Aktuelles aus der Mühle

   

Windmühle am Tag des offenen Denkmals leider nicht dabei

Ein Unglück mit Nachwirkungen – nach dem Brand in der Ennigerloher Windmühle und der im August erfolgten Reinigung warten die Mühlenfreunde noch auf die Durchführung der erforderlichen Sanierungsarbeiten. Insbesondere die Elektroanlage muss in Folge des Brandes fast komplett erneuert werden. Für den Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag bedeutet das leider, dass die Mühle geschlossen bleiben und die Veranstaltung abgesagt werden muss. Denn noch ist das Innere eine Baustelle, zudem ohne Strom – damit ist ein sicheres Betreten oder gar eine Vorführung nicht möglich. Sehr schade, denn zum Tag des offenen Denkmals wollten die ehrenamtlichen Müller eigentlich erneut Getreide mahlen, sollte sich die Mühle den erwarteten Gästen vor allem von außerhalb von ihrer besten Seite präsentieren.

Somit bleibt es aktuell beim Blick von außen. Dort ragen die Flügel wie gewohnt in den Spätsommerhimmel, allerdings mangels Strom abends ohne die gewohnte Beleuchtung. Bleibt zu hoffen, dass die Sanierungsarbeiten nun Mitte September beginnen und zügig durchgeführt werden können.

Sobald die Fertigstellung absehbar ist, werden die Mühlenfreunde die Mühle wieder für Termine und Veranstaltungen freigeben können. Darauf warten sicherlich nicht nur etliche Traupaare in Ennigerloh. Ansprechpartner für ist Heinz Arens, Tel. 02524-950793.

 
 
Der Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr – als Folge des Brandes - leider ohne die Ennigerloher Windmühle statt.
 

Windmühle nach Brandschaden bis Ende September geschlossen

Das tut den Mühlenfreunden sehr leid, insbesondere für die Brautpaare, die nun in der Ennigerloher Windmühle heiraten wollten: Aber nach dem Brand am 25.7. muss die Mühle zunächst gereinigt und dann saniert werden. Der Aufwand dazu ist nicht unerheblich: Einerseits hat der Brand in der Durchfahrt den elektrischen Anschluss und etliche Leitungen komplett zerstört, andererseits ist es dadurch auch zu einer starken Verrußung gekommen. Das bedeutet einerseits eine umfangreiche Reinigung und zweitens erhebliche neue Installationsarbeiten. Nach Abstimmung mit der Stadt Ennigerloh und der Provinzialversicherung sollen die Reinigungsarbeit in der kommenden Woche beginnen. Bis dahin dürfen selbst die Mühlenfreunde das Denkmal nicht betreten. Danach wird dort eine Baustelle zur Sanierung der Hausanschlüsse, Leitungen etc. eingerichtet. Ob und wann die Handwerker dazu beginnen können, steht angesichts deren voller Terminkalender noch nicht fest. Die Mühlenfreunde möchten natürlich möglichste heimische Firmen beauftragen und dieses mit der Bitte auf schnelle Abarbeitung verbinden.

Mit etwas Glück kann dann die Windmühle Ende September wieder geöffnet werden. Doch bis dahin müssen sich Heiratswillige mit Unterstützung des Standesamtes leider einen anderen Trauort suchen. Nach der Trauung steht die Windmühle draußen auf dem Mühlenanger dennoch für schöne Fotos zur Verfügung. Ansprechpartner für Trauungen und Veranstaltungen ist Heinz Arens, Tel. 02524-950793.

 
 
Foto links: Muss nach dem Brand bis voraussichtlich Ende September geschlossen bleiben: Die Ennigerloher Windmühle
Foto rechts: Auslöser des Brandes war vermutlich ein defekter Kühlschrank

 
Schwelbrand in der Windmühle
Am Mittwoch Abend rückte der Löschzug Ennigerloh aus weil eine Passantin auf das Signal des Rauchmelders in der Mühle aufmerksam geworden ist. Ein benachbarter Anwohner alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr. Personen kamen glücklicherweise nicht zu nicht zu Schaden. Auslöser war wahrscheinlich ein defektes Elektrogerät. Die gesamte Verteilung der Elektrik wurde zerstört und muss nun erneuert werden. Zwei Trauungen mussten abgesagt werden. Wie lange es dauern wird den gesamten Schaden zu beheben steht im Augenblick noch nicht fest.
Die Mühlenfreunde bedanken sich bei den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Ennigerloh, und bei allen die geholfen haben den Schaden
so gering wie möglich zu halten.

siehe auch Die Glocke
 


 

Windmühle am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) geöffnet

Kaum ist das wundervolle Mühlenfest 2017 vorbei, bereitet sich die Ennigerloher Windmühle bereits auf den nächsten Veranstaltungshöhepunkt vor: Die Mühlenfreunde nehmen am Pfingstmontag 5. Juni am Deutschen Mühlentag 2017 teil.

Bundesweit öffnen an diesen Tage hunderte Mühlen ihre Tore und präsentieren sich mit Information, Technik und Aktionen den Besuchern. Viele Mühlenfreunde von nah und fern nutzen diesen Tag, um sich die Mühlen in der Umgebung anzusehen. Unterstützt werden sie dabei in diesem Jahr durch die neue Mühlenkarte der Westfälisch-Lippischen Mühlenvereinigung, in der auch die Ennigerloher Windmühle verzeichnet ist.

Die Mühlenfreunde öffnen ihr 148 Jahre altes technisches Denkmal an diesem Tag von 11 – 17 Uhr. Sie werden ausführlich über die wunderbare hölzerne Mahltechnik und die abgeschlossenen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten informieren. Dazu werden auch verschiedene Präsentationen gezeigt. Die ehrenamtlichen Müller wollen erneut die Segel aufziehen und – soweit der Wind mitspielt – allein mit der Kraft des Windes Getreide zu Mehl mahlen. Die Mühlenfreunde Ennigerloh laden zum Deutschen Mühlentag 2017 ganz herzlich ein.

 

Foto 1: begeisternde Mühlentechnik  Fotos 2 Unter vollen Segeln – die Windmühle Ennigerloh  Foto 3 Männer in weiß – die ehrenamtlichen Müller v.l. Ludger Ueding, Klaus Schmitt, Heinz-Josef Heuckmann, Josef Pöhler, Georg Aufderheide, Reiner Stragfeld, Fritz Meyke freuen sich auf viele Besucher.


KiTa Pusteblume besucht Windmühle

Am Ende der Mühlenführung für die angehenden Schulkinder der Ennigerloher KiTa Pusteblume strahlten zahlreiche Kinderaugen mit der Sonne um die Wette: Vielfältige Eindrücke von der Ennigerloher Windmühle, Heimat- und Technikgeschichte zum nfassen, zahlreiche neue Fans von Mina der Mühlenmaus – dieser Ausflug war gelungen.

Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden nahm die Kinder mit auf eines Reise in die Zeit vor 150 Jahren. Der Weg des Getreides vom Acker in die Mühle wurde ebenso erläutert und nachvollzogen wie das Hochziehen der Säcke erprobt. Der Weg des Korns vom Trichter des Mahlgangs über die Mahlsteine zum Mehlboden wurde ebenso erkundet wie das Drehen der Mühlenhaube und die Nutzung der Mühle als Ort für Trauungen. Mina die Mühlenmaus schilderte dazu ihre Sicht der Mühle: Viele festlich angezogene Besucher der Trauungen, lustige Kinder, die Gefahren von Zahnrädern  und natürlich die leckeren Getreidekörner. Wie schwer manuelles Mahlen ist, konnten die Kindern dann selbst ausprobieren. Über Reibesteine und eine Handmühle wurde mit großem Aufwand eine geringe Menge Mehl ermahlen: Insofern wurde deutlich, dass die 148 Jahre alte Windmühle eine tolle technische Kraftmaschine war! Nach spannenden 60 Minuten schmeckte das frische Mühlenbrot dann doppelt gut!

Foto: Ein Ausflug zur Windmühle – die die angehenden Schulkinder der KiTa Pusteblume


Ennigerloher Maibaum- und Mühlenfest am 20./21. Mai

Die Weichen sind gestellt, die Vorbereitungen weitgehend planmäßig abgeschlossen: Die Mühlenfreunde und die vielen beteiligten Partnervereine und –gruppen laden alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher ganz herzlich zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am 20. und 21. Mai rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt ein. Am Samstag und Sonntag wartet erneut ein vielfältiges buntes Programm auf zahlreiche Gäste. Natürlich steht dabei die wundervoll sanierte und restaurierte Holländerwindmühle im Mittelpunkt: Führungen, Präsentationen und Mühlengeschichte sind jedoch nur ein Teil des Angebotes der Mühlenfreunde. Denn wenn der Wind mitspielt, mit der richtigen Stärke und aus der optimalen Richtung weht, wollen die ehrenamtlichen Mühler innerhalb des Vereins erneut allein mit Windkraft Getreide zu Mehl vermahlen. Sie entführen die Gäste damit in die Zeit vor mehr als 140 Jahren, als die Windmühle einzige technische Energiequelle für Antriebe vor Ort war. Die alte Technik verstehen, sehen, wie sie heute noch wunderbar funktioniert, dass lässt das Herz vieler Mühlenfreunde aufgehen.

Das Mühlenwochenende startet am Samstag um 17 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst der beiden Ennigerloher Kirchengemeinden. Dieser wird unterstützt durch den Gospelchor Blazing Fire, der anschließend noch einige Lieder sinden wird. Mit technischer Unterstützung eines Krans und viel Muskelkraft wird dann der Maibaum aufgerichtet: Mit seinen 29 Vereinsschildern und seinen bunten Bändern verkündet er dann weit in die Region hinein vom Mühlenanger aus Ennigerloher ehrenamtliches Engagement und Zusammenhalt zwischen den Vereinen. Unter dem schmucken Maibaum steigt anschließend in dritter Auflage eine Ü 30 Party für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl, Essen und Trinken ist bestens gesorgt. Mit Einbruch der Dämmerung wird der Mühlenanger zudem farblich illuminiert.

Am Sonntag beginnt das Mühlenfest um 11 Uhr mit der Eröffnung der zahlreichen Stände. Ab 11:15 wartet dann ein bunter Programmreigen auf die Besucherinnen und Besucher: Tanz und Sport, Musik und Gesang, Spiele von Uwe Heßlinga, Hüpfburg, Square Dance und orientalischer Tanz swie einiges mehr angeboten. Neben Würstchen warten Waffeln, Fingerfood, Pommes und natürlich ein reichhaltiges Kuchenbuffet auf die Genießer. Das Segelsetzen der Mühlenflügel wird ebenso präsentiert wie der Schaubienenkasten von Hanna Busch. Weitere Höhepunkte sind das Erklettern der Mühlenflügel, gesichert vom Deutschen Alpenverein, ein Platzkonzert des Trompetercorps Neubeckum am Nachmittag sowie Auftritte der Musikschule und der Band des Christophorushauses. Um 12:30 Uhr wird ein Corso von Oldtimertreckern durch die Windmühle knattern, am Nachmittag ist erneut auch Bernd Koche mit seinem Kaltblut Hermann zu Besuch und wird nach alter Väter Sitte Getreide in die Mühle bringen.

Das Fest wird von den Mühlenfreunden Ennigerloh mit Unterstützung des Heimatvereins, der Gruppe Heiner Aufderheide, A&W Holzbau, Let´s Dance Veranstaltungen Armin Rose, Joy-for-Live Antje Rehrmann, der Musikschule Beckum-Warendorf, der Jugendfeuerwehr, den Lessayfreunden, dem Christophorushaus, dem TV Ennigerloh, dem Amelandlager von St. Jakobus, dem Franziskuskindergarten, den Conflutoren und ihren Frauen, einigen Kegelclubs sowie engagierten Nachbarn und zahlreichen Helferinnen und Helfern gemeinsam organisiert und durchgeführt. Im wahrsten Sinne also ein Stück Gemeinsinn aus und für Ennigerloh.
Die Zufahrt zur Windmühle ist während der Veranstaltung eingeschränkt. Es kann zu einem gewissen Lärmpegel kommen. Dafür bitten die Mühlenfreunde um Verständnis.
Alle Beteiligten wünschen sich, dass zahlreiche Ennigerloherinnen und Ennigerloher den Weg zum Mühlenfest finden und laden dazu ganz herzlich ein. Zu Auf- und Abbau sowie Betrieb verschiedener Stände werden noch Helferinnen und Helfer gesucht. Zudem werden für das reichhaltige Kuchenbuffet am Sonntag wieder zahlreiche Kuchenspende erbeten. Ansprechpartnerin ist Maria Barth-Schnieder.

 


       Foto: 1- Die Windmühle lädt ein zum Mühlenfest 2017    2- Unter vollen Segeln in Aktion: Die Ennigerloher Windmühle


 

Windmühlen-Ornamente neu gepflanzt!

Wieder in einem jungen frischen Grün strahlen nun die Ornamente Windmühle und Stadtwappen auf dem Anger der Ennigerloher Windmühle. Der dortige Buxbaum hat im letzten Jahr massiv unter Pilzbefall gelitten und war fast komplett ausgefallen. Rainer Silz, Maria Barth-Schnieder und Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden haben nun in einer Pflanzaktion dort 450 kleine Ilex-Pflanzen gesetzt Bereits jetzt sehen die Mühle und Wappen wie neu aus, der gute Eindruck wird sich mit dem Wachstum der Pflanzen weiter verbessern. Viele Fußgänger, Radfahrer und Autofahren an der Enniger Straße freuen sich stets über den einladenden Eindruck dieser Bepflanzung, die den Blick auf den Mühlenanger und die Windmühle eröffnet

von links: Heinz-Josef Heuckmann, Rainer Silz und Maria Barth-Schnieder 


Schultütenbande besucht Windmühle

Begeisterte strahlen Kinderaugen: Am Ende der Mühlenführung für die Schultütenbande des Familienzentrums Enniger waren alle zufrieden. Die Kinder über die vielfältigen Eindrücke von der Ennigerloher Windmühle, die Erzieherinnen ob des gelungenen Ausfluges und Mina, die Mühlenmaus über die neuen kleinen Fans der Mühle.
Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden nahm die Linder mit auf eines Reise in die Zeit vor 150 Jahren. Der Weg des Getreides vom Acker wurde ebenso erläuterte wie das Hochziehen der Säcke erprobt. Der Trichter des Mahlgangs wurde mit Max und Maritz verknüpft, Mina die Mühlenmaus schilderte ihre Sicht der Mühle: Die Besucher der Trauungen, die Gefahren von Mausfallen und natürlich die leckeren Getreidekörner. Wie schwer manuelles Mahlen ist, konten die Kindern dann selbst ausprobieren. Insofern ist eine Mühle eine tolle technische Einrichtung. Nach den spannenden 60 Minuten schmeckte dann das frische Mühlenbrot doppelt gut! Und viele Kinder wollen nun zum Mühlenfest mit ihren Eltern wieder kommen.

 

Foto: Besuch in der Windmühle – die Schultütenbande aus Enniger


250. Trauung in der Ennigerloher Windmühle
Was im Juni 2010 eher zaghaft begann, erlebte nun zu Beginn des „verflixten“ siebten Jahres bereits ein wundervolles Jubiläum: Ann-Kathrin Jacobs und Alexander Rottmann ließen sich in der Windmühle trauen, für sie beide sicherlich ein ganz besonderer Tag. Nicht nur für sie, denn mit der 250. Trauung in seinen Mauern feierte auch das Ennigerloher Wahrzeichen ein wenig mit. Das Brautpaar war sehr glücklich mit dem wunderschönen Ambiente auf dem historischen Mehlboden, der Trauzeremonie im Familien- und Freundeskreis sowie ersten Glückwünschen auf dem Mühlenanger. Zufrieden waren aber auch die Mühlenfreunde, deren Mühle sich erneut von der besten Seite zeigte: Die „Alte Dame“ ist einfach nach der Sanierung und Renovierung ein ganz toller Ort für Trauungen in der Drubbelstadt! Mehr als 20 Reservierungen für 2017 liegen bereits vor. Das „Trauzimmer“ auf dem Mehlboden kann während des Mühlenfest in Augenschein genommen werden.

 

Foto: Ann-Kathrin Jacobs und Alexander Rottmann gaben sich als 250. Paar in der Ennigerloher Windmühle ihr Ja-Wort.


 

 

Jahresrückblick: 2016 war erneut ein ereignisreiches Mühlenjahr

Die letzten Tage waren schon kalt, bei dem schönen Sonnenschein ließ sich der Winter dennoch genießen. Dennoch: Langsam neigt sich auch das Mühlenjahr 2016 dem Ende entgegen. Nun kehrt auch in die altehrwürdige Ennigerloher Windmühle für einige Wochen wieder etwas mehr Ruhe ein. Denn im Jahreszyklus war die wunderbar sanierte und restaurierte Mühle erneut an vielen Tagen prall mit quirligem Leben gefüllt: Führungen, Trauungen, Besuche von Schulen und Kindergärten, Nachtwächterführungen, Tage der offenen Mühlentür, Deutscher Mühlentag, Tag des offenen Denkmals, Maibaum- und Mühlenfest, Mühlenradtour, Mühlenfreunde unterwegs, Arbeits- und Aktionstage – das ganze Jahr über ist die Windmühle ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt.

Das Mühlenjahr 2016 hatte dabei einige besondere Höhepunkte zu bieten: Ein Maibaum- und Mühlenfest im Mai, welches mit tollem Programm und vielen Attraktionen die Besucher begeisterte. Dabei spielte auch das Wetter mit: Die ehrenamtlichen Müller konnten mit Windkraft das Getreide mahlen. Besondere Attraktion: Das Klettern die Mühlenflügel hinauf – nicht nur für die Kinder! Am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag) spielte der Wind dann nicht ganz mit, dennoch nutzen viele Auswärtige den Tag zu einem Besuch in der Ennigerloher Mühle. Erstmals gingen in diesem Jahr die Mühlenfreunde auf Tour, besuchten die Mühle auf dem Beckumer Höxberg und das dortige Zementmuseum. Beim Müller Bruland in Everswinkel erfuhren sie vieles zum Schlagen der Mahlsteine. Erstmals wurden Kinderführungen mit Mina, der Mühlenmaus durchgeführt, die junge Dame erfreut sich schon großer Beliebtheit.

Gleich 48 mal nutzten Paare in diesem Jahr das Wahrzeichen der Drubbelstadt, um sich trauen zu lassen. Das wunderbare Ambiente bietet Platz für schöne Stunden – übrigens auch für Auswärtige, die darüber nach und nach die Mühle entdecken.

Das alles und noch einiges mehr soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden. Die Mühlenfreunde wünschen allen Mitgliedern, Helfern, Sponsoren und Lesern der Glocke ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Und freuen sich auf ein Wiedersehen in 2017.

 
 
Foto links: Eine wunderschöne Attraktion - die Ennigerloher Windmühle!
Foto rechts „Hightech in Holz“ – die Holztechnik des Mahlwerkes begeistert.

 

Herbstaufräumtag an der Windmühle

Am Samstag, 15. Oktober wollen die Mühlenfreunde das Gelände rund um die Windmühle aufräumen und für das nächste Frühjahr vorbereiten. Die Wege sollen gesäubert, Beete gepflegt und Gehölze deutlich zurückgeschnitten und vor Ort gehäckselt werden. Zudem muss der Grünabfall entsorgt werden. Die Mühlenfreunde bitten von 9 – 12 Uhr um tatkräftige Unterstützung, Garten- und Schnittwerkzeug bitte mitbringen.


 
Mühlentouren und mehr . .

Die Mühlenfreunde Ennigerloh starten im Herbst eine neue Aktivität "Mühlentouren und mehr . . "
Zum Auftakt für Vereinsmitglieder und Interessierte möchten wir die Beckumer Windmühle auf dem Höxberg und anschließend das Zementmuseum besichtigen.
Als Termin ist Donnerstag der 15.September vorgesehen.
Anmeldungen können per E-Mail oder auch per Telefon vorgenommen werden.
Die Anfahrt wird mit dem eigenen PKW erfolgen. Es werden aber auch Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Anmeldungen unter:
Tel. Heinz Arens: 0 25 24 - 95 07 93
E-Mail: h.arens@esd-info.der


 

Ennigerloher Mühlenradtour am 17. Juli

 Zur diesjährigen Mühlenradtour laden die Mühlenfreunde Ennigerloh am Sonntag, 17. Juli von ca. 10 – 13 Uhr ein. Wo gibt und gab es in Ennigerloh und den Ortsteilen Windmühlen? Welche Entwicklung und Geschichten stehen dahinter? Diese Fragen sollen im Rahmen einer Fahrradtour mit vielen Informationen zum Ennigerloher Mühlenwesen beantwortet werden. In Kooperation mit den Natur- und Heimatfreunden aus Westkirchen soll dabei auch die dortige Windmühle inklusive kleinem Museum besichtigt werden. Start- und Zielpunkt dieser Tour ist die Ennigerloher Windmühle, die zunächst noch kurz vorgestellt wird. Von dort aus geht es dann für ca. 25 km über schöne Wirtschafts- und Radwege durch die heimische Sommerlandschaft. Wind und Landschaft sind dabei untrennbar miteinander verbunden: Suchten sich die Windmüller vor mehr als 100 Jahren doch stets windstarke, hochliegende Standorte mit freier Rundumsicht für ihre Mühlen aus. Dieses kann teilweise noch heute erlebt und erfahren werden.

Eine Anmeldung zu dieser Radtour ist nicht erforderlich. Die Mühlenfreunde freuen sich auf zahlreiche Mitradlerinnen und –radler.

 

Foto : Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour – die Windmühle auf dem  Mühlengeist


Mühlen- und Maibaumfest 2016

Samstag, 21. Mai und Sonntag, 22. Mai
rund um die Ennigerloher Windmühle

Veranstalter: Mühlenfreunde Ennigerloh in Zusammenarbeit mit

Heimatverein Ennigerloh, Christophorushaus Ennigerloh, Heimatchor Ennigerloh, Conflutoren,
Windmill-Dancer Ennigerloh, TV Ennigerloh Abt. Handball und Gruppe Rope-Skipping, Kegelclubs,
Bauhof der Sinne Ennigerloh, Landjugend Ennigerloh, Spiele Uwe Hesslinga, Leider Laut Ostenfelde,
Deutscher Alpen Verein OG Beckum, Joy-for-life Antje Rehrmann, Hanna´s Bienenweide,
Kreismusikschule, Jugendfeuerwehr Ennigerloh, Falkner Wolfgang Hausdorf.

In den Jahren 2008 – 2013 wurde die Ennigerloher Windmühle, markantes Wahrzeichen der
Drubbelstadt, von den Mühlenfreunden grundlegend saniert und restauriert. Damit ist sie nun wieder ein
attraktiver und beliebter Treffpunkt im Ort , vervollständigt und voll betriebsbereit. Erstmals seit 92 Jahren
wurde im Vorjahr in der Mühle wieder Getreide vermahlen. Auch der erste Mahltag diesen Jahres am
Deutschen Mühlentag war ein voller Erfolg.
Das alljährliche Maibaum- und Mühlenfest will die erfolgreiche Sanierung der Windmühle gemeinsamem mit
allen Ennigerloherinnen und Ennigerlohern feiern. Die verschiedenen Angebote richten sich insbesondere
auch an Familien und Kinder sowie darüber hinaus an alle Windmühlenfreunde von nah und fern.


Programm: Maibaumfest  Samstag, 21. Mai 2016

19:00 Uhr Begrüßung durch die Mühlenfreunde
19:05 Uhr Plattdeutsche Maiandacht HV Heini Winkelmann u.a.,
19:25 Uhr Auftritt des Heimatchor Ennigerloh, Ltg. Ingrid Lönne: Maien – und Heimatlieder
19:45 UhrAufstellen des Maibaumes Kran A&W Holzbau und Gruppe Heiner Aufderheide
20:00 Uhr Ü 30 Party, DJ Krische, Feuerschale etc. ; auf dem Mehlboden DFB-Pokal-Endspiel Dortmund – Bayern ,
Illumination der Windmühle

Programm: Mühlenfest  Sonntag, 22. Mai 2016

11:00 Uhr: Eröffnung der Stände, Begrüßung durch die Mühlenfreunde, Heinz-Josef Heuckmann
11:05 Uhr : Führungen durch die Windmühle/Präsentation; Fügelklettern DAV
11:30 Uhr: Tanzgruppen Joy-for-Live Antje Rehrmann
12:15 Uhr: Grußworte des Bürgermeisters Berthold Lülf
12:30 Uhr: Segelaufziehen mit Erläuterungen; Präsentation der Technik, bei Wind: Mahlen etc. ; MF Seppl Pöhler, Fritz Meyke, Jürgen Witte u.a.
13:30 Uhr: in einer Mahlpause: Flügelklettern DAV; Besuch des Falkners
14:00 Uhr Musik Kreismusikschule Beckum-Warendorf, Eduard Oldenburger / Ursula Skuplik
14:30 Uhr : Square Dance mit den Windmilldancern Ennigerloh, Herr Guse
15:00 Uhr :Platzkonzert Trommlergruppe Leider laut, Ostenfelde , Teil 1
15:30 Uhr :ggf. Klettern DAV oder Demonstration Mahlen; MF Seppl Pöhler/FritzMeyke/Jürgen Witte
15:50 Uhr :Platzkonzert Trommlergruppe Leider laut, Ostenfelde , Teil 2
16:15 Uhr :Vorführung: Rope-Skipping TV Ennigerloh
16:30 Uhr :Führung durch die Windmühle / Präsentation
17:00 Uhr Flügeldrehen/Mahlen (nur bei ausreichendem Wind möglich!)
17:30  Uhr Ende des Mühlenfestes / Mühlentages

 Angebote
Getränkestand Mühlenfreunde / TVE; Kuchentheke Mühlenfreunde / Conflutorenfrauen;
Würstchenstand/Hüpfburg /Slack-Line: Mühlenfreunde; Christophorushaus: Stand mit Süßen Waffeln; Mini-Bagger-Geschicklichkeitstest:
Landjugend; Pommes und Fingerfood etc.: Kindergarten St. Franziskus; Hüpfburg für Kinder, Mühlenfreunde;
Bauhof der Sinne Ennigerloh: Physik zum Anfassen – Spiele für Jedermann; Stand Spiele Heßlinga, Ennigerloh;
Flügel-Klettern DAV Beckum; Wasserspritzen: Jugendfeuerwehr; Hanna`s Bienenweide/Lehrbienenstand: Hanna Busch

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Erfolgreicher Mahltag an der Windmühle

Mit diesem Interesse hatte vorab wohl niemand gerechnet: Ca. 200 – 250 Besucherinnen und Besucher von nah und fern nutzten
am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentages das Angebot der Mühlenfreunde, die Ennigerloher Windmühle zu besichtigen.
Zwischen 11 und 17 Uhr riss der Zustrom der Interessen nicht ab, von denen sehr viele von außerhalb kamen. Viele nutzen auch den
Deutschen Mühlentag, um sich nacheinander mehrere Mühlen in der Region anzusehen.

Den Gästen wurde seitens der Mühlenfreunde ein umfassender Einblick in Sanierung, Funktion und Betrieb der Windmühle gegeben. Die
gelungenen Video-Präsentationen auf dem Mehlboden weckten Interesse für die Wallholländermühle, die von den Mühlenfreunde wunderbar
restauriert worden auf.  Auf dem Steinboden wurde dann das die Technik real in Augenschein genommen und in Einzelheiten erläutert.
Übereinstimmend herrschte Bewunderung über diese „Hightec in Holz“ , die auf 500 Jahre Mühlenbauerfahrung aufbaut.

Natürlich nutzten die Mühlenfreunde die Gelegenheit und demonstrierten und erläuterten auch das Segelsetzen an der Flügeln. Mit dem auf-
kommenden Wind drehten sich dann auch die Flügel wieder auf dem Mühlenanger, weithin sichtbares Zeichen: An der Windmühle geht es
rund! Ab Windstärke 4 konnte auch der Mahlgang zugeschaltet werden, dass Klappern des Anschlages  Kornrutsche an der Mahlwelle und
das Schaben der Steine auf dem Weizen stellten die typischen Geräusche dar. Regenerative Energien nachhaltig nutzen – dieses hat in
der Ennigerloher eine lange historische Tradition und wurde hier eindrücklich gezeigt. Leider wehte der Wind etwas böig und nicht gleich-
mäßig, so blieben die Flügel immer wieder einmal stehen. Dennoch: Immer wieder setzen die Mühlenfreunde das Mahlwerk mit der Kraft
des Windes in Gang, bald wehte auch ein feiner Mehlstaubschleier über den Mehlboden und schaffte damit eine typische Mühlenatmosphäre.

Am Ende des Ennigerloher Mühlen- und Mahltages waren sich die Besucher einig: Eine tolles Erlebnis und eine wunderbare Erfahrung.
Die ehrenamtlichen Müller der Mühlenfreunde waren am Abend zwar etwas müde, aber sehr zufrieden mit der Resonanz. Und sich einig:
Der nächste Mahltag kommt bestimmt!

 

Die Ennigerloher Windmühle in Aktion beim Deutschen Mühlentag 2016

Ennigerloher Maibaum- und Mühlenfest am 21./22. Mai

Die Weichen sind gestellt, die Vorbereitungen liegen im Plan: Die Mühlenfreunde und die weiteren Partnervereine und
 –gruppen laden alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher ganz herzlich zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am
21. und 22. Mai rund um das Wahrzeichen der Drubbelstadt ein. Am Samstag und Sonntag wartet erneut ein vielfältiges
buntes Programm auf zahlreiche Gäste. Dabei steht natürlich die wundervoll sanierte und restaurierte Holländerwindmühle
im Mittelpunkt: Führungen, Präsentationen und Mühlengeschichte sind jedoch nur ein Teil des Angebotes der Mühlenfreunde
 Denn soweit der Wind mitspielt, mit der richtigen Stärke und aus der optimalen Richtung weht, wollen die ehrenamtlichen
Mühlen erneut allein mit Windkraft Getreide zu Mehl vermahlen. Sie entführen die Gäste damit in die Zeit vor mehr als 140
Jahren, als die Windmühle einzige technische Energiequelle für Antriebe vor Ort war. Die alte Technik verstehen, sehen,
wie sie heute noch wunderbar funktioniert, dass lässt das Herz vieler Mühlenfreunde aufgehen.

Das Mühlenwochenende startet am Samstagabend um 19 Uhr mit der fast schon traditionellen plattdeutschen Maiandacht ,
organisiert vom Heimatverein. Anschließend wird der Heimatchor – der sich vor Jahren auf dem ersten Mühlenfest zusammen-
fand – einige Mai- und Heimatlieder präsentieren. Sicherlich wird dabei das Windmühlenlied nicht fehlen. Mit technischer Unter-
stützung und Muskelkraft wird dann der Maibaum aufgerichtet: Mit seinen 29 Vereinsschildern und seinen bunten Bänder
 erkündet er dann weit in die Region hinein vom Mühlenanger aus Ennigerloher Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement.
Unter dem schmucken Maibaum steigt dann in zweiter Auflage eine Ü 30 Party für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl, Essen
und Trinken ist bestens gesorgt. Mit Einbruch der Dämmerung wird der Mühlenanger zudem farblich illuminiert.

Am Sonntag beginnt das Mühlenfest um 11 Uhr mit der Eröffnung der zahlreichen Stände. Ab 11:15 wartet dann ein bunter Programm-
reigen auf die Besucherinnen und Besucher: Tanz und Sport, Musik und Gesang, Spiele von Uwe Heßlinga, dem Bauhof der Sinne
sowie Jugendfeuerwehr und Landjugend, Hüpfburg, Square Dance und einiges mehr wird in diesem Jahr angeboten. Neben Würstchen
warten Waffel, Crepes, Käse und Camenbert aus der Normandie, Fingerfood, Pommes und natürlich ein reichhaltiges Kuchenbuffet
auf die Genießer. Das Aufsegeln der Mühlenflügel wird ebenso präsentiert wie der Schaubienenkasten von Hanna Busch. Und natürlich
sollen sich auch die Flügel im Wind drehen, wollen die Müller erneut Getreide vermahlen. Weitere Höhepunkte sind das Klettern auf
einen Mühlenflügel, gesichert vom Deutschen Alpenverein und eine Trommelstakkato der Trommlergruppe „leider laut“ aus Ostenfelde,
die schon einmal den Mühlengeist in Begeisterung versetzt haben. Gegen 17 Uhr klingt das Programm dann mit dem abschließenden
Flügeldrehen aus.

Das Fest wird von den Mühlenfreunden Ennigerloh gemeinsam mit dem Heimatverein, dem Heimatchores, der Gruppe Heiner Aufderheide,
A&W Holzbau, Let´s Dance Veranstaltungen Armin Rose, Joy-for-Live Antje Rehrmann, der Musikschule Beckum-Warendorf, den Lessay-
freunden, dem Christophorushaus, dem TV Ennigerloh, dem Amelandlager von St. Jakobus, dem Franziskuskindergarten, dem Bauhof der
Sinne, der Landjugend, der Jugendfeuerwehr, der Ortsgruppe Beckum des Deutschen Alpenvereins, den Conflutoren und ihren Frauen,
einigen Kegelclubs sowie engagierten Nachbarn und zahlreichen Helferinnen und Helfern gemeinsam organisiert und durchgeführt. Im wahrsten
Sinne also ein Stück Gemeinsinn aus und für Ennigerloh.
Die Zufahrt zur Windmühle ist während der Veranstaltung eingeschränkt. Dafür bitten die Mühlenfreunde die Anlieger um Verständnis. Für das
Kuchenbuffet wird noch um Tortenspenden gebeten. Ansprechpartnerin ist Maria Barth-Schnieder, Tel. 950955.
Alle Beteiligten wünschen sich, dass zahlreiche Ennigerloherinnen und Ennigerloher den Weg zum Mühlenfest finden und laden dazu ganz
herzlich ein.


Vielfältige Veranstaltungen rund um die Windmühle
-  Erster Mahltag des Jahres am Pfingstmontag
(Deutscher Mühlentag).

Es geht wieder rund um die Ennigerloher Windmühle: Am Pfingstmontag, 16. Mai wollen die Mühlenfreunde nicht nur
von 11 – 17 Uhr die Türen des Wahrzeichens der Drubbelstadt öffnen, sonder zugleich auch den ersten Mahltag dieses
Jahres veranstalten. Dazu wurde die Mühlentechnik den Winter über kontrolliert, gewartet und für den diesjährigen Mahl-
betrieb vorbereitet. Die Segel wurden am letzten Wochenende gesetzt. Dabei wurden auch einige interessierte ehren-
amtliche Müller in Technik und Betrieb der Windmühle eingeführt. Bleibt nur noch die Frage: Was macht der Wind? Drei
Windstärken sollen es schon sein, besser noch vier, und aus Nordwest bis Südwest soll er wehen, damit sich die Flügel
im Winde drehen und Weizen zu Mehl gemahlen werden kann. Doch ob das klappt, dass kann erst 2 – 3 Tage zuvor ge-
sichert vorausgesagt werden. Wenn um Laufe des Jahres der Wind mitspielt, wollen die ehrenamtlichen Müller bis zu fünf
 Mahltage anbieten.
Weiter geht der Veranstaltungsreigen dann am 21./22. Mai mit dem Maibaum- und Mühlenfest. Zudem steht an jedem
ersten Sonntag des Monats von 14:30 bis 16 Uhr  ein Tag der offenen Mühlentür auf dem Programm. Damit bieten die
Mühlenfreunden allen Ennigerloherinnen und Ennigerlohern, ggf. ihren Gästen und Freunden aus der Region Gelegenheit, die
Windmühle auch außerhalb einer Gruppe und ohne Voranmeldung zu besichtigen. Der erste Termin findet in diesem Jahr am
5. Juni statt, weitere folgen am 3. Juli, 7. August und natürlich am Kirmessonntag 25. September. Zuvor ist die Windmühle am
Sonntag 11. September anlässlich des Tages des offenen Denkmals von 11 – 16 Uhr geöffnet. Dann soll ebenfalls gemahlen
werden. Radfahrfreunde können sich zudem schon den 17. Juli vormerken, dann steht erneut eine Windmühlenradtour auf dem
Programm.

An einer Führung interessierte Gruppen können sich jederzeit bei den Mühlenfreunden melden, Ansprechpartner ist Heinz Arens
(Tel. 02524-950793).

 

Foto: Mehl aus der Windmühle – die ehrenamtlichen Müller wollen das Ennigerloher Wahrzeichen erneut in Betrieb nehmen
Aktionstag:
Frühjahrsputz und Segelsetzen am 23. April 2016

Bild links: verdiente Pause nach dem Frühjahrsputz: freiwillige Helfer haben den Mühlenanger gesäubert und für das
 Frühjahr auf Vordermann gebracht

Bild rechs: Segel gesetzt: Das schöne Wetter der letzten Tage nutzten einige ehrenamtliche Müller der Mühlenfreunde,
um die Mühlentechnik aus dem Winterschlaf zu holen und zugleich die Flügel mit den Segeln zu bestücken. Nun wartet
die Windmühle nur noch auch geeigneten Wind zum Mahlen!


 

200. Trauung in der Ennigerloher Windmühle

Am 24. März 2016 gaben sich die Brautleute Frau Brockbals und Herr Hagemeier das Jawort in der Ennigerloher Windmühle.
Es war bereits die 200. Trauung die in der Ennigerloher Windmühle stattfand.
Beurkundet wurde die Trauung durch die Standesbeamtin Waltraud Wildemann.

 

 


100 Besen Aktion

Nach der Säuberungsaktion in und um Ennigerloh trafen sich die rund 70 ehrenamtlichen Helfer an der Ennigerloher Windmühle
 zu einer Stärkung.
Organisiert wurde die "100-Besen-Aktion" von der Kolpingfamilie Ennigerloh, den Mühlenfreunden, der KG Drubbelnarren und
der Hubertus-Schützengilde Ennigerloh.
Bernhard Scharpenberg hatte die Helfer mit Bratwürstchen vom Grill versorgt
Ein besonderer Dank gilt den Unterstützern der Aktion. Die AWG stellte Sammelutensilien wie Zangen, Warnwesten und Müll-
säcke zur Verfügung und Heiner Aufderheide
den LKW zum Abtransport. Das Stadtmarketing übernahm die Verpflegung der hungrigen Helfer.

 

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Ereignisreiches Vereinsjahr und neuer Vorstand bei den Mühlenfreunden

Auf ein insgesamt erfolgreiches Vereinsjahr mit zahlreichen Höhepunkten blickten die Mühlenfreunde Ennigerloh jetzt während der diesjährigen Mitgliederversammlung zurück. Zugleich wurde in Teilen ein neuer Vorstand gewählt, der den Verein nun bis 2019 führen soll.

In ihrem achten Vereinsjahr bewegen sich die Mühlenfreunde in finanziell gesicherten Bahnen – Basis für die Anforderungen in den kommenden Jahren. Eigentlich gibt es in der Windmühle auch nach der großen Sanierung 2008 – 2012 immer etwas zu unterhalten und zu erneuern. Anfang Januar kam es bei starkem mehrtägigem Regen und Westwinden erneut zu Wasser in den Wänden der Wetterseite, was dann über die Fensterlaibungen in Stein- und Mehlboden tropfte. Eine Sanierung dort ist schwierig, zunächst einmal gilt es, sivch für die Zulunft gegen solche Wetterlage zu schützen. Ob eine Abdichtung über den Fenstern dann erfolgreich sein kann, muss zunächst mit Fachleuten und dem Denkmalamt geklärt werden. Auf der Ostseite ist seinerzeit das Mauerwerk noch nicht saniert worden, auch auf diese Aufgabe bereiten sich die Mühlenfreunde vor. Dafür stellt eine Rücklage von 15.000 € eine gute Basis dar.

Stellvertretender Bürgermeister Michael Toppmöller dankte ich seiner Begrüßung den Mühlenfreunden ganz herzlich für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement, mit dem die Windmühle als Wahrzeichen der Drubbelstadt nicht nur sehenswert saniert, sondern auch ganzheitlich im Alltag mit Leben gefüllt wird.

In den Berichten des Vorstand zum Vereinsjahr 2014 wurden mannigfache Aktivitäten deutlich: Ein tolles Maibaum- und Mühlenfest mit mehr als 1000 Besuchern, das erstmalige Getreidemahlen mit Windkraft nach mehr als 90 Jahren, große Resonanz deutlich bei Denkmaltag, die Verleihung der Ehrenplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und einer Anerkennungsurkunde der Akademie Ehrenamt, sieben Tage der offenen Mühlentür, eine Mühlenradtour, ein erster MÜHLENabend mit Vortrag zum Thema Fossilien, ein toller Kreiswettbewerb der Jagdhornbläser im Kreis Warendorf auf dem Mühlenanger, der Live-Bericht des WDR-Münsterlandmagazins am 17.6. von der mahlenden Windmühle, 47 Mühlenführungen, davon 12 Führungen mit dem Nachtwächter, 40 Trauungen und einiges mehr – die Windmühle ist ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt und in den Herzen vieler Ennigerloher fest verankert.

Auf der Basis der soliden Kassenlage, die von Kassenprüfer Dirk Haberecht testiert werden konnte, wurde der Vorstand dann einstimmig entlastet.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Heinz-Josef Heuckmann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Josef Pöhler. Neuer Schriftführer wurde Heinz Arens, als Kassiererin wurde Maria Barth-Schnieder ebenfalls einstimmig gewählt. Als Beisitzer bestätigt wurden Georg Aufderheide und Fritz Meyke, neue Beisitzer sind Reiner Strangfeld und Rainer Silz. Die Kasse wird in 2016 von Werner Klar geprüft.

Im Ausblick auf das Jahr 2016 wird Bewährtes fortgeführt und mit Neuem ergänzt. Umdenken müssen die Mühlenfreunde hinsichtlich der Kooperation mit der Realschule: Da diese in zwei Jahren planmäßig ausläuft, gilt es, verstärkt neue Kontakte mit der Gesamtschule, den Grundschulen und den Kindergärten zu knüpfen. Die Vorbereitungen zum diesjährigen Maibaum- und Mühlenfest am 21. Und 22. Mai 2016 laufen auf Hochtouren, gemeinsam mit zahlreichen befreundeten Vereinen und Gruppen soll erneut ein buntes lebendiges Programm rund um die Windmühle angeboten werden. Am Pfingstmontag (dem Deutschen Mühlentag) sowie am 13. September (Tag des offenen Denkmals) sind die Mühlenfreunde wieder dabei, zudem stehen sieben Tage der offenen Mühlentür, eine Radtour und weitere MÜHLENabende auf dem Programm.
Schließlich geht der Blick des neuen Vorstandes noch etwas weiter: Im Jahr 2019 feiert die Windmühle ihren 150. Geburtstag, dieser soll natürlich besonders gefeiert werden. Dazu suchen die Mühlenfreunde bereits langfristig vorab Ideen für ein Jahresprogramm und Mitstreiter bei der Vorbereitung.

 

Ein Kleinod in der Drubbelstadt: Die Ennigerloher Windmühle

Mit der Windmühle auf dem Weg in die Zukunft: Der neue Vorstand der Mühlenfreunde
mit v.l. Rainer Silz (Beisitzer), Heinz Arens (Schriftführer), Maria Barth-Schnieder
(Kassiererin) Josef Pöhler (stellv. Vorsitzender), Fritz Meyke (Beisitzer); h.v.l. Georg
Aufderheide (Beisitzer), Heinz-Josef Heuckmann (Vorsitzender), Reiner Strangfeld
(Beisitzer), stellv. Bürgermeister Michael Toppmöller.

Verdiente Mühlenfreunde geehrt und verabschiedet

 Ein wichtiger Punkt der Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde waren Ehrungen verdienter Mitglieder und Vorstandsmitarbeiter.

Barabara Kramer und Christine Bartmann haben seit 2008 die Kooperation der Mühlenfreunde mit der Realschule mit Leben gefüllt. Zunächst über ihre Kinder, später auch darüber hinaus inspirierten sie Schülerinnen und Schüler zu ganzheitlicher Betrachtung und Arbeit. Wundervolle Projekte auf dem Mühlenanger wie Vom Korn zum Brot, die tolle Knolle, Färberpflanzen, Durchgemüs – alles in einen Topf tragen ihre Handschrift und halfen mit, dass die Realschule im Wettbewerb Schule für nachhaltige Entwicklung als Schule der Zukunft ausgezeichnet wurde. Nach nunmehr acht Jahren läuft die Kooperation mit der Realschule aus. Die Mühlenfreunde dankten ihnen mit jeweils einer Original-Mühlenuhr und einem bunten Blumenstrauß.

Wechsel auch im Vorstand: Mit Winfried Farke und Kurt Schröder wurden zwei Männer der ersten Stunde und langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet. Winfried Farke stand dem Verein acht Jahre vor. Mit einer Erfahrung, seinem buchhalterischen Sachverstand und seiner exakten Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln war er insbesondere in der Sanierungs- und Bauphase ein ganz wichtiger Baustein im erfolgreichen Vorstandsteam. Kurt Schröder war mit seinen baulichen Fachwissen und seinen technischen Erfahrungen in dieser Phase ebenso unverzichtbar und besonders wertvoll für die Mühlenfreunde. Beide wollen nun das Schicksal des Vereins in jüngere Hände legen. Sie bekamen als Dankeschön einen Blumenstrauß vom neuen ersten Vorsitzenden Heinz-Josef Heuckmann überreicht. Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedet wurden Heike Schulte (Kassiererin) und Jürgen Witte (Stellv. Vorsitzender). Beide konnten leider nicht an der Versammlung teilnehmen, bei Ihnen wird sich der Vorstand noch einmal separat für ihre engagierte Mitarbeit bedanken.


Jahresrückblick

2015 war erneut ein ereignisreiches Mühlenjahr

Zwar lässt der Winter wohl noch etwas auf sich warten, aber dennoch neigt sich das Mühlenjahr 2015 langsam dem Ende entgegen. Nun kehrt auch in die altehrwürdige Ennigerloher Windmühle für einige Wochen wieder etwas mehr Ruhe ein. Denn der Jahreszyklus 2015 war die wunderbar sanierte und restaurierte Mühle an vielen Tagen prall mit quirligem Leben gefüllt: Führungen, Trauungen, Besuche von Schulen und Kindergärten, Tage der offenen Mühlentür, Deutscher Mühlentag, Tag des offenen Denkmals, Maibaum- und Mühlenfest, Mühlenradtour, Mühlenabend, Arbeits- und Aktionstage der Mühlenfreunde – das ganze Jahr über ist die Windmühle ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Drubbelstadt.

Und damit das alles klappt und gelingt, dafür stehen die Mühlenfreunde Ennigerloh e.V. bereit.  Mit seinen knapp 370 Mitgliedern ist der Verein eine starke Basis, nicht nur für die erfolgreiche Sanierung, sondern auch für die Weiterentwicklung des Denkmals als Treffpunkt und Ort der Begegnung mit Ennigerloher Geschichte, Technik und Umwelt. Dabei ist die Mühle nicht nur in der Drubbelstadt selbst anerkannt, sondern auch bei Mühlenfreunde in der gesamten Region. „Eine der schönsten Windmühlen in Westfalen“ – dieses Lob bekommen die Mühlenführer immer einmal wieder zu hören. Oder: „Wenn du nach Ennigerloh kommst, schau dir unbedingt die Windmühle an, es lohnt sich!“. Gibt es schönere Komplimente für das, was durch großartiges ehrenamtliches Engagement und vielfältiger lokaler Unterstützung geschaffen werden konnte? Wohl kaum.

Das Mühlenjahr 2015 hatte dabei einige besondere Höhepunkte zu bieten: Ein Maibaum- und Mühlenfest an Pfingsten, welches mit tollem Programm und vielen Attraktionen die Besucher begeisterte. Und nicht zuletzt spielte auch das Wetter mit: Nachmittags kam nach langem Warten doch noch die Sonne heraus, und im Gepäck etwas Wind, so dass erstmals nach mehr als 90 Jahren wieder mit Windkraft Getreide zu Mehl gemahlen werden konnte. Daran anknüpfend meldete sich im Juni das WDR-Studio Münster an und sendete im Münsterlandmagazin einen Livebericht aus der Windmühle. Auch dort herrschte genügend Wind, so dass kräftig gemahlen werden konnte. Nach 9 Stunden Arbeit für einen Fernsehbericht von 3 Minuten und 15 Sekunden Dauer gönnten sich die ehrenamtlichen „Müller“ und ihre Helfer – müde aber glücklich - anschließend eine wohl verdiente Ruhepause.

Über 200 Jagdhörner erklangen beim Kreiswettbewerb der Jagdhornbläser, dafür bot die Windmühle einen tollen Rahmen. Viele Besucherinnen und Besucher von nah und fern nutzten die Tage der offenen Mühlentür und den Tag des offenen Denkmals. Und auch bei den Nachtwächterführungen der Stadttouristik ist die Windmühle stets ein besonderer Ort.

Das alles und einiges mehr soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden, dafür werden sich die Mühlenfreunde weiterhin engagieren. Vielleicht wird sich die Mühle in diesem Winter wieder einmal im Schnee präsentieren. Dann kann sich Ennigerloh auf ein schönes neues Mühlenjahr freuen!

 


Am Kirmessonntag ist die Windmühle erneut geöffnet

 Am Tag des offenen Denkmals kamen sie anfangs zögerlich, ab mittags dann kontinuierlich: Mehr als 70 Interessierte, darunter auffällig viele auswärtige Besucher, besuchten am die Ennigerloher Windmühle, um sich von der wunderbaren Holztechnik der „Alten Dame“ bezaubern zu lassen. Für die Kinder waren Getreidetrichter (nachgebaut a la Max und Moritz), Sackaufzug (da konnten sie selbst Hand anlegen) und Malbilder interessant. Die Erwachsenen informierten sich über Geschichte, Technik und Müllerhandwerk – dazu konnten die Mühlenführer viele Geschichten zu erzählen.

Um auch am Kirmessonntag 27. September vielen auswärtigen Gästen Gelegenheit zu geben, die Ennigerloher Windmühle zu besuchen, öffnen die Mühlenfreunde an diesem Tag erneut von 14 – 16 Uhr die Mühlentür. Darüber hinaus wollen die ehrenamtlichen Müller im Verein letztmalig in diesem Jahr mit Windkraft die Flügel in Bewegung setzen und Getreiden zu Mehl mahlen. Bleibt zu hoffen, dass nach der Flaute am Tag des offenen Denkmals an diesem Tag der Wind mitspielt.

 

Die ehrenamtlichen Müller laden zum Mahlen ein.


Ennigerloher Windmühlenstandorte per Rad erkundet

 Am Anfang gab es einige Regentropfen, dann aber kam sogar die Sonne heraus. Und auf dem Höhenweg von Buddenbaum nach Westkirchen fuhr es sich mit Rückenwind einfach prima. So war die diesjährige Windmühlenradtour der Mühlenfreunde fahrradtechnisch in Ordnung. Das Thema Windmühlen in Ennigerloh wurde von Heinz-Josef Heuckmann beim Start am Ennigerloher Wahrzeichen und an den Anlaufpunkten unterwegs jeweils umfassend vorgestellt: Windmühlen in Stein und Holz, in Fotos und Bilder, in vielen Informationen und manchen Geschichten – die Zeit verging dabei kurzweilig wie im Fluge. Wunderbar und voll funktionsfähig restauriert die Windmühle Ennigerloh, in Enniger ein Mühlen-Stumpf, in Buddenbaum zu Wohnzwecken umgebaut, in Westkirchen Domizil des Heimatvereins, in Ostenfelde schon vor 140 Jahren abgebaut und verkauft, in der Hoest und am Rathaus abgebrochen – vielfältig präsentiert sich die Geschichte der heimischen Windmühlen. Dabei wurde ein Bogen gespannt von der ersten Turmwindmühlen in Europa bis zu den modernen Windrädern von heute im Windpark Beesen. Eine gemütliche Stippvisite mit Rast beim Westkirchener Mühlenfest kam zwischendurch gerade recht. Fazit: Eine interessante Radtour, verknüpft mit der Ennigerloher Mühlengeschichte, ergibt einige schöne Stunden im Ennigerloher Land.

 

 Start und Ziel der Radtour: Die Ennigerloher Windmühle


Windmühlenradtour am 20. September

Zur vierten Ennigerloher Windmühlen-Fahrradtour laden die Mühlenfreunde am Sonntag, 20. September 2015 ab 10:30 Uhr ein. Wo stehen oder standen in Ennigerloh Windmühlen? Und welche Geschichte lässt sich dazu erzählen? Diese Fragen wollen die Ennigerloher Mühlenfreunde in Kooperation mit der Stadttouristik, den Natur- und Heimatfreunden Westkirchen und dem Heimatverein Ostenfelde auf dieser Mühlentour beantworten. Auf dem Fahrrad geht es unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann auf eine ca. 30 km lange Rundreise über Enniger, Beesen, Westkirchen, Ostenfelde und Hoest sowie zurück in die Drubbelstadt. Startpunkt und Ziel ist dabei die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle, die selbstverständlich vorgestellt wird. Zudem gibt es unterwegs zahlreiche Informationen zu bestehenden und ehemaligen Windmühlen am Wegesrand, ranken sich doch darum zahlreiche Geschichten. An der Windmühle Westkirchen kommen die Radler mittags passend zum dortigen Mühlenfest an, eine Einkehr mit Rast ist also möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühle gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Mühlenfreunde bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,

Mail: info@stadttouristik-ennigerloh.de .


Ehrenplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Mühlenfreunde

Ennigerloh.HJH. Das Eingangsportal der Ennigerloher Windmühle wird nun durch eine Ehrenplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geschmückt. Sigrid Karliczek, Beauftragte der Stiftung für das Münsterland, überreichte die Plakette jetzt an die Mühlenfreunde Ennigerloh für ihr großartiges Engagement zur Sanierung und Restaurierung des Wahrzeichens der Drubbelstadt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat auf Initiative von Wolfgang Reeder die Arbeiten am technischen Denkmal auf dem Windmühlengeist mit 30.000 € unterstützt. Diese Summe ist sehr gut angelegt, davon konnte sich Frau Karliczek bei einer anschließenden Führung durch die Mühle selbst überzeugen. Selbstverständlich beteiligen sich die Mühlenfreunde auch am diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 13. September, der jährlich von der Stiftung initiiert wird: Die Windmühle ist zu dem sehr passenden Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ am Sonntag von 10 – 17 Uhr geöffnet. Neben Führungen und Präsentationen sollen sich dann erneut – wenn der Wind mitspielt – die Flügel drehen, um mit der Kraft des Windes Getreide zu mahlen.

    

Sigrid Karliczek überreicht die Bronzeplakette an Fritz Meyke von den Mühlenfreunden

Die Plakette schmückt nun die Toreinfahrt der Windmühle


Abenteuer Fernsehen: Ennigerloher Windmühle live im WDR

Kann man einen ganzen Tag in gut drei Minuten komprimieren? Man kann – jedenfalls wenn es um die Erstellung eines Filmberichtes über die Ennigerloher Windmühle geht. Acht Stunden Arbeit, sieben Mitarbeiter des WDR, sechs aktive „Müller“ und weitere Helfer seitens der Mühlenfreunde, sie alle gemeinsam stehen für einen 3 Minuten 15 Sekunden langen Filmbericht, der am Mittwochabend live im Münsterlandmagazin des Lokalfernsehens gesendet wurde.

Redakteurin Alexandra Drube vom WDR war bereits vor sieben Jahren im Rahmen einer Lokalzeit-Reportage einmal an der (damals noch geschlossenen – Windmühle. Heute präsentiert sich die „Alte Dame“ von 1869 frisch saniert und funktionsbereit restauriert. Und genau das war Ziel des Besuchs: In der Ennigerloher Mühle ein Einblick in die handwerkliche Arbeit eines Windmüllers zu geben, authentisch, mit Windkraft, wie vor über 140 Jahren. Zuletzt rieselte 1923 Mehl aus dem Mahlgang auf dem Mehlboden. Einen Hauch von Mehl konnten die Mühlenfreunde am Pfingstmontag mahlen, nun sollte es deutlich mehr werden.

Banges Schauen zum Himmel – kommt der Wind? Seit Tagen hatte Mühlenfreund Heinz-Josef Heuckmann die verschiedenen Wetterberichte studiert, nun war für den Nachmittag Wind der Windstärke 3 – 4 angesagt. Und so sollte es tatsächlich sein. Nach einer erläuternden Führung für das Drehteam machten sich die Mühlenfreunde ans Werk: Holzklappen an den Vorderhecks befestigen, Segel setzen - In etwa einer Stunde war die Mühle betriebsbereit. Zuerst drehten sich die Flügel im Leerlauf, dann wurde der Sackaufzug in Betrieb genommen. Schließlich der Mahlgang eingeklinkt und der Mahlgang mit Weizen gefüllt. Alles begleitet von der Kamera, die viele schöne Aufnahmen machte, viel mehr, als später zu sehen waren. Eigentlich hätte die Windmühle einen viel längeren Beitrag verdient – aber, was nicht ist, kann ja vielleicht noch kommen.

In der Zwischenzeit traf auch das Sendemobil aus Köln ein, wurde die Satellitenantenne aufgebaut. Erste Aufnahmen wurden nach Münster gesendet, dann ging das Drehen weiter. Die Mühlenfreunde optimierten dabei den Mahlgang, die Steine liefen prächtig, fast ein halber Sack Weizenvollkornmehl wurde gemahlen. Dann flaute der Wind etwas ab, so gegen 18:30 Uhr herrschte fast Windstille. Die Zeit wurde genutzt, die einzelnen Interviews zu besprechen und zu proben. Danach erneut der Blick zum Himmel: Würde der Wind zum Sendestart um 19:39 Uhr wehen? Doch an diesem Abend war Petrus ein Ennigerloher: Um 19:25 Uhr frischte der Wind auf, setzten sich Flügel und Mahlgang wieder in Bewegung, langsam zwar, aber ausreichend. Noch einmal tief durchatmen, dann begann die Live-Sendung. 3 Minuten und 15 Sekunden vergingen wie im Fluge, das war es schon! Noch ein Erinnerungsfoto, danach  rüsteten die Mühlenfreunde  ihre Windmühle wieder ab. Das WDR-Team fuhr zufrieden nach Hause. Um kurz nach 21 Uhr trafen sich die „Windmüller“ abschließend auf ein Bier vor der Mühle – müde, aber zufrieden. Und um ein weiteres Erlebnis mit dem wundervollen Ennigerloher Wahrzeichen reicher.

Der Bericht des Münsterlandmagazins vom 17. Juni kann noch bis Mittwoch in der WDR-Mediathek angesehen werden. Es lohnt sich!

 

                       Foto  (Feldmann): Windmühle in Bewegung.

    Foto  (Heuckmann):Frisches Ennigerloher Weizenmehl.


Hanna´s Bienenweide auf dem Mühlenacker – Brache und Lehrbienenstock

Seit einigen Tagen herrscht auf dem kleinen Acker noch emsigeres Treiben: Hobbyimkerin Hanna Busch hat dort einen kleinen Bienenkasten aufgestellt, um den Blütenreichtum rund um die Windmühle zu nutzen. Nun fliegen die Bienen fleißig ein und aus und sammeln Nektar für einen echten Windmühlen-Blütenhonig. Das sie dabei erfolgreich sind, kann man beim Öffnen der Klappen bestaunen: Geschäftigkeit auch im Bienenstock, teilweise sind Waben schon mit glänzendem Honig gefüllt. Bis in den Juli hinein soll Hanna`s Bienenweide dort stehen bleiben und das Umfeld der Windmühle bereichern.
Warum wird in diesem Jahr auf dem kleinen Acker vor der Windmühle nichts angebaut? Diese Frage wird sich vielleicht so mancher Besucher des Ennigerloher Denkmals in diesen Wochen gestellt haben. Einerseits ist dieser Zustand der Tatsache geschuldet, dass die Kooperation der Mühlenfreunde mit der Realschule sich aufgrund des Auslaufens der Schule dem Ende nähert, aktuell passt das Projekt einfach nicht mehr in die Lehrpläne. Doch davon lassen sich die Mühlenfreunde nicht unterkriegen, sie suchen nun interessierte 3. und 4.Klassen der heimischen Grundschulen, die ab Herbst ganzheitlich das Thema „Vom Korn zum Brot“ miterleben wollen: Vorbereitung des Ackers, Aussaat im Herbst, Überwinterung, Austreiben und Blüte im Frühjahr, Reifen und Ernte im Sommer, danach Dreschen, Mahlen und Backen im Herbst des nächsten Jahres – ein spannendes Projekt, bei dem die Kinder spielerisch nebenbei vieles über Landwirtschaft, die Windmühle und das Backen lernen können. Ansprechpartner seitens der Mühlenfreunde für die Schulen ist Heinz-Josef Heuckmann, Tel. 02524-4954.

Bis dahin aber steht der Acker zwölf Monate ganz im Zeichen der Brache. Was vor Jahrhunderten für viele Bauern noch selbstverständlich war – ein Jahr der Erholung für den Ackerboden – das demonstrieren die Mühlenfreunde in diesem Sommer beispielhaft. Brache, das heißt einerseits ein offener Boden mit Möglichkeiten für Vögel zum Sandbaden, Lebensraum für Ameisen, Insekten, Regenwürmer. Andererseits aber auch eine bunte Vielfalt an Ackerwildkräuter und vielen Blumen, die diese „Lücke“ in der Bestellung nutzen. Aktuell überwiegen Klatschmohn und Kornraden: Sie recken ihre roten und rosa Blüten in den Himmel, eifrig besucht von Bienen, Hummeln, Fliegen und Schmetterlinge umher. Eine kleine bunte Welt für sich, abgetrennt nur durch einen Flechtzaun  aus lebenden Weidenstecklingen. Eine Bank ganz in der Nähe lädt zum Verweilen, zu einer kurzen Rast ein, zum Eintauchen in die bunte, lebendige, fast vergessene kleine Welt der Brache. Lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

Bietet viele Überraschungen: Ackerbrache mit Bienenstock vor der wunderbar sanierten Ennigerloher Windmühle

Emsiges Treiben am Eingang des Lehrbienenstandes

 

Jagdhornblasen vom Feinsten auf dem Mühlenanger

Was verbindet Jagdhornblasen und die Ennigerloher Windmühle? Nun, auf den ersten Blick recht wenig, abgesehen davon, dass die Bläsergruppe des Hegerings Ennigerloh-Neubeckum seit Jahren ein aktiver und gern gesehener Gast auf den Mühlen- und Maibaumfesten ist. Auf den zweiten Blick aber eine ganze Menge, jedenfalls am Sonntag 7. Juni 2015. Dann nämlich steht die Ennigerloher Windmühle im Zentrum der heimischen Bläserwelt: Rund um das Ennigerloher Wahrzeichen findet dann der diesjährige Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen statt. Eingeladen hat der rege Hegering Ennigerloh- Neubeckum, etwa 20 Bläsergruppen mit ca. 250 Aktiven haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Der Wettstreit beginn gegen 11 Uhr, dann werden bis in den Nachmittag jagdliche Signale durch Ennigerloh hallen. Dass das Jagdhornblasen im Kreis einen hohen Standard aufweist, beweisen die zahlreichen exzellenten Ergebnisse heimischer Ensemble auf Landesebene in den letzten Jahren. Besucher dürfen sich also auf Jagdhornblasen vom Feinsten freuen. Ein unvergesslicher Moment werden sicherlich die von allen Teilnehmern gemeinsam vorgetragenen Signale darstellen, da ist mit Gänsehaut zu rechnen. Den ganzen Tag über wird auf dem Mühlenanger und auf dem Schulhof der Realschule einiges geboten, sorgen die heimischen Waidmänner bestens auch für Leib und Seele. In den Pausen besteht die Möglichkeit, die wundervoll renovierte Ennigerloher Windmühle zu besichtigen.
Wenn am Nachmittag dann die Sieger in den einzelnen Klassen feststehen, dann hat sich die Gastfreundschaft der Drubbelstadt sicherlich wieder einmal von ihrer besten Seite gezeigt. Alle Ennigerloherinnen und Ennigerloher sind ganz herzlich eingeladen, den musikalischen Wettkampf zu verfolgen und die Teams aus dem Kreisgebiet zu unterstützen.

 

 Die Ennigerloher Windmühle lädt zum Kreiswettbewerb im Jagdhornblasen ein.


 

Natur pur auf dem Mühlenacker – die Brache

Warum wird in diesem Jahr auf dem kleinen Acker vor der Windmühle nichts angebaut? Diese Frage wird sich vielleicht so mancher Besucher des Ennigerloher Denkmals in diesen Tagen gestellt haben. Einerseits ist dieser Zustand der Tatsache geschuldet, dass die Kooperation der Mühlenfreunde mit der Realschule sich aufgrund des Auslaufens der Schule dem Ende nähert, aktuell passt das Projekt einfach nicht mehr in die Lehrpläne. Doch davon lassen sich die Mühlenfreunde nicht unterkriegen, sie suchen nun interessierte 3. und 4.Klassen der heimischen Grundschulen, die ab Herbst ganzheitlich das Thema „Vom Korn zum Brot“ miterleben wollen: Vorbereitung des Ackers, Aussaat im Herbst, Überwinterung, Austreiben und Blüte im Frühjahr, Reifen und Ernte im Sommer, danach Dreschen, Mahlen und Backen im Herbst des nächsten Jahres – ein spannendes Projekt, bei dem die Kinder spielerisch nebenbei vieles über Landwirtschaft, die Windmühle und das Backen lernen können. Ansprechpartner seitens der Mühlenfreunde für die Schulen ist Heinz-Josef Heuckmann, Tel. 02524-4954.

Bis dahin aber steht der Acker sechs Monate ganz im Zeichen der Brache. Was vor Jahrhunderten für viele Bauern noch selbstverständlich war – ein Jahr der Erholung für den Ackerboden – das demonstrieren die Mühlenfreunde in diesem Sommer beispielhaft. Brache, das heißt einerseits ein offener Boden mit Möglichkeiten für Vögel zum Sandbaden, Lebensraum für Ameisen, Insekten, Regenwürmer. Andererseits aber auch eine bunte Vielfalt an Ackerwildkräuter und vielen Blumen, die diese „Lücke“ in der Bestellung nutzen. Aktuell überwiegt das gelb der Färberkamille (Überbleibsel des Anbaus von Färberpflanzen vor drei Jahren. Doch schon bald kommen Klatschmohn und Kornblume hinzu, recken Kornraden ihre rosa Blüten in den Himmel, summen Bienen, Hummeln, Fliegen und Schmetterlinge umher. Eine kleine bunte Welt für sich, abgetrennt nur durch einen Flechtzaun  aus lebenden Weidenstecklingen. Eine Bank ganz in der Nähe lädt zum Verweilen, zu einer Rast ein, zum Eintauchen in die bunte, lebendige, fast vergessene kleine Welt der Brache. Lassen Sie sich überraschen!

 

 Bietet viele Überraschungen: Die Ackerbrache vor der wunderbar sanierten Ennigerloher Windmühle


 

Herbstaktionstag rund um die Ennigerloher Windmühle

Zweimal im Jahr werden Windmühle und Umfeld auf Vordermann gebracht: Zum diesjährigen Herbstaktionstag am Samstag, 25. Oktober ab 9 Uhr laden die Mühlenfreunde alle Mitglieder und freiwilligen Helfer zur tatkräftigen Unterstützung ein.

Da ist zum Einen der Maibaum: Sein erstes Sommerhalbjahr auf dem Mühlenanger hat der diesjährige neue Maibaum gut überstanden. Um jedoch Wettereinwirkungen gerade im Winterhalbjahr vorzubeugen, soll der gesamte Maibaum nun abgebaut und anschließend trocken eingelagert werden. Dazu wird ein Kran (freundlicherweise bereitgestellt von A&W Holzbau) benötigt.
Darüber hinaus sind einige Sanierungsarbeiten am Holzgeländer des Mühlenumgangs erforderlich, muss die Infotafel gestrichen werden. Ebenso sind die Grünflächen Winterfest zu mach sowie Wege zu bearbeiten. Dazu werden einige helfende Hände gesucht. Zur besseren Vorbereitung und Koordinierung wird vorab um Rückmeldung bei Winfried Farke (Tel. 02525-2246) gebeten.

Dem Ende entgegen geht auch das diesjährige Projekt der Mühlenfreunde mit der Realschule. Im Fokus standen diesmal verschiedene Getreidesorte, die nun bereits – bis auf den letzten Mais – geerntet worden sind. Unter der Leitung von Barbara Kramer und Christine Bartmann müssen nun noch die im Sommer kräftig nachgewachsenen Weidenzweige in die Hecke verflochten werden, um den kleinen Acker abzugrenzen und zu schützen. Noch freuen sich die Vögel an den Samen der großen Sonnenblumen; mit dem Einbringen von Kompost soll dann bereits das nächste Gartenjahr vorbereitet werden. Den Abschluss der Aktion bildet dann sicherlich erneut ein gemeinsames Backen und Genießen in der Küche der Realschule.


 

Am Kirmessonntag begeisterte die Windmühle
viele Auswärtige / Mühle bis Dezember geöffnet

Zum Kirmessonntag herrschte bei bestem Herbstwetter ein reges Treiben in der Drubbelstadt: Grund und Anlass genug für die Mühlenfreunde, ihr wunderbar saniertes und restauriertes Denkmal auch an diesem Nachmittag zu öffnen. Und es waren vor allem viele auswärtige Besucher und Gäste, die die Gelegenheit zur Besichtigung wahrnahmen: „ Wenn du nach Ennigerloh kommst, musst du dir unbedingt die Windmühle ansehen“ – diesen Tipp hatten einige der Besucher von Freunden bekommen – und berücksichtigt. Immer wieder machten sich die Führer der Mühlenfreunde auf den Weg: Von der Umgestaltung des Mühlenangers, der Sanierung in der Durchfahrt, den Erdarbeiten und Funktionen des Walls, der wunderschönen „guten Stube“ Mühlboden bis zur beeindruckenden Mühlentechnik auf dem Steinboden – Die Gäste erhielten einen weitgehenden Einblick in Historie, Bedeutung und Technik der Windmühle. Und natürlich auch in das große ehrenamtliche Engagement der Mühlenfreunde sowie die vielfältige Unterstützung durch Stadt, Förderer, Spender, Vereinsmitglieder und Helfer. „Die Ennigerloher Windmühle ist einerseits ein beeindruckendes Baudenkmal aus der Blütezeit der Holztechnik, andererseits aber auch ein großartiges Zeugnis gemeinsamen bürgerschaftlichen Engagements“ fasste Heinz-Josef Heuckmann die Anstrengungen der letzten sechs Jahre zusammen. Dass die Mühle darüber hinaus ein lebender Anziehungs- und Treffpunkt in der Drubbelstadt ist, das unterstreichen die zahlreichen Besucher und Teilnehmer der Veranstaltungen, Führungen, Trauungen und Tage der offenen Mühlentür auch in diesem Jahr. Dafür bleibt die Windmühle noch bis zum 19. Dezember geöffnet, Interessenten für Führungen etc. wenden sich bitte an Winfried Farke (Tel. 02525-2246). Im Januar und Februar 2015 wird es dann etwas ruhiger für die „alte Dame“ Windmühle; während die Mühlenfreunde bereits das neue Jahresprogramm vorbereiten.

 

Immer eine Besichtigung wert: die Ennigerloher Windmühle


 

Landfrauen informierten sich über die Windmühle und verschiedene Schulprojekte

In der Pause wehte ein leichter Duft von Zwiebelkuchen durch die Windmühle: Die Landfrauen Ennigerloh-Neubeckum vergaßen bei ihrer Mühlenführung nicht den Genuss für ihre Geschmackskosten, nachdem zunächst die Windmühle mit ihrer wunderbaren Technik bereits ein Fest für die Augen war. Georg Aufderheide  von den Mühlenfreunden berichtete sehr anschaulich über die Renovierungsarbeiten und stellte die funktionsfähige „alte Dame“ gerne vor. Ergänzt wurden seine Ausführungen durch kurze Geschichten rund um die Windmühle, die Barbara Kramer und Christine Bartmann beisteuerten.
Danach stand die Kooperation Mühlenfreunde mit der Realschule und die Projektarbeit im Fokus: „Vom Korn zum Brot“, „die tolle Knolle“, „Pflanzen-Farben“ und „Durchgemüs – Alles in einen Topf“ fanden mit Fotobüchern und Projektmappen anschaulich präsentiert und lebhaft vorgetragen natürlich bei den Landfrauen großes Interesse. Mit vielfältigen Gesprächen in gemütlicher Runde klang so ein anregender informativer Abend aus.

    

 

 

Eine Einheit – Projektacker und Windmühle auf dem Mühlenanger


 

Am Kirmessonntag ist die Windmühle geöffnet

Herbstkirmes und Mettwurstmarkt in Ennigerloh – da vibriert die Drubbelstadt und lockt Neugierige von Nah und Fern an. Daher wollen die Mühlenfreunde am Kirmessonntag von 14 – 17 Uhr erneut die Türen ihrer wunderbar hergerichteten Windmühle öffnen und diese den Besuchern in voller Pracht - einschließlich der voll funktionsfähigen Mahltechnik –präsentieren. Als besonderer „Höhepunkt“ zum Herbstfest sollen sich dabei um ca. 15 Uhr auch die Flügel im Wind drehen – wie vor mehr als 90 Jahren mit voller Besegelung. Bleibt zu wünschen, dass der Wind auch kräftig genug aus der richtigen Richtung weht, dann gilt es die Mühle in Aktion zu bestaunen. Darüber hinaus ist die „alte Dame“ stets einen Besuch wert, Jung und Alt werden dabei Einblicke in die beeindruckende Holztechnik möglich. Es lohnt sich!

 

Die Ennigerloher Windmühle präsentiert sich von ihrer besten Seite


 

Tag des offenen Denkmals – Windmühle begeisterte

Zum Tag des offenen Denkmals präsentierte sich am Wochenende die Ennigerloher Windmühle in voller Pracht: Majestätisch standen ihre Flügel im blauen Himmel, die alte Mühlen-Technik und die wundervolle Sanierung durch die Mühlenfreunde begeisterten Besucher von nah und fern.

Aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich am Wochenende der Mercedes-Benz Fanclub W 116 mit seinen Oldtimern im Münsterland und nutzte die Gelegenheit der offenen Mühlentür zu einen Abstecher nach Ennigerloh. Die Begeisterung für Ihre alten „Motorenschätzchen“ schwappte dann bei der Mühlenführung auch gleich über: Die vielfältigen Arbeiten der Mühlenfreunde und insbesondere die Restaurierung der Mühlentechnik („High-Tech in Holz, wie Heinz-Josef Heuckmann es treffend zusammenfasste) begeisterte die Autofans. Und hinterließen bei Ihnen für die Drubbelstadt einen nachhaltigen Eindruck. Darüber hinaus nutzen den gesamten Tag über Familien, Einzelpersonen und kleine Gruppen die Gelegenheit, sich sachkundig durch das altehrwürdige technische Denkmal führen zu lassen. Dabei überzeugte vor allem die Authentizität der Kalkstein- und Holzarbeiten, das große Engagement der Mühlenfreunde, bereits mehrfach überregional gewürdigt, und die Begeisterung, mit der die Mühlenführer (mit Leidenschaft) dabei waren. Zuvor trafen sich bereits Ende August die Oldtimerfreunde Münster in Ennigerloh und statteten mit ihren alten Traktoren der Windmühle einen Besuch ab. Oldtimer und Mühle – das passt einfach, so gab es auch hier im Rahmen der Führungen viele Fragen zur Technik und viel Lob für das ehrenamtliche Engagement der Mühlenfreunde.
An diese gelungenen Veranstaltungen anknüpfen wollen die Mühlenfreunde am Kirmessonntag, 28. September, an dem die Mühle von 14 – 17 Uhr geöffnet ist. Und wenn der Wind mitspielt, sollen sich dann auch wieder die Flügel drehen – ein weithin sichtbares Zeichen, dass es zum Mettwurstmarkt in der Drubbelstadt „rund geht“.


 

Stadtwerke ETO fördern drei weitere Jahre
die Ennigerloher Windmühle

Die Stadtwerke ETO unterstützen auch 2014 und in den kommenden beiden Jahren die Anstrengungen der Mühlenfreunde, die Ennigerloher Windmühle attraktiv weiter zu entwickeln und mit Leben zu füllen, jeweils mit einer Spende von 1.500 €. Dieses ist das Ergebnis einer Vereinbarung, die jetzt in der Mühle zwischen ETO-Geschäftsführer Detlev Westhölter und den Vorsitzenden der Mühlenfreunde, Winfried Farke getroffen wurde. Damit wird die sehr gute Zusammenarbeit der letzten Jahre fortgeführt.

Die Mühlenfreunde haben das Ennigerloher Wahrzeichen in den Jahren 2008 bis 2013 grundlegend saniert und funktionsfähig restauriert. Damit ist die Windmühle ein leuchtendes Beispiel ehrenamtlichen Engagements, welches die Stadtwerke ETO gerne unterstützen. Darüber hinaus erfüllen die Mühlenfreunde die altehrwürdige Mühle alltäglich mit Leben: Führungen, Trauungen, Feste und außerschulischer Lernort bringen jung und alt den Themenbereich Windmühle und die vielfältigen Verbindungen zur Ennigerloher Ortentwicklung näher. Nicht zuletzt gewinnt die Mühle aus Wind regenerativ Antriebsenergie – im Zeichen des Klimaschutzes auch ein Thema, was Mühlenfreunde und ETO verbindet.

Es liegt im Ermessen der Mühlenfreunde, die Spendengelder sinnvoll einzusetzen, z.B. für die Lösung kleinere Detailprobleme, die sich im Laufe der Sanierungsarbeiten ergeben haben. Oder für die weitere Entwicklung von Aktivitäten gemeinsam mit den Ennigerloher Schulen und Kindergärten. Die Mühlenfreunde freuen sich über die Unterstützung der ETO und die Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit, die damit verbunden

 

Vereinbarten eine weitere dreijährige Zusammenarbeit: (v. l.) Detlev Westhölter, Stadtwerke ETO, sowie Winfried Farke und Josef Pöhler, Mühlenfreunde Ennigerloh, vor den Wahrzeichen der Drubbelstadt


 

Ennigerloher Mühlenradtour am 13. Juli

Wo stehen oder standen in Ennigerloh Windmühlen? Und welche Geschichte lässt sich dazu erzählen? Diese Fragen wollen die Ennigerloher Mühlenfreunde in Kooperation mit der Stadttouristik, den Natur- und Heimatfreunden Westkirchen und dem Heimatverein Ostenfelde am Sonntag, 13. Juli ab 12:30 Uhr auf einer weiteren Ennigerloher Mühlentour beantworten. Auf dem Fahrrad geht es unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann auf eine ca. 30 km lange Rundreise über Beesen, Westkirchen, Ostenfelde und Hoest sowie zurück in die Drubbelstadt. Startpunkt und Ziel ist dabei die wunderbar sanierte Ennigerloher Windmühle, die abschließend ausführlich vorgestellt wird. Zuvor gibt es unterwegs zahlreiche Informationen zu bestehenden und ehemaligen Windmühlen am Wegesrand, ranken sich doch darum zahlreiche Geschichten. An der Windmühle Westkirchen ist eine Führung sowie Rast  vorgesehen. Und nach der Radtour kann man an der Ennigerloher Windmühle noch in gemütlicher Runde zusammensitzen und Erfahrungen sowie Erinnerungen austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300,
Mail:
info@stadttouristik-ennigerloh.de
 

 

Start und Ziel der Ennigerloher Mühlenradtour: Die Windmühle am Mühlengeist
 


 

Pfingstmontag: Ennigerloher Windmühle zum Deutschen Mühlentag geöffnet – Technik und Geschichte im Fokus

Der Pfingstmontag ist seit vielen Jahren als „Deutscher Mühlentag“ den heimischen Wind- und Wassermühlen gewidmet: Seit nunmehr vier Jahren öffnen auch die Mühlenfreunde Ennigerloh die Türe der Windmühle auf dem Mühlengeist und geben dort Einblick in Technik und Ortsgeschichte. In diesem Jahr ist das wunderbar sanierte und restaurierte Denkmal am 9. Juni von 11 – 16 Uhr für alle Interessierten von nah und fern geöffnet.
Was zeichnet die Ennigerloher Windmühle aus? Mit ihrem Alter von 145 Jahren ist sie ein großes Stück Orts- und Heimatgeschichte, aus der Drubbelstadt nicht wegzudenken und damit wirklich ein „Wahrzeichen“. Umso mehr, als sie mit der Sanierung durch die Mühlenfreunde quasi „aus dem Dornröschenschlaf“ zu neuem Leben erweckt wurde. Die Windmühle ist in der 1869 modernsten verfügbaren Technik als Durchfahrt-Wallholländerwindmühle mit Binnendrehertechnik in Steinbaumweise errichtet worden, wobei die alte, zum großen Teil erhaltene Mahltechnik – nahezu ausschließlich in Holzbauweise ausgeführt – durch ihr Knowhow und ihre Ausführung besticht. Die „alte Dame Windmühle“ präsentiert sich heute sehr lebendig: Viele Berichtigungen, Führungen, Klassentreffen, Trauungen zeigen, dass sie ein beliebter Anlaufpunkt in Ennigerloh darstellt. Sie zeigt darüber hinaus, wie mit sehr großem ehrenamtlichem Engagement, mit konstruktiver Zusammenarbeit zwischen Mühlenfreunden, Stadt, Förderern, Sponsoren, mit Unterstützung vieler Spender und Helfer auch ein solch großes Gemeinschaftsprojekt (Sanierungskosten 575.000 €) mit sehr gutem Ergebnis realisiert werden kann. Und schließlich ist die Windmühle als Kooperation mit der Realschule und außerschulischer Lernort für Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen mit den Schwerpunkten Technik, Geschichte, Energie und Umwelt ein Baustein für die Zukunft Ennigerlohs. Das alles kann auch am Deutschen Mühlentag präsentiert, gezeigt, erläutert und vorgeführt werden. Damit sprechen die Mühlenfreunde viele Menschen aus Ennigerloh, aber auch weit darüber hinaus an. Die Windmühle ist voll funktionsfähig restauriert worden: Wenn am Pfingstmontag der Westwind weht, dann sollen sich wieder die Flügel im Wind drehen – wie vor mehr als 90 Jahren, als die Windmühle stillgelegt worden ist. Das haben sich die „Müller“ unter den Mühlenfreunde fest vorgenommen. Einen Versuch ist es allemal wert!

 

 

 

Die Ennigerloher Windmühle – Wahrzeichen der Drubbelstadt – öffnet an Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag 2014 ihre Tore.


 

Wunderbares Mühlenfest bei strahlenden Sonnenschein – Ennigerloh feierte sein Wahrzeichen

Bei schönstem Frühlingswetter strömten die Ennigerloher nur so zum diesjährigen Mühlenfest – so viele Besucher sah das wunderbar sanierte Wahrzeichen der Drubbelstadt noch nie! Natürlich stand dabei die Windmühle im Mittelpunkt, die Mühlenfreunde boten ständig Führungen und Präsentationen an, viele Besucher lernten dabei die Mühle und ihre toll restaurierte Technik kennen. Sehenswert aber auch das vielfältige Programm und die zahlreichen Angebot zum Spielen und Ausprobieren.

Mühlen- und Maibaumfest – diese Veranstaltung hat sich seit 2010 einen festen Platz im Ennigerloher Veranstaltungskalender erobert. Beispielhaft dabei die Zusammenarbeit der Mühlenfreunde und vieler weiterer Vereine und Gruppen, ein Fest von Ennigerlohern für Ennigerloh in besten Sinne des Wortes. Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten am Sonntagmorgen Vorsitzender Winfried Farke und Bürgermeister Berthold Lülf das Mühlenfest. Danach ging es dann Schlag auf Schlag: Auftakt mit den Jagdhornbläsern des Hegerings, Führung und Präsentation in der Windmühle, zauberhafte Tänze der Dance Kids aus Enniger unter der Leitung von Antje Rehrmann. Die Mühlenfreunde demonstrierten eindrucksvoll das Setzen der Segel und fanden viele interessierte Zuhörer und Zuseher, auch wenn die Flügel sich mangels Wind nicht drehen konnten. Reichhaltig das kulinarische Angebot an den Ständen: Würstchen der Mühlenfreunde, Kuchen der Conflutorenfrauen, Waffeln des Christophorushauses, Fingerfood und mehr vom SuS Ennigerloh, unterstützt von Getränkestand der Gassenbuben. Vielfältig das Angebot für Kinder und Erwachsene: Spiele und Schminken bei den Mühlenkindern, die Hüpfburg der Mühlenfreunde, Jugendfeuerwehr mit Wasserspritzen und mehr, der SuS mit dem Torwandschießen, Uwe Heßlinga mit seinem Holzspielzeug sowie der Bauhof der Sinne mit kniffeligen Knobeleinen zum Thema Physik zum Anfassen sowie ein Infostand der Stadttouristik. Dann traten die Windmilldancer mit gekonnten Square-Dance-Figuren auf, das Modern Wind Orchestra gab ein Platzkonzert und die Hausband des Christopherushauses machte Musik mit viel Spaß. Die Zeit verging wie im Fluge, rund um die Windmühle wurde ein wunderbares Fest gefeiert.

Am Samstagabend begann das vorgeschaltete Maibaumfest mit der fast schon traditionellen plattdeutschen Maiandacht des Heimatvereins. Mit der Unterstützung des Ennigerloher Heimatchors nahmen daran knapp 200 Besucher teil und sangen anschließend auch noch gemeinsam Maienlieder. Dann wurde es Zeit, den neuen schmucken Maibaum mit seinen 25 Vereinstafeln aufzustellen. Ehe rund herum bis fast Mitternacht noch lange gefeiert, geklönt und gesungen wurde.
Fazit: Ein tolles Fest, welches dank Unterstützung vieler Vereine, Gruppen, Helferinnen und Helfer und des großen Interesses aus der Bevölkerung ein voller Erfolg war. Dafür bedanken sich die Mühlenfreunde ganz herzlich.

 
 

Fotos:
1 Zahlreiche Besucher rund um die Windmühle
2 der neue Maibaum wird aufgestellt
3 Die Dance-Kids bezauberten mit ihren Tänzen
4 Im Mittelpunkt des Festes: Die Windmühle


 
Kinder erforschen die Ennigerloher Windmühle

Am Ende sah man viele leuchtende Kinderaugen, das frische Mühlenbrot schmeckte köstlich – mit vielen Eindrücken aus der Windmühle und Informationen zur Ennigerloher Ortsgeschichte machten sich die 51 Schülerinnen und Schüler der Mosaikschule auf den Erlebnissen auf den Heimweg.

Die Windmühle als außerschulischer Lernort -  zwei dritte Klassen der Ennigerloher Mosaikschule nahmen das Angebot der Mühlenfreunde gerne an und erkundeten unter dem Oberthema „Heimatgeschichte“ das Ennigerloher Wahrzeichen. „Woher kommen die Steine? Warum ist vieles aus Holz gebaut? Wie lebten und arbeiteten die Müller in früheren Zeiten? Dieses sind nur einige der vielen Fragen, die beantwortet wurden. Spannend der Weg der Getreidesäcke von der Durchfahrt über den Sackaufzug zum Steinboden, ebenso die Geschichte vom Bau der Windmühle vor 145 Jahren, von den Widrigkeiten des Mess- und Bezahlungssystems seinerzeit. Stolz zogen die Kinder einen Sack durch die Luke, staunten ob des Getreidetrichters a la „Max- und Moritz“ und erfuhren auch, dass nicht nur „die Mühle am rauschenden Bach“, sondern auch die Windmühle im Mahlbetrieb klappert. Und als dann noch von Hand Getreide gemahlen werden durfte, konnten sie erahnen, wie schwierig es früher war, Mehl zu mahlen und welchen Errungenschaft und Arbeitsersparnis eine Windmühle darstellte. Auch wenn der Müller vielleicht „mit dem Teufel im Bunde war“, denn die wunderbare Mühlentechnik war für viele unserer Vorfahren beinahe Zauberei. Abschließend war eine Scheibe frisches Mehrkornbrot einfach nur wunderbar zu genießen!

Die Klasse 3a + 3c der Mosaikschule erforschten auf Einladung der Mühlenfreunde bei einer kindgerechten Führung mit Heinz-Josef Heuckmann das Ennigerloher Wahrzeichen.


 
Mühlenkinder feiern Laternenfest

Die Mühlenkinder feierten in diesen Tagen mit ihren Eltern und Erzieherinnen ein stimmungsvolles Laternenfest in der Ennigerloher Windmühle. Gerne stellen Ihnen dazu die Mühlenfreunde das wunderbar sanierte Ennigerloher Denkmal zur Verfügung. Nach dem Laternen- und Lichterumzug wurden in der Durchfahrt der Windmühle in gemütlicher Runde noch einige Laternenlieder gesungen. Strahlend leuchtende Kinderaugen zeigten deutlich: Es war ein wunderschönes Laternenfest!



 


 
Die Ennigerloher Mühle in dem Buch: Der andere Blick  weiterlesen
 
Quelle: Thomas Eickhoff/Gösta Clemens Peter, Münsterland - Der andere Blick, Münster: Aschendorff Verlag, 2013, S. 82-83

 


 

Sturmschaden: Neuer Maibaum gesucht

Der heftige Herbststurm in der vergangenen Woche forderte in Ennigerloh ein „prominentes“ Opfer: Der 15 m hohe Maibaum auf dem Windmühlenanger hielt dem Südwestorkan nicht stand und zerbrach. Die beiden oben abgebrochenen Teile inklusive Kranz und Schilderaufhängungen fielen auf den Rasen – Gott sei Dank ohne dass dabei Personen zu Schaden kamen. Die mittlere Bruchstelle lag genau oberhalb der seitlichen Metallverstärkungen – offensichtlich eine besondere strapazierte Stelle, die nun nach ca. 20 Jahren dem Winddruck nicht mehr standhielt.

Die Mühlenfreunde haben noch am Nachmittag mit den Aufräumarbeiten begonnen und den Maibaum anschließend ganz abgebaut. Nun suchen Sie für das nächste Jahr einen geeigneten Ersatzbaum sowie Sponsoren und fleißige Hände, die bei Transport und Herrichtung mitwirken und helfen.

 

Foto: Das war einmal der stolze Ennigerloher Maibaum – bei heftigen Herbststurm in der vergangenen Woche zerbrach dieser in 3 Teile.


 

Erlebnisreiche Radtour in die Ennigerloher Windmühlengeschichte

Trotz des ziemlich frischen Ostwindes waren sich am Ende der zweiten Ennigerloher Windmühlentour alle Teilnehmer einig: Dieser Nachmittag war ein tolles Erlebnis, ein gelungener Ausflug in die Ennigerloher Heimat- und Technikgeschichte!

Einigkeit macht stark, Zusammenarbeit verbindet! Gemeinsam haben die Mühlenfreunde Ennigerloh, die Natur- und Heimatfreunde Westkirchen, die Heimatvereine Enniger, Ostenfelde und die Ennigerloher Stadttouristik im Sommer das Projekt Mühlenradtour gestartet. Nach der Premiere im Juli stand nun am „Tag der Deutschen Einheit“ die zweite Tour auf dem Programm.  Mühlenradtour ein Kooperationsprojekt zu starten. Voller Vorfreunde machten sich 23 Radlerinnen und Radler unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden vom Start an der Windmühle auf dem Mühlengeist auf den Weg nach Enniger zur ehemaligen Wind- und späteren Dampfmühle Bockey. Durch die Bauernschaft Rückamp fuhr die Gruppe dann nach Buddenbaum zur Mühle Heitwerth, wo deren Geschichte und die heutige Umnutzung zum Wohngebäude erläutert wurde. Während der Fahrt über den Höhenweg durch Beesen gab Heinz-Josef Heuckmann ergänzend Informationen zum dortigen Windpark, den heutigen modernen Windmühlen. Eine kleine Pause wurde dann in der heimeligen Westkirchener Windmühle eingelegt. Uwe Cohn von den Natur- und Heimatfreunden führte durch das liebevoll restaurierte Domizil des Vereins und die beiden Museumsräume mit allerlei historischen Gerätschaften. Über den Domhoff ging es weiter nach Ostenfelde und hinauf auf den Pilatusberg. Dort stand Mitte des 19. Jahrhunderts noch die Ostenfelder Windmühle, über die es einiges zu erzählen gab. Heute steht diese Mühle nach dem Verkauf 1871 in Werl an der Neheimer Straße und dient als Restaurant. In der Bauernschaft Hoest wurde am ehemaligen Standort der Mühle Menke Station gemacht. Diese Mühle wurde nach knapp 100 Jahren „Windmüllerei“ 1957 abgerissen. Dort, wo heute das Rathaus steht, war über viele Jahrzehnte die Mühle Hawixbrock „zu Hause“, ehe Sie 1961 dem Neubau der Verwaltung weichen musste.

Der Abschluss fand dann an und in der wunderbar restaurierten Windmühle auf dem Mühlengeist statt. Damit schloss sich der Kreis einer kurzweiligen, interessanten Rundtour mit zugleich vielfältigen Eindrücken der schönen Ennigerloher Herbstlandschaft. Es wird nicht die letzte Mühlentour gewesen sein, darin sind sich die Veranstalter sicher. Im nächsten Jahr soll zudem eine Radtour zum Thema Wassermühlen entwickelt werden.

Wunderbare herbstliche Mühlenradtour: Start  an der Ennigerloher Windmühle


 

 

Zweite Ennigerloher Mühlenradtour am 3. Oktober

Wo stehen oder standen in Ennigerloh Windmühlen? Und welche Geschichte lässt sich dazu erzählen? Diese Fragen wollen die Ennigerloh Mühlenfreunde in Kooperation mit der Stadttouristik, den Natur- und Heimatfreunden Westkirchen, und den Heimatvereinen Enniger und Ostenfelde am Donnerstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) ab 12:30 Uhr auf einer weiteren Ennigerloher MühlenTour beantworten. Auf dem Fahrrad geht es unter der Leitung von Heinz-Josef Heuckmann auf eine ca. 35 km lange Rundreise über Enniger, Beesen, Westkirchen, Ostenfelde und Hoest sowie zurück in die Drubbelstadt. Startpunkt und Ziel ist dabei die frisch sanierte Ennigerloher Windmühle, die nach der Tour abschließend ausführlich vorgestellt wird. Zuvor gibt es unterwegs zahlreiche Informationen zu bestehenden und ehemaligen Windmühlen am Wegesrand, ranken sich doch darum zahlreiche Geschichten. An der Windmühle Westkirchen ist eine Führung inkl. Besichtigung der Museumsräume vorgesehen. Und nach der Radtour kann man gegen 18 Uhr an der Ennigerloher Windmühle noch in gemütlicher Runde zusammensitzen und Erfahrungen sowie Erinnerungen austauschen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, es wird jedoch um eine Spende für die Windmühlen gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt, die Veranstalter bitten daher vorab um Anmeldung bei der Stadttouristik Ennigerloh, Tel. 02524-8300, Mail: info@stadttouristik-ennigerloh.de

Beschreibung der Tour


 

 

Zur Herbstkirmes drehen sich die Flügel der Windmühle

Die Ennigerloher Windmühle wurde von den Mühlenfreunden in den vergangenen fünf Jahren „aus dem Dornröschenschlaf erweckt“, wunderbar saniert und voll funktionsfähig restauriert. Lebendig wird sie durch viele Führungen, Trauungen, als Außerschulischer Lernort für Kinder und Jugendliche, und durch das ehrenamtliche Engagement sowie die Unterstützung vieler Ennigerloherinnen und Ennigerloher.

Die „Alte Dame“ Windmühle ist nun wieder ein attraktiver Treffpunkt mitten im Ort – das wollen die Mühlenfreunde auch allen auswärtigen Besuchern der Drubbelstadt am Kirmessonntag 22. September zeigen und damit die vielfältigen Aktivitäten des Arbeitskreises Mettwurstmarkt unterstützen. Von 14 – 16 Uhr werden die Türe der Windmühle geöffnet und Führungen / Besichtigungen angeboten. Zudem wollen die „Müller“ dann – vorausgesetzt der Wind spielt mit – erneut die Flügel im Wind drehen und den Besuchern einen bewegten Eindruck der alten Technik vermitteln.


 

 

Windmühle am Tag des offenen Denkmals besichtigen

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals beteiligen sich am kommenden Sonntag 8. September auch die Mühlenfreunde Ennigerloh: Von 11 – 17 Uhr ist das stolze, in den letzten Jahren wundervoll sanierte Wahrzeichen der Drubbelstadt für Besucher aus Nah und Fern geöffnet. Darüber hinaus sollen sich bei geeignetem Wind um 15 Uhr die Flügel drehen.

Der Tag des Offenen Denkmals 2013 steht unter dem Motto: Jenseits des Guten und Schönen - Unbequeme Denkmale? Nun , unbequem war und ist die Ennigerloher Windmühle nicht. Es war jedoch ein immenser Aufwand, die „Alte Dame Windmühle“ in den vergangenen 5 Jahren grundlegend zu sanieren und fachgerecht zu restaurierelles kann am Sonntag besichtigt werden, die Mühlenfreunde bieten darüber hinaus Führungen zu Bau, Technik, Historie und Geschichten mit weiteren Verknüpfungen zur Ennigerloher Stadtgeschichte an. Als ein besonderer Höhepunkt des Tages sollen sich dann um 15 Uhr die neuen Flügel wieder im Wind drehen – ein Highlight nicht nur für Fotofreunde. Der Besuch in der Ennigerloher Windmühle lohnt sich am Sonntag sicherlich.!


 

Bewerbung um des Westfälisch-Lippschen Denkmalpreis 2013

Als die Ennigerloher Mühlenfreunde Anfang des Jahres von der Auslobung des Westfälisch- Lippischen Denkmalpreis 2013 hörten, da war sofort klar: Diesmal machen wir mit! Denn mit der Sanierung und Restaurierung der Ennigerloher Windmühle ist Ihnen es tolles Projekt gelungen, was weit und breit beispielhaft ist. Und mit den vielen Führungen, Trauungen und Schulklassen im Rahmen des Teilprojektes „Außerschulischer Lernort“ kehrt nun wieder regelmäßig lebendiges Leben in die „Alte Dame Windmühle“ ein.
Doch die Anforderungen waren hoch: Im Fokus des Wettbewerbs steht die denkmalgerechte Sanierung eines Objektes: Mit Zustand und Bewertung vor Beginn des Projektes, während der Arbeit und danach. Das alles ausführlich dargestellt und belegt sowie unterstützt von Fotos aus allen Abschnitten. Bedeutsam auch das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten, die Unterstützung aus und durch die Bevölkerung, die Anerkennung über Ennigerloh hinaus. Das alles wurde von den Mühlenfreunde akribisch zusammengestellt und im März auf den Weg gebracht. Und dass sie mit ihrer Bewerbung den Kern der Auslobung getroffen haben, dass erfuhren die Mühlenfreunde dann Ende Juni aus Düsseldorf: Für den 8. Juli kündigte sich die Bewertungskommission zur Besichtigung vor Ort an.
An diesem Tag präsentierte sich dann die Windmühle von ihrer besten Seite: In zwei Gruppen wurde den Mitgliedern der Kommission die Windmühle mit ihren vielen Besonderheiten vorgestellt, wurden Erläuterungen zur Bewerbung gegeben und Fragen beantwortet. Auch für viele Mitglieder der Kommission war das Thema Mühle „Neuland“, denn in den letzten 15 Jahren hatte sich keine Mühle beteiligt. Am Ende einer gelungenen Vorstellung und Präsentation dankten die Kommissionsmitglieder den Mühlenfreunden und beglückwünschten sie zugleich zu diesem tollen Projekt für die gesamte Stadt Ennigerloh.
Nun heißt es für die Mühlenfreunde Daumendrücken und abwarten: Aber: Ob Preis oder nicht, die Mühle wird sich auch über die Grenzen Ennigerlohs hinaus, bei diesem Engagement, bei diesem Rückhalt in der Bevölkerung, weiterhin einen positiven Namen machen! Und das haben sie und die Mühlenfreunde wirklich verdient!
 

 


 

 

Unterstützung auch durch den Bürgermeister: Die Bewertungskommission zum Westfälisch-Lippischen Denkmalpreis 2013
besichtigte am 8. Juli die Ennigerloher Windmühle, die damit im Kreis der Besten gut im Rennen liegt.


 

 

Foto: Die Mühlenfreunde pflanzten 10 Apfelbäume an der Bergstraße und in der Bauernschaft Beesen.


100. Trauung in der Windmühle

Für die Ennigerloher Kristina Ackermann und Benjamin von Greiffenstern stand ganz früh fest: Wenn wir uns trauen lassen, dann in dem traumhaften Ambiente der Ennigerloher Windmühle. Diesem Wunsch kamen die Mühlenfreude gerne nach. Am 11. Mai war es nun soweit, beide gaben sich das Ja-Wort. Für sie und ihre Familien ein unvergessliches Ereignis, aber auch für die Mühlenfreunde ein besonderer Tag: Es war die 100. Trauung in dem altehrwürdigen Wahrzeichen der Drubbelstadt seit der Wiederöffnung vor knapp drei Jahren. Herzlichen Glückwunsch zu beiden freudigen Ereignissen!


Fit fürs Mahlen: Mühlenfreunde machen sich sachkundig

 Ihr Anblick ist einfach toll: In diesen Tagen präsentiert sich die Ennigerloher Windmühle im schönsten Winterkleid: Der Schnee modelliert das Mauerwerk und verleiht der Kappe eine weiße Haube, die neuen Flügel strecken sich mit sanftem Schwung in den klaren Himmel. Fast könnte man meinen, sie fangen jeden Moment an zu drehen.

Doch – ohne Fleiß kein Mahlen, noch ist es nicht so weit. Derzeit bereiten sich einige Ennigerloher Mühlenfreunde intensiv darauf vor, dass 1 x 1 des Müllerhandwerks zu erlernen. Denn schließlich wollen sie in diesem Jahr dereinige der Aufgaben. Die Mühlenfreunde erstellen dazu ein Handbuch, welches jeweils als Checkliste abgearbeitet werden muss. Mindestens 3 „Müller“ werden zum Mahlen in der Mühlen benötigt, zwei weitere Helfer müssen die Mühle aussen sichern, einer stets als „Bremser“ bereitstehen. Das muss intensiv erprobt und trainiert werden. Doch Sicherheit geht vor.

Praktische Nachhilfe erhalten die Mühlenfreunde dabei zunächst von Hubert Lütke aus Beckum, der die Windmühle am Höxberg betreut. Ferner sollen Erfahrungen aus dem Mühlenkreis Minden-Lübbecke und dem Osnabrücker Land genutzt werden.

Zunächst aber heißt es, sich mit der Ennigerloher Windmühle vertraut zu machen – und dabei auch die Müllersprache zu lernen: Da ist z. B. die Rede von Vorder- und Achterheck, von Rute und Liek, von Krüewerk, Bunkler und Königswelle.

Die Mühlenfreunde Fritz Meyke, Georg Aufderheide, Jürgen Witte, Kurt Schröder, Rolf Janzen, Gabriele Umlauf-Bartolic, Walter Witte, Berni Franzbäcker, Reiner Strangfeld, Erich Schnieder , Josef Pöhler und Heinz-Josef Heuckmann sind jedenfalls engagiert dabei. Damit sich bald die Flügel des Ennigerloher Wahrzeichens wieder stolz im Winde drehen!

 

Fotos: Mühlenfreunde / Heuckmann


 

Sanierung der Windmühle abgeschlossen – Mühlenfreunde sagen danke!

Mit der Errichtung der letzten noch fehlenden Abschnitte der Natursteinmauer an der Ostseite konnten die Mühlenfreunde in diesem Herbst die umfangreichen Sanierungsarbeit an dem Ennigerloher Wahrzeichen abschließen.

Was vor viereinhalb Jahren als eine aus der Not, die Mühle vor dem Verfall zu retten, geborene Initiative einiger engagierter Ennigerloherinnen und Ennigerloher begann, ist zwischenzeitlich nicht mehr aus dem Ortsbild weg zu denken: Die altehrwürdige Windmühle wurde aus dem Dornröschenschlaf erweckt, umfassend saniert sowie wunderbar stimmig mit Kalksteinen und Holz attraktiv gestaltet. Und noch mehr: Die teilweise aus dem Jahr 1923 noch erhaltene alte Mühlentechnik wurde behutsam so restauriert und ergänzt, dass sich nunmehr im kommenden Jahr die Flügel wieder mit Windkraft drehen werden und nach 90 Jahren wieder Getreide zu Mehl vermahlen wird. Schließlich wurde die Windmühle auch für die Bevölkerung geöffnet, an die 80 Führungen und 40 Trauungen im Jahr sprechen hier eine deutliche Sprache. Zudem wurde der Mühlenanger mit Windmühle, Maibaum und Infotafel attraktiv gestaltet, was nicht nur bei den tollen Maibaum- und Mühlenfesten Gäste aus nah und fern anzieht. Die altehrwürdige Dame Windmühle lebt, auch als anerkannter Außerschulischer Lernort für Umwelt, Energie und Technik, als Anlaufpunkt für Kindergärten und Schulen der Drubbelstadt.

Diese vielfältigen Arbeiten haben insgesamt ein Kostenvolumen von 570.000 € erfordert. Dass diese Summe – in Geld, in Form von Sachspenden und als Arbeitszeit – aufgebracht werden konnte, ist der große Verdienst aller Beteiligten: Der Stadt Ennigerloh, der NRW-Stiftung, der Bezirksregierung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als öffentliche Förder, den vielen Sponsoren und Spendern vor Ort, den beteiligten Handwerken und heimischen Firmen, den 370 Mitgliedern der Mühlenfreunde und den vielen aktiven Helfern vor Ort, die ehrenamtlich über 7000 Stunden geleistat haben. Ihnen allen gilt der herzliche Dank des Vorstandes der Mühlenfreunde!


 

Schule der Zukunft – Realschule und Mühlenfreunde weiterhin aktiv
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Fotowettbewerb rückt die sanierte Windmühle in den Blickpunkt

Mit den neuen Flügeln fanden jetzt die Sanierungsarbeiten der Mühlenfreunde an der Ennigerloher Windmühle ihren Abschluss, nun grüßt das Wahrzeichen der Drubbelstadt wieder komplett vom Mühlengeist aus Besucher und Gäste von nah und fern.

Die Wiederherstellung der Windmühlentechnik nehmen die Mühlenfreunde als Anlass, um für interessierte Hobbyfotografen aus Ennigerloh und Umgebung einen Fotowettbewerb zu starten: Ziel ist es, die Windmühle innen und außen „ins rechte Licht zu setzen“ und mit gelungenen Fotos das Besondere und Schöne des Ennigerloher Wahrzeichens herauszustellen. Dabei darf die wundervolle hölzerne Mühlentechnik sicherlich nicht fehlen, aber auch Menschen und Veranstaltungen wie z.B. das Flittkenfest gehören dazu. Die digitalen Fotos sind auf einer CD einzusenden an: Mühlenfreunde Ennigerloh e.V., Heinz-Josef Heuckmann, Am Wasserturm 5, 59320 Ennigerloh, Kennwort: Fotowettbewerb. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2012, je Einsender sind bis zu 5 Fotos zulässig. Mit der Teilnahme am Wettbewerb stimmen die Fotografen zu, dass die Mühlenfreunde die Fotos für Vereinszwecke nutzen dürfen. Im November wird eine fachkundige Jury die eingesandten Fotos bewerten, anschließend ist eine Ausstellung in der Sparkasse vorgesehen.

 

Foto: Die sanierte Ennigerloher Windmühle – ein tolles Motiv, nicht nur für den laufenden Fotowettbewerb.


 Natursteinmauer krönender Abschluss der Windmühlensanierung

Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Ennigerloher Windmühle haben die Mühlenfreunde die Betonsteine an der Ostseite mit einer Natursteinmauer verkleidet. Damit wurde abschließend das gesamte Umfeld der Mühle durchgehend mit Kalksteinen saniert.

Es war eine harte Arbeit, die die vielen Helfer um „Baumeister“ Walter Witte in den letzten Tagen bewältigen mussten: Fast 30 m² Betonmauern mussten mit Natursteinen verkleidet werden, hinzu kamen noch über 25 m Deckplatten. Allesamt ausgewählt, zugeschnitten oder zugeschlagen, eigenhändig gesetzt und verfugt. Um den Bezug zum heimischen Kalksteinmaterial zu betonen, wurde zudem einige Fossilien aus der Kreisezeit, gespendet vom Ennigerloher Künstler Thomas Stuwe, in die Natursteinmauer integriert. Mehr als fünf Tage waren die fleißigen Helfer mit den Vorbereitungen und den Arbeiten beschäftigt, das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Die neue Mauer rundet das Ensemble ab, das Umfeld der „Alten Dame“ Windmühle ist nun einheitlich passend zum Mauerwerk mit Natur-Kalksteinen gestaltet. Die Steine wurden  überwiegend von der der Ennigerloher Firma Heidelberg Cement aus dem Steinbruch Nord gespendet, z. T. wurde auch Steine aus dem Abbruch einer Scheune in Everswinkel und alte Deelensteine aus verschiedenen Objekten verwendet.

Der Dank des Vorsitzenden der Mühlenfreunde, Winfried Farke gilt insbesondere den fleißigen Helfern Herbert Zellerhoff, Walter Witte, Christian Vier, Rolf Janzen, Sascha Fröhlich, Walter Morawetz, Andy Steinkamp, Jürgen Witte, Ralf Hahne, Jupp Lönne, Berni Franzbecker, Heinz-Josef Heuckmann, Berni Groschke und Rainer Wonnemann sowie Maria Witte und Wera Janzen, die für das leibliche Wohl sorgten. Damit sind die Sanierungsarbeiten an der Windmühle abgeschlossen. Die Mühlenfreunde freuen sich nun darauf, die Mühle im nächsten Jahr erstmals seit 90 Jahren wieder mit Windkraft betreiben zu können
Bei einer ersten Auswertung der vielen Bilder ergab sich eine enorme Bandbreite der Darstellungsmöglichkeiten, viele Bilder dokumentierten zudem unverwechselbar den typischen Stil (ob gesamt oder im Detail) der „Alten Dame“ Windmühle, die nun neu mit Leben erfüllt wird.



Die Teilnehmer des Fotokurses erkundeten
die Ennigerloher Windmühle

 



Ansichten im Verborgenen: Noch ruhen die Mahlsteine

 Fotos: Mühlenfreunde / Heuckmann


Die Mühle hat endlich seit dem 27. September 2012 wieder Flügel


Fotos: Mühlenfreunde/Heukmann


 

 Flügelmontage am 27. September; Flittkenfest am 3. Oktober

 

Mit den neuen Flügeln finden die Sanierungsarbeiten an der Mühlentechnik das bunte Programm mit vielen Punkten den ganzen Feiertag über. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Mit der Montage der neuen Flügel starten die Mühlenfreunde gleichzeitig bis zum 31. Oktober einen Fotowettbewerb für Hobbyfotografen: Setzen Sie die aus dem Dornröschenschlaf erweckte Windmühle innen und außen ins rechte Licht. Eine fachkundige Jury ermittelt aus den Einsendungen die Siegerbilder, die anschließend öffentlich ausgestellt werden .Im Rahmen dieser Aktion bietet die Volkshochschule zusätzlich einen Wochenend-Fotokursus in der Windmühle an.

Foto: Die Restaurierung der Windmühle wird abgeschlossen, am 27. September sollen neue Flügel montiert werden. Anschließend wird am 3. Oktober ein „Flittkenfest“  gefeiert.

Windmühle als Außerschulischer Lernort in Westfalen anerkannt

Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I werden altersgerechte Führungen durch das technische Kulturdenkmal zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten: Geschichte der Windmühle im Kontext der Ortsgeschichte, die Mühlentechnik -Hightec in Holz mit Präsentation, Geschichten von Mühlen, Müllern..., Vom Korn zum Brot (Primarstufe). Die Windmühle dient zudem als Start- und Zielpunkt für eine Exkursion zum Thema Erneuerbare Energien, die zu entsprechenden Anlagen in Ennigerloh (Biogas, Windrad, Photovoltaik) führt und diese erleben lässt (Sekundarstufe I, „Ennigerloher Energietour“). Dauer der Führungen je nach Thema 1 Std. (Primarstufe), ca. 1,5-2 Std. (Sekundarstufe), ca. 4 Std. (Ennigerloher Energietour, auch in einzelnen Etappen möglich).
Darüber hinaus bieten die Mühlenfreunde auch kindgemäße Mühlenführungen für Kindergärten an. Diese kostenfreien Angebote sind für Gruppen nach Terminwunsch buchbar, um frühzeitige Kontaktaufnahme 4 Wochen vor dem Termin wird gebeten. Die Gruppengröße umfasst bis ca. 25 Personen.

 

Schülerinnen und Schüler können jetzt die Windmühle auch offiziell als Außerschulischen Lernort entdecken. Die Mühle soll noch in diesem Jahr neue Flügel bekommen und dann wieder voll funktionsfähig sein


Mitgliederversammlung der Mühlenfreunde am 18. April

Auf ein erneut arbeitsreiches, aber zugleich auch erfolgreiches Jahr 2011 wollen die Mühlenfreunde Ennigerloh im Rahmen ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung zurückblicken und Rede und Antwort stehen. Die Versammlung beginnt am 18. März um 17 Uhr im Saal des Hotel Hubertus, Enniger Straße 4, wozu alle Mitglieder ganz herzlich eingeladen werden.

Der Verein der Mühlenfreunde hat sich in Ennigerloh in kurzer Zeit etabliert, das kann man durchaus mit über 360 Mitgliedern in vier Jahren sicherlich feststellen. Ebenso wertvoll ist jedoch die Unterstützung und Zustimmung zu dem Projekt „Sanierung der Ennigerloher Windmühle“, welche die Mühlefreunde auch im vergangenen Jahr aus der Bevölkerung vielfach erfahren haben. Daneben unterstützen auch zahlreiche Förderer, Sponsoren und Spender den Verein. Dieses motiviert die Mühlenfreunde, mit voller Kraft weiter zu arbeiten und das große Ziel (nach Erneuerung der Flügel ab 2013 wieder mit Windkraft Getreide zu Mehl zu mahlen) anzustreben. Dazu stehen auch in 2012 noch einige Teilbauarbeiten (u. a. Anbringung neuer Flügel, neue Fenster und Türen) an. Ferner haben die Mühlenfreunde damit begonnen, auf dem Mühlenanger eine Infotafel zu errichten. Zudem sind in 2012 erneut einige Veranstaltungen wie Maibaumfest, Teilnahme am Deutschen Mühlentag und am Tag des offenen Denkmals sowie im Herbst ein Mühlenfest / Flittkesfest vorgesehen.

Schulkinder entdecken die Windmühle neu

Strahlende Kinderaugen zum Abschluss der Führung durch die Windmühle unterstrichen: Wir sind von dem Ennigerloher Wahrzeichen begeistert.

Die Klassen 3a und 3b der Jakobusgrundschule begaben sich mit Heinz-Josef Heuckmann von den Mühlenfreunden auf eine Entdeckungsreise durch die Windmühle. Von den Anfängen der Getreidezucht vor 10.000 Jahren über Ennigerloh im Baujahr 1869 der Mühle bis zu den aktuellen Restaurierungsarbeiten spannte sich der Bogen. Während der Tour durch die Mühle gab es vieles zu entdecken: Dicke Eichenbalken für die Stabilität, filigrane Handwerkskunst an der verschindelten Gaube, das imposante Räderwerk der Mühlentechnik, eine Wandheizung gegen die Feuchtigkeit, ein Balken mit den Namen der Erbauer und vieles mehr. Zahlreiche Fragen wurden beantwortet, neues Interesse für die Mühle geweckt, auch durch Geschichten von Mühlen in Märchen, vom Mühlenbann (jeder musste dort sein Getreide mahlen lassen), vom Multern (Bezahlen mit einem Teil des Mehls) und von der harten Arbeit der Müllerburschen. Als zum Abschluss die Kinder mit eigener Hand Getreide mahlen sollten, da konnten sie ahnen, welch eine Erleiterung die Nutzung der Windenergie in der Mühle für die Menschen vor 142 Jahren gewesen war. Umso besser schmeckte dann das frische Ennigerloher Mühlenbrot.

 

 

 

Die Klasse 3a der Jakobusschule „eroberte“ den Wall der Ennigerloher Windmühle
Foto: (Mühlenfreunde/Heuckmann)

 


Die Sanierung der Windmühle schreitet voran

Aktuell verändert die Mühle fast täglich ihr Gesicht: Die Arbeiten zur Sanierung der Gaube gehen zügig voran, in den letzten Tagen sind die neuen Eichenholzschindeln aufgebracht. Es ist schon beeindruckend, diese alte Handwerkskunst mit ihrer Gestaltung von Bögen und Rundungen nun erleben zu können. Die wesentlichen Teile der Mechanik in der Gaube waren noch intakt, andere wie einige Zahnräder, sämtliche Zähne und Teile der Feststellbremse müssen ausgetauscht werden. Der Flügelkopf wurde gesäubert und für die Installation der Flügel vorbereitet. Noch fehlen die Bretter der Stirnseiten. Dort wird zudem eine Tür installiert, um von dort aus die Flügel mit Segeltuch bespannen zu können. Die Technik in der Gaube kann derzeit sehr gut am Boden vor dem Mühle in Augenschein genommen werden.

In den nächsten Wochen wird die Holzmechanik im Inneren der Mühle überarbeitet, inkl. Rollenbahn der Gaube, Binnendrehertechnik und einiges mehr. Zudem wird der neue Mahlgang vorbereitet. Anschließend steht die Sanierung des Mauerkranzes am Mühlenkopf auf dem Programm. Hier hat der Zahn der Zeit kräftig genagt. Doch gerade dort ist eine dichte und planebene Ausführung zwingend erforderlich, setzt dort doch die Rollenbahn an, auf der die Gaube insgesamt gedreht wird. Zudem greifen dort bei Betrieb der Mühle die Windkräfte an. Danach wird die Gaube dann am Haken eines großen Krans wieder aufgesetzt. Dann ist das Provisorium des Wetterdachs während der Bauarbeiten dieses Sommers Geschichte. Bald wird sich die Windmühle in der Drubbelstadt also im neuen Glanz präsentieren.

Noch wird sie dann nicht ihr altes Gesicht haben, denn die Gaube wird zunächst ohne Flügel aufgesetzt. Das alte Flügelkreuz, 1910 montiert, war im Kern so stark verrostet, dass es nicht mehr verwendet werden kann. Die Mühlenfreunde prüfen derzeit die technischen und finanziellen Möglichkeiten neuer Flügel, bei denen die Ruten wohl aus Stahl, die Heckseiten aus Eichenholz sein werden. Die Montage kann jedoch erst im kommenden Jahr erfolgen.

Die Arbeiten des Vereins haben von bedeutenden Stiftungen große Unterstützung erfahren. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung steuert zur Sanierung insgesamt 120.000 € bei. Um diesen wesentlichen Beitrag zu dokumentieren, wurde nun im Eingangsbereich eine Stiftungstafel angebracht. Vertreter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz haben Anfang September die Arbeiten vor Ort besichtigt und äußerten sich voll des Lobes zu den vielfältigen Anstrengungen der Mühlenfreunde.

Nach wie vor steht auch die Drubbelstadt geschlossen hinter den Mühlenfreunden: Die Stadt Ennigerloh hilft nach Kräften, zahlreiche Spender und Sponsoren unterstützen die Arbeiten. Den neuen Stellenwert der Windmühle kann man auch daran ablesen, dass auch während der Bauarbeiten zahlreiche Führungen durchgeführt werden, zudem werden in diesem Jahr dort an die 30 Trauungen stattfinden. Die Mühlenfreunde danken allen Beteiligten für das Lob, den Rückhalt und die vielfältige Unterstützung.

 

Noch zeigt die Windmühle ihr provisorisches Wetterdach, im Herbst wird jedoch die sanierte Gaube montiert.

Holztechnik vom Feinsten: die Gaube hat neue Eichenschindeln erhalten, sie zeigt nun formvollendete alte Handwerkskunst

Die Sanierung wird von der NRW-Stiftung gefördert.

 

Fotos: (Heuckmann):

 

 

Windmühle zurzeit Flügellos – die Sanierung geht weiter

 

Ein riesiger Kran, demontierte Flügel, eine schwebende Dachgaube - einen unbekannten Anblick bietet seit einigen Tagen die Ennigerloher Windmühle: Im Rahmen der diesjährigen Phase 3 der Sanierungsarbeiten wurden Flügel und Gaube demontiert, um sie gründlich sanieren zu können. Schwerstarbeit für die Mühlenbauer und die Helfer um Walter Witte: Die Metallschienen der Flügel im Flügelkreuz waren fest gerostet, so mussten die Flügel einzeln demontiert und das Flügelkreuz mit der Gaube herunter gehoben werden. Das führte zu Verzögerungen, so dass die Arbeiten schließlich mehr als 12 Stunden andauerten. Wie Sanierungsbedürftig die Gaube mit ihren Eichenholzschindeln nach ca. 40 Jahren ist, wurde erst deutlich, als sie auf dem Mühlenanger stand. Gelitten im Laufe der Zeit haben auch die Rollenbahn und der Rollenkranz, obwohl sie im Kern noch in Ordnung sind. Morsche Teile im Räderwerk sind Gott sei Dank die Ausnahme, allein viele Zähne sind massiv vom Holzwurm befallen. Der obere Mauerkranz muss ebenfalls grundlegend saniert werden. Insgesamt also noch eine Menge Arbeit für die beauftragten Mühlenbauer und die Mühlenfreunde, die da, wo es geht, tatkräftig mit anpacken. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die nicht alltäglichen Arbeiten. Zum Abschluss schwebte dann noch ein provisorisches Dach hinauf, um die Mühle in luftiger Höhe weitgehend vor Regen zu schützen – und dennoch die erforderlichen Arbeiten zu ermöglichen. Viele Ennigerloherinnen und Ennigerloher müssen sich nun für einige Monate an den seltsamen Anblick der Windmühle ohne Flügel und Gaube gewöhnen, doch nicht allzu sehr, denn im Herbst soll zumindest die sanierte Gaube wieder montiert werden. Ob dann auch schon die Flügel hinzukommen, muss angesichts der aufgetretenen Probleme erst noch geprüft werden.

Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühle strahlt nun in neuem Glanz

Foto: Versahize="6" face="Arial" color="#008000">Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühle strahlt nun in neuem Glanz

Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich:
 

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                                Als Wetterschutz wird ein provisorisches Dach montiert                                                                                  Mühlenfreunde säubern die demontierte Rollenbahn

Fotos: Heuckmann

 


Im Rahmen einer "Helferfete" konnte man bei mildem Sommerwetter gemeinsam einige schöne Stunden rund um das Wahrzeichen
der Stadt Ennigerloh verbringen

Foto: Knut Zeisel.

Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühize="6" face="Arial" color="#008000">Schutzanstrich für die Windmühle

 

Das in großen Teilen bereits sanierte Mauerwerk der Ennigerloher Windmühle strahlt nun in neuem Glanz

Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich:
 

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. Zudem hat das Ennigerloh Wahrzeichen und Denkmal durch die Wiederherstellung und Ergänzung der Natursteinmauern an den beiden Zufahrten und die Treppenanlage an Profil gewonnen. Grund genug für die Mühlenfreunde, alles zu unternehmen, dass dieser tolle Anblick auch erhalten bleiben kann. Daher wurde di> dee eines speziellen Anstrichs weiter verfolgt, der Verunreinigungen vorbeugt und Schmutz etc. leichter wieder entfernen lässt. Nach Zustimmung der Denkmalbehörden bei Stadt und Bezirksregierung wurden die Mühlenfreunde jetzt mit tatkräftiger Unterstützung der Firma Schuler und einer Spende der Sparkasse 0">Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich:
 


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Foto: Versahen die Natursteinmauern der Ennigerloher Windmühle mit einem Schutzanstrich:
 


 
 
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