch einmal tief durchatmen, dann begann die Live-Sendung. 3 Minuten und 15 Sekunden vergingen wie im Fluge, das war es schon! Noch ein Erinnerungsfoto, danach  rüsteten die Mühlenfreunde  ihre Windmühle wieder ab. Das WDR-Team fuhr zufrieden nach Hause. Um kurz nach 21 Uhr trafen sich die „Windmüller“ abschließend auf ein Bier vor der Mühle – müde, aber zufrieden. Und um ein weiteres Erlebnis mit dem wundervollen Ennigerloher Wahrzeichen reicher.

Der Bericht des Münsterlandmagazins vom 17. Juni kann noch bis Mittwoch in der WDR-Mediathek angesehen werden. Es lohnt sich!

 

 

                       Foto  (Feldmann): Windmühle in Bewegung.

    Foto  (Heuckmann):Frisches Ennigerloher Weizenmehl.


Hanna´s Bienenweide auf dem Mühlenacker – Brache und Lehrbienenstock

Seit einigen Tagen herrscht auf dem kleinen Acker noch emsigeres Treiben: Hobbyimkerin Hanna Busch hat dort einen kleinen Bienenkasten aufgestellt, um den Blütenreichtum rund um ühlenfreunde mit der Realschule sich aufgrund des Auslaufens der Schule dem Ende nähert, aktuell passt das Projekt einfach nicht mehr in die Lehrpläne. Doch davon lassen sich die Mühlenfreunde nicht unterkriegen, sie suchen nun interessierte 3. und 4.Klassen der heimischen Grundschulen, die ab Herbst ganzheitlich das Thema „Vom Korn zum Brot“ miterleben wollen: Vorbereitung des Ackers, Aussaat im Herbst, Überwinterung, Austreiben und Blüte im Frühjahr, Reifen und Ernte im Sommer, danach Dreschen, Mahlen und Backen im Herbst des nächsten Jahres – ein spannendes Projekt, bei dem die Kinder spielerisch nebenbei vieles über Landwirtschaft, die Windmühle und das Backen lernen können. Ansprechpartner seitens der Mühlenfreunde für die Schulen ist Heinz-Josef Heuckmann, Tel. 02524-4954.

Bis dahin aber steht der Acker zwölf Monate ganz im Zeichen der Brache. Was vor Jahrhunderten für viele Bauern noch selbstverständlich war – ein Jahr der Erholung für den Ackerboden – das demonstrieren die Mühlenfreunde in diesem Sommer beispielhaft. Brache, das heißt einerseits ein offener Boden mit Möglichkeiten für Vögel zum Sandbaden, Lebensraum für Ameisen, Insekten, Regenwürmer. Andererseits aber auch eine bunte Vielfalt an Ackerwildkräuter und vielen Blumen, die diese „Lücke“ in der Bestellung nutzen. Aktuell überwiegen Klatschmohn und Kornraden: Sie recken ihre roten und rosa Blüten in den Himmel, eifrig besucht von Bienen, Hummeln, Fliegen und Schmetterlinge umher. Eine kleine bunte Welt für sich, abgetrennt nur durch einen Flechtzaun  aus lebenden Weidenstecklingen. Eine Bank ganz in der Nähe lädt zum Verweilen, zu einer kurzen Rast ein, zum Eintauchen in die bunte, lebendige, fast vergessene kleine Welt der Brache. Lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

Bietet viele Überraschungen: Ackerbrache mit Bienenstock vor der wunderbar sanierten Ennigerloher Windmühle

Emsiges Treiben am Eingang des Lehrbienenstandes

 

Jagdhornblasen vom Feinsten auf dem Mühlenanger

Was verbindet Jagdhornblasen und die Ennigerloher Windmühle? Nun, auf den ersten Blick recht wenig, abgesehen davon, dass die Bläsergruppe des Hegerings Ennigerloh-Neubeckum seit Jahren ein aktiver und gern gesehener Gast auf den Mühlen- und Maibaumfesten ist. Auf den zweiten Blick aber eine ganze Menge, jedenfalls am Sonntag 7. Juni 2015. Dann nämlich steht die Ennigerloher Windmühle im Zentrum der heimischen Bläserwelt: Rund um das Ennigerloher Wahrzeichen findet dann der diesjährige Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen statt. Eingeladen hat der rege Hegering Ennigerloh- Neubeckum, etwa 20 Bläsergruppen mit ca. 250 Aktiven haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Der Wettstreit beginn gegen 11 Uhr, dann werden bis in den Nachmittag jagdliche Signale durch Ennigerloh hallen. Dass das Jagdhornblasen im Kreis einen hohen Standard aufweist, beweisen die zahlreichen exzellenten Ergebnisse heimischer Ensemble auf Landesebene in den letzten Jahren. Besucher dürfen sich also auf Jagdhornblasen vom Feinsten freuen. Ein unvergesslicher Moment werden sicherlich die von allen Teilnehmern gemeinsam vorgetragenen Signale darstellen, da ist mit Gänsehaut zu rechnen. Den ganzen Tag über wird auf dem Mühlenanger und auf dem Schulhof der Realschule einiges geboten, sorgen die heimischen Waidmänner bestens auch für Leib und Seele. In den Pausen besteht die Möglichkeit, die wundervoll renovierte Ennigerloher Windmühle zu besichtigen.
Wenn am Nachmittag dann die Sieger in den einzelnen Klassen feststehen, dann hat sich die Gastfreundschaft der Drubbelstadt sicherlich wieder einmal von ihrer besten Seite gezeigt. Alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher sind ganz herzlich eingeladen, den musikalischen Wettkampf zu verfolgen und die Teams aus dem Kreisgebiet zu unterstützen.

 

 Die Ennigerloher Windmühle lädt zum Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen ein.


 

Natur pur auf dem Mühlenacker – die Brache

Warum wird in diesem Jahr auf dem kleinen Acker vor der Windmühle nichts angebaut? Diese Frage wird sich vielleicht so mancher Besucher des Ennigerloher Denkmals in diesen Tagen gestellt haben. Einerseits ist dieser Zustand der Tatsache geschuldet, dass die Kooperation der Mühlenfreunde mit der Realschule sich aufgrund des Auslaufens der Schule dem Ende nähert, aktuell passt das Projekt einfach nicht mehr in die Lehrpläne. Doch davon lassen sich die Mühlenfreunde nicht unterkriegen, sie suchen nun interessierte 3. und 4.Klassen der heimischen Grundschulen, die ab Herbst ganzheitlich das Thema „Vom Korn zum Brot“ miterleben wollen: Vorbereitung des Ackers, Aussaat im Herbst, Überwinterung, Austreiben und Blüte im Frühjahr, Reifen und Ernte im Sommer, danach Dreschen, Mahlen und Backen im Herbst des nächsten Jahres – ein spannendes Projekt, bei dem die Kinder spielerisch nebenbei vieles über Landwirtschaft, die Windmühle und das Backen lernen können. Ansprechpartner seitens der Mühlenfreunde für die Schulen ist Heinz-Josef Heuckmann, Tel. 02524-4954.

Bis dahin aber steht der Acker sechs Monate ganz im Zeichen der Brache. Was vor Jahrhunderten für viele Bauern noch selbstverständlich war – ein Jahr der Erholung für den Ackerboden – das demonstrieren die Mühlenfreunde in diesem Sommer beispielhaft. Brache, das heißt einerseits ein offener Boden mit Möglichkeiten für Vögel zum Sandbaden, Lebensraum für Ameisen, Insekten, Regenwürmer. Andererseits aber auch eine bunte Vielfalt an Ackerwildkräuter und vielen Blumen, die diese „Lücke“ in der Bestellung nutzen. Aktuell überwiegt das gelb der Färberkamille (Überbleibsel des Anbaus von Färberpflanzen vor drei Jahren. Doch schon bald kommen Klatschmohn und Kornblume hinzu, recken Kornraden ihre rosa Blüten in den Himmel, summen Bienen, Hummeln, Fliegen und Schmetterlinge umher. Eine kleine bunte Welt für sich, abgetrennt nur durch einen Flechtzaun  aus lebenden Weidenstecklingen. Eine Bank ganz in der Nähe lädt zum Verweilen, zu einer Rast ein, zum Eintauchen in die bunte, lebendige, fast vergessene kleine Welt der Brache. Lassen Sie sich überraschen!

 

 Bietet viele Überraschungen: Die Ackerbrache vor der wunderbar sanierten Ennigerloher Windmühle


 

Herbstaktionstag rund um die Ennigerloher Windmühle

Zweimal im Jahr werden Windmühle und Umfeld auf Vordermann gebracht: Zum diesjährigen Herbstaktionstag am Samstag, 25. Oktober ab 9 Uhr laden die Mühlenfreunde alle Mitglieder und freiwilligen Helfer zur tatkräftigen Unterstützung ein.

Da ist zum Einen der Maibaum: Sein erstes Sommerhalbjahr auf dem Mühlenanger hat der diesjährige neue Maibaum gut überstanden. Um jedoch Wettereinwirkungen gerade im Winterhalbjahr vorzubeugen, soll der gesamte Maibaum nun abgebaut und anschließend trocken eingelagert werden. Dazu wird ein Kran (freundlicherweise bereitgestellt von A&W Holzbau) benötigt.
Darüber hinaus sind einige Sanierungsarbeiten am Holzgeländer des Mühlenumgangs erforderlich, muss die Infotafel gestrichen werden. Ebenso sind die Grünflächen Winterfest zu mach sowie Wege zu bearbeiten. Dazu werden einige helfende Hände gesucht. Zur besseren Vorbereitung und Koordinierung wird vorab um Rückmeldung bei Winfried Farke (Tel. 02525-2246) gebeten.

Dem Ende entgegen geht auch das diesjährige Projekt der Mühlenfreunde mit der Realschule. Im Fokus standen diesmal verschiedene Getreidesorte, die nun bereits – bis auf den letzten Mais – geerntet worden sind. Unter der Leitung von Barbara Kramer und Christine Bartmann müssen nun noch die im Sommer kräftig nachgewachsenen Weidenzweige in die Hecke verflochten werden, um den kleinen Acker abzugrenzen und zu schützen. Noch freuen sich die Vögel an den Samen der großen Sonnenblumen; mit dem Einbringen von Kompost soll dann bereits das nächste Gartenjahr vorbereitet werden. Den Abschluss der Aktion bildet dann sicherlich erneut ein gemeinsames Backen und Genießen in der Küche der Realschule.


 

Am Kirmessonntag begeisterte die Windmühle
viele Auswärtige / Mühle bis Dezember geöffnet

Zum Kirmessonntag herrschte bei bestem Herbstwetter ein reges Treiben in der Drubbelstadt: Grund und Anlass genug für die Mühlenfreunde, ihr wunderbar saniertes und restauriertes Denkmal auch an diesem Nachmittag zu öffnen. Und es waren vor allem viele auswärtige Besucher und Gäste, die die Gelegenheit zur Besichtigung wahrnahmen: „ Wenn du nach Ennigerloh kommst, musst du dir unbedingt die Windmühle ansehen“ – diesen Tipp hatten einige der Besucher von Freunden bekommen – und berücksichtigt. Immer wieder machten sich die Führer der Mühlenfreunde auf den Weg: Von der Umgestaltung des Mühlenangers, der Sanierung in der Durchfahrt, den Erdarbeiten und Funktionen des Walls, der wunderschönen „guten Stube“ Mühlboden bis zur beeindruckenden Mühlentechnik auf dem Steinboden – Die Gäste erhielten einen weitgehenden Einblick in Historie, Bedeutung und Technik der Windmühle. Und natürlich auch in das große ehrenamtliche Engagement der Mühlenfreunde sowie die vielfältige Unterstützung durch Stadt, Förderer, Spender, Vereinsmitglieder und Helfer. „Die Ennigerloher Windmühle ist einerseits ein beeindruckendes Baudenkmal aus der Blütezeit der Holztechnik, andererseits aber auch ein großartiges Zeugnis gemeinsamen bürgerschaftlichen Engagements“ fasste Heinz-Josef Heuckmann die Anstrengungen der letzten sechs Jahre zusammen. Dass die Mühle darüber hinaus ein lebender Anziehungs- und Treffpunkt in der Drubbelstadt ist, das unterstreichen die zahlreichen Besucher und Teilnehmer der Veranstaltungen, Führungen, Trauungen und Tage der offenen Mühlentür auch in diesem Jahr. Dafür bleibt die Windmühle noch bis zum 19. Dezember geöffnet, Interessenten für Führungen etc. wenden sich bitte an Winfried Farke (Tel. 02525-2246). Im Januar und Februar 2015 wird es dann etwas ruhiger für die „alte Dame“ Windmühle; während die Mühlenfreunde bereits das neue Jahresprogramm vorbereiten.

 

Immer eine Besichtigung wert: die Ennigerloher Windmühle


 

Landfrauen informierten sich über die Windmühle und verschiedene Schulprojekte

In der Pause wehte ein leichter Duft von Zwiebelkuchen durch die Windmühle: Die Landfrauen Ennigerloh-Neubeckum vergaßen bei ihrer Mühlenführung nicht den Genuss für ihre Geschmackskosten, nachdem zunächst die Windmühle mit ihrer wunderbaren Technik bereits ein Fest für die Augen war. Georg Aufderheide  von den Mühlenfreunden berichtete sehr anschaulich über die Renovierungsarbeiten und stellte die funktionsfähige „alte Dame“ gerne vor. Ergänzt wurden seine Ausführungen durch kurze Geschichten rund um die Windmühle, die Barbara Kramer und Christine Bartmann beisteuerten.
Danach stand die Kooperation Mühlenfreunde mit der Realschule und die Projektarbeit im Fokus: „Vom Korn zum Brot“, „die tolle Knolle“, „Pflanzen-Farben“ und „Durchgemüs – Alles in einen Topf“ fanden mitg sowie Rast  vorgesehen. Und nach der Radtour kann man an der Ennigerloher Windmühle noch in gemütlicher Runde zusammensitzen und Erfahrungen sowie Erinnerungen austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,
Mail:
info@stadttouristik-ennigerloh.de
 

 

Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour: Die Windmühle am Mühlengeist
  Fotobüchern und Projektmappen anschaulich präsentiert und lebhaft vorgetragen natürlich bei den Landfrauen großes Interesse. Mit vielfältigen Gesprächen in gemütlicher Runde klang so ein anregender informativer Abend aus.

Am Kirmessonntag ist die Windmühle geöffnet

Herbstkirmes und Mettwurstmarkt in Ennigerloh – da vibriert die Drubbelstadt und lockt Neugierige von Nah und Fern an. Daher wollen die Mühlenfreunde am Kirmessonntag von 14 – 17 Uhr erneut die Türen ihrer wunderbar hergerichteten Windmühle öffnen und diese den Besuchern in voller Pracht - einschließlich der voll funktionsfähigen Mahltechnik –präsentieren. Als besonderer „Höhepunkt“ zum Herbstfest sollen sich dabei um ca. 15 Uhr auch die Flügel im Wind drehen – wie vor mehr als 90 Jahren mit voller Besegelung. Bleibt zu wünschen, dass der Wind auch kräftig genug aus der richtigen Richtung weht, dann gilt es die Mühle in Aktion zu bestaunen. Darüber hinaus ist die „alte Dame“ stets einen Besuch wert, Jung und Alt werden dabei Einblicke in die beeindruckende Holztechnik möglich. Es lohnt sich!

 

Die Ennigerloher Windmühle präsentiert sich von ihrer besten Seite


 

Tag des offenen Denkmals – Windmühle begeisterte

Zum Tag des offenen Denkmals präsentierte sich am Wochenende die Ennigerloher Windmühle in voller Pracht: Majestätisch standen ihre Flügel im blauen Himmel, die alte Mühlen-Technik und die wundervolle Sanierung durch die Mühlenfreunde begeisterten Besucher von nah und fern.

Aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich am Wochenende der Mercedes-Benz Fanclub W 116 mit seinen Oldtimern im Münsterland und nutzte die Gelegenheit der offenen Mühlentür zu einen Abstecher nach Ennigerloh. Die Begeisterung für Ihre alten „Motorenschätzchen“ schwappte dann bei der Mühlenführung auch gleich über: Die vielfältigen Arbeiten der Mühlenfreunde und insbesondere die Restaurierung der Mühlentechnik („High-Tech in Holz, wie Heinz-Josef Heuckmann es treffend zusammenfasste) begeisterte die Autofans. Und hinterließen bei Ihnen für die Drubbelstadt einen nachhaltigen Eindruck. Darüber hinaus nutzen den gesamten Tag über Familien, Einzelpersonen und kleine Gruppen die Gelegenheit, sich sachkundig durch das altehrwürdige technische Denkmal führen zu lassen. Dabei überzeugte vor allem die Authentizität der Kalkstein- und Holzarbeiten, das große Engag sowie Rast  vorgesehen. Und nach der Radtour kann man an der Ennigerloher Windmühle noch in gemütlicher Runde zusammensitzen und Erfahrungen sowie Erinnerungen austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,
Mail:
Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,
Mail:
info@stadttouristik-ennigerloh.de
 

 

Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour: Die Windmühle am Mühlengeist
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Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour: Die Windmühle am Mühlengeist
 gement der Mühlenfreunde, bereits mehrfach überregional gewürdigt, und die Begeisterung, mit der die Mühlenführer (mit Leidenschaft) dabei waren. Zuvor trafen sich bereits Ende August die Oldtimerfreunde Münster in Ennigerloh und statteten mit ihren alten Traktoren der Windmühle einen Besuch ab. Oldtimer und Mühle – das passt einfach, so gab es auch hier im Rahmen der Führungen viele Fragen zur Technik und viel Lob für das ehrenamtliche Engagement der Mühlenfreunde.
An diese gelungenen Veranstaltungen anknüpfen wollen die Mühlenfreunde am Kirmessonntag, 28. September, an dem die Mühle von 14 – 17 Uhr geöffnet ist. Und wenn der Wind mitspielt, sollen sich dann auch wieder die Flügel drehen – ein weithin sichtbares Zeichen, dass es zum Mettwurstmarkt in der Drubbelstadt „rund geht“.


 

Stadtwerke ETO fördern drei weitere Jahre
die Ennigerloher Windmühle

Die Stadtwerke ETO unterstützen auch 2014 und in den kommenden beiden Jahren die Anstrengungen der Mühlenfreunde, die Ennigerloher Windmühle attraktiv weiter zu entwickeln und mit Leben zu füllen, jeweils mit einer Spende von 1.500 €. Dieses ist das Ergebnis einer Vereinbarung, die jetzt in der Mühle zwischen ETO-Geschäftsführer Detlev Westhölter und den Vorsitzenden der Mühlenfreunde, Winfried Farke getroffen wurde. Damit wird die sehr gute Zusammenarbeit der letzten Jahre fortgeführt.

Die Mühlenfreunde haben das Ennigerloher Wahrzeichen in den Jahren 2008 bis 2013 grundlegend saniert und funktionsfähig restauriert. Damit ist die Windmühle ein leuchtendes Beispiel ehrenamtlichen Engagements, welches die Stadtwerke ETO gerne unterstützen. Darüber hinaus erfüllen die Mühlenfreunde die altehrwürdige Mühle alltäglich mit Leben: Führungen, Trauungen, Feste und außerschulischer Lernort bringen jung und alt den Themenbereich Windmühle und die vielfältigen Verbindungen zur Ennigerloher Ortentwicklung näher. Nicht zuletzt gewinnt die Mühle aus Wind regenerativ Antriebsenergie – im Zeichen des Klimaschutzes auch ein Thema, was Mühlenfreunde und ETO verbindet.

Es liegt im Ermessen der Mühlenfreunde, die Spendengelder sinnvoll einzusetzen, z.B. für die Lösung kleinere Detailprobleme, die sich im Laufe der Sanierungsarbeiten ergeben haben. Oder für die weitere Entwicklung von Aktivitäten gemeinsam mit den Ennigerloher Schulen und Kindergärten. Die Mühlenfreunde freuen sich über die Unterstützung der ETO und die Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit, die damit verbunden

 

Vereinbarten eine weitere dreijährige Zusammenarbeit: (v. l.) Detlev Westhölter, Stadtwerke ETO, sowie Winfried Farke und Josef Pöhler, Mühlenfreunde Ennigerloh, vor den Wahrzeichen der Drubbelstadt


 

Ennigerloher Mühlenradtour am 13. Juli

Wo stehen oder standen in Ennigerloh Windmühlen? Und welche Geschichte lässt sich dazu erzählen? Diese Fragen wollen die Ennigerloher Mühlenfreunde in Kooperation mit der Stadttouristik, den Natur- und Heimatfreunden Westkirchen und dem Heimatverein Ostenfelde am Sonntag, 13. Juli ab 12:30 Uhr auf einer weiteren Ennigerloher Mühlentour beantworten. Auf dem Fahrrad geht es unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann auf eine ca. 30 km lange Rundreise über Beesen, Westkirchen, Ostenfelde und Hoest sowie zurück in die Drubbelstadt. Startpunkt und Ziel ist dabei die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle, die abschließend ausführlich vorgestellt wird. Zuvor gibt es unterwegs zahlreiche Informationen zu bestehenden und ehemaligen Windmühlen am Wegesrand, ranken sich doch darum zahlreiche Geschichten. An der Windmühle Westkirchen ist eine Führung sowie Rast  vorgesehen. Und nach der Radtour kann man an der Ennigerloher Windmühle noch in gemütlicher Runde zusammensitzen und Erfahrungen sowie Erinnerungen austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,
Mail:
info@stadttouristik-ennigerloh.de
 

 

Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour: Die Windmühle am Mühlengeist
 


 

Pfingstmontag: Ennigerloher Windmühle zum Deutschen Mühlentag geöffnet – Technik und Geschichte im Fokus

Der Pfingstmontag ist seit vielen Jahren als „Deutscher Mühlentag“ den heimischen Wind- und Wassermühlen gewidmet: Seit nunmehr vier Jahren öffnen auch die Mühlenfreunde Ennigerloh die Türe der Windmühle auf dem Mühlengeist und geben dort Einblick in Technik und Ortsgeschichte. In diesem Jahr ist das wunderbar sanierte und restaurierte Denkmal am 9. Juni von 11 – 16 Uhr für alle Interessierten von nah und fern geöffnet.
Was zeichnet die Ennigerloher Windmühle aus? Mit ihrem Alter von 145 Jahren ist sie ein großes Stück Orts- und Heimatgeschichte, aus der Drubbelstadt nicht wegzudenken und damit wirklich ein „Wahrzeichen“. Umso mehr, als sie mit der Sanierung durch die Mühlenfreunde quasi „aus dem Dornröschenschlaf“ zu neuem Leben erweckt wurde. Die Windmühle ist in der 1869 modernsten verfügbaren Technik als Durchfahrt-Wallholländerwindmühle mit Binnendrehertechnik in Steinbaumweise errichtet worden, wobei die alte, zum großen Teil erhaltene Mahltechnik – nahezu ausschließlich in Holzbauweise ausgeführt – durch ihr Knowhow und ihre Ausführung besticht. Die „alte Dame Windmühle“ präsentiert sich heute sehr lebendig: Viele Berichtigungen, Führungen, Klassentreffen, Trauungen zeigen, dass sie ein beliebter Anlaufpunkt in Ennigerloh darstellt. Sie zeigt darüber hinaus, wie mit sehr großem ehrenamtlichem Engagement,uch weit darüber hinaus an. Die Windmühle ist voll funktionsfähig restauriert worden: Wenn am Pfingstmontag der Westwind weht, dann sollen sich wieder die Flügel im Wind drehen – wie vor mehr als 90 Jahren, als die Windmühle stillgelegt worden ist. Das haben sich die „Müller“ unter den Mühlenfreunde fest vorgenommen. Einen Versuch ist es allemal wert!

 

 

 

Die Ennigerloher Windmühle – Wahrzeichen der Drubbelstadt – öffnet an Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag 2014 ihre Tore.


 

Wunderbares Mühlenfest bei strahlenden Sonnenschein – Ennigerloh feierte sein Wahrzeichen

Bei schönstem Frühlingswetter strömten die Ennigerloher nur so zum diesjährigen Mühlenfest – so viele Besucher sah das wunderbar sanierte Wahrzeichen der Drubbelstadt noch nie! Natürlich stand dabei die Windmühle im Mittelpunkt, die Mühlenfreunde boten ständig Führungen und Präsentationen an, viele Besucher lernten dabei die Mühle und ihre toll restaurierte Technik kennen. Sehenswert aber auch das vielfältige Programm und die zahlreichen Angebot zum Spielen und Ausprobieren.

Mühlen- und Maibaumfest – diese Veranstaltung hat sich seit 2010 einen festen Platz im Ennigerloher Veranstaltungskalender erobert. Beispielhaft dabei die Zusammenarbeit der Mühlenfreunde und vieler weiterer Vereine und Gruppen, ein Fest von Ennigerlohern für Ennigerloh in besten Sinne des Wortes. Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten am Sonntagmorgen Vorsitzender Winfried Farke und Bürgermeister Berthold Lülf das Mühlenfest. Danach ging es dann Schlag auf Schlag: Auftakt mit den Jagdhornbläsern des Hegerings, Führung und Präsentation in der Windmühle, zauberhafte Tänze der Dance Kids aus Enniger unter der Leitung von Antje Rehrmann. Die Mühlenfreunde demonstrierten eindrucksvoll das Setzen der Segel und fanden viele interessierte Zuhörer und Zuseher, auch wenn die Flügel sich mangels Wind nicht drehen konnten. Reichhaltig das kulinarische Angebot an den Ständen: Würstchen der Mühlenfreunde, Kuchen der Conflutorenfrauen, Waffeln des Christophorushauses, Fingerfood und mehr vom SuS Ennigerloh, unterstützt von Getränkestand der Gassenbuben. Vielfältig das Angebot für Kinder und Erwachsene: Spiele und Schminken bei den Mühlenkindern, die Hüpfburg der Mühlenfreunde, Jugendfeuerwehr mit Wasserspritzen und mehr, der SuS mit dem Torwandschießen, Uwe Heßlinga mit seinem Holzspielzeug sowie der Bauhof der Sinne mit kniffeligen Knobeleinen zum Thema Physik zum Anfassen sowie ein Infostand der Stadttouristik. Dann traten die Windmilldancer mit gekonnten Square-Dance-Figuren auf, das Modern Wind Orchestra gab ein Platzkonzert und die Hausband des Christopherushauses machte Musik mit viel Spaß. Die Zeit verging wie im Fluge, rund um die Windmühle wurde ein wunderbares Fest gefeiert.

Am Samstagabend begann das vorgeschaltete Maibaumfest mit der fast schon traditib/aktuell/Mosaikschule_3a_3c.jpg" width="1000" height="402">

Die Klasse 3a + 3c der Mosaikschule erforschten auf Einladung der Mühlenfreunde bei einer kindgerechten Führung mit Heinz-Josef Heuckmann das Ennigerloher Wahrzeichen.


 
Mühlenkinder feiern Laternenfest

Die Mühlenkinder feierten in diesen Tagen mit ihren Eltern und Erzieherinnen ein stimmungsvolles Laternenfest in der Ennigerloher Windmühle. Gerne stellen Ihnen dazu die Mühlenfreunde das wundp; weiterlesen
 

Quelle: Thomas Eickhoff/Gösta Clemens Peter, Münsterland - Der andere Blick, Münster: Aschendorff Verlag, 2013, S. 82-83

 

onellen plattdeutschen Maiandacht des Heimatvereins. Mit der Unterstützung des Ennigerloher Heimatchors nahmen daran knapp 200 Besucher teil und sangen anschließend auch noch gemeinsam Maienlieder. Dann wurde es Zeit, den neuen schmucken Maibaum mit seinen 25 Vereinstafeln aufzustellen. Ehe rund herum bis fast Mitternacht noch lange gefeiert, geklönt und gesungen wurde.
Fazit: Ein tolles Fest, welches dank Unterstützung vieler Vereine, Gruppen, Helferinnen und Helfer und des großen Interesses aus der Bevölkerung ein voller Erfolg war. Dafür bedanken sich die Mühlenfreunde ganz herzlich.
 
 

Fotos:
1 Zahlreiche Besucher rund um die Windmühle
2 der neue Maibaum wird aufgestellt
3 Die Dance-Kids bezauberten mit ihren Tänzen
4 Im Mittelpunkt des Festes: Die Windmühle


 
Kinder erforschen die Ennigerloher Windmühle

Am Ende sah man viele leuchtende Kinderaugen, das frische Mühlenbrot schmeckte köstlich – mit vielen Eindrücken aus der Windmühle und Informationen zur Ennigerloher Ortsgeschichte machten sich die 51 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule auf den Erlebnissen auf den Heimweg.

Die Windmühle als außerschulischer Lernort -  zwei dritte Klassen der Ennigerloher Mosaikschule nahmen das Angebot der Mühlenfreunde gerne an und erkundeten unter dem Oberthema „Heimatgeschichte“ das Ennigerloher Wahrzeichen. „Woher kommen die Steine? Warum ist vieles aus Holz gebaut? Wie lebten und arbeiteten die Müller in früheren Zeiten? Dieses sind nur einige der vielen Fragen, die beantwortet wurden. Spannend der Weg der Getreidesäcke von der Durchfahrt über den Sackaufzug zum Steinboden, ebenso die Geschichte vom Bau der Windmühle vor 145 Jahren, von den Widrigkeiten des Mess- und Bezahlungssystems seinerzeit. Stolz zogen die Kinder einen Sack durch die Luke, staunten ob des Getreidetrichters a la „Max- und Moritz“ und erfuhren auch, dass nicht nur „die Mühle am rauschenden Bach“, sondern auch die Windmühle im Mahlbetrieb klappert. Und als dann noch von Hand Getreide gemahlen werden durfte, konnten sie erahnen, wie schwierig es früher war, Mehl zu mahlen und welchen Errungenschaft und Arbeitsersparnis eine Windmühle darstellte. Auch wenn der Müller vielleicht „mit dem Teufel im Bunde war“, denn die wunderbare Mühlentechnik war für viele unserer Vorfahren beinahe Zauberei. Abschließend war eine Scheibe frisches Mehrkornbrot einfach nur wunderbar zu genießen!

Die Klasse 3a + 3c der Mosaikschule erforschten auf Einladung der Mühlenfreunde bei einer kindgerechten Führung mit Heinz-Josef Heuckmann das Ennigerloher Wahrzeichen.


 
Mühlenkinder feiern Laternenfest

Die Mühlenkinder feierten in diesen Tagen mit ihren Eltern und Erzieherinnen ein stimmungsvolles Laternenfest in der Ennigerloher Windmühle. Gerne stellen Ihnen dazu die Mühlenfreunde das wundp; weiterlesen
 

Quelle: Thomas Eickhoff/Gösta Clemens Peter, Münsterland - Der andere Blick, Münster: Aschendorff Verlag, 2013, S. 82-83

 


 

Sturmschaden: Neuer Maibaum gesucht

Der heftige Herbststurm in der vergangenen Woche forderte in Ennigerloh ein „prominentes“ Opfer: Der 15 m hohe Maibaum auf dem Windmühlenanger hielt dem Südwestorkan nicht stand und zerbrach. Die beiden oben abgebrochenen Teile inklusive Kranz und Schilderaufhängungen fielen auf den Rasen – Gott sei Dank ohne dass dabei Personen zu Schaden kamen. Die mittlere Bruchstelle lag genau oberhalb der seitlichen Metallverstärkungen – offensichtlich eine besondere strapazierte Stelle, die nun nach ca. 20 Jahren dem Winddruck nicht mehr standhielt.

Die Mühlenfreunde haben noch am Nachmittag mit den Aufräumarbeiten begonnen und den Maibaum anschließend ganz abgebaut. Nun suchen Sie für das nächste Jahr einen geeigneten Ersatzbaum sowie Sponsoren und fleißige Hände, die bei Transport und Herrichtung mitwirken und helfen.

 

Foto: Das war einmal der stolze Ennigerloher Maibaum – bei heftigen Herbststurm in der vergangenen Woche zerbrach dieser in 3 Teile.


 

Erlebnisreiche Radtour in die Ennigerloher Windmühlengeschichte

Trotz des ziemlich frischen Ostwindes waren sich am Ende der zweiten Ennigerloher Windmühlentour alle Teilnehmer einig: Dieser Nachmittag war ein tolles Erlebnis, ein gelungener Ausflug in die Ennigerloher Heimat- und Technikgeschichte!

Einigkeit macht stark, Zusammenarbeit verbindet! Gemeinsam haben die Mühlenfreunde Ennigerloh, die Natur- und Heimatfreunde Westkirchen, die Heimatvereine Enniger, Ostenfelde und die Ennigerloher Stadttouristik im Sommer das Projekt Mühlenradtour gestartet. Nach der Premiere im Juli stand nun am „Tag der Deutschen Einheit“ die zweite Tour auf dem Programm.  Mühlenradtour ein Kooperationsprojekt zu starten. Voller Vorfreunde machten sich 23 Radlerinnen und Radler unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden vom Start an der Windmühle auf dem Mühlengeist auf den Weg nach Enniger zur ehemaligen Wind- und späteren Dampfmühle Bockey. Durch die Bauernschaft Rückamp fuhr die Gruppe dann nach Buddenbaum zur Mühle Heitwerth, wo deren Geschichte und die heutige Umnutzung zum Wohngebäude erläutert wurde. Während der Fahrt über den Höhenweg durch Beesen gab Heinz-Josef Heuckmann ergänzend Informationen zum dortigen Windpark, den heutigen modernen Windmühlen. Eine kleine Pause wurde dann in der heimeligen Westkirchener Windmühle eingelegt. Uwe Cohn von den Natur- und Heimatfreunden führte durch das liebevoll restaurierte Domizil des Vereins und die beiden Museumsräume mit allerlei historischen Gerätschaften. Über den Domhoff ging es weiter nach Ostenfelde und hinauf auf den Pilatusberg. Dort stand Mitte des 19. Jahrhunderts noch die Ostenfelder Windmühle, über die es einiges zu erzählen gab. Heute steht diese Mühle nach dem Verkauf 1871 in Werl an der Neheimer Straße und dient als Restaurant. In der Bauernschaft Hoest wurde am ehemaligen Standort der Mühle Menke Station gemacht. Diese Mühle wurde nach knapp 100 Jahren „Windmüllerei“ 1957 abgerissen. Dort, wo heute das Rathaus steht, war über viele Jahrzehnte die Mühle Hawixbrock „zu Hause“, ehe Sie 1961 dem Neubau der Verwaltung weichen musste.

Der Abschluss fand dann an und in der wunderbar restaurierten Windmühle auf dem Mühlengeist t  an der Ennigerloher Windmühle


 

 

Zweite Ennigerloher Mühlenradtour am 3. Oktober

Wo stehen oder standen in Ennigerloh Windmühlen? Und welche Geschichte lässt sich dazu erzählen? Diese Fragen wollen die Ennigerloh Mühlenfreunde in Kooperation mit der Stadttouristik, den Natur- und Heimatfreunden Westkirchen, und den Heimatvereinen Enniger und Ostenfelde am Donnerstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) ab 12:30 Uhr auf einer weiteren Ennigerloher MühlenTour beantworten. Auf dem Fahrrad geht es unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann auf eine ca. 35 km lange Rundreise über Enniger, Beesen, Westkirchen, Ostenfelde und Hoest sowie zurück in die Drubbelstadt. Startpunkt und Ziel ist dabei die frisch sanierte Ennigerloher Windmühle, die nach der Tour abschließend ausführlich vorgestellt wird. Zuvor gibt es unterwegs zahlreiche Informationen zu bestehenden und ehemaligen Windmühlen am Wegesrand, ranken sich doch darum zahlreiche Geschichten. An der Windmühle Westkirchen ist eine Führung inkl. Besichtigung der Museumsräume vorgesehen. Und nach der Radtour kann man gegen 18 Uhr an der Ennigerloher Windmühle noch in gemütlicher Runde zusammensitzen und Erfahrungen sowie Erinnerungen austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300, Mail: info@stadttouristik-ennigerloh.de

Beschreibung der Tour


 

 

Zur Herbstkirmes drehen sich die Flügel der Windmühle

Die Ennigerloher Windmühle wurde von den Mühlenfreunden in den vergangenen fünf Jahren „aus dem Dornröschenschlaf erweckt“, wunderbar saniert und voll funktionsfähig restauriert. Lebendig wird sie durch viele Führungen, Trauungen, als Außerschulischer Lernort für Kinder und Jugendliche, und durch das ehrenamtliche Engagement sowie die Unterstützung vieler Ennigerloherinnen und Ennigerloher.

Die „Alte Dame“ Windmühle ist nun wieder ein attraktiver Treffpunkt mitten im Ort – das wollen die Mühlenfreunde auch allen auswärtigen Besuchern der Drubbelstadt am Kirmessonntag 22. September zeigen und damit die vielfältigen Aktivitäten des Arbeitskreises Mettwurstmarkt unterstützen. Von 14 – 16 Uhr werden die Türe der Windmühle geöffnet und Führungen / Besichtigungen angeboten. Zudem wollen die „Müller“ dann – vorausgesetzt der Wind spielt mit – erneut die Flügel im Wind drehen und den Besuchern einen bewegten Eindruck der alten Technik vermitteln.


 

 

Windmühle am Tag des offenen Denkmals besichtigen

Am bundesweiten Tag fachgerecht zu restaurierelles kann am Sonntag besichtigt werden, die Mühlenfreunde bieten darüber hinaus Führungen zu Bau, Technik, Historie und Geschichten mit weiteren Verknüpfungen zur Ennigerloher Stadtgeschichte an. Als ein besonderer Höhepunkt des Tages sollen sich dann um 15 Uhr die neuen Flügel wieder im Wind drehen – ein Highlight nicht nur für Fotofreunde. Der Besuch in der Ennigerloher Windmühle lohnt sich am Sonntag sicherlich.!

Foto: Die Mühlenfreunde pflanzten 10 Apfelbäume an der Bergstraße und in der Bauernschaft Beesen.


100. Trauung in der Windmühle

Für die Ennigerloher Kristina Ackermann und Benjamin von Greiffenstern stand ganz früh fest: Wenn wir uns trauen lr Arbeit und danach. Das alles ausführlich dargestellt und belegt sowie unterstützt von Fotos aus allen Abschnitten. Bedeutsam auch das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten, die Unterstützung aus und durch die Bevölkerung, die Anerkennung über Ennigerloh hinaus. Das alles wurde von den Mühlenfreunde akribisch zusammengestellt und im März auf den Weg gebracht. Und dass sie mit ihrer Bewerbung den Kern der Auslobung getroffen haben, dass erfuhren die Mühlenfreunde dann Ende Juni aus Düsseldorf: Für den 8. Juli kündigte sich die Bewertungskommission zur Besichtigung vor Ort an.
An diesem Tag präsentierte sich dann die Windmühle von ihrer besten Seite: In zwei Gruppen wurde den Mitgliedern der Kommission die Windmühle mit ihren vielen Besonderheiten vorgestellt, wurden Erläuterungen zur Bewerbung gegeben und Fragen beantwortet. Auch für viele Mitglieder der Kommission war das Thema Mühle „Neuland“, denn in den letzten 15 Jahren hatte sich keine Mühle beteiligt. Am Ende einer gelungenen Vorstellung und Präsentation dankten die Kommissionsmitglieder den Mühlenfreunden und beglückwünschten sie zugleich zu diesem tollen Projekt für die gesamte Stadt Ennigerloh.
Nun heißt es für die Mühlenfreunde Daumendrücken und abwarten: Aber: Ob Preis oder nicht, die Mühle wird sich auch über die Grenzen Ennigerlohs hinaus, bei diesem Engagement, bei diesem Rückhalt in der Bevölkerung, weiterhin einen positiven Namen machen! Und das haben sie und die Mühlenfreunde wirklich verdient!
 

 


 

 

Unterstützung auch durch den Bürgermeister: Die Bewertungskommission zum Westfälisch-Lippischen Denkmalpreis 2013
besichtigte am 8. Juli die Ennigerloher Windmühle, die damit im Kreis der Besten gut im Rennen liegt.


 

 

Foto: Die Mühlenfreunde pflanzten 10 Apfelbäume an der Bergstraße und in der Bauernschaft Beesen.


100. Trauung in der Windmühle

Für die Ennigerloher Kristina Ackermann und Benjamin von Greiffenstern stand ganz früh fest: Wenn wir uns trauen lassen, dann in dem traumhaften Ambiente der Ennigerloher Windmühle. Diesem Wunsch kamen die Mühlenfreude gerne nach. Am 11. Mai war es nun soweit, beide gaben sich das Ja-Wort. Für sie und ihre Familien ein unvergessliches Ereignis, aber auch für die Mühlenfreunde ein besonderer Tag: Es war die 100. Trauung in dem altehrwürdigen Wahrzeichen der Drubbelstadt seit der Wiederöffnung vor knapp drei Jahren. Herzlichen Glückwunsch zu beiden freudigen Ereignissen!


Fit fürs Mahlen: Mühlenfreunde machen sich sachkundig

 Ihr Anblick ist einfach toll: In diesen Tagen präsentiert sich die Ennigerloher Windmühle im schönsten Winterkleid: Der Schnee modelliert das Mauerwerk und verleiht der Kappe eine weiße Haube, die neuen Flügel strecken sich mit sanftem Schwung in den klaren Himmel. Fast könnte man meinen, sie fangen jeden Moment an zu drehen.

Doch – ohne Fleiß kein Mahlen, noch ist es nicht so weit. Derzeit bereiten sich einige Ennigerloher Mühlenfreunde intensiv darauf vor, dass 1 x 1 des Müllerhandwerks zu erlernen. Denn schließlich wollen sie in diesem Jahr dereinige der Aufgaben. Die Mühlenfreunde erstellen dazu ein Handbuch, welches jeweils als Checkliste abgearbeitet werden muss. Mindestens 3 „Müller“ werden zum Mahlen in der Mühlen benötigt, zwei weitere Helfer müssen die Mühle aussen sichern, einer stets als „Bremser“ bereitstehen. Das muss intensiv erprobt und trainiert werden. Doch Sicherheit geht vor.

Praktische Nachhilfe erhalten die Mühlenfreunde dabei zunächst von Hubert Lütke aus Beckum, der die Windmühle am Höxberg betreut. Ferner sollen Erfahrungen aus dem Mühlenkreis Minden-Lübbecke und dem Osnabrücker Land genutzt werden.

Zunächst aber heißt es, sich mit der Ennigerloher Windmühle vertraut zu machen – und dabei auch die Müllersprache zu lernen: Da ist z. B. die Rede von Vorder- und Achterheck, von Rute und Liek, von Krüewerk, Bunkler und Königswelle.

Die Mühlenfreunde Fritz Meyke, Georg Aufderheide, Jürgen Witte, Kurt Schröder, Rolf Janzen, Gabriele Umlauf-Bartolic, Walter Witte, Berni Franzbäcker, Reiner Strangfeld, Erich Schnieder , Josef Pöhler und Heinz-Josef Heuckmann sind jedenfalls engagiert dabei. Damit sich bald die Flügel des Ennigerloher Wahrzeichens wieder stolz im Winde drehen!

 

Fotos: Mühlenfreunde / Heuckmann


 

Sanierung der Windmühle abgeschlossen – Mühlenfreunde sagen danke!

Mit der Errichtung der letzten noch fehlenden Abschnitte der Natursteinmauer an der Ostseite konnten die Mühlenfreunde in diesem Herbst die umfangreichen Sanierungsarbeit an dem Ennigerloher Wahrzeichen abschließen.

Was vor viereinhalb Jahren als eine aus der Not, die Mühle vor dem Verfall zu retten, geborene Initiative einiger engagierter Ennigerloherinnen und Ennigerloher begann, ist zwischenzeitlich nicht mehr aus dem Ortsbild weg zu denken: Die altehrwürdige Windmühle wurde aus dem Dornröschenschlaf erweckt, umfassend saniert sowie wunderbar stimmig mit Kalksteinen und Holz attraktiv gestaltet. Und noch mehr: Die teilweise aus dem Jahr 1923 noch erhaltene alte Mühlentechnik wurde behutsam so restauriert und ergänzt, dass sich nunmehr im kommenden Jahr die Flügel wieder mit Windkraft drehen werden und nach 90 Jahren wieder Getreide zu Mehl vermahlen wird. Schließlich wurde die Windmühle auch für die Bevölkerung geöffnet, an die 80 Führungen und 40 Trauungen im Jahr sprechen hier eine deutliche Sprache. Zudem wurde der Mühlenanger mit Windmühle, Maibaum und Infotafel attraktiv gestaltet, was nicht nur bei den tollen Maibaum- und Mühlenfesten Gäste aus nah und fern anzieht. Die altehrwürdige Dame Windmühle lebt, auch als anerkannter Außerschulischer Lernort für Umwelt, Energie und Technik, als Anlaufpunkt für Kindergärten und Schulen der Drubbelstadt.

Diese vielfältigen Arbeiten haben insgesamt ein Kostenvolumen von 570.000 € erfordert. Dass diese Summe – in Geld, in Form von Sachspenden und als Arbeitszeit – aufgebracht werden konnte, ist der große Verdienst aller Beteiligten: Der Stadt Ennigerloh, der NRW-Stiftung, der Bezirksregierung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als öffentliche Förder, den vielen Sponsoren und Spendern vor Ort, den beteiligten Handwerken und heimischen Firmen, den 370 Mitgliedern der Mühlenfreunde und den vielen aktiven Helfern vor Ort, die ehrenamtlich über 7000 Stunden geleistat haben. Ihnen allen gilt der herzliche Dank des Vorstandes der Mühlenfreunde!


 

Schule der Zukunft – Realschule und Mühlenfreunde weiterhin aktiv
mehr Info


 

Fotowettbewerb rückt die sanierte Windmühle in den Blickpunkt

Mit den neuen Flügeln fanden jetzt die Sanierungsarbeiten der Mühlenfreunde an der Ennigerloher Windmühle ihren Abschluss, nun grüßt das Wahrzeichen der Drubbelstadt wieder komplett vom Mühlengeist aus Besucher und Gäste von nah und fern.

Die Wiederherstellung der Windmühlentechnik nehmen die Mühlenfreunde als Anlass, um für interessierte Ho="98%" style="border-style: none; border-width: medium">

 

Schüerversammlung zurückblicken und Rede und Antwort stehen. Die Versammlung beginnt am 18. März um 17 Uhr im Saal des Hotel Hubertus, Enniger Straße 4, wozu alle Mitglieder ganz herzlich eingeladen werden.

Der Verein der Mühlenfreunde hat sich in Ebbyfotografen aus Ennigerloh und Umgebung einen Fotowettbewerb zu starten: Ziel ist es, die Windmühle innen und außen „ins rechte Licht zu setzen“ und mit gelungenen Fotos das Besondere und Schöne des Ennigerloher Wahrzeichens herauszustellen. Dabei darf die wundervolle hölzerne Mühlentechnik sicherlich nicht fehlen, aber auch Menschen und Veranstaltungen wie z.B. das Flittkenfest gehören dazu. Die digitalen Fotos sind auf einer CD einzusenden an: Mühlenfreunde Ennigerloh e.V., Heinz-Josef Heuckmann, Am Wasserturm 5, 59320 Ennigerloh, Kennwort: Fotowettbewerb. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2012, je Einsender sind bis zu 5 Fotos zulässig. Mit der Teilnahme am Wettbewerb stimmen die Fotografen zu, dass die Mühlenfreunde die Fotos für Vereinszwecke nutzen dürfen. Im November wird eine fachkundige Jury die eingesandten Fotos bewerten, anschließend ist eine Ausstellung in der Sparkasse vorgesehen.

 

Foto: Die sanierte Ennigerloher Windmühle – ein tolles Motiv, nicht nur für den laufenden Fotowettbewerb.


 Natursteinmauer krönender Abschluss der Windmühlensanierung

Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Ennigerloher Windmühle haben die Mühlenfreunde die Betonsteine an der Ostseite mit einer Natursteinmauer verkleidet. Damit wurde abschließend das gesamte Umfeld der Mühle durchgehend mit Kalksteinen saniert.

Es war eine harte Arbeit, die die vielen Helfer um „Baumeister“ Walter Witte in den letzten Tagen bewältigen mussten: Fast 30 m² Betonmauern mussten mit Natursteinen verkleidet werden, hinzu kamen noch über 25 m Deckplatten. Allesamt ausgewählt, zugeschnitten oder zugeschlagen, eigenhändig gesetzt und verfugt. Um den Bezug zum heimischen Kalksteinmaterial zu betonen, wurde zudem einige Fossilien aus der Kreisezeit, gespendet vom Ennigerloher Künstler Thomas Stuwe, in die Natursteinmauer integriert. Mehr als fünf Tage waren die fleißigen Helfer mit den Vorbereitungen und den Arbeiten beschäftigt, das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Die neue Mauer rundet das Ensemble ab, das Umfeld der „Alten Dame“ Windmühle ist nun einheitlich passend zum Mauerwerk mit Natur-Kalksteinen gestaltet. Die Steine wurden  überwiegend von der der Ennigerloher Firma Heidelberg Cement aus dem Steinbruch Nord gespendet, z. T. wurde auch Steine aus dem Abbruch einer Scheune in Everswinkel und alte Deelensteine aus verschiedenen Objekten verwendet.

Der Dank des Vorsitzenden der Mühlenfreunde, Winfried Farke gilt insbesondere den fleißigen Helfern Herbert Zellerhoff, Walter Witte, Christian Vier, Rolf Janzen, Sascha Fröhlich, Walter Morawetz, Andy Steinkamp, Jürgen Witte, Ralf Hahne, Jupp Lönne, Berni Franzbecker, Heinz-Josef Heuckmann, Berni Groschke und Rainer Wonnemann sowie Maria Witte und Wera Janzen, die für das leibliche Wohl sorgten. Damit sind die Sanierungsarbeiten an der Windmühle abgeschlossen. Die Mühlenfreunde freuen sich nun darauf, die Mühle im nächsten Jahr erstmals seit 90 Jahren wieder mit Windkraft betreiben zu können
Bei einer ersten Auswertung der vielen Bilder ergab sich eine enorme Bandbreite der Darstellungsmöglichkeiten, viele Bilder dokumentierten zudem unverwechselbar den typischen Stil (ob gesamt oder im Detail) der „Alten Dame“ Windmühle, die nun neu mit Leben erfüllt wird.



Die Teilnehmer des Fotokurses erkundeten
die Ennigerloher Windmühle

 



Ansichten im Verborgenen: Noch ruhen die Mahlsteine

 Fotos: Mühlenfreunde / Heuckmann


Die Mühle hat endlich seit dem 27. September 2012 wieder Flügel


Fotos: Mühlenfreunde/Heukmann


 

 Flügelmontage am 27. September; Flittkenfest am 3. Oktober

 

Mit den neuen Flügeln finden die Sanierungsarbeiten an der Mühlentechnik das bunte Programm mit vielen Punkten den ganzen Feiertag über. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Mit der Montage der neuen Flügel starten die Mühlenfreunde gleichzeitig bis zum 31. Oktober einen Fotowettbewerb für Hobbyfotografen: Setzen Sie die aus dem Dornröschenschlaf erweckte Windmühle innen und außen ins rechte Licht. Eine fachkundige Jury ermittelt aus den Einsendungen die Siegerbilder, die anschließend öffentlich ausgestellt werden .Im Rahmen dieser Aktion bietet die Volkshochschule zusätzlich einen Wochenend-Fotokursus in der Windmühle an.

Foto: Die Restaurierung der Windmühle wird abgeschlossen, am 27. September sollen neue Flügel montiert werden. Anschließend wird am 3. Oktober ein „Flittkenfest“  gefeiert.

Windmühle als Außerschulischer Lernort in Westfalen anerkannt

 

Schülerinnen und Schüler können jetzt die Windmühle auch offiziell als Außerschulischen Lernort entdecken. Die Mühle soll noch in diesem Jahr neue Flügel bekommen und dann wieder voll funktionsfähig sein


Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde am 18. April

Auf ein erneut arbeitsreiches, aber zugleich auch erfolgreiches Jahr 2011 wollen die Mühlenfreunde Ennigerloh im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung zurückblicken und Rede und Antwort stehen. Die Versammlung beginnt am 18. März um 17 Uhr im Saal des Hotel Hubertus, Enniger Straße 4, wozu alle Mitglieder ganz herzlich eingeladen werden.

Der Verein der Mühlenfreunde hat sich in Ep>

Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I werden altersgerechte Führungen durch das technische Kulturdenkmal zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten: Geschichte der Windmühle im Kontext der Ortsgeschichte, die Mühlentechnik -Hightec in Holz mit Präsentation, Geschichten von Mühlen, Müllern..., Vom Korn zum Brot (Primarstufe). Die Windmühle dient zudem als Start- und Zielpunkt für eine Exkursion zum Thema Erneuerbare Energien, die zu entsprechenden Anlagen in Ennigerloh (Biogas, Windrad, Photovoltaik) führt und diese erleben lässt (Sekundarstufe I, „Ennigerloher Energietour“). Dauer der Führungen je nach Thema 1 Std. (Primarstufe), ca. 1,5-2 Std. (Sekundarstufe), ca. 4 Std. (Ennigerloher Energietour, auch in einzelnen Etappen möglich).
Darüber hinaus bieten die Mühlenfreunde auch kindgemäße Mühlenführungen für Kindergärten an. Diese kostenfreien Angebote sind für Gruppen nach Terminwunsch buchbar, um frühzeitige Kontaktaufnahme 4 Wochen vor dem Termin wird gebeten. Die Gruppengröße umfasst bis ca. 25 Personen.

 

Schülerinnen und Schüler können jetzt die Windmühle auch offiziell als Außerschulischen Lernort entdecken. Die Mühle soll noch in diesem Jahr neue Flügel bekommen und dann wieder voll funktionsfähig sein


Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde am 18. April

Auf ein erneut arbeitsreiches, aber zugleich auch erfolgreiches Jahr 2011 wollen die Mühlenfreunde Ennigerloh im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung zurückblicken und Rede und Antwort stehen. Die Versammlung beginnt am 18. März um 17 Uhr im Saal des Hotel Hubertus, Enniger Straße 4, wozu alle Mitglieder ganz herzlich eingeladen werden.

Der Verein der Mühlenfreunde hat sich in Ennigerloh in kurzer Zeit etabliert, das kann man durchaus mit über 360 Mitgliedern in vier Jahren sicherlich feststellen. Ebenso wertvoll ist jedoch die Unterstützung und Zustimmung zu dem Projekt „Sanierung der Ennigerloher Windmühle“, welche die Mühlefreunde auch im vergangenen Jahr aus der Bevölkerung vielfach erfahren haben. Daneben unterstützen auch zahlreiche Förderer, Sponsoren und Spender den Verein. Dieses motiviert die Mühlenfreunde, mit voller Kraft weiter zu arbeiten und das große Ziel (nach Erneuerung der Flügel ab 2013 wieder mit Windkraft Getreide zu Mehl zu mahlen) anzustreben. Dazu stehen auch in 2012 noch einige Teilbauarbeiten (u. a. Anbringung neuer Flügel, neue Fenster und Türen) an. Ferner haben die Mühlenfreunde damit begonnen, auf dem Mühlenanger eine Infotafel zu errichten. Zudem sind in 2012 erneut einige Veranstaltungen wie Maibaumfest, Teilnahme am Deutschen Mühlentag und am Tag des offenen Denkmals sowie im Herbst ein Mühlenfest / Flittkesfest vorgesehen.

Schulkinder entdecken die Windmühle neu

Strahlende Kinderaugen zum Abschluss der Führung durch die Windmühle unterstrichen: Wir sind von dem Ennigerloher Wahrzeichen begeistert.

Die Klassen 3a und 3b der Jakobusgrundschule begaben sich mit Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden auf eine Entdeckungsreise durch die Windmühle. Von den Anfängen der Getreidezucht vor 10.000 Jahren über Ennigerloh im Baujahr 1869 der Mühle bis zu den aktuellen Restaurierungsarbeiten spannte sich der Bogen. Während der Tour durch die Mühle gab es vieles zu entdecken: Dicke Eichenbalken für die Stabilität, filigrane Handwerkskunst an der verschindelten Gaube, das imposante Räderwerk der Mühlentechnik, eine Wandheizung gegen die Feuchtigkeit, ein Balken mit den Namen der Erbauer und vieles mehr. Zahlreiche Fragen wurden beantwortet, neues Interesse für die Mühle geweckt, auch durch Geschichten von Mühlen in Märchen, vom Mühlenbann (jeder musste dort sein Getreide mahlen lassen), vom Multern (Bezahlen mit einem Teil des Mehls) und von der harten Arbeit der Müllerburschen. Als zum Abschluss die Kinder mit eigener Hand Getreide mahlen sollten, da konnten sie ahnen, welch eine Erleiterung die Nutzung der Windenergie in der Mühle für die Menschen vor 142 Jahren gewesen war. Umso besser schmeckte dann das frische Ennigerloher Mühlenbrot.

 

 

 

Die Klasse 3a der Jakobusschule „eroberte“ den Wall der Ennigerloher Windmühle
Foto: (Mühlenfreunde/Heuckmann)

 


Die Sanierung der Windmühle schreitet voran

Aktuell verändert die Mühle fast täglich ihr Gesicht: Die Arbeiten zur Sanierung der Gaube gehen zügig voran, in den letzten Tagen sind die neuen Eichenholzschindeln aufgebracht. Es ist schon beeindruckend, diese alte Handwerkskunst mit ihrer Gestaltung von Bögen und Rundungen nun erleben zu können. Die wesentlichen Teile der Mechanik in der Gaube waren noch intakt, andere wie einige Zahnräder, sämtliche Zähne und Teile der Feststellbremse müssen ausgetauscht werden. Der Flügelkopf wurde anzes am Mühlenkopf auf dem Programm. Hier hat der Zahn der Zeit kräftig genagt. Doch gerade dort ist eine dichte und planebene Ausführung zwingend erforderlich, setzt dort doch die Rollenbahn an, auf der die Gaube insgesamt gedreht wird. Zudem greifen dort bei Betrieb der Mühle die Windkräfte an. Danach wird die Gaube dann am Haken eines großen Krans wieder aufgesetzt. Dann ist das Provisorium des Wetterdachs während der Bauarbeiten dieses Sommers Geschichte. Bald wird sich die Windmühle in der Drubbelstadt also im neuen Glanz präsentieren.

Noch wird sie dann nicht ihr altes Gesicht haben, denn die Gaube wird zunächst ohne Flügel aufgesetzt. Das alte Flügelkreuz, 1910 montiert, war im Kern so stark verrostet, dass es nicht mehr verwendet werden kann. Die Mühlenfreunde prüfen derzeit die technischen und finanziellen Möglichkeiten neuer Flügel, bei denen die Ruten wohl aus Stahl, die Heckseiten aus Eichenholz sein werden. Die Montage kann jedoch erst im kommenden Jahr erfolgen.

Die Arbeiten des Vereins haben von bedeutenden Stiftungen große Unterstützung erfahren. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung steuert zur Sanierung insgesamt 120.000 € bei. Um diesen wesentlichen Beitrag zu dokumentieren, wurde nun im Eingangsbereich eine Stiftungstafel angebracht. Vertreter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz haben Anfang September die Arbeiten vor Ort besichtigt und äußerten sich voll des Lobes zu den vielfältigen Anstrengungen der Mühlenfreunde.

Nach wie vor steht auch die Drubbelstadt geschlossen hinter den Mühlenfreunden: Die Stadt Ennigerloh hilft nach Kräften, zahlreiche Spender und Sponsoren unterstützen die Arbeiten. Den neuen Stellenwert der Windmühle kann man auch daran ablesen, dass auch während der Bauarbeiten zahlreiche Führungen durchgeführt werden, zudem werden in diesem Jahr dort an die 30 Trauungen stattfinden. Die Mühlenfreunde danken allen Beteiligten für das Lob, den Rückhalt und die vielfältige Unterstützung.

 

 

Noch zeigt die Windmühle ihr provisorisches Wetterdach, im Herbst wird jedoch die sanierte Gaube montiert.

Holztechnik vom Feinsten: die Gaube hat neue Eichenschindeln erhalten, sie zeigt nun formvollendete alte Handwerkskunst

Die Sanierung wird von der NRW-Stiftung gefördert.

 

Fotos: (Heuckmann):

 

 

Windmühle zurzeit Flügellos – die Sanierung geht weiter

 

Ein riesiger Kran, demontierte Flügel, eine schwebende Dachgaube - einen unbekannten Anblick bietet seit einigen Tagen die Ennigerloher Windmühle: Im Rahmen der diesjährigen Phase 3 der Sanierungsarbeiten wurden Flügel und Gaube demontiert, um sie gründlich sanieren zu können. Schwerstarbeit für die Mühlenbauer und die Helfer um Walter Witte: Die Metallschienen der Flügel im Flügelkreuz waren fest gerostet, so mussten die Flügel einzeln demontiert und das Flügelkreuz mit der Gaube herunter gehoben werden. Das führte zu Verzögerungen, so dass die Arbeiten schließlich mehr als 12 Stunden andauerten. Wie Sanierungsbedürftig die Gaube mit ihren Eichenholzschindeln nach ca. 40 Jahren ist, wurde erst deutlich, als sie auf dem Mühlenanger stand. Gelitten im Laufe der Zeit haben auch die Rollenbahn und der Rollenkranz, obwohl sie im Kern noch in Ordnung sind. Morsche Teile im Räderwerk sind Gott sei Dank die Ausnahme, allein viele Zähne sind massiv vom Holzwurm befallen. Der obere Mauerkranz muss ebenfalls grundlegend saniert werden. Insgesamt also noch eine Menge Arbeit für die beauftragten Mühlenbauer und die Mühlenfreunde, die da, wo es geht, tatkräftig mit anpacken. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die nicht alltäglichen Arbeiten. Zum Abschluss schwebte dann noch ein provisorisches Dach hinauf, um die Mühle in luftiger Höhe weitgehend vor Regen zu schützen – und dennoch die erforderlichen Arbeiten zu ermöglichen. Viele Ennigerloherinnen und Ennigerloher müssen sich nun für einige Monate an den seltsamen Anblick der Windmühle ohne Flügel und Gaube gewöhnen, doch nicht allzu sehr, denn im Herbst soll zumindest die sanierte Gaube wieder montiert werden. Ob dann auch schon die Flügel hinzukommen, muss angesichts der aufgetretenen Probleme erst noch geprüft werden.

Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühle strahlt nun in neuem Glanz

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Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühle strahlt nun in neuem Glanz

Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich:
 

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                                Als Wetterschutz wird ein provisorisches Dach montiert                                                                                  Mühlenfreunde säubern die demontierte Rollenbahn

Fotos: Heuckmann

 


Im Rahmen einer "Helferfete" konnte man bei mildem Sommerwetter gemeinsam einige schöne Stunden rund um das Wahrzeichen
der Stadt Ennigerloh verbringen

Foto: Knut Zeisel.

Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühize="6" face="Arial" color="#008000">Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühle strahlt nun in neuem Glanz

Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich:
 

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. Zudem hat das Ennigerloh Wahrzeichen und Denkmal durch die Wiederherstellung und Ergänzung der Natursteinmauern an den beiden Zufahrten und die Treppenanlage an Profil gewonnen. Grund genug für die Mühlenfreunde, alles zu unternehmen, dass dieser tolle Anblick auch erhalten bleiben kann. Daher wurde di> dee eines speziellen Anstrichs weiter verfolgt, der Verunreinigungen vorbeugt und Schmutz etc. leichter wieder entfernen lässt. Nach Zustimmung der Denkmalbehörden bei Stadt und Bezirksregierung wurden die Mühlenfreunde jetzt mit tatkräftiger Unterstützung der Firma Schuler und einer Spende der Sparkasse 0">Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Wd>

 
 

Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich: