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Eröffnung des Projektes „Ennigerloh
erhören – Lauschinseln für die Drubbelstadt“
Donnerstag, 20.03.2025 16:30 Uhr St.
Jakobus Kirchplatz
Sehr
geehrte Damen und Herren des Rates, sehr geehrter Bürgermeister, sehr
geehrte Vertreter von Sparkasse und Volksbank, sehr geehrte Vertreter
der Presse/Medien, sehr geehrte Vertreter/innen der beteiligten
Kooperationspartner, sehr geehrte ehrenamtliche
Projekt-Unterstützer/innen, meine Damen und Herren!
Ich begrüße Sie und euch ganz herzlich zur Eröffnung des Projektes
„Ennigerloh erhören! - Lauschinseln für die Drubbelstadt“. Und wo besser
könnte diese Eröffnung stattfinden als hier im Drubbel, auf dem
Kirchenhügel, wo vor mehr als 1.200 Jahren alles begann!
Die erste Idee zu diesem Projekt wurde bereits Ende 2020 entwickelt.
Anfang 2022 gab es dann erste Gespräche mit der Stadt Ennigerloh zu
einer möglichen Umsetzung/Finanzierung. Von Beginn an haben sich einige
Vereine/Einrichtungen/Personen bereit erklärt, das Projekt aktiv zu
unterstützen: Die Kooperationspartner Mühlenfreunde, Heimatverein, Alte
Brennerei Schwake, Hubertus-Schützengilde, Drubbelnarren, Conflutoren
und Kirchengemeinde St. Jakobus sowie einige Bürgerinnen und Bürger: Mit
Recherche, Datenmaterial, mit Gesprächen, Interviews, vielfältiger
Mitarbeit bei der Umsetzung u.m. Alle haben gerne mitgemacht und uns
unterstützt – Dafür herzlichen Dank!
Sehr früh schon haben auch Sparkasse und Volksbank Ihre Unterstützung
zugesagt. Die ursprünglich angestrebte Finanzierung über das
Städtebauförderprojekt „Ennigerloh mit Perspektive“ konnte dann doch
nicht realisiert werden. Es erfolgte Ende 2022 ein Umschwenken auf das
Programm „Heimatfond NRW“, mit der Stadt als Antragsteller und Träger
des erforderlichen Eigenanteils. Dieser Förderantrag wurde Mitte 2023
mit folgender Gesamtfinanzierung bewilligt: Förderung Land 20.000 €,
Förderanteil Stadt/Eigenanteil 5.000 €, Sponsoring Sparkasse und
Volksbank je 7.500 €, macht zusammen 40.000 €. Für diese Unterstützung
danke ich allen Beteiligten im Namen der Kooperationspartner ganz
herzlich!
Verknüpft wurde diese Förderzusage mit der Anforderung, dass die
Kooperationspartner im Rahmen des Projektes 396 Stunden ehrenamtliches
Engagement einbringen (im Wert von 5.940 €).
Zur Abwicklung der Förderung war eine vertragliche Übertragung der
Zusagen und Anforderungen auf die Kooperation erforderlich. Die
Mühlenfreunde Ennigerloh e.V. haben sich in diesem Zusammenhang bereit
erklärt, dafür einzustehen und die Federführung in der Kooperation zu
übernehmen. Diese Vereinbarungen wurden im Herbst 2023 abgeschlossen.
Bereit parallel erfolgte dann die Auswahl eines geeigneten Fachbüros mit
Angebotseinholung, Angebotsgesprächen, Nachforderungen und
abschließender Bewertung. Zum Abschluss dieses umfangreichen Prozesses
wurde Ende 2023 die Fa. Soundgarden, München mit der Erstellung des
Audioguides, der App, der Stationsschilder und eines Flyers beauftragt.
Anfang 2024 begann dann die eigentliche Projektarbeit. Mit den 12
Stationen Kirchplatz, Drubbel, Kleines Drubbelhaus, Hubertusdenkmal,
Teufelsbrunnen, Villa Kalthöner, Ehrenmal, Haus Krift, Alte Brennerei
Schwake, Haferknapp, Friedhof und Trauerhalle sowie Windmühle wurden
Standorte ausgewählt, die eine große Bandbreite der Entwicklung
Ennigerlohs bis heute abdecken.
Zunächst wurden ehrenamtlich umfangreiche Basisdaten gesammelt, tw.
durch Interviews mit Zeitzeugen unterstützt. Darauf aufbauend wurden
dann Grundlagentexte für jede Station erarbeitet, einschließlich erster
Ideen zur Gestaltung als Hörspiel (auch Ich-Erzähler), zur O-Tönen etc.
Daraus erstellte dann Soundgarden einen ersten Textentwurf, der im
mehreren Durchläufen immer weiter verfeinert und detailliert inkl.
Sprechtexten ausgearbeitet wurden. Es wurden spezifische Sprechstimmen
(in deutscher und englischer Sprache) ausgewählt.
Die Rohfassung der App wurde dann ab September mit Fotos unterlegt,
zudem wurde ein Rundweg von Station 1 zu Station 12 und von dort zurück
zu Station 1 konzipiert und in der App angelegt. Im Oktober erfolgte vor
Ort die Aufnahme der O-Töne sowie des Interviews mit Paul Haggeney als
Zeitzeuge. Je Station wurde ein Satz in einer anderen Sprache
aufgenommen, um die Vielfalt der Nationalitäten in Ennigerloh
widerzuspiegeln! Bis zuletzt wurde an den Sprachtexten gefeilt, ehe
diese im November professionell in einem Tonstudio in München
aufgenommen wurden. Diese wurden dann in die App integriert. Zur
Vorbereitung eines Quiz` wurden mit einigen Klassen der Mosaikschule
Stadtspaziergänge durchgeführt. Darauf aufbauend wurde das Quiz von der
Kooperation entwickelt, die entsprechenden Texte, Fragen und Antworten
geschrieben und diese dann von zwei Jugendlichen in Ennigerloh
eingesprochen. Herzlichen Dank an alle daran Beteiligten, es war -
ziemlich zum Schluss im November und Dezember 2024 - ein wahrer
Parforceritt! Aber mit gelungenem Ende!
Bereits im Frühjahr 2024 wurden die Stationsstelen im Entwurf konzipiert
und mit einem Steinmetz besprochen. Mitte des Jahres wurden dazu dann
Angebote eingeholt, der Auftrag wurde Anfang Oktober an die Fa. Grabmale
Senger in Ostenfelde erteilt. Es wurde insgesamt 7 Natursteinstelen aus
Anröchter Kalkstein angefertigt und dann im Dezember vor Ort
aufgestellt. Kalkstein, um die Verbindung mit der heimischen
Zementindustrie zu verdeutlichen. Anröchter, weil nur dieser für die
Herstellung solcher Stelen geeignet ist.
Parallel wurden die Stationsschilder entworfen, mehrfach
abgestimmt/korrigiert und schließlich auf Aludibondplatte erstellt. Die
Schilder haben wir in den vergangenen Tagen angebracht, 7 auf
Stationsstelen, 5 an Gebäudewänden. Schließlich wurde auch noch ein
Projektflyer erstellt, der nun ausgelegt wird.
Im Dezember ging es dann noch einmal hoch her: Finale Abstimmungen,
alles einfügen, mehrfach Korrektur lesen und hören, dann war das Ziel
erreicht: Das Projekt konnte pünktlich zum 31.12.2024 abgeschlossen
werden. Mit rund 37.500 € Gesamtkosten konnte der Ansatz nicht nur
eingehalten, sondern unterschritten werden. Ehrenamtlich geleistet
wurden für das Projekt aber mehr Stunden als geschätzt, insgesamt rund
500 Stunden! Aber es hat sich gelohnt!
Im Zuge des Projektes ist ein attraktiver, kurzweiliger Rundgang durch
die Innenstadt entstanden, bei dem an 12 historisch bedeutsamen
Stationen visuell und akustisch Informationen zu den jeweiligen Orten
dargestellt und abgespielt werden können. So sind kleine Hörspiele
entstanden, die den Interessierten den jeweiligen Ort, seine Geschichte
und seine prägenden Persönlichkeiten näherbringen.
Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten! Denen, die die Finanzierung
gesichert haben. Den Firmen Soundgarden und Senger, mit denen wir sehr
gut zusammengearbeitet haben. Insbesondere aber den vielen Beteiligten
in der Kooperation für die sehr gute, kollegiale Zusammenarbeit und den
zahlreichen Menschen darüber hinaus, die uns ganz einfach unterstützt
haben, wenn wir Hilfe benötigten und sie angesprochen haben. Ich denke,
die Audioguidetour Ennigerloh erhören! ist wunderbar geworden und eine
echte Bereicherung für Ennigerloh!Doch nun endlich zur Praxis: Ich lade
Sie / euch ein zu einem kleinen Einstiegsgang in die Audioguidetour
Ennigerloh erhören! von der Station 1 Kirchplatz bis zur Station 4
Hubertusdenkmal.Zugang zur Tour über die App mittels QR-Code vom
Stationsschild! App aktualisieren/herunterladen durch Klick auf die
Wolke (cloud) oben rechts, am besten offline speichern (dann ist nicht
immer Internet erforderlich) und los geht’s. Tour auswählen: Auswahl
Audioguide deutsch oder englisch, dann mit Station 1 starten.
Und anhören!!
Und/oder zurückgehen zu Tour auswählen: Auswahl Quiz auswählen, dann auf
der Karte Start anklicken (Dreieck 0 neben Station 1) und loslegen.
Unter Tour auswählen findet man auch die Förderer und Sponsoren!
>> Fotos machen: alle rund um die Stele, dann Kooperation + Förderer,
und weitergehen!
Hinweis: Über die App-Inhalte hinaus liegen nun zu den Stationen weitere
Daten und Geschichten vor. Dazu wird überlegt, über das Stadtmarketing
Führungen anzubieten.
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Kindgerechte Mühlenführung „Vom Korn zum
Brot“ mit vier Klassen der Mosaikschule
Auf den Weg „Vom
Korn zum Brot“ machten sich im Rahmen einer kindgerechten Mühlenführung
die vier Klassen der Jahrgangsstufe 3 der Mosaikschule. Die Schülerinnen
und Schüler aus Ostenfelde waren dazu extra mit dem Schulbus angereist.
Sie folgten damit einer Einladung der Mühlenfreunde Ennigerloh, den
Mühlenanger und die Windmühle zu erkunden. Um zu verstehen, warum Mühlen
über Jahrhunderte so wichtige Einrichtungen waren. Am Ende zweier
ausgefüllter Vormittage strahlten die Augen von knapp 100 Kindern um die
Wette!
Klaus Schmitt,
Rainer Silz und Heinz-Josef Heuckmann nahmen die Kinder mit auf eine
Zeitreise in das Jahr 1869, dem Baujahr der Windmühle: Welche
Getreidesorten gab es damals? Wie ging das mit Aussaat, Ernte und
Getreidegewinnung – ohne Trecker, Mähdrescher, ohne Motoren, ohne Strom?
Vor 156 Jahren
wurde das Getreide auf dem Acker mit der Sense geschnitten, von Hand
gebunden und in Garben mit Pferd und Wagen zur Scheune gebracht. Vor der
Mühle demonstrierte Heinz-Josef Heuckmann dann zunächst die Technik des
Dreschens mit Dreschflegeln auf der „Deele“ und die anschließende
Getreidereinigung: Im Kleinen durch Pusten, etwas größer mit einer von
Hand betriebenen 100 Jahre alten „Windfege“.
In der Mühle
folgten die Kinder dann dem Weg des Getreides vom Kornboden (der
Durchfahrt) über den Sackaufzug zum Steinboden, wo ausführlich die
Technik vorgestellt wurde. Begeistert legten die Kinder dann selbst Hand
an und zogen die Säcke hinauf. Danach wurde dort früher das Getreide in
den Trichter gefüllt und zwischen den Steinen gemahlen – wenn der Wind
wehte und der Müller zuvor die Segel gesetzt hatte. Denn nur so lässt
sich die Kraft des Windes zum Mahlen nutzen. Das Mehl fiel dann hinab
auf den Mehlboden, wurde gesiebt, erneut hinaufgeschafft für einen
zweiten Mahlgang oder eingesackt. Und es wurde in einem Scheffel
abgemessen, um den Mahllohn (für Jahrhunderte in Naturalien) berechnen
zu können. Über den Aufzug ging es dann umgekehrt wieder hinab auf den
Pferdewagen.
Warum waren
Windmühlen über Jahrhunderte so wichtig? Diese Frage konnten die Kinder
abschließend selbst beantworten: Das Mahlen von Getreide per Hand ist
ganz schön schwer! Mittels Reibestein gelingt das kaum, besser geht es
mit einer Handmühle mit zwei Mahlsteinen, doch ist die Arbeit schwer und
ermüdend. Wie gut, dass in der Ennigerloher Mühle der Wind die Kraft
liefern konnte, um die Steine zu drehen und das Korn zu schroten und zu
mahlen.
Natürlich durfte eine kurze Besichtigung des kleinen historischen
Backhauses nicht fehlen: Denn dort wird aus dem Mehl dann Teig gemacht
und abschließend Brote gebacken. In einem selbst gemauerten Steinofen,
beheizt mit Buchenholz. Am Ende der kurzweiligen Führung gab es für alle
eine Scheibe frisch gebackenes Brot – einfach köstlich.
Die
Mühlenfreunde bieten entsprechende Führungen (z.B. zum Thema
Heimatkunde) auch für weitere Schulen und Klassen an. Bei Interesse
bitte Meldung unter
info@muehlenfreunde-ennigerloh.de
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Foto links: Die
Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c der Mosaikschule machten bei der
kindgerechten Mühlenführung begeistert mit!
Foto mitte: Das Mahlen mit einer Römische Handmühle war für die
Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Erfahrung
Foto rechts: Getreide mahlen mit dem Reibestein – eine mühsame Arbeit
(Fotos: Mühlenfreunde) |
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Stimmungsvoller Liederabend an der
Windmühle
Die wunderbar als "Moulin rouge"
immuminierte Windmühle präsentierte sich von ihrer besten Seite. Und
bot einen prächtigen Rahmen für einen stimmungsvollen Liederabend
mit dem Männerchor Ennigerloh. Die Sänger luden mit 12
Weihnachtsliedern das Publikum erfolgreich zum Mitsingen ein. Und
gaben zwischendurch mehrfach Kostproben aus ihrem Lied-Repertoir zum
Besten. So verging - auch mit heißem Glühwein - eine knappe
Liederstunde wie im Fluge. Und dennoch: Alle wurden wundervoll auf
das Weihnachtsfest eingestimmt.
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Trauung Nr. 700 in der
Ennigerloher Windmühle gefeiert
Draußen war es
leicht am Regnen, doch davon ließen sich Stephanie Fleuter und Claus
Christopher Range nicht beirren: Sie gaben sich am 6. Dezember in der
Ennigerloher Windmühle ihr Jawort und ließen sich von Standesbeamtin
Beate Kockentiedt trauen. Im Oktober hatte das Paar entschieden, die
Trauung mit Familie und Freunden am Nikolaustag im Ennigerloher
Wahrzeichen stattfinden zu lassen. Und nach der Zeremonie, als sie auf
dem Mehlboden standen und die Glückwünsche der Gäste entgegennahmen, da
machten Sie mit ihrem Strahlen die vermisste Sonne mehr als wett.
Für die
Frischvermählten ein ganz besonderer Moment. Doch nicht nur für sie war
diese Trauung etwas Besonderes: Wie es der Zufall so wollte, waren sie
das 700. Paar seit Juni 2010, welches sich in der Windmühle trauen ließ.
Daher gratulierten die ehrenamtlichen „Müller“ Klaus Schmitt und Rainer
Silz im Namen der Mühlenfreunde ganz herzlich und überreichten Ihnen
eine „Merschkämper Brotbackmischung“. Heiraten in der wundervollen
Atmosphäre der Ennigerloher Windmühle, das hat eben etwas!
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Feierten als 700.
Paar ihre Trauung in der Ennigerloher Windmühle:
Stephanie Fleuter und Claus Christopher Range (m.), denen Klaus Schmitt
(r.). und Rainer Silz (l.) von den Mühlenfreunden ganz herzlich
gratulierten.
(Foto: W. Janzen)
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Weihnachtssingen mit dem
Männerchor an der Windmühle
Zum Abschluss
der Veranstaltungen in diesem Jahr laden die Mühlenfreunde alle
Ennigerloherinnen und Ennigerloher zu einem besinnlichen
Weihnachtssingen am Fuße der illuminierten Windmühle ein.
Am Donnerstag,
19. Dezember wird ab 19:45 Uhr der Männerchor mce einen Querschnitt
seines Repertoires präsentieren. Und danach alle Besucher und
Besucherinnen zum Mitsingen von bekannten Advents- und Weihnachtsliedern
einladen. Bei einer Tasse Glühwein und leckeren Plätzchen können die
Gäste unbeschwert die Lieder und das Mitsingen genießen.
Nach dem 4.Advent wird dann die Windmühle erneut als „Moulin rouge“ voll
illuminiert sein: Mit angestrahltem Korpus und 4 Kerzen auf den Flügeln,
ein echter Hingucker. Diesen Anblick bieten die Mühlenfreunde bis in den
Januar hinein. Es lohnt sich also, in den kommenden Tagen die Mühle zu
besuchen und vielleicht ein weihnachtliches Foto zu knipsen.
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Weihnachtliche
Stimmung an der Windmühle
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Backen zum Weihnachtsmarkt – Mühlenbäcker
bieten Sonderaktion an
Der
Weihnachtsmarkt in Ennigerloh findet in diesem Jahr erstmals auf dem
umgestalteten Kirchplatz der Jakobuskirche statt. Aufgrund des großen
Interesse an Steinofenbrot aus dem historischen Backhaus an der
Windmühle haben sich die Mühlenbäcker entschlossen, parallel zum
Weihnachtsmarkt am 14./15. Dezember erneut ihr Handwerk zu zeigen. Dazu
werden sie werden am Samstag von 14 – 19 Uhr und am Sonntag von 13 – 18
Uhr das Backhaus öffnen und dort leckeres Ennigerloher Mühlenbrot
backen. Mit Buchenholz anheizen, den Ofen auf stabile 300°C bringen,
Teige ansetzen, kneten, abwiegen, Brotlaibe formen, gehen lassen und
abbacken. Alles das geschieht dort nach alter Handwerkskunst, mit Vor-
und Sauerteigen sowie Langzeitführung – viel Zeit für noch mehr Frische
und Geschmack.
Die Mühlenbäcker freuen sich über Besucherinnen und Besucher – und
bereiten für diese eine kleine Probier-Überraschung vor. Das Mühlenbrot
wird nach dem Backen frisch aus dem Ofen am Samstag ab ca. 18 Uhr und am
Sonntag ab ca. 17 Uhr gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Solange
der Vorrat reicht, ausnahmsweise ohne Voranmeldung. Ein kurzer Besuch im
nahen Backhaus dürfte sich also lohnen!
Allerdings ist die Nachfrage nach Ennigerloher Mühlenbrot ernorm. Daher
werden die Mühlenbäcker nicht alle Brotwünsche erfüllen können.
Besser sieht es an regulären Backtagen aus: An jedem 3. Samstag im Monat
erfolgt die Abgabe von Broten nur nach Voranmeldung über eine
eingerichtete Whats-App-Gruppe. Die Mühlenbäcker steuern dabei die
Reservierung so, dass viele ein leckeres Brot bekommen können. Wer in
dieser Gruppe noch nicht registriert ist, kann dieses per Mail unter
backen@muehlenfreunde-ennigerloh.de unter Angabe von Name, Vorname,
Wohnort und Mobilnummer beantragen. Der erste Backtag 2025 ist am 16.
März geplant.
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links: Leckeres Ennigerloher Mühlenbrot, rechts: Ein Schmuckstück auf
dem Mühlenanger – das historische Backhaus
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Illuminierte
Windmühle in der Weihnachts- und Adventszeit
Noch ist es
abends dunkel an der Ennigerloher Windmühle. Das aber wird sich im
Advent ändern. Denn einerseits haben die Mühlenfreunde in den letzten
Tagen erneut ihre Adventsbeleuchtung angebracht, damit zum 1. Advent die
erste Kerze brennen kann. Und über Weihnachten 4 rote Kerzen grüßen.
Andererseits soll die Mühle in den nächsten Wochen wieder durch
Illumination angestrahlt und ins rechte Licht gesetzt werden. Dabei wird
sie passend zum Advent erneut auch als „Moulin rouge“ weithin zu sehen
sein.
Mit der illuminierten Windmühle wollen sich die Mühlenfreunde ganz
herzlich bei allen bedanken, die in diesem Jahr die Windmühle besucht,
besichtigt und auch dort mit ihnen gefeiert haben. Neben den zahlreichen
Helferinnen und Helfern, denen ebenfalls der Dank für ihr ehrenamtliches
Engagement gilt, haben die vielen Besucherinnen und Besucher maßgeblich
mit dazu beigetragen, dass die Windmühle auch im Jahr 2024 ein
lebendiger Treff- und Veranstaltungspunkt in der Drubbelstadt war. Und
das soll sie auch im kommenden Jahr sein.
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Wundervolle weihnachtliche Stimmung an der Windmühle
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Zwei besinnliche Liederabende
im Advent
Zum Abschluss
der vielfältigen Veranstaltungen in diesem Jahr laden die Mühlenfreunde
alle interessierten Ennigerloherinnen und Ennigerloher
zu zwei besinnlichen Liederabenden am Fuße der illuminierten Windmühle
ein.
Am Dienstag, 10. Dezember tritt dort um 19:30 Uhr der Beckumer
Gospelchor „kreuz & quer“ auf. Und will mit seinen feierlichen und
zugleich fröhlichen Liedern
und Songs auf die Weihnachtszeit einstimmen. Am Donnerstag, 19. Dezember
wird ab 19:45 Uhr der Männerchor mce einen Querschnitt seines
Repertoires präsentieren.
Und dann ach alle Besucher und Besucherinnen zum Mitsingen von bekannten
Advents- und Weihnachtsliedern bitten. Der Eintritt an beiden
Singe-Abenden,
die jeweils eine knappe Stunde dauern sollen, ist frei. Bei einer Tasse
Glühwein und leckeren Plätzchen können die Gäste unbeschwert die Lieder
und das Mitsingen
genießen |
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Der Männerchor
Ennigerloh wird wieder an der Mühle singen
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Backen zum Weihnachtsmarkt
Der
Weihnachtsmarkt in Ennigerloh findet in diesem Jahr erstmals auf dem
umgestalteten Kirchplatz der Jakobuskirche statt. Aufgrund des großen
Interesse an
Steinofenbrot aus dem historischen Backhaus an der Windmühle haben sich
die Mühlenbäcker entschlossen, parallel zum Weihnachtsmarkt erneut ihr
Handwerk
zu zeigen: Sie werden am Samstag 14.12. von 14 – 19 Uhr und am Sonntag
15.12. von 13 – 18 Uhr das Backhaus öffnen und dort leckeres
Ennigerloher Mühlenbrot backen.
Anheizen, den Ofen auf stabile 300°C bringen, Teige ansetzen, kneten,
abwiegen, Brotlaibe formen, gehen lassen und abbacken.
Alles das geschieht dort nach alter Handwerkskunst – und mit viel Zeit
für mehr Frische und Geschmack. Die Mühlenbäcker freuen sich über
Besucherinnen und
Besucher – und bereiten für diese eine kleine Probier-Überraschung vor.
Das Mühlenbrot wird frisch aus dem Backofen am Samstag ab ca. 18 Uhr und
am Sonntag
ab ca. 17 Uhr gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Solange der
Vorrat reicht, ausnahmsweise ohne Voranmeldung.
An regulären Backtagen erfolgt die Abgabe von Broten nur nach
Voranmeldung über eine Whats-App-Gruppe. Wer in dieser Gruppe noch nicht
registriert ist, kann dieses
durch Interessensbekundung per Mail unter:
backen@muehlenfreunde-ennigerloh.de
unter Angabe von Name, Vorname, Wohnort und Mobilnummer beantragen.
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Mühlenbäcker:
Nächster Backtag am Samstag 21. September
Nach
der Fertigstellung Ende 2023, nach dem Testen und
Probebacken bis Ende Juli, nach der offiziellen Eröffnung am
24. August im Rahmen des Open-Air-Festivals starten die
Mühlenbäcker nun endlich ihre regelmäßigen Backtage: Der
erste Termin findet am Samstag 21. September und damit zum
Mettwurstmarktwochenende statt. Von 9 – ca. 14:30 Uhr
herrscht dann quirliges Leben im schmucken historischen
Backhaus: Anheizen, den Ofen auf stabile 300°C bringen,
Teige ansetzen, kneten, abwiegen, Brotlaibe formen, gehen
lassen und abbacken. Alles das geschieht dort nach alter
Handwerkskunst – und mit viel Zeit für mehr Frische und
Geschmack.
An diesem ersten Backtag stehender Roggenbrot und
Rosinenstuten auf dem Programm. Die Brote werden
ausschließlich nach Voranmeldung über eine eigens dafür
eingerichtete WhatsApp-Gruppe gegen eine freiwillige Spende
abgebeben. Die Mühlenbäcker behalten sich vor, möglichst
viele Interessierte einen Brotgenuss zu ermöglichen. Wer in
dieser Gruppe noch nicht registriert ist, kann dieses durch
Interessensbekundung per Mail unter
backen@muehlenfreunde-ennigerloh.de unter Angabe von
Name, Vorname, Wohnort und Mobilnummer beantragen.
Nach
dem Backtag bieten die Mühlenfreunde erstmalig ein
Nachbarschaftsbacken an: Sie heizen ab 14:30 Uhr den Ofen
noch einmal auf. Dann können Interessenten eigenes Brot zum
Backen bringen. Nach einer Ruhephase vor Ort soll das Brot
dann ab 16 Uhr im Steinofen gebacken werden.
Folgende Punkte sind beim ersten Nachbarschaftsbacken zu
berücksichtigen:
Weizenmischbrot, Teiggewicht 800 – 950 g, Brot frei
geschoben oder im Kasten.
Dazu ist eine Voranmeldung per Mail unter
backen@muehlenfreunde-ennigerloh.de bis zum 20.
September erforderlich. Nach dem Brot können auch noch 6
eigene Plattenkuchen abgebacken werden. Dazu werden
Interessenten gesucht, die sich ebenfalls vorab melden
sollen. Das Nachbarschaftsbacken endet gegen 18 Uhr. Beim
nächsten Termin am 19. Oktober soll dann das Backen von
Roggenbroten angeboten werden.
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Beim
Nachbarschaftsbacken stellen die Mühlenfreunde den heißen
Steinofen des Backhauses zum Abbacken eigener Brote zur
Verfügung
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Mühlenmärchen
begeistern Grundschülerinnen und -schüler!
Fröhliche Kinder, gespannte Aufmerksamkeit, am Ende
strahlende Augen – wer in diesen Tage die vielen Kinder bei
den Märchentagen in der Ennigerloher Windmühle beobachten
konnte, der sah sofort: Diese Märchen, diese
Märchenerzählerinnen kommen an. Denn es gelang ihnen, alte
Geschichten für die Kinder höchst lebendig werden zu lassen.
Grund genug für Schulleiterin Andrea Schlingmann, sich nach
4 von insgesamt 6 Märchentagen bei den Erzählerinnen mit
einem Blumenstrauß zu bedanken. Daneben gilt ihr Dank auch
den Mühlenfreu nden für die gute Organisation.
Sehr
viele der alten Märchen haben etwas mit dem Thema Mühle zu
tun: Mühle, Müller, schöne Müllerstochter – die Verbindungen
sind vielfältig. So galt es für die Schülerinnen und Schüler
erneut, genau zuzuhören und den Mühlenbezug herauszufinden.
In diesem Jahr haben die Mühlenfreunde gleich fünf versierte
Märchenerzählerinnen gewinnen können: Einerseits, um die
Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Andererseits, um
dazu viele Facetten und unterschiedliche Erzählstile zeigen
zu können. Und diese Vielfalt kam an bei den Kindern, die
aufmerksam zuhörten und immer wieder auch aktiv mitmachten.
Bei
dem Märchen von Grille und Ameise etwa, bei dem es nach
einem mühsamen Weg der Grille in letzter Sekunde gelingt,
die Ameise vor dem Ertrinken zu retten. Gespanntes Zuhören
beim Namensraten der Müllerstochter in Rumpelstilzchen, und
bei den Bremer Stadtmusikanten, die gar nicht bis nach
Bremen gehen mussten. Geschichten über Erdlinge, die in der
Mühle tatkräftig mithalfen, bis die Neugier des Müllers sie
vertrieb. Über den Müller, der mit Hilfe vieler Zwerge einen
den Mühlbach stauenden Felsen bei Seite schaffen konnte. Die
drei Ziegenböcke Sausewind, die mit List und Stärke einen
garstigen Troll besiegten. Oder das russische Märchen über
den rollenden Kloss, der dann doch vom listigen Fuchs
gefressen wurde. Sowie über den Drachen Ashtashar aus
Dagestan, der eine Lügenwette verlor. Alle Märchen wurden
wunderbar erzählt, gesungen, mittels Puppen präsentiert von
Maria Burholt, Susanne Schafmann, Sandra Schoppmann und
Sigrun Schwarz, die zudem noch das Lied von der „klappernden
Mühle am rauschenden Bach“ mit ihrem Akkordeon beisteuerte.
So zogen die Kinder mit „Es war einmal“ ein in die schöne
Märchenwelt. Am Ende einer viel zu schnell zu Ende gehenden
Schulstunde gabs für alle noch ein Lesezeichen mit
Mühlenmotiv - so werden die bisher 580 Kinder ihren
Märchentag noch lange in guter Erinnerung behalten. In den
nächsten Wochen folgen dann noch die Märchentage in
Westkirchen und Enniger für die dortigen Schulkinder. Dann
stößt auch Erzählerin Barbara Tillmann dazu. Am Ende der
Märchentage 2024 werden mehr als 720 Kinder teilgenommen
haben. |
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Foto links: Gespannte
Aufmerksamkeit für die Märchenerzählerin Sigrun Schwarz vor
der Ennigerloher Windmühle
Foto rects: Einen
Blumenstrauß als Dankeschön überreichte von rechts
Schulleiterin Andrea Schlinkmann (Mosaikschule) den
Erzählerinnen Susanne Schafmann und Maria Burholt. Ihr Dank
galt auch Jürgen Hoss von den Mühlenfreunden für die
Organisation und Begleitung der Märchentage
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